Mundan, Poetry, Weltbild

Tanzende Schmetterlingsfrau – Venus in Zwillinge

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Liebe Leserinnen und Leser,

Venus macht gleich bei ihrem Eintritt ins Zeichen Zwillinge ein Quadrat zu Neptun in den Fischen – und der harmonische Aspekt von Erde zu Erde, den sie mit Mars in der Jungfrau hatte, als sie noch im Stier weilte, weicht auch einem Quadrat – und nicht kurz danach wird sie auch ein Chiron-Quadrat bilden. Sie kommt also in Konflikt mit den Themen Wahrhaftigkeit – Spiritualität – Liebe und auch Verletzung – zunächst. Wegen dieser Dinge müssen wir besonders um den 9. April herum aufmerksam sein. Am 05.06.2012 bildet sie die untere Konjunktion mit der Sonne (und ist rückläufig) – dies war auch für die Maya besonders wichtig – und wird gleichzeitig ein zweites Quadrat zu Mars haben – wer also Lust hat, sich diese Zeitqualität mit Streitereien in der Beziehung (es geht um Beweglichkeit und Notwendigkeit – Zwillinge/Jungfrau) zu ruinieren, kann sich an diesen Zeitabschnitt halten.

Ließt man die Bücher von Liz Greene (sie hat Venus in der Waage), dann kann man/frau – frau/man so recht ein Gefühl dafür bekommen, welch intelligente, geistvolle und sprachgeniale Epoche hinter uns liegt, und wie sehr es doch zutrifft, daß der billige Wahnsinn des Netzes – dem wir uns etwas Positives abzugewinnen hier bemühen – das allgemeine Niveau der sprachlichen Eleganz um gleich mehrere Stufen gesenkt hat.

Ich schreibe das nicht, um zu jammern, sondern in der Hoffnung, der oder die ein oder andere hat Lust, für sich ganz persönlich diese Schätze aus einer gar nicht lang zurückliegenden Epoche astrologischer Inspiration und Morgenröte zu bergen. Erfrischend an Greenes Stil ist, daß sie für den heutigen abgeflachten Sinn sicher nicht politisch korrekt ist; Greene (und auch Sasportas) sind zu souverän, um sich darum zu kümmern. Unten abgebildetes Buch sind einerseits Vorträge und andererseits Protokolle der Workshops zu diesen Vorträgen in der Schweiz. So ein Buch ersetzt für kreativ denkende Menschen einen ganzen Astrologiekurs – der vielleicht tausende kostet – weil man/frau leicht von den erwähnten Aspekten auf weiteres schließen kann.

„Wenn wir von Venus abgeschnitten sind“, sagt Greene, „kommt es zu bestimmten charakteristischen Rückwirkungen. Eine davon ist der Verlust des Selbstwertgefühls auf einer sehr grundlegenden Ebene, und kein Maß an Kompensation – sei es die Bestätigung durch andere oder eine Ideologie, die das Selbst leugnet – kann wirklich helfen. Wenn Venus im Geburtshoroskop durch schwierige Aspekte blockiert oder im 12. Haus verschwunden ist oder wenn es elterliche Muster gibt, die vermuten lassen, daß diese Dimension des Lebens unterdrückt wird, dann kommt es oft zu einem Verlust spontaner Freude, spontanen Genusses und einfachen Selbstvertrauens, das die Göttin personifiziert.“

Claus Riemann schreibt in seinem Buch „Der Tiefe Brunnen“ über die Zwillinge-Venus: „Das innere Frauenbild der Geliebten geht hier in Richtung der Hetäre. Für eine Frau mit Venus in Zwillinge ist die stimmigste Art und Weise, Weiblichkeit, Erotik, Schönheit zu leben und zu erleben, eine tanzende Schmetterlingsfrau zu sein.“

Tanzen wir also im Rhythmus dieser Zwillings-Venus, die uns bis in die ersten August-Wochen ungewöhnlich lang in diesem Zeichen begleiten wird – denn ähnlich wie jetzt Mars in der Jungfrau wird Venus in den Zwillingen rückläufig – das Wasser wird aufwärts fließen – besonders bemerkenswerte Zeit – dazu wird es noch einige Posts geben!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Weltbild

„Das“ Piratenpartei

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Liebe Leserinnen und Leser,

ihr werdet´s gemerkt haben – der gestrige Post war ein Aprilscherz – bitter genug, daß sich`s dafür eignet. Ich bin auch gar kein Anhänger der „Anerkennung der Astrologie“ durch die Naturwissenschaft. Vielmehr wird sich umgekehrt die Naturwissenschaft baldigst darum bemühen müssen, von der Astrologie anerkannt zu werden – die Voraussetzungen dafür sind – nach dem heutigen Stand der ontologisierten Geometrie (salopp ART und SRT genannt) – denkbar schlecht; denn was „hard science“ genannt wird – die Welt weiß es spätestens seit den Neutrino-Messungen letzten Herbst, die man zu vertuschen sich eilfertig bemühte – ist butterweich.

Der Wandel, der Not täte, ist nicht einfach durch eine Entdeckung zu erreichen. Die Naturwissenschaft als Ganzes ist systemimmanent mit einer bestimmten Zwangs-Charakterform verbunden, von der zu befürchten ist, daß sie – wie vieles andere leider – zur Veränderung im „System“ gar nicht in der Lage ist – das „System“ selbst muss sich ändern – dann werden die Zwangs-Charaktere –  obrigkeitshörig, wie sie sind – folgen. Das kann dauern!

Bei den Piraten sieht dies anders aus. Die sind gewissermaßen Noch-nicht-geronnene-Form – hier ist noch alles drin. Daß ich mein Fähnlein nicht nach dem Wind hänge, zeigen ein paar ältere Posts:

Sensationell! Die Piraten gewinnen die Bundestagswahl! « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

So, nun Flagge hissen, Leute: Die nächste Breitseite kommt von uns! « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Hier geht es nun um das Gründungshoroskop dieser Partei, und was sie für Deutschland bedeutet. Schwerpunkt ist die Jungfrau-Sonne – und das passt ins 3. Haus des Deutschland-Horoskops – sie bringen Bewegung in den Laden und Information – da nun aber die Sonne eine Südknotenverbindung hat, wird hier mit altem Karma aufgeräumt, während hingegen das Neue mit dem Nordknoten geht – in den Fischen im Haus der Kreativität.

Dort hat das Volk – Deutschlands – seit 1990 seinen empfindsamen Mond – und wird es daher einmal umgekehrt machen: die Nerds auf Trapp bringen – und tut dies bei den vom Erfolg überraschten auch sogleich. Denn kreativ sind die Piraten leider überhaupt nicht: sie essen in schlechten Gaststätten fettiges Essen, ihre Internetseite und ihr Print-Auftritt sind zum Gähnen, und das Parteiprogramm ist eine Sammelmappe all derjenigen Dinge, die ohnehin absolut notwendig sind – was aber nun schon fast jeder, der kein arrivierter Berufspolitiker ist, erkennen kann. Summa Summarum – die Stärke der Piraten ist nicht ihr Profil – sie sind (noch!) so leer wie ein Schaufenster mit Puppen – sondern die unfassbare Schwäche und Borniertheit nahezu aller anderen gesellschaftlich relevanten Gruppen, einschließlich der Parteien, Print-Medien, TV, Kirchen, Intellektuellen (wenn´s noch welche gibt), etc. pp. …

Jupiter im Skorpion in Haus 1 macht richtig was her – denn der plutonische Totenkopf-Hype ist hier konsequent abgeschöpft – man hat ja im letzten Jahrzehnt auch gern Turnschuhe und Baby-Kleidung mit dem Totenkopf-Symbol verscherbelt – und ich weiß nicht, wie Erzengel Michael es schafft, diesen Wahnsinn fast im Zaum zu halten (der ja bei der Es-Es voll durchgeknallt ist) … Jupiter also gibt den anderen richtig empfindlich Stiche – und zwar ohne, daß dies besonders auffällt – denn der Waage-AC ist von Venus gesteuert, und die steht vernünftig in der Jungfrau in Haus 10 – wo sie gut aufgehoben ist, weil das öffentliche Ziel (Haus 10) mit dem Wesen des Ausgleichs (Waage-AC) verbunden ist.

Ist ja auch kein Wunder – denn wer will schon Politiker sein – wenn man/frau an der DM-Markt-Kasse ein gutes, stressfreies Leben leben kann? Lao Tse hat das auch so gesehen.

Dennoch beginnt bald – weil der laufende Saturn über den Aszendenten geht – die Umgestaltung und schwere Wegstrecke der Piraten – der Abschleifprozess im Politikbetrieb. Die Frage der Freiheit von oder Freiheit zu ist mitunter soo leicht nicht zu beantworten, und setzt ein geistiges Konzept voraus, das mehr sagt, als „Das geistige Konzept sind wir“ (Pluto im Schützen!) – „Schwarmintelligenz“ kann … unendlich dumm sein – was sicherlich immer noch kein Grund für die verwelkende FDP ist, sich zur autoritären Hüterschaft des ach so dummen Volkes aufzuschwingen – denn seit ein paar Jahrzehnten schon ist das deutsche Volks-Orakel intelligenter, als seine Parteien und Politiker.

Bei den Grünen, damals vor 33 (! Sonne/Mond Gleichstand ¡) Jahren waren die Grünen nur deshalb stark, weil hinter ihnen eine (inzwischen leider aussortierte, gelichtete) antroposophische Geistigkeit stand (vielen Dank für den Hinweis, Hermann!) – die Leere, vor der die Piraten stehen, ist nur vergleichbar – man/frau verzeihe mir bitte-bitte den sicherlich unangebrachten Vergleich – mit der Leere, die die NSDAP in den späten 20ger Jahren allgemein vorgefunden und pervers besetzt hat.

Das wird bei einer Partei, deren Name zwar Blutrünstigkeit verspricht, die aber friedlich, wie ein Meerschweinchenzoo ist, sicher keine Gefahr sein.

Dennoch: man muß die Piraten wählen. Die Regierungs-ChefIn werden sie – wie Manfred Gregor richtig schreibt – mit Saturn in Haus 10 wohl kaum stellen – eher das Amt als Bürde empfinden – aber die Republik basis-demokratisch  reformieren und die Etablierten das Fürchten lehren, das werden sie erreichen.

Mein Traum wäre eine Bundestagswahl noch vor Ende der Legislaturperiode (nach für die FDP hoffentlich desaströser NRW-Wahl (ein Steinbock will seinen Pluto über der Sonne probieren)) mit einer total abstürzenden SPD-Bonzenschaft, einer ganz kleinen CDU, starken Grünen ohne Gewandelse Roth und Multikulti* Özdemir – und vor allem einer Konstellation, die ohne Piraten nicht regierungsfähig wäre … ein Traum, fürwahr …

Uranus steht am Sonntag, den 5. Mai 2013 an der Spitze von Deutschlands Haus 10 (und der Nordknoten geht über Pluto) – das wäre ein guter und frühzeitiger (vorzeitiger) Wahltermin) – und gut für die Piraten mit Jupiter im Skorpion.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

das Horoskop (Zeit) stammt von Monika Heer

Astrologie Astro-Blog Neptunwelten ist das Astrologie-Blog von | Astrologie-Ausbildung Astrologos

Piratenpartei 10.09.2006 10:30 Berlin

Deutschland 03.10.1990 00:00 Berlin

* Multikulti ist natürlich nicht gescheitert, es funktioniert prächtig – bis auf die staatlicherseits offensichtlich tolerierten braunen Zonen …

Poetry

Naturwissenschaftler sind endlich bereit, Astrologie anzuerkennen!

Liebe Leserinnen und Leser,

der Durchbruch kam mit dem sorgfältigen Vergleich von Familienhoroskopen aus über 6 Generationen.  „Zwar“, so heißt es aus informierten Kreisen rund um das Institut für vergleichende Humanwissenschaften in Zürich, habe man „nicht herausgefunden, wie und warum es funktioniert“: die unzufälligen Übereinstimmungen zwischen Verwandten 1. Grades seien aber „dermaßen frappant“, daß es der Forschungsgruppe um Professor Dreieichler schleierhaft ist, „wie man in der Vergangenheit einen solchen Popanz um offensichtliche Tatsachen“ habe machen können.

Hartgesottene Skeptiker von den Science-Blogs sind noch nicht überzeugt. „Das ist, wenn überhaupt, Soft-Science“, … man wolle sich der Sache und den rätselhaften Ergebnissen widmen, sobald das Higgs-Teilchen gefunden sei und Einstein widerlegt ist … die quantenphysikalische Erklärung wäre eventuell ein Sprung in die richtige Richtung …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus