Fotos, Weltbild

Auferstehung

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Man wird verstehen,“ schreibt Rudolf Steiner in „Das Johannes-Evangelium“, „daß das Christentum erst im Anfang seines Wirkens ist und seine wahre Mission erst dann erfüllen wird, wenn es in seiner wahren, das heißt geistigen Gestalt verstanden wird.“

Was ist „geistig“? So sehr sich ein Materialist – also ein Mensch, dem die eigenen Gedanken unbewußt sind, der nicht weiß, daß er/sie sich selbst beobachtend Abstand nehmen kann von den Gedanken um sie aus wortlosem Grund zu erkennen – das, was wir Bewußtsein nennen – anstrengen mag, den Begriff „geistig“ mit Sinn zu füllen, es kommt ihm doch nur der Gegensatz von „konkret, wirklich“ und „abstrakt, eingebildet“ in den Sinn.

„Geistig“ ist aber ebenso konkret wie berührbar, was der tiefere Sinne der Thomas-Geschichte nach der Auferstehung ist.

Aus den Upanishaden: „Der in der Erde ruht und doch ein Anderer, als die Erde ist, von der die Erde nichts weiß, dessen Körper die Erde ist, der die Erde innerlich lenkt, das ist deine Seele, der innere Lenker, der Unsterbliche.“

Frohe Ostern!

Markus

Weltbild

Saturn wechselt das Zeichen

Bild: Nasa

Liebe Leserinnen und Leser,

seit dem 29.10.2009 ist Saturn in der Waage gewesen; nun wechselt er (am 07.04.2010) wieder in die Jungfrau zurück: am 21.07.2010 wird er wieder in der Waage sein. Es lohnt sich, diese Zeichenwechsel zu beobachten. Ganz besonders treten dieser Tage Fragen der Gerechtigkeit zutage: schnell beschließt der Bundestag eine (viel zu geringe, freilich) Bankenabgabe ungeachtet der Proteste eben der Banken, Naturkostläden zahlen auf öffentlichen Druck endlich Mindestlöhne, Obama hat  „letzte Gesetzeslücke für die Schwergewichte geschlossen“ und (wie hier vorausgesagt) seine Gesundheitsreform endlich durchgebracht. Vielverbrauchende Autos müssen dort ab sofort „Verbrauchsnormen einhalten wie jedes andere Auto auch.“ (Spiegel online). Bischöfin Jepsen findet öffentlich heraus, Sexualität sei eine Gabe Gottes und wurde bislang verdrängt (Dieser Ausgleich wartet seit 2000 Jahren auf Erfüllung!). Ferner wird davon geschrieben, wie unsere Waffenschmieden dem NATO-Partner und Euro-Pleite Land Hellas Waffen aufdrängen, ebenso der Türkei, als gelte es, einen Krieg zwischen NATO-Partnern vorzubereiten. Russland und die USA kommen zu Abrüstungsverträgen, Bischof Mixa (25. April 1941) bekommt stante pede sein Fett zurück, kaum hat er versucht auszuteilen, und in den Science-Blogs rührt sich innerer Widerstand. Greenpeace hält einen illegalen Walfleisch-Lieferauftrag in den Niederlanden fest und will: Gerechtigkeit.

Zu denken geben die Gefechte in Afghanistan. Beileid den Opfern und ihren Angehörigen! Doch schon wieder tote „Verbündete“! Ist aber vielleicht die Gerechtigkeit eben doch nicht auf „unserer“ Seite?

In der Jungfrau trifft Saturn auf seine nächste Uranus-Opposition und rüstet sich für die kardinale Klimax im Sommer mit dem stärksten Aspekt Ende Juli, wenn er dann wieder in der Waage eine Konjunktion zu Mars bildet.

Wir haben also keine Ruhe zu erwarten und daher könnte es durchaus Tugend genannt werden, wenn es nur gelingt, in diesen Tagen ein wenig Muße und Gelassenheit zu finden. Vor allem Gelassenheit. Doch was macht Saturn in der Jungfrau wieder? Er bringt hoch, was bereits erledigt schien: will Substanz in Fragen des praktischen Alltags zu handhabbarer Wirklichkeit werden lassen. Wer jetzt noch was zu erledigen hat im Sinne von Reperatur und Wartung, der mache das bis spätestens Juli, denn nach diesem Datum wird dafür kein Raum sein, zu beschäftigt findet man uns dann abermals mit Fragen der Logik und Gerechtigkeit, die simpel und verwahrlost zugleich daliegen und dringend einer klaren und verantwortungsvollen Sicht bedürfen.

P-S.: Oder sowas:

Südafrika: Rassistenführer Terreblanche auf seiner Farm erschlagen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Hier geht´s weniger um die Nachrichten, sondern mehr darum, warum was zu welcher Zeit in den Vordergrund gerückt wird, also welche Auswahl in der „Informationtskybernetik“ im Vordergrund steht, denn das zeigt das Saturn-Waage Gerechtigkeitsthema auf, besonders stark auf den „kritischen“ Graden. Daß dadurch die Welt gerechter würde, ist zumindest einstweilen illusorisch. Die Welt ist auch durch Gerechtigkeit nicht zu verändern, sondern nur durch Geist und Liebe.


Personen

Helmut Kohl

Helmut Kohl 03.04.1930 06:30 Oggersheim

Liebe Leserinnen und Leser,

viele Haus 12-Sonnen sind Staatenlenker oder Menschen mit quasi grenzenlosen Einfluss auf´s kollektive Unbewußte. Wer hat nicht alles seine Sonne dort: Bush, Blair, Putin, Becker, Federer, die Reihe ließe sich fortsetzen. Und ähnlich einflussreich sind interessanterweise die Haus 6-Sonnen: Schröder z.B, Obama … dies allein ist schon ein gutes Argument für die Neue und gegen die Klassische Astrologie.

Hannelore Kohl war übrigens eine Fische-Persönlichkeit, was die beiden verband, zeigt sich erst im Composit mit ihrer Sonnen-Venus Konjunktion. Sie hatten sogar eine Mars-Mars Opposition; nahezu unverträglich, auf die Dauer. Ihr Mars stand in der Jungfrau, seiner ist, wie oben zu sehen, in den Fischen.

Spektakulär auch meines Erachtens sein Saturn im Steinbock in Haus 10, dem Haus der Regentschaft: wen wunderts, daß er der ewige Kanzler war? Wieder ein gutes Argument für die Klassische Astrologie.

Weltbild

„Der Wurm im LHC“

Liebe Leserinnen und Leser,

klar, wenn ein Astrologe über die Lichtgeschwindigkeit schwadroniert, mag man/frau ihm nicht unbedingt Glauben schenken. Wie es aber in den Kreisen zugeht, die sich für zuständig halten, erfahren Sie über untenstehendem Link von Ernst Peter Fischer – „Simulanten“ – beim Kommentator „Rosarotebrille“, der offensichtlich seine eigenen Versuche an der Uni Konstanz beschreibt. Er ist seinen Kritikern, die in gewohnter Arroganz bereit stehen, offensichtlich haushoch überlegen, weil er deren Fachsprache kennt und sich nicht von ein paar dahergeschleuderten Formeln bluffen läßt.

Verblüffenderweise beschreibt er als Insider ein Wissenschafts-Klima der Ignoranz im Fall von abweichenden Meinungen zu grundsätzlichen Fragen, bestätigt mithin schlimmste Befürchtungen.

Vielleicht haben wir ja doch mit der kardinalen Klimax einen Aufstand der Redlichen zu erwarten, der mit dem verschrobenen Weltbild  der Teilchenphysiker und ihrem „Standartmodell“ Schluss macht?

In direkt unten eingefügtem Zitat von F.F. erklärt Dr. Florian Freistetter selbst seine Fassungslosigkeit hinsichtlich der Tatsache, daß nach dem weltweit gefeierten ersten Versuch nun einen Tag später der Protonennachschub für die supertolle Riesenmaschine fehlt. Und er hat Recht: wollen wir denn Leuten glauben, sie wüßten wohl genau um die Gefahren, die nicht einmal bei einem so gewaltigen Aufwand für rechtzeitigen Nachschub sorgen können? Doch hört selbst:

„Da ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Flasche mit den LHC-Protonen jetzt schon leer ist. Verwunderlich ist es aber, dass niemand daran gedacht hat, dass die Protonen ausgehen könnten. Das hätte den Verantwortlichen auffallen müssen! Aber die waren wohl zu sehr mit den Folgen des ersten Unfalls beschäftigt und haben sich nicht um solche „Kleinigkeiten“ gekümmert. Und jetzt stehen alle da und schauen blöd aus der Wäsche. Keiner weiß, wie lange es dauern wird, bis man wieder genug Protonen für neue Versuche aufgetrieben hat. Kann gut sein, dass der LHC wieder mal ein paar Monate untätig herumsteht. Und die LHC-Kritiker werden sich natürlich wieder bestätigt fühlen …“ Genau, das tun wir, auch wenn es klingt, wie ein Aprilscherz. Manche Dinge sind nicht spaßig, Florian:

Protonenmangel! Der LHC musste schon wieder gestoppt werden! | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Er sinniert weiter: „Ich frage mich langsam echt, wohin das noch alles führen soll. Irgendwo ist der Wurm drin, beim LHC.“ Florian Freistetter

Wirklich substantiell wird es aber bei Ernst Peter Fischer und seinem Wissenschafts-Feuilleton, der ebenfalls zu den Science-Blogs gehört. Es dürfte schwer werden, Fischer rauszumobben, denn er ist nicht irgendwer. Sein Buch „Die Andere Bildung“  (seine Antwort auf das geisteswissenschaftlich-reduzierte „Alles, was man wissen muß“) gehört zu den verständlichsten Wissenschafts-Publikationen der letzten Jahre überhaupt, er ist, ebenso wie der kommentierende Kollege A. Weinberger ordentlicher Professor, hat gleich mal Physik, Mathe und Biologie studiert, und er schreibt dies:

„Überall Simulanten am Werk, Leute, die so tun, als ob sie Wissenschaft treiben. Wer simuliert, kann auch den Urknall simulieren. Wie gesagt – wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig – es sei denn, sie fragen die Hirnforscher. Die können uns retten.“

Simulanten | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer, unbekannte Zeit, 18.01.1947, Wuppertal

Der Preis eines Teilchens | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer

Ernst Peter Fischer – Wikipedia

Dies ist, wie gesagt, mal nicht meine Sprache. Wie Herr Fischer allerdings auf seinem Blog geantwortet wird, von Leuten wie U. Berger, F. Freistetter und J. Rings, das ist es eben, was zu zeigen ich mit diesem Post beabsichtige. Respektlos ist dafür ein milder Begriff. Nehmt euch Zeit und schaut die Links mal selber durch!

Gruß

Markus

Fotos, Personen, Poetry

Hans-Christian Andersen

Fotograf: Thora Hallager

Hans-Christian Andersen 02.04.1805 01:00 Odense, Dänemark

Liebe Leserinnen und Leser,

seine Märchen klingen nicht nach Kunstmärchen, sondern wir könnten sie ebensogut für natürlich gewachsenes Volksgut halten. Ohne hier viel kommentieren zu müssen, schauen wir uns einfach mal das dritte Haus an, die Konjunktion Sonne-Merkur, den gutwilligen Stier-Mond und die ganz genaue Trigon-Verbindung von Neptun und Venus, die vor allem, bei einem Märchenerzähler! Denn dieses Trigon erläutert uns den Phantasie-Zauberer, aus dessen Fundus sich Hollywood noch heute fleißig bedient, als gäbe es nichts anderes. Wie unglaublich treffend diesem Einzelmenschen sein Horoskop passt! Neptun wirkt in Haus 11 (Gesellschaft), tut dies mit Venus in Haus 3, Schreiben. Und das allen bekannte Haupt-Märchen, die kleine Meerjungfrau, wir erkennen sie  sowohl in Neptun, als auch in der Fische-Venus. Sie hat es zum Wahrzeichen für Kopenhagen gebracht. Astrologie ist schon eine tolle Sache. Wer wagt denn hier noch, zu zweifeln? – :

Hans Christian Andersen war ein großer Welt-Reisender, klare Haus 3 Realisation (mal abgesehen vom Schreiben) und natürlich Schütze AC mit Jupiter im eigenen Zeichen Haus 12. Unverheiratet – Merkur, Herr von 7 steht bei ihm selbst, der Sonne  – und ich finde, die Lilith am AC ist auch etwas versteckt Charakteristisches, denn so lieb die Märchen auch sind, immer gilt es ein Unbehagen zu überwinden, eine böse Hexe zu besiegen. „Was bleibt“, sagt Hölderin, der unbekannte Titan unserer eigenen Sprache, „stiften die Dichter“:

Eventyr fortalte for Børn – Die Prinzessin auf der Erbse

„Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten, aber es sollte eine wirkliche Prinzessin sein. Da reiste er in der ganzen Welt herum, um eine solche zu finden, aber überall war da etwas im Wege. Prinzessinnen gab es genug, aber ob es wirkliche Prinzessinnen waren, konnte er nicht herausbringen, immer war etwas, was nicht in der Ordnung war. Da kam er wieder nach Hause und war ganz traurig, denn er wollte doch gern eine wirkliche Prinzessin haben.

Eines Abends zog ein furchtbares Wetter auf; es blitzte und donnerte, der Regen stürzte herunter, es war ganz entsetzlich. Da klopfte es an das Stadtthor, und der alte König ging hin, aufzumachen.

Es war eine Prinzessin, die draußen vor dem Thore stand. Aber, wie sah sie vom Regen und dem bösen Wetter aus! Das Wasser lief ihr von den Haaren und Kleidern herunter, und lief in die Schnäbel der Schuhe hinein und aus den Hacken wieder heraus, und sie sagte, daß sie eine wirkliche Prinzessin sei.

»Ja, das werden wir schon erfahren!« dachte die alte Königin, aber sie sagte nichts, ging in die Schlafkammer hinein, nahm alle Betten ab und legte eine Erbse auf den Boden der Bettstelle. Darauf nahm sie zwanzig Matratzen, legte sie auf die Erbse, und dann noch zwanzig Eiderdunenbetten oben auf die Matratzen. Da sollte nun die Prinzessin die ganze Nacht liegen. Am Morgen wurde sie gefragt, wie sie geschlafen habe.

»O, schrecklich schlecht!« sagte die Prinzessin. »Ich habe meine Augen die ganze Nacht nicht geschlossen! Gott weiß, was da im Bette gewesen ist. Ich habe auf etwas Hartem gelegen, so daß ich ganz braun und blau über meinem ganzen Körper bin! Es ist ganz entsetzlich!«

Nun sahen sie wohl, daß es eine wirkliche Prinzessin war, da sie durch die zwanzig Matratzen und die zwanzig Eiderdunenbetten die Erbse verspürt hatte. So empfindlich konnte niemand sein, außer einer wirklichen Prinzessin.

Da nahm der Prinz sie zur Frau, denn nun wußte er, daß er eine wirkliche Prinzessin besitze, und die Erbse kam auf die Kunstkammer, wo sie noch zu sehen ist, wenn sie niemand genommen hat. Sieh, das ist eine wahre Geschichte.“