Mundan

Hillary Clinton´s Ellbogen

Unfall: Hillary Clinton bricht sich Ellenbogen – Aus aller Welt – FOCUS Online

Ein Missgeschick, schmerzhaft, geht uns eigentlich nichts an. Gute Besserung, Hillary! Andererseits ist die Dame Volksvertreterin und beschäftigt auch mit ihrem Privatleben die Medien, also möge man uns das Interesse verzeihen.

Bemerkenswert an solchen Unfällen ist ihre astrologische Exaktheit. Schaun wir`s uns an: Mars bildet eine genaue Opposition zu Chiron, ein ziemlich genaues Quadrat zum Radix-Mars und ein ganz genaues zur Spitze des dritten Hauses. Das sind drei exakte Aspekte, die das Geschehen begleiten.

Weiter war in diesen Spätnachmittagsstunden der laufende Aszendent im Skorpion und löste zusätzlich exakt die Mars/Chiron Radix Opposition aus; auch dies ein typisches Merkmal solcher Geschehen. Und der laufende Mars stand in ihrem Haus 11, der Öffentlichkeit also, wo sie sich bekanntlich aufhielt, wie ohnehin wohl meist.

Dies alles ist keine Ausnahme, sondern läßt sich meiner Erfahrung nach ähnlich bei jedem Unfallgeschehen finden.

Taucht so etwas auf dem sogenannten „Physischen Plan“ auf, gibt es immer einen tieferen Grund. Der mag vielleicht in der Sonne zu finden sein, die (ebenfalls ganz genau) über ihrem Uranus steht, ein Planet, der von ihr zu seiner Realisation erwartet, Befreierin der Menschheit (weil in Haus 12) zu sein. Uranus regiert jedoch das Haus 9 mit dem eingeschlossenen Wassermann. Es gibt also etwas zu lernen, einen Fortschritt im Glauben, den sie irgendwie noch nicht integriert hat, was sie vielleicht im Krankenhaus tun wird, wenn sie einen halben Tag zur OP frei nimmt.

Des weiteren wird Frau Clinton den Uranus mit Jupiter-Verstärkung über ihrem Fische-Mond Ende Mai 2010 über ihrem Geburtsherrscher-Mond haben. Hier erwartet sie Veränderng/Befreiung. Sie ist übrigens auch optisch ein gutes Beispiel für den Krebs-AC, wenn frau/man sich das natürlich-rundliche ihres Gesichts betrachtet.

EllbogenbruchInnen: Hillary Clinton, 26.10.1947 20:05 Chicago – Außen: Ellbogenbruch: 17.06.2009 Washington, ca. 17:00

Ereignis, Mundan, Poetry

Jupiter Neptun Chiron

Zwei kleine Meldungen aus der FAZ heute, die je auf ihre Weise perfekt die Jupiter-Neptun-Chiron Konjunktion im Wassermann „spiegeln“:

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Fotos Markus Termin ©

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(Irgend etwas drittes ebenso Treffendes war auch noch, fällt mir wieder ein, dann kommt es hier noch dazu.)

1. Rauschgift und Neptun, Neptun und Marine ist klar. Das Rauschgift ist in den Fischen, sie sind also mehr als verletzt: Chiron: außerdem ist dass ein empfindlicher Schlag gegen die Schmuggler: auch Chiron. Jupiter ist die unglaubliche Menge des Kokains, das Schiff, das Nautische überhaupt, die Seereise. Haie sind Mond-Mars zugordnet. Das Mond-Mars Quadrat war Freitag (entdeckt wurde ja am Wochenende) und am Samstag ging dann der Mond über eben die drei, Neptun, Chiron und Jupiter. Zu den Schmuggelrouten gab es mal letztes Jahr einen unglaublich gut recherchierten Artikel in NEON. So ein Fund an Bord eines Schiffes wird von Seiten der Schuggler eine Blutspur durch Südamerika ziehen, weil diese Leute jeden umbringen, der irgend etwas damit zu tun hatte. Wer, um Himmels Willen, hat denn in den USA soviel Geld dieses Zeug zu kaufen, denn Kokain ist nicht gerade billig?

2. Die Raumfähre ist gleichfalls Jupiter (Schiffe), Neptun, austretendes Gas, Chiron das Leck. Auch am 11. Juli ist diese Konjunktion, die auch die Air France runtergeholt hat, rückläufig durch den Wassermann-Luft-Technik-Raum unterwegs. Beten wir mal, dass nichts passiert.

Wichtig für meinen Post hier sind beide Nachrichten nicht für sich, sondern die Tatsache, dass sie zeitgleich auf einer Zeitungs-Seite landen. Beide haben auch mit dem karibischen Raum zu tun. Es ist dies, was Astrologen „Zeitqualität“ nennen. Wer die Aufmerksamkeit schult, findet solchermaßen keine „Zufälle“, sondern immer klare Zeichen des „Weltgeistes“, die uns lesbar sind, wie vielleicht den Römern der Vogelflug.

Jupiter Neptun ChironNürnberg 18.06.09 22:08

Mundan

Merkur im Zwilling

IMG_1062Foto Markus Termin ©

Merkur ist ein Solitär bis zum 22.06.09, d.h. er bildet bis dahin – abgesehen von der Konjunktion mit dem Mond – keine Aspekte. Dabei steht er maximal stark in seinem eigenen Haus. Wenn wir uns das Zwillings-Zeichen angucken, finden wir in ihm durchaus auch eine Metapher des Tempels. Nürnberg ist eine Zwillings- (und Krebs-) Stadt, die beiden Haupt-Tempel, St. Sebaldus und St. Lorenz symbolisieren perfekt das Zwillings-Wesen. Warum Tempel: weil der geschlossene Raum auf zwei Säulen, den Zwilling darstellt, das Ursymbol des Tempels ist. „Wissen ist Macht“, ließe sich dazu sagen, und Wissen ist Religion. Das mag uns heute fremd vorkommen, weil wir uns so sehr an die Forderung des „Glaubens“ gewöhnt haben. Aber das ist nur vorübergehend. Bald schon kommt eine Zeit, wo Wissen, Wissenschaft und Religion wieder gemeinsame Wege gehen werden.

Merkur ohne Aspekte bietet in Geburtshoroskopen die Chance des Nicht-beeinflusst-werden-könnens. Aber auch der mangelnden Zugänglichkeit. Wenn Merkur nach der Mond-Konjunktion ein Quadrat zum Saturn in der Jungfrau am 22.06.09 bildet, welches am 25. Juni exakt wird, bringt er die ganze gewachsene Kraft seiner einsamen Entscheidungen gegen die Hüter der Tradition, den Saturn vor. Für Leute mit Sinn für Auseinandersetzungen wird´s also richtig spannend!

Merkur ohne AspekteNürnberg, 17.08.09 22:53

Fotos, Mundan, Weltbild

Good News

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Solarenergie: Projekt Sahara-Sonne – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

400 Milliarden will man in die Sahara investieren, der Spiegel berichtet und – es wäre nicht der Spiegel, wenn er nicht gleichzeitig bremsen würde: “ … entstehen kaum Arbeitsplätze in Deutschland …“ Ei, was sind diese Leute von den Print-Medien doch oft für Hohlköpfe. Die Realität widerlegt sie, die Gegenwart selbst: Öke-engineering ist schon jetzt der Wachstums-Markt in Deutschland schlechthin.

Nun es lebt sich wohl zu bequem in Hamburg-Blankenese, da ist wohl zu wünschen, dass sich die Medien-Landschaft in Deutschland so verändert, wie in den USA, wo die Meinungshoheit von den mächtigen Tageszeitungen langsam aber sicher ins Netz wandert. Sie lesen hier einen Blog und sind also schon mit dabei!

Aber dennoch; ganz ignorieren ließ sich die Nachricht denn doch nicht. Und wer weiß? Vielleicht haben die Herren und Damen von Siemens, der Deutschen Bank und offensichtlich vielen anderen tatsächlich auch ihre Verantwortung gegenüber der Welt im Sinn? Und sie wollen sich nicht von ihren Enkeln Fragen anhören wie: „Opa, Du warst doch da im Vorstand. Warum hast Du nichts gemacht?“, wenn mal die Malediven überspült sind, etc.

400 Milliarden klingt wie sehr sehr viel und ist es auch, doch es ist nicht mal die Hälfte von dem, was die ISS, die Internationale Raumstation kostet, die bisher leider der Menschheit keinen Nutzen, sondern nur massiven CO²- Verbrauch gebracht hat.

Egal – astrologisch haben wir damit ein gutes Bild für die gigantische Chiron-Neptun-Jupiter Konjunktion im Wassermann mit „angehängter“ Uranus-Rezeption. Heilung (Chiron) durch technische (Wassermann) Visionen (Jupiter/Neptun) Wow! Nehmen wir noch das exakte Trigon dieser Verbindung zur Zwillings-Sonne hinzu, dann wird eine richtig klare astrologische Aussage daraus. Zusätzlich faszinierend: die Afrikanische Nordküste und deren Länder gehören nach alter Tradition ohnehin in Zwillingszeichen.

Ach so: die Blume oben: ist auf jeden Fall ein Solar-Kraftwerk. Da wir uns technisch doch sonst alles von der Natur borgen, wäre demnach zu bedenken, was Jussup Beuys* uns schon immer gesagt hat: dass wir den künstlerischen „Aspekt“ bei der Gestaltung unserer Energie-Bilanz nicht nur nicht außer Acht lassen dürfen, sondern sogar ins Zentrum stellen sollten.

Trigon Jupiter-SonneNürnberg, 16.06.09 – 21:09

* Joseph Beuys, natürlich. Teilt jemand mein Unbehagen wegen des Beuys-Wiedergängers Gunther von Hagen?

Fotos

Die Liebe Finden …

IMG_1022Fotos Markus Termin ©

Liebe finden ist nicht leicht, aber das Horoskop eines Menschen gibt fantastische Hinweise, wer denn zu einem wirklich passt. Was mir dieser Tage des öfteren begegnet, sind die vielen Frauen, die unglücklich in einen Mann verliebt sind, der die Sonne genau in dem Zeichen hat, wo ihr Saturn steht. Da ich das nun schon sehr oft gesehen habe, errate ich dann still  das Geburtszeichen des Vaters, und siehe da: auch er hat die Sonne in besagtem Zeichen. Das ist dann freilich oft tragisch, denn eine solche Liebe braucht bedauerlicherweise die ewig unerfüllbare Sehnsucht, denn sonst müßte ja das innere Kind den Traum vom wahren Vater löschen, und das geht nicht. Wäre der Vater eine verläßliche, vertrauensvolle Person gewesen, hätte es dieses Problem nie gegeben. Und so folgt dann in der Regel die Geschichte vom „kleinen Mädchen“, dem es nicht gelingen will, den Vater hinter sich zu lassen, einfach weil dieser niemals seiner Rolle wirklich nachkam. Würde nun eine Liebe mit dem „Ersatzvater“ gelingen, müßte der Traum vom Märchenvater aufgegeben werden. Die Situation gleicht einer Falltüre, die frau/man öffnen will, während sie doch drauf steht.

Selbstredend haben es die Männer kein bischen besser, nur geht es bei Ihnen  (in der Regel) nicht um Saturn, sondern um den Mond oder andere Planeten der Elternachse 4/10.

Weitere Signifikatoren für eine gelungene Partnerschaft sind bei einer  Frau Mars, die Sonne selbst und natürlich der Deszendent, der sich idealerweise im Partner spiegelt, also im Gegenzeichen des eigenen Aszendenten ist. Sie können davon ausgehen, so ein Spiegel geht einem maximal auf die Nerven, und ist doch genau die Lebensmedizin, die wir brauchen, um uns durch unsere „verlorene Hälfte“ zu ergänzen.

Dies sind, man/frau bedenke, keine astrologischen Regeln, sondern einzig Erfahrungswerte, von denen die Abweichungen so erstaunlich selten sind, dass man/frau ausnahmsweise sogar eine langweilige Statistik wagen könnte, um die Astrologie zu beweisen, wie es die Gegner immer wieder listig und herausfordernd wollen; allein, wer hat daran Interesse?

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Fotos, Geschichte

Alchemilla und Venus

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„Der Frauenmantel ist eine richtige Märchenpflanze. Das Blatt ist so wunderschön zu einer Schale gefaltet, als warte es auf ein Geschenk, das vom Himmel fällt. Und am nächsten Morgen liegt tatsächlich eine glänzende, kristallklare Zauberperle in diesem Blattkelch.

Nein, es ist kein „normaler“ Tautropfen, was da aus dem sanftgrünen Blattschoß leuchtet, es ist ein Tropfen „Himmelswasser“. So nannten ihn jedenfalls die Alchemisten des Mittelalters. Sie wußten von den besonderen Kräften dieser Tropfen und sammelten sie morgens bei Sonnenaufgang ein. Diese Tropfen waren Teil eines wohlgehüteten Pflanzengeheimnisses, und alles, was wir von der Überlieferung wissen, ist, dass sie mit diesem „Himmelswasser“ den Stein der Weisen herstellen konnten. Für sie war der Frauenmantel ein kleiner Alchemist, der das Wasser aus der Erde in sich aufsaugt, „läutert“ und wieder abgibt, um es dem Himmel zu opfern, es der letzten Stufe der Verwandlung hinzugeben. Sie sahen darin ein tiefes Sinnbild für den Weg des Menschen. Der lateinische Name des Frauenmantels, „Alchemilla“, deutet noch auf die alte Liebe der Alchemisten für diese Pflanze hin.

Der Frauenmantel war schon immer eine Pflanze, die als besonders den Frauen zugehörig galt. In ihm sahen die alten Kräuterheilkundigen die Kraft der Venus, ihr Siegel zeigte sich ihnen in den grünlichen, duftenden Blüten, die die Grundfarbe dieses Planeten tragen, in der gefälligen, anmutigen Form des Blattes, das sich ganz in der Gebärde des Empfangenden öffnet. Als großes Frauenheilmittel war der Frauenmantel immer unter den Schutz einer weiblichen Gottheit gestellt. Bei den Germanen war dies Freja, die Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit, und die heilkundigen Germanenfrauen haben den Frauenmantel als Heilmittel sehr geschätzt. Sie haben ihn bei abnehmendem Mond gesammelt (also jetzt, M.T.), um damit Blutflüsse der Frauen zu stillen und Wunden zu heilen.“

Aus Susanne Fischer-Rizzi, Medizin der Erde, Irisiana-Verlag, Hugendubel 1984

Fotos, Poetry

Traum vom Fliegen Teil X + …

IMG_1005Foto Markus Termin ©

Heute morgen um 05:30 konnte ich diesen schnellen Ballon beobachten. Da seht ihr mal, wie früh Astrologen joggen gehn: morgen gibt´s wieder einen interessanten Post. Endlich hat sich dieser Wind gelegt, es ist einer jener Abende, die man/frau tunlichst genießen sollte …

Mundan, Weltbild

Ein Grundsatzstreit

Grundlagenforschung und Gesellschaft | Arte-Fakten | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Falls es jemand mitbekommen hat: es fährt der Atheisten-Bus durch Deutschland und Sympathisanten bzw. Unterstützer dieser Kampagne diskutieren gerade heiß im Sience-Blog von Jörg Friedrich (wie er dazu steht, ist mir nicht bekannt und hat damit auch nichts zu tun).

Ich selbst mische mich ab und an ein und zitiere hier meinen – ein wenig aus dem Zusammenhang gerissenen – Kommentar. Vollständig nachlesen und beteiligen kann man/frau sich unter oberem Link.

Aus astrologischer Sicht haben wir diese unglaubliche Konjunktion von Neptun/Chiron und Jupiter im Wassermann. Merkur dazu im Quadrat ergibt obige Diskussion (unter anderem, natürlich …). Warum? Es geht um eine Auseinandersetzung über die Wirklichkeit (Merkur im Stier)  von Ideologie und Glauben (Jupiter, Neptun, etc.). Und Merkur im Sextil zu Uranus läßt vermuten, dass wirklich was Neues daraus wird.

Was nun mit dieser Wassermann-Power ist, dass zeigt uns dieser Tage auch das Wetter. Vielen tut es nicht gut, sie sind erkältet. Der Wind scheint ungesund, Energie-aufzehrend. Was im Schwange ist, läßt sich kaum sagen, Steve Judd erwartet ein Ereignis:

Neptun Jupiter Chiron13.06.09 16:25, Nürnberg

Aus meinem Kommentar in Science-Blogs bei Jörg Friedrich:

„… dass Ihre Methodenkritik z.B. nicht die Astrologie validiert.“ Falls jemand hier der Ansicht sein sollte, mitlesende Esoteriker würden Herrn Friedrichs „Methodenkritik“ als Zustimmung zur Astrologie mißverstehen: nein, tun sie nicht. Und haben wir auch nicht nötig. Manche Esoteriker lesen die Sience-Blogs, weil sie sich für Wissenschaft interessieren, ohne ihr deswegen unkritisch* gegenüber zu stehen. Und jeder weise Mensch weiß außerdem, dass Wissenschaft und Geist sich nicht widersprechen, sondern – richtig betrachtet – ergänzen.

Es gab vor Ihnen eine Generation von Wissenschaftlern – Einstein, Heisenberg, Schrödinger – denen die positive Beschäftigung mit den Geisteswissenschaften – mitunter auch der Astrologie – eine Selbstverständlichkeit war.

Wir empfinden ihren sichtverkürzten Absolutheitsanspruch als bedrohlich. Ein gutes Beispiel ist ihr immer wieder vorgebrachtes Argument, man würde „Evolutionstheorie und Relativitätstheorie leugnen“ (schon ein Kalauer, zu bemerken, wie Sie hier klerikale Gesänge anstimmen, auch wenn Sie Dawkins heißen).

Führt man nun an, dass es Wissenschaftler gibt, die selbst sich dessen bewußt sind und dies auch schreiben, dass alle Theorien Werke in der Zeit sind und gewiss noch nicht der Weisheit letzter Schluss – und zwar weder die Evolutionstheorie noch die Relativitätstheorie (nach der sich übrigens, Ludmilla, mitnichten die GPS-Daten hochrechnen lassen, wie Sie behauptet haben, dazu sind diese viel zu fehlerhaft und müssen andauern korrigiert werden), wird man bei Ihnen wahlweise als „Schwurbler“, „Troll“ oder „Kreationist“ beschimpft.

Längst macht bei viel zu vielen Leuten das Gerücht von der Wissenschaft-Religion die Runde. Mal ganz davon abgesehen, dass allein schon die Kongruenz oder Diskongruenz von „Theorie und Formel“ einerseits und der Realität andererseits aus rein historischen Gründen eine Lücke hat. Diese Lücke kann ohne Philosophie – hier bist Du ein Kandidat, Florian – nicht gefunden werden.

Für Dich auch ganz simpel: Was Du wissenschaftlich denkst kann niemals unabhängig von dem „Werkzeug“ sein, nach und mit welchem Dein Denken (Forschen) Ausdruck findet.

Nun hat uns Esoterikern die quantenphysikalische Forschung mit ihren beobachtbaren und nachweisbaren Phänomenen der Gleichzeitigkeit ein Werkzeug an die Hand gegeben, … (Anton Zeilinger zur String-Theorie: „Ich glaube nicht, dass die Lösung aus so einer Ecke kommen kann, sondern da geht es um grundsätzliche Neuformulierungen unserer Ideen (!, M.T.) von Zeit und Raum“) … mit dem wir gegenüber Ihrer oft bedauerlichen Sturheit ein auch von Ihnen zu akzeptierendes Argument an der Hand haben, Sie um eine neue Bescheidenheit zu bitten. Tun Sie es.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Suche „nach dem Ursprung des Universums“ auf dem Grund der Mathematik. Hier werden halt grundsätzliche philosophische Fragen berührt: „Warum scheint es möglich, die Wirklichkeit annäherungsweise mathematisch zu beschreiben?“ „Was sind Zahlen: Teil der Wirklichkeit, Teil des Geistes, Modell, Symbol, Ding, Hilfsmittel, Magie?

Solange sie in Ihren jeweiligen Disziplinen der Meinung sind, sie könnten – mit oder ohne CERN – grundsätzlich solche Fragen, wie die nach dem Ursprung des Universums klären, ohne vorher Gewissheit über ihr dazu nötiges geistiges Werkzeug zu haben (Stichwort: wasserdicht, Herr Berger) – also auch die Frage zuerst zu klären, welcher Art Sprung dieser Ur-Sprung ist – werden Sie bei Laien immer den oft berechtigten Verdacht erwecken, an der Erschaffung alberner Frankensteins zu arbeiten, nada más.

* kritisch wegen der leider üblichen Vermischung wissenschaftlicher und militärischer, bzw. profitmaximierender Überhänge, Automatismen.