Ereignis, Personen

Zukunft vorhersagen oder beeinflussen?

Liebe Leserinnen und Leser,

kann man mit Astrologie die Zukunft vorhersagen? Gehen wir zur Beantwortung dieser Frage einmal in die Vergangenheit. Sie wissen vielleicht, daß James Ussher den 23. Oktober 4004 v. Chr zum Schöpfungstag der Welt gemacht hat. Ussher war ein beinharter Protestant unter irischen Katholiken, die er allesamt für abergläubisch hielt. Was ja kein Wunder ist, denn durch die jahrhundertelange Assimilation mit dort keltischen, hüben z.B. toltekischen oder afrikanischen Glaubensformen und durch eigene Neigung zu Protz und Fetisch-Kult und den makaber anmutenden Knochen-, Schädel- und Reliquien-Handel war die katholische  und – Schwester des ersten Schismas: ebenso die orthodoxe – Christenheit nicht vernünftig.

Acht Jahrhunderte früher, als der heilige Fridolin aus Irland  nach Bad Säckingen kam, um die schwach romanisierten Heiden zu missionieren, da sah die Sache noch umgekehrt aus: Fridolin kam von der grünen Gelehrten-Insel, wo sich an Europas Rand die Inspiration durch Ornamentik kundgab. Und deren alte Verbindungen nach Griechenland durch Robert Graves „Die Weisse Göttin“ poetologisch nachvollzogen wurden.

James Ussher by Sir Peter Lely, Jupiter macht ihn im Steinbock „jovial“.

James Ussher 04.01.1581 Dublin, keine Zeit!

Usshers Schöpfungstag ist nicht so weit entfernt vom Weltbeginn-Tag der Maya, den 13. August 3113 a. Chr. greg. – Jupiter stand auf 6.42º Fische und war rückläufig mit einem Trigon zu Mars und Neptun im Skorpion. Und Pluto auf 22:54º Steinbock, wie heuer das Zeichen, rückläufig. Und die Maya wiederum – ich nenne ganz Mittelamerika einfach toltekische Kultur – sind so weit weg von Irland auch wieder nicht, wenn wir Plutarch (45 p.Chr.) in seinem Text: „Das Gesicht im Mond“ folgen. Dort steht nämlich, daß es seit vielen tausend Jahren einen kontinentalen Kult gab, ausgeübt im Rhythmus von Saturn im Stier, mit Booten ausgestattet  via Island in die Karibik zu rudern und zu segeln, wo ein Heiligtum des Saturn geführt wurde.  Die sogenannte Himmelsscheibe von Nebra läßt sich für eine solche regelmäßig wiederholte Tour als Kompass lesen.

Die wichtigste Auskunft ist die über den Inhalt: ein Heiligtum des Saturn: es war also ein Heiligtum des Chronos in dessen Zentrum die Zeit-Messung stand! Hier klingt schon etwas an.

Doch zurück zum Thema: Ussher als frühe Pluto-in Widder Persönlichkeit berechnet den plutonischen Anfang des Ganzen im Zeichen des Anfangs: Widder. Doch ist es nicht naiv, zu glauben, damit wäre aller Anbeginn gemeint? Hat nicht die katholische Kirche zu Weihnachten selbst ein Ritual eingeführt, nach dem unumwunden der Urknall besungen wird, gleich zu Beginn der Christmette?

Andererseits ist es wahr, daß unsere Quellen über die tiefsten Vergangenheiten, sofern sie mythologisch sind, also scheinbar erfundene Volks-Sinn-Erzählungen, alle – ungeachtet ihres Ursprungs auf der Welt – von periodisch neu geschöpften Welten sprechen und auch übereinstimmend von mindestens einer Sintflut, die Maya jedoch von – wenn ich richtig informiert bin – dreien, wurde doch die Welt laut Popol Vuh mehrmals durch Flut zerstört.

Wir wissen also nicht, auf welcher wahren Grundlage selbst Kreationisten ihre Welt-Beginn Theorie aufbauen, aber es liegt die Vermutung nahe, daß es Rhythmen unserer Erde gibt, die zu lange zurückliegen, als daß die Information und das Wissen darüber uns per SMS erreichen könnte: wir stehen vor ungelösten Rätseln und könnten doch mitten in einem uns unbekannten rhythmischen Zyklus sein.

Herodot  berichtet davon, wie ihm die ägyptischen Priester zu Sais während seiner Ägypten-Reise (noch bevor Alexander das Land besetzte und Griechen und Ägypter einander nicht mehr offen begegneten) freundlich versicherten – denn aus ihren exakten Aufzeichnungen ginge das genau hervor – daß innert 10 000 Jahren die Sonne zweimal im Westen auf und im Osten untergegangen sei. Ist dies ein solcher Rhythmus?

Nun erst kommen wir zur Frage einer möglichen Zukunftsvorhersage durch Astrologie: im Grunde genommen unterscheiden wir uns darin nicht von den Naturwissenschaften. Denn vor allem diese streben ja danach, die Zukunft vorherzusagen und zwar oftmals in jedem einzelnen Punkt ihres Prozesses. Die Ergebnisvorhersage – meist aufgrund von Berechnungen – gehört zum wissenschaftlichen Aufbau der Erkenntnisgewinnung. Je genauer ein Ergebnis vorhergesagt ist, um so besser muss das theoretische Gebäude der Berechnung sein, so wird angenommen, die daraus gewonnene „Formel“. Werden also zum Beispiel für uns äußerst nützliche Berechnungen über den Einschlag von Kometen angestellt, so ist sehr zu hoffen, daß wir ein Vorhersage und sogar Abwehr-System finden, bevor ein Präzedenzfall den Zusammenbruch der Zivilisation und damit wohl auch ein Ende unserer Berechnungs-Möglichkeiten für längere Zeit bedeutete, jedenfalls bis sich eine neue Zivilisation gebildet hätte.

Die Astrologie aber trachtet nach mehr, als nur die Zukunft vorherzusagen. Sie will die Zukunft beeinflussen. Denn sie setzt den sich seiner selbst bewussten Menschen dort hin, wohin er gehört, ins Zentrum des Kosmos. Sie ist nicht geozentrisch, sondern anthropozentrisch.

Eine umfassende Geschichte eingetroffener astrologischer Vorhersagen gibt es nicht, es ist aber schon vollkommen klar, daß alle historische Forschung, die in Unkenntnis der Astrologie einer Zeit diese historisch nicht als zentrales Analyse- und Codierungs-System betrachtet, sei es in Ägypten oder im England von Königin Elisabeth, historisch wenig wissen kann.

Der Ansicht, man könne Zukunft vorhersagen, liegt eine Voraussetzung zugrunde, die für gewöhnlich zu wenig bedacht wird: wir glauben, wir könnten wie beim TV Abstand nehmen vom Zeitgeschehen und uns die Zukunft anschauen, wie ein vorbeifahrendes Auto. Menschen, die sonst bereit wären, ihren Atheismus mit den Zähnen zu verteidigen, halten es – wenn es um Astrologie geht – plötzlich für „vermessen“, sich „anmaßen zu wollen“ die Zukunft vorherzusagen, als gehörte treue Demut nun zum Kodex des rechtgläubigen Atheisten, als täte irgend ein Wetterfrosch oder Virologe etwas anderes, und liegt oft genug daneben, weit entfernt davon, selbst die zuverlässigen Vorhersagen zu liefern, die er aber von der Astrologie per blanco-Scheck erwartet. „Wir“ haben den milden Verlauf der Schweingrippe (Steve Judd) ebenso vorhergesagt, wie die Finanzkrise und deren weiteren Verlauf (Merriman, Weiss), als die zuständige Wissenschaft, die Ökonomie, völlig überrascht wurde. (Das gilt jetzt wieder für die Plandämonie ab 2019 mit Saturn/Jupiter/Pluto Steinbock Konjunktion.)

Nun schaut die Astrologie seit alter Zeit die Umläufe der Siegel-Planeten Jupiter und Saturn: diese inspirierte Zeit-Beobachtung: was passiert wann in der Geschichte, wenn die beiden Planeten wie stehen, hat z.B. 1550 durch den Astrologen Richard Roussat zur Vorhersage der franz. Revolution 1789 geführt (er lag drei Jahre daneben) in seinem Buch „Le vivre de l`estat et mutantions de temps“, als wirklich inspirierte Geister mit hoher Kunst und unabgelenkt von Bogus Pomp arbeiten konnten. Die Beweise für die Vorhersage-Kraft der Astrologie im menschlich-historischen Zusammenhang sind also längst in vergangenen Epochen, ebenso wie heute (Mauerfall, Finanzkrise) erbracht. Das Verlangen nach „Beweisen“ lebt von schwacher Erinnerung: es ist für uns kein Thema mehr.

Nun wird es aber so nicht gehen, denn wenn nun einer – und ich mache das mal – für 2040 eine an diese franz. Revolution anknüpfende Revolution (nicht in Frankreich, sondern weltweit) vorhersagt, weil Pluto wieder im Wassermann steht, die Konjunktion von Jupiter und Saturn im Gegenzeichen Waage läuft und Uranus im Löwen den König stürzt … dann macht es Sinn, den Erfolg dieser Vorhersage daran zu messen, daß sie nicht eintrifft, oder wenn, sie sich doch erheblich gegen die Vorgängerin abgrenzt, woran bereits heute zu arbeiten ist:

31.10.2040

Dies beantwortet auch die Frage nach der Schicksalshörigkeit der Astrologie: nein, wir können den Lauf der Planeten wohl nicht steuern, aber wir können wissen, wie sich unser globales soziales Verhalten danach orientiert. Dies wird Aufgabe einer künftigen astrologisch-astronomischen Sozialwissenschaft, möglichst in einer Welt, die es gelernt hat, ohne Kriege auszukommen und dafür ihre Kräfte dahin zu bündeln, wo es Aufgaben zu bewältigen und neue/alte Bewußtseinsräume zu entdecken und wiederzuerobern gilt: … last not least: es war die Naturwissenschaft, die uns in die Verwirrung relativer Zeit verstrickt hat, und sie sagt selbst, daß sie sich selbst heute nicht versteht. Welchen Sinn Vorhersagen in einer vermeintlich „zeitlosen“ Quanten-Welt* machen, werden wir mit ihr zusammen klären müssen.

Im Kleinen beschäftigen wir uns damit im Bereich der Stundenastrologie: wie ich meine ein praktischer Kompass zur Entscheidungshilfe, ähnlich dem I Ging. Und hilfreich dabei, die linke Hand nicht wissen zu lassen, was die rechte tut.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Die Zeitlosigkeit der Quantenwelt, die Albert Einstein „spukhafte Fernwirkung“ nannte, ist nur ein Konstrukt, um die Relativitätstheorie zu ‚retten‘, ebenso, wie die „Räume ohne Zeit“, der sogenannte „Tunneleffekt“, das ’supraluminare Tunneln‘: um  zu vertuschen, dass Prof Günter Nimtz 1991 die Relativitätstheorien (Mozart bei 4,2 facher Lichtgeschwindigkeit übertragen) zur offenkundigen Widerlegung geführt hat. Auch die Paradoxien ‚Zwillingsparadoxon‘, ‚Schrödingers Katze‘, ‚Doppelspaltexperiment‘, ‚Dunkle Materie‘ und ‚Rotationsparadoxon‘, sind keine Bestätigung der physikalischen Mystik, sondern offenkundige Fehler im System. ‚Gravitationswellen‘ bei 10^-31 finden im atomaren Rauschen statt, beweisen nichts und sind darüber hinaus Betrug (wie auch das Higgs, ‚Gottesteilchen‘ Malen nach Zahlen ist, man fischt aus den Daten die vermeintliche Bestätigung der Theorie zwecks anhaltendem Geldfluss), es ist auch sehr still um sie geworden.

Personen, Poetry

William Summerset Maugham

William Sumerset Maugham: 25.01.1874 09:30 Paris

Liebe Leserinnen und Leser,

„Er sah sich als „in the very first row of second class writers“ (dt.: „in der vordersten Reihe zweitklassiger Schriftsteller“), eine Selbsteinschätzung, die vielleicht auch seiner skeptischen Grundhaltung zuzuschreiben ist. Die meisten Kritiker meinen, Maugham habe im Grunde genommen „zu viel“ gesagt; nichts sei übriggeblieben, was der Leser selbst folgern müsse. Manche behaupten auch, Maughams Werke seien zu zynisch und distanziert. Darüber hinaus hält man seinen übertriebenen Realismus für einen Stilmangel. Unbestritten ist, dass Maugham neben seiner Fähigkeit zur Beobachtung eine auch unter Schriftstellern nicht allzu häufig verbreitete Gabe besaß: Er hatte einen untrüglichen Instinkt für Geschichten und dafür, wie man sie zu erzählen hat. Hiervon legen besonders seine zahlreichen Kurzgeschichten beredtes Zeugnis ab.“ (William Somerset Maugham – Wikipedia)

Ich zitiere hier Wikipedia so ausführlich, weil der liebenswerte Wassermann so klar beschrieben wird: „skeptische Grundhaltung, zynisch und distanziert, übertriebener Realismus“ … da haben wir den Wassermann. Und wenn er die Sonne mit Saturn verbindet, erst recht. Mond im Zeichen Stier gibt ihm die Mütterlichkeit des Paten.

Ich selbst lese „second class writers“ auch sehr gern, vielleicht sogar lieber. Und er war ein meistgelesener Autor seiner Zeit mit Millionenauflagen. Die Perspektive, aus der er erzählt, ist die des reisenden Kolonial-Gentlemans. Ich lernte seine Bücher in einer merkwürdigen Situation kennen, als ich vor 12 Jahren zusammen mit einer 83-jährigen Fische-Malerin in einer Nürnberger Künstler-WG lebte und ihr seine Kurzgeschichten – in deutsch –  Werke aus der Bibliothek ihrer tragisch verstorbenen Tochter vorlas, denn die Dame konnte selbst nur mit einem starken Vergrößerungsgerät lesen. Nie haben wir eine bessere Möglichkeit, Literatur zu begreifen, als wenn wir  einer zweiten, aufmerksamen Person vorlesen. Ich spürte das damals intuitiv, wußte, daß es ein Geschenk war, lesen zu dürfen. Wenn ihr des Englischen mächtig seid, versucht dies, zu deutsch gibt´s Maugham bei Diogenes:

Und Maugham, der Wassermann, erzählt wahrlich spannende Geschichten. Sie sind alle erfunden, aber nur soweit es nötig scheint, Versatzstücke der Wirklichkeit zur Wahrheit zu verflechten.

Das dritte Haus des Schreibens wird von Merkur beherrscht, der mit Venus eine genaue Konjunktion bildet im Haus 11, dem Haus der Öffentlichkeit im Steinbock, dem Zeichen der Beständigkeit. Einen Wassermann wie Maugham zu lesen, ist „Medizin“ für Löwe-Aszendenten!

Mundan, Personen

Jupiter im eigenen Haus

Liebe Leserinnnen, liebe Leser,

Jupiter, mögen Sie sich fragen, in die Fische? Ist der denn nicht Herr über den Schützen? Das war nicht immer so und bevor Neptun Herr der Fische wurde, war die Jupiter-Verbundenheit der Fische ausgemachte Sache. Wenig zimperlich brachte man sie mit Ausgelassenheit, Neigung zu fröhlichen und freundlichen Festen …

… und – wenn wohlhabend – mit Großzügigkeit in Zusammenhang.

Fotos: Markus Termin ©

Wenn aber arm, war die kältere, wenn auch verträumte Seite des Fische Jupiter-Hauses 12, in dem deshalb wohl im Mittelalter „Saturn seine Freude hat“, leider ebenso maßlos  … (beide Seiten wunderbar beschrieben bei Rafael Gil Brand,  Chiron Verlag ).

Was sagt aber Jupiter wirklich? Er ist in den Fischen der mit Glauben verbundene Jupiter. Im Schützen der mit Wissen. Ist er in den Fischen, dann haben wir es mit Glaubensfragen zu tun.

Wenn frau/man wissen will, wie wir selbst in dieser Zeit nach außen wirken, dann empfiehlt es sich, die Sache auf den Kopf zu drehen. Also, statt sich außen die Transite auf das eigene Horoskop zu deuten, einfach mal umdrehen und schauen, wie unser eignes Horoskop als Einflussspähre auf das Zeitgeschehen wirkt? Ich habe das einfach mal z.B.: mit meinem gemacht:

Hier sehe ich nun, wie mein Merkur im Wassermann einwirkt auf Neptun und Chiron. Und tatsächlich, das entspricht meinen Handlungen. Nachdem diese Spur gefunden ist, sehe ich meinen Jupiter den Uranus puschen, sogar in Haus 9: so ist es … Mars rückläufig im Löwen, so wie meiner? Sieg durch Rückzug? Und dann entdecke ich Venus-Venus. Hat nicht letztes Jahr um diesen Transit mein Orangenbaum geblüht … ?

Ereignis, Personen

Stundenbild Prozessauftakt Schreiber

Liebe Leserinnen und Leser,

das kommt natürlich jetzt überhaupt nicht gut:

Millionenspende an FDP: Westerwelle weist Vorwurf der Käuflichkeit zurück – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Dabei kann es sich um eine reine Synchronizität handeln? Oder der Hotel-Unternehmer wollte eben vor der Wahl die Partei unterstützen, die sein Anliegen vertritt. Wer kennt schon all die vielen Hotel-Garni Betreiber in ihrem so stark Saison-abhängigen Geschäft? Ist doch normal? Zeitgleich dazu sagt nun ab heute – Jupiter in den Fischen! – Karlheinz Schreiber aus, und obwohl dies auch „nur“ eine Synchronizität ist, verstärken die beiden Themen sich in der Öffentlichkeit gegenseitig so stark, daß es eben doch aussieht, als stecke die FDP in einem Skandal, und zwar deshalb, weil andere dieses „Steuergeschenk“ an die Hotels nicht nachvollziehen wollen (und viele Hotelbetreiber FDP wählen), und daher nun mit Schlamm geworfen wird: Abwrackprämie als Wahlgeschenk der SPD, welches aber doch eigentlich? – die aktuelle Koalitions-Partnerin zu verantworten hat ? ?  – was bisher noch nicht aufgefallen ist. Steve Judd hat die Woche treffend als Achterbahn beschrieben.

Affären: Spur nach Liechtenstein – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Wer wirklich verstehen will, was hinter dem ganzen „Schreiber“-Imperium steckt, der lese am Besten: „Herzgewächse, oder der Fall Adams“ von Hans Wollschläger.

Für uns sind diese Dinge einmal wieder Anlass, uns das aktuell gültige Deutschland-Horoskop anzugucken (bitte vergrößern):

Innen 03.10.1990 00:00 Berlin, außen 18.01.10 14:16 Nürnberg

Pluto und Merkur vermitteln, aufnehmen tut es Uranus, der Maschinenbauer in Deutschlands Horoskop, er steht ja im sechsten Haus: Anpassung.  Saturn über der Sonne, das Gesetz, betrifft also die Regierung, denn die wird durch Sonne im Horoskop dargestellt. Und Uranus im Steinbock, der made in Germany baut,  ist Herr von Haus 7: unsere Außenpolitik als Waffengeschäft: „Es gab keinen Auftrag ohne Gegenleistung; keinen Auftrag, an dem kein Politiker beteiligt war“, gibt Schreiber heute um 10:44 im Gerichtssaal zu Protokoll. Siehe Live-ticker bei:

Augsburger-Allgemeine.de

Innen Klarlheinz Schreiber 25.03.1934, Zeit unbekannt, außen Transite heute, 18.01.10, Prozessauftakt.

Schreibers Horoskop ist durch Neptun und Chiron und vor ganz kurzem noch Jupiter über seinem Saturn gekennzeichnet.

Wie billig zeigt das Horoskop zum Prozessbeginn unten Neptun am AC. Dieser Neptun fährt ihm von außen über die Parade, stellt seinen Saturn, den Halt in der Welt, massiv in Frage.

Daher ist auch der Angeklagte der rückläufige Saturn in Haus 7. Rückläufig wegen Rückführung. Wir, d.h. das Gericht im Namen des Volkes in Augsburg, sind aber durch Wassermann-AC dargestellt und haben mit Neptun und Chiron am AC einiges zu verschleiern mit diesem Prozess. Was denn? Daß es in diesem Prozess ja gar nicht um die  vermeintliche Steuerhinterziehung eines Waffen-Lobbyisten geht, nicht einmal, wie man uns glauben machen wollte, um die skandalöse Finanzierung von Parteien durch Waffenhändler, dadurch  in Wahrung von deren Interessen sich an diese bindend, sondern um den Waffenverkauf selbst, daß das einfach weiter läuft, ob der Schreiber ins Augsburg vor Gericht sitzt, oder nicht.

Dies ist der eigentliche Skandal, der wird verschleiert und der hat mit Chiron verletzenden Charakter, wie Waffen ja auch tatsächlich Verletzungs-Werkzeuge sind. Und für solche Verschleierung gibt sich Schreiber auch gern freiwillig und wahrscheinlich unbewußt her, denn er ist ein Löwe und liebt das Scheinwerferlicht ein wenig. Er bietet den Vorteil einer Figur, die nicht den Waffenhandel in Frage stellt, sondern die im Gegenteil sich in Personam als Verteidiger des Waffenhandels betätigen darf, weil es ihm gelungen ist, vom Handel selbst auf seine egomanische (?) Person abzulenken.

Natürlich ist Schreiber nicht nur Saturn, ein alter Herr in der Waage, rückläufig und Vergangenheits-bezogen, sondern auch Merkur in 11, der Dieb, der sich gerade von Pluto, seiner explosiven Beute vor aller Augen, also in der Öffentlichkeit im Haus 11 trennt, trennen muss. Und Schreiber ist auch die Sonne (für Löwe Haus 7) in Haus 12: also in U-Haft, entsprechend dem Haus 12. Und Steinbock: auf dem Boden der Realität, in der eigenen Gerechtigkeits-Sturheit (Saturn, Herr von 12 in 7) gefangen.

Mond und Merkur könnten schon nach dem ersten Prozesstag zu einer Einigung gelangen, sie bekommen ein Sextil; doch das betrifft ja nur eine Steuerhinterziehung, den Merkur Teil: die Frage von Saturn, ausgleichender Gerechtigkeit, dauert länger. Das Urteil, Schütze, wird versuchen, aus der Jupiter-Mond Konjunktion zum Prozessauftakt wieder unseren Glauben (denn Mond ist das Volk) herzustellen ans Vertrauen selbst. Da Jupiter (der Prozessausgang) in Haus 1 steht, geht es zu des Volkes Gunsten, denn wir , das Volk, sind ja Kläger, damische sam mer.

Jupiter steht auf einem kritischen Grad (das Urteil steht auf tönernen Füßen) und hat ein Sextil zu Pluto: es geht wohl keine Gefahr für den Waffenproduktions-Standort Deutschland aus dem Prozess hervor.

18.01.2010 09:05 Augsburg

Personen

Peter Hartz

Innen Peter Hartz, außen Einführung Hartz IV 01.01.2005

Liebe Leser und Leserinnen,

der innere Ring oben zeigt das Geburtshoroskop von Peter Hartz (09.08.1941, keine Zeit!), der äußere Ring die Einführung des Hartz IV-Gesetzes am 01.01.2005. Unteres Horoskop zeigt die heutige Situation. Wir dürfen nur bei beiden Bildern nicht vergessen, daß der AC bei Peter Hartz willkürlich auf 12:00 Mittag gesetzt ist, da wir die Geburtszeit nicht kennen! Wenn wir sein Horoskop anschauen, dann grundsätzlich mit Respekt, auch, wenn in diesem Post nicht drumrum geredet wird!

Innen Peter Hartz 09.08.1941, außen 17.01.10

Mir fällt auf, daß wir sowohl in Peter Hartz Geburtshoroskop, als auch zur Einführung von Hartz IV eine Pluto-Merkur Konjunktion hatten, damals noch im Schützen. Und auf unterem Bild sehen wir, kaum kommt dieser Aspekt im Steinbock wieder vor, da haben wir wieder eine (zynische) Debatte.

Für Peter Hartz kam nach 2005 mit Saturn im Löwen, seinem Sonnenzeichen, eine bittere Zeit. Aber Saturn über seinem Merkur /Pluto / Chiron Dreigestirn hat auch die feste, die saturnische Form von Hartz IV gebracht und unserem Land die groteske Situation, von einem Regelwerk eines wegen Wirtschaftsdelikten verurteilten Managers abhängig zu sein.

Wobei er dabei nur die verschleiert offensichtliche Symbolfigur einer überhaupt kriminellen und kollektiv-karmischen Unterdrückung (und mitunter Verblödung) der ärmsten Volksschichten darstellt,  die eine mittlere Schicht in einem pervers-luxuriösen Rahmen zulässt (Siemens, Volkswagen, AdriaHypo, Telecom – bestechen, schmieren, bereichern), die zum Teil offen ihren Zwangscharakter zur Schau trägt, gerade durch repräsentativ wirkende Figuren, wie Koch. Und dies, während Milliarden und Abermiliarden von Sozialleistungen an Wirtschaft und Banken gehen:

Debatte um Hartz IV: Koch verlangt Arbeitspflicht für Arbeitslose – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Jeder weiß, daß Peter Hartz ja nur den Sündenbock machen mußte: und in Wahrheit, so glaube ich,  für diese Reform, nicht für seine Betriebsrats-Beeinflussungen, selbst wenn das im Äußeren so erscheinen mag. Ein glücklicher Reformator  in Sachen Arbeit ist kaum denkbar hierzulande, seit „Arbeit macht frei“ über dem Tor von Auschwitz steht. Daher war es klug, Hartz vorzuschicken, sonst hieße die Reform: Schröder-Fischer?

Koch weiß natürlich, daß er nur den Anbeißer, den bellenden Hund der Union spielt: einer muß es ja machen. Mal von der Kanzlerin ablenken. Bischen Sozialneid schüren. Davon ablenken, daß diese Reform ein gigantisches Arbeitsplatzbeschaffungsprogramm für Juristen darstellt. Den Saubermann spielen, weil man einen sau-intelligenten Bleistiftspitzer-job und außerdem den Nimbus des Unbesiegbaren  hat: ach pfuuu … Ich befürchte, daß es bis 01.10.2014 dauert, bis wir Hartz IV los sind, wenn Merkel eine neue Koalition, eine Jamaika-Koalition (einstweilen noch keine astrologische Vorhersage!)  machen wird, sollte eine Arbeitsmarkt-Vermittlungsreform stattfinden, die sich ganz klar auf ein liberales und kosteneffizientes Bürgergeld für jeden Bürger zubewegen kann und muß, wenn wir hier wieder Spaß haben wollen, nach der Krise ist vor der Krise? Moment á mol!

Innen Einführung von Hartz IV, außen: perfekter Tag, um Hartz IV über Bord zu werfen: 01.01.2014

Innen: Peter Hartz 09.08.1941, außen 01.01.2014

Hier unten bei Peter Hartz hätten wir zwar nur Jupiter auf der Position von Saturn zur Einführung des Machwerks, aber vielleicht gerade deswegen, denn mit Pluto-Merkur und sogar noch Chiron im Löwen ist dies ja eine Fähigkeit der Machtausübung, die wegen Pluto wirklich auch karmisch genannt werden muß, und deren stellvertretende Ausübung auch nicht Herrn Hartz Lebensziel sein kann.

Beziehungsweise: doch! Denn die Sonne steht ja auch im Löwen! Will heißen, hier kann einer mit Pluto und Sonne dem Löwe-Zeichen, obwohl verletzt durch Chiron – Dorn in der Tatze – nicht nur die Rolle der karmischen Vergangenheit zuschieben, sondern muß, wegen der Sonne, wieder Autorität darstellen, denn die Sonne zeigt niemals eine Vergangenheit, Pluto schon! Aber um den Preis, daß der Löwen-König Peter seinen Schatten verkauft, wie im Märchen, denn der Familienname ist nun Teil der kollektiven Sprache. Womit bewiesen wäre, daß Politik als Schabernack auf einer tieferen Ebene einfach immer noch aristokratisch ist und z.B. die Volkssprache der „Sündenböcke“ zuweilen durch den Zufall begünstigt souverän steuern kann.

Mundan, Personen, Poetry

Anette von Droste-Hülshoff

Annette von Droste-Hülshoff, Gemälde von Johann Joseph Sprick (1838)

10.01.1797 15:00 bei Münster

Liebe Leser und Leserinnen,

wie fein die Steinbock-Frau in diesem Antlitz seitlich geneigt schmunzelt, und doch der Krebs-AC um die Augen-Partie herum sichtbar wird. Wir kennen Sie als alte Hüterin des 20-Mark Scheines. Wenn ihr den Krebs-Anteil subtrahieren wollt, dann schaut zum Vergleich ein Portrait der Bundeskanzlerin an, nehmt das Ähnliche im Bild, und ihr habt es.  Der Ton unteren Gedichts trägt aber einen erdenschweren Steinbock-Ton. Doch mit Jupiter in den Fischen, wo er heuer bald, den 19. Januar auch wieder hineingeht, da ist frau doch gläubig, sie kann nicht anders. Diesen Fische-Jupiter, finde ich, hat der Maler Johann Joseph Sprick wunderbar in dem blauen Kleid dargestellt. Ich liebe diese alten Gemälde und ich gebe zu, auch Frau Droste-Hüllshoff, die Frau Bindestrich unserer alten Gymnasialtage, mag ich sehr. Obwohl ich erst heute anfange zu verstehen, was sie mit jener Novelle, die wir alle lesen mußten: „Die Judenbuche“ ausdrücken wollte. Unsere damaligen Gymnasiallehrer verstanden es nicht. Es bleibt aber ihr Verdienst, uns solche 20-Mark-Schein-Literatur aufgezwungen zu haben.

Ich gebe zu, daß der Holz-Frevel, der im Zentrum dieser Novelle stand, mich tief berührte. Und dies ist dafür der Grund: wer jemals Gelegenheit hatte, gut eingepackt in Fellschuhe und Winterjacke durch frisch verschneite Wälder zu stapfen und dann, in der Dämmerung schon, an der Angstgrenze, den Wald und die wilden Tiere doch nun zu verlassen, auf einen Ring glühender Asche stiess: rotglühend mit einem weißen Aschekranz, von dem ein Duft verströmte, der tiefstes Wohlbehagen im stillen Wald vergeistigte, weiß, was ich meine – ohne Angst, der Wald könnte frühzeitig dunkel werden.

Die Waldarbeiter, die dieses Feuer nach ihrer Arbeit aus gewaltigen Ästen der Fichte zu großen Haufen zusammengeworfen im frisch gefallenen Schnee glimmen ließen, waren schon zu Hause vor dem Fernseher. Sogar die Bierflaschen hatten sie diesmal mitgenommen. Aber der Wanderer, die Einsamkeit sogar gerade einmal genießend, der fand hier

das Feuer in der Mitte von blauem frischem Schnee

am Rand des Tages und am Rand der Zivilisation,

bereitet in der Wildnis.

Und … wie das duftet, Freunde! Nicht nur duftet es, es leuchtet auch golden! Oh Gott! Es ist Anbetung wahrlich wert. Und Weihrauchduft … /….  Ich habe für solche Zwecke wirklich ein wenig Weihrauch aus Aden. Der Mond ist im Skorpion im Sextil zur Sonne im Steinbock. All dies passt auch zu Merkur retrograd im Steinbock … Nun, aber was sagt es eigentlich? Ist ja vor allem die Verbindung – „Buche“ – :  und Wort, die Versöhnung in der berühmten Erzählung „Die Judenbuche“ sucht. Die Weisheit dahinter ist wahr und tief. So tief, wie jenes Feuer im Wald.

Nun müssen wir uns bewußt sein, daß diese Erzählung ein Versuch der Versöhnung war, bevor das endgültige Unheil Gestalt würde. Also gescheitert. Und wir sind auch ohne Recht auf Tränen in den Augen, selbst aufgrund des rot-glühenden Holzfeuers.

Gibt es daher eine Zukunft im Glauben an irgendetwas? Hm … Was meint ihr? Alle glauben an irgendetwas. Sie nennen es nur unterschiedlich.

Am ersten Sonntag nach Hl. Drei Könige

Und sieh, ich habe dich gesucht mit Schmerzen,
Mein Herr und Gott, wo werde ich dich finden?
Ach, nicht im eignen ausgestorbnen Herzen,
Wo längst dein Ebenbild erlosch in Sünden:
Da tönt aus allen Winkeln, ruf‘ ich dich,
Mein eignes Echo wie ein Spott um mich.

Wer einmal hat dein göttlich Bild verloren,
Was ihm doch eigen war, wie seine Seele,
Mit dem hat sich die ganze Welt verschworen,
Daß sie dein heilig Antlitz ihm verhehle;
Und wo der Fromme dich auf Tabor schaut,
Da hat er sich im Tal sein Haus gebaut.

So muß ich denn zu meinem Graun erfahren
Das Rätsel, das ich nimmer konnte lösen,
Als mir in meinen hellen Unschuldsjahren
Ganz unbegreiflich schien, was da vom Bösen,
Daß eine Seele, wo dein Bild geglüht,
Dich gar nicht mehr erkennt, wenn sie dich sieht.

Rings um mich tönt der klare Vogelreigen:
»Horch auf, die Vöglein singen seinem Ruhme!«
Und will ich mich zu einer Blume neigen:
»Sein mildes Auge schaut aus jeder Blume.«
Ich habe dich in der Natur gesucht,
Und weltlich Wissen war die eitle Frucht.

Und muß ich schauen in des Schicksals Gange,
Wie oft ein gutes Herz in diesem Leben
Vergebens zu dir schreit aus seinem Drange,
Bis es verzweifelnd sich der Sünd‘ ergeben:
Dann scheint mir alle Liebe wie ein Spott,
Und keine Gnade fühl‘ ich, keinen Gott.

Und schlingen sich so wunderbar die Knoten,
Daß du in Licht erscheinst dem treuen Blicke:
Da hat der Böse seine Hand geboten
Und baut dem Zweifel eine Nebelbrücke,
Und mein Verstand, der nur sich selber traut,
Der meint gewiß, sie sei von Gold gebaut.

Ich weiß es, daß du bist, ich muß es fühlen,
Wie eine schwere kalte Hand mich drücken,
Daß einst ein dunkles Ende diesen Spielen,
Daß jede Tat sich ihre Frucht muß pflücken;
Ich fühle der Vergeltung mich geweiht,
Ich fühle dich, doch nicht mit Freudigkeit.

Wo find ich dich in Hoffnung und in Lieben!
Denn jene ernste Macht, die ich erkoren,
Das ist der Schatten nur, der mir geblieben
Von deinem Bilde, da ich es verloren.
O Gott, du bist so mild und bist so licht!
Ich suche dich in Schmerzen, birg dich nicht!

„Daß eine Seele, wo dein Bild geglüht, Dich gar nicht mehr erkennt, wenn sie dich sieht …“,  so schreibt sie: also sind „Sehen“ und „Erkennen“ zwei Dinge, nicht Eines? Klar und deutlich.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Sir Isaac Newton „OR,A“

Newton: 04.01.1648 01:38 Wollsthorpe, GB

Liebe Leserinnen und Leser,

„Newtons Auffassung von absolutem Raum und absoluter Zeit dominierte über 200 Jahre lang Philosophie und Naturwissenschaft bis zu Albert Einsteins Relativitätstheorie und der heissenbergschen Unschärferelation.“ und erst Albert Einstein machte dann deutlich, daß es sich bei Newtons Mechanik um einen Spezialfall handelte.  Tja, und wie geht die Geschichte weiter? Stellte sich bald heraus, daß auch Albert Einsteins Relativitätstheorie ein Spezialfall war? – – „Mr. Livingstone, I suppose?“ In Newtons Horoskop: Saturn-Jupiter in Konjunktion in Haus 5: herrscht durch Kreativität. Venus im Wassermann im IC Haus Herrin des Aszendenten: grundsätzlich revolutionär. Mond im Krebs: Schamane. Waage-AC: verspielt, logisch. Pluto in Zwilling paßt zum Wissens-Machtanspruch. Bin gespannt ob wir eine neue Raum-Zeit Theorie bekommen, wenn Pluto über seine Sonne geht? Spannende Krimi-Erzählung: ein Wissenschaftler am CERN findet heraus, daß durch den Aufprall von Atomkernen, oder Teilen davon mit nahezu Lichtgeschwindigkeit, eine wesentlich höhere Geschwindigkeit, als Lichtgeschwindigkeit erreicht wird, ähnlich, wie bei den Obertönen in der Musik. Das wäre auch ein guter Name für den Krimi: „Obertöne“. In der Konsequenz seiner Entdeckungen wäre, das wird ihm schnell klar, das ganze Berechnungsmodel des Universums bis hin zum Urknall ungültig. Die Naturwissenschaft wäre blamiert. Er denkt sich dabei nichts, bis sie (eine unbekannte Dritte, die plötzlich zwischen zwei Rittern erscheint) von einem geheimen „Wissenschaftsrat“, Herr Professor Doktor Fluxus von Stetter dazu aufgefordert wird, nicht weiter die Existenz der Dunklen Energie zu leugnen. Anders sonst könnte es ihnen ergehen, wie Luthern, der die jungfräuliche Geburt geleugnet habe!

Länder, Mundan, Personen

Deutschland 2010

Innnen Deutschland 03.Okt.1990 Berlin 00:00, außen Transite 02.01.2010 22:26

Liebe Leserinnen und Leser,

„Fehlstart“, so heißt es allerorten zum Beginn der neuen Bundesergierung aus CDU und FDP. Stimmt das?

Die drei wesentlichen Entscheidungen: Kindergelderhöhung, Abwrackpräme und Mehrwersteuer-Erleichterung für Hotels sind, anders, als Kritiker behaupten, psychologisch und strategisch für Menschen mit Gemüt gut gesetzt!

Deutschland wird von einer Frau und einem Schwulen im Ausland repräsentiert. Ist das ein Problem? Glaub ich nicht, das ist gar kein Problem: vielmehr völlig o.k., daß wir im Ausland den Narren machen (Hillary findes es o.k., und nur darauf kommt es an): sollte sich die Londoner Konferenz zu Afghanistan als reine Truppenaufstock-Konferenz verstehen, dann fahre er nicht hin, äußerte sich Westerwelle. Herrje: Gudio ist möglicherweise einfältig! Wer sagt das? Die CSU. Wir hier aber sagen: gut so, Guido! Denn Gudio ist der perfekte Parsival.

Alle erinnern sich noch ans Guido-Mobil, das trojanische Pferd und wenn wir so wollen auch an den Mann hoch auf dem gelben Wagen! Hellau! Doch jenseits von lustig: das ist die richtige Außenpolitik. Wenn einer den Mut hat, sich lächerlich zu machen: well on! Das ist – allen Ernstes – für Deutschland der richtige Außenminister.

Innen Guido Westerwelle 27.12.1961, unbekannte Zeit, außen Transite 02.01.2010

Und dem wünsche ich Glück und Gesundheit für 2010: mit Pluto über der Sonne. Vielleicht hat er für sich genau die richtige Kariere gewählt? Eben deswegen?

Deutschland ist wie China eine Waage-Sonne und findet den Saturn über der Sonne. Oberes Bild zeigt dies im Innenkreis. Regierung tatsächlich eingeschränkt, aber der Außenhandel springt mächtig an mit Jupiter in Haus 8. Kapern wir!

Das erinnert mich aber auch daran, daß wir Wahlen zum rückläufigen Merkur hatten. Wenn wir den Ton der CSU gegenüber der FDP bedenken, stünde tatsächlich mit Saturn über der Waage-Sonne auch Deutschlands Regierung in absehbarer Zeit vor einer Zerreisprobe.

Personen

Partnerhoroskop

Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe andernorts viel von den symmetrischen Übereinstimmungen von Partnerhoroskopen berichtet, die immer anders sind, aber dennoch immer die bemerkenswertesten Übereinstimmungen zeigen. Hier das Beispiel eine Paares, das ich in letzter Zeit beraten durfte:

Zeiten bleiben anonym, vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung!

Klar passen die beiden gut zusammen, schon allein, weil beide Sonnen in einem Luftzeichen stehen. Doch wer genau hinguckt, entdeckt noch mehr. Auf den Aspekt, den ich zunächst meine, ist meine Aspektscheibe auch ausgerichtet (Bilder durch anklicken vergrößeren!). Was uns Astrologen interessiert, ist der in beiden Fällen gespannte Mars-Saturn Aspekt. Einmal als exakte Konjunktion, das andere Mal als nahezu exaktes Quadrat. Wären diese Aspekte nicht so genau, dann würde ich auch kaum von Symmetrie sprechen. So aber haben sich die beiden gesucht und gefunden, denn zwischen Struktur (Saturn) und Kraft (Mars) herrscht bei beiden ein etwas anderer, aber dennoch anstrengender Aspekt: Quadrat und Konjunktion. Nun gibt es eine astrologische Grundwahrheit, die besagt: Alles, was wirklich stimmt, findet sich im Horoskop drei Mal. Suchen wir nun weiter nach Ähnlichkeiten, die dem harmonischen Sonnen-Muster entsprechen, dann finden wir bei beiden eine relativ genaue Venus-Sonnen Konjunktion in einem Zeichen. Nummer zwei also. Und bemerkenswert eben, beides ist ähnlich, jedoch nicht gleich, ebenso, wie die Sonne in den verschiedenen Luft-Zeichen selbst. Und wer mag, kann sich zu all dem noch das exakte Sextil zwischen Jupiter und Jupiter anschauen (und natürlich die harmonische Mars-Verbindung, gut für die Erotik!).

Es lohnt sich also, genau nach den Entsprechungen zu suchen und nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen, wenn es keine Aszendenten-Achsenspiegelung gibt, oder der Mond – wie hier – nicht ideal steht: denn jede Beziehung braucht auch Spannung. Ich kenne ein Paar, das am selben Tag und zur selben Stunde geboren ist (beide Stier). Siebzehn Jahre hielt die Verbindung, aber dennoch: Narziß kann nicht auf Dauer nur in den eigenen Spiegel schauen.

Im Composit für die beiden oberen Horoskope finden wir dann eine genaue Quadratur von Saturn zur Sonne. Und das entspricht auch den Erfahrungen der beiden: Profil erkämpfen müssen gegen ein Kollektiv (Saturn Herr von 1 in 12), das die Beziehung nicht anerkennt, jedenfalls nicht von selbst. Wie gewinnen wir Halt und Stabilität – ? – : denn Saturn im Haus 12 macht das nicht automatisch, trotz dem Steinbock AC, der das Paar nach außen verschlossen erscheinen läßt. Also rann an die Haus 12 Themen, gemeinsam, dann wird´s schon gehen. Und seitdem die beiden einen Tai-Chi-Kurs besuchen – gemeinsam – geht es schon besser.

Die Deutschland Perspektive für 2010 kommt morgen, wenn ich´s schaffe!

Personen

Das come-back des Michael Schuhmacher

Innen Michael Schuhmacher 03.01.1969 13:43 Köln, außen aktuell Transite, 23.12.09

(Bild durch anklicken vergrößern!)

Liebe Leser und Leserinnen,

was bewegt denn so einen Mann, wenn er schon alles, was man sich vorstellen kann, gewonnen hat, sich nochmal in so eine Maschine zu setzen und loszubrausen? Die Pause von ca. 3 Jahren passt ziemlich gut zum Transit von Saturn durchs Haus 5. Das ist u.a. für Sport zuständig und hat daher die Abstinenz gebracht, an die sich Schuhmacher leider nicht halten konnte, was ihm Motorradunfälle und Rückenwirbelverletzungen einbrachte.

Nun  hat er Jupiter-Neptun-Chiron an der Spitze zu Haus 11: wird von Öffentlichkeit und Freunden, Mäzenen gar getäuscht: „Das schaffst Du, Michael.“

Der wichtigste come-back Aspekt ist aber die Merkur-Mondknotenverbindung: schicksalhaft deshalb. Und wer genau hinschaut, der sieht Schuhmachers Merkur auch im Steinbock, mit der Himmelsmitte geradezu verwachsen. So einen Merkur braucht der Glückspilz, um Rennen zu fahren, der ist zäh, intelligent, durchsetzungsfähig und: schnell! Vor allem aber seine Berufung.

Doch Michael Schuhmacher ist eine Steinbock-Sonne, es nähert sich Pluto der Sonne, langsam, aber sicher. Und die Sonne ist ja gerade Herrscherin des fünften Hauses. Wie gut wäre es gewesen, einfach aufzuhören, anstatt jetzt, wenn die Saturn-Opposition ins Land zieht und ganz groß ruft: „midlive-crisis“, also bei totalem Gegenwind, wieder in den Rennsattel einzustallen. Du Wahnsinniger, Michael! Geh nach Afrika und such Dir was, wo Du helfen kannst. Du hast die Knete und die Sonne im Auslandshaus. Die Schweiz ist o.k., aber es gibt doch noch mehr zu tun?!