Monat: Juli 2009
Wildbiene auf Basilikumblüten
Zitronenfalter
So hingegen sieht es aus, wenn man/frau sich liebvoll einer Sache nähert. Schmetterlinge sind Merkur, Venus und Neptun-Wesen. Ich hatte mal einen Schmetterling als Haustier, der kam auf Zuruf zum Zuckertrog. Es war Winter, freilassen wäre keine Option gewesen. Wie Carol K. Anthony und Hanna Moog schreiben, hat jedes Lebewesen Bewußtsein und Alles ist lebendig (das schreibt Giordano Bruno). Unser Problem ist, dass wir nicht mit einer absolut direkten Reaktion rechnen, weil unser eigenes Bewußtsein gleichermaßen technisch geschult und technisch schwer beschädigt ist. Während wir noch auf eine Reaktion warten, ist diese schon lange erfolgt. Alles durchzieht diese merkwürde Auffassung, wir könnten erst Abstand zu den Dingen nehmen und in einer quasi zeitlosen Betrachtungsdistanz über die Dinge urteilen. Die Dinge und Lebewesen stehen jedoch in direkter Resonanz, sie kennen den Filter nicht, den wir zwischen uns selbst und die Aussenwelt geschoben haben. Warum? Es gibt einen Grund dafür, und wir sind nicht einmal schuld. Dazu kommt die magische Kraft aller Lebewesen. Du störst eine Vogelmutter beim Füttern ihrer Jungen? Dreißig Sekunden später knickst Du beim Treppensprung im Gelenk um? Zufall? Schlaf weiter. Genau so ist es in der Astrologie. Sie ist immer wesentlich exakter, als wir glauben und erwarten.
Erster Schritt auf dem Mond
Hier nochmal das korrigierte Horoskop des ersten Schrittes auf dem Mond. Wobei, wie gesagt, damit nur die Bedeutung auf der Erde gemeint sein kann. Denn auf dem Mond selbst bräuchten wir meines Erachtens eine andere Astrologie.
Außerdem heute gelesen: die Mutter von Buzz Aldrin, die sich noch während der Vorbereitungen für das Mondlandungs-Abenteuer ihres Sohnes selbst das Leben nahm, hieß mit Geburtsnamen Marion Moon. Finde ich ergreifender, als wenn der Pokerkönig Chris Moneymaker (2,5 Millionen-Bluff, Aushängeschild für 100 000 Online Pokerer) heißt (was er tut, kein Witz). War sie schon dort oben, als ihr Sohn ankam?
Rudolf Steiner spricht von der Mondenfestung: „Aber wenn man dieses Geheimnis, – ich möchte es das Mondengeheimnis des Universums nennen – durchdringt, wird man gewahr, daß diese Wesenheiten, die heute in den Mondenfestung des Universums sich verankert haben, einmal die großen Lehrer der Erdenmenschheit waren und wie die Erdenmenschheit verloren hat gerade dasjenige, was heute an Geistigem und Seelischem in dieser Universumsfestung verborgen liegt. Denn was der Erde noch zukommt vom Universum, es ist ja durchaus nur dasjenige, was die Außenfläche, gewissermaßen die Mauern dieser Festung zurückstrahlen von dem übrigen Weltall.“ (Mensch und Sterne, Verlag Freies Geistesleben, S. 176, Dornach, 27. Juli 1923)
In diesem Zusammenhang ist es nicht unerheblich, dass die Sonde, die aktuell den Mond umkreist, auch noch eine andere Aufgabe hat, als Fotos zu „schießen“:
Was, um Himmels Willen, ist das? Der „LCROSS S-S/C im Vordergrund, mit abgetrennter EDUS-Stufe, die sich Richtung Mond beschleunigt“, wie man erfährt. Schlicht ein Geschoss, das man mal so auf den Mond ballert, um zu gucken, ob´s in den Kratern Wasser hat. Ja, geht´s noch? Wie die Kinder mal draufhauen und schaun, ob was rausspritzt? Ihr seid nicht ganz bei Trost, ihr materialistischen Naturwissenschaftler. In diesem Bild wird meines Erachtens deutlich, wie erdgebundener, phallokartischer und primitivster Millitarismus ins All ausgedehnt wird, nada mas! Hermann hat Recht damit, dass mit dem Bilderstreit nur abgelenkt werden soll von einer anderen Brutalität, die gerade symptomatisch für unsere, dem Leben selbst feindlich gegenüberstehende Wissenschaft ist. Als Bild für den Psychoanalytiker entspricht dieses Geschoss einer üblen Vergewaltigung.
Wie, der Mond ist bewohnt, ja spinnt denn der? Warten wir´s ab: wenn in Irland unterm Holunderbusch auf der Weide die Feen hausen kann man/frau auch sagen, die spinnen, die Iren. Bis zu jener Vollmondnacht, die man/frau allein auf der Weide verbringt. Und dann mal gucken!
Mondlandung Bilderstreit
Innen das Horoskop der Mondlandung 22.07.1969 02:56 UT, Cape Canaveral, außen das aktuelle Horoskop 19.07.2007 17:29, Nürnberg
Mit dem Horoskop der Mondlandung ist es so eine Sache. Das obige ist auf Cape Canaveral berechnet, was im Grunde nicht geht, denn wir brauchen ein luna-zentrisches Horoskop mit einem Mondaszendenten. Was aber jener Schritt für die Erde bedeutet, läßt sich doch am Horoskop oben mit AC in den Fischen, dem Zeichen der Unendlichkeit, ablesen.
Kein Text dieser Tage, in dem nicht von Verschwörungstheoretikern die Rede ist, die daran zweifeln, ob Menschen überhaupt je den Mond betreten haben.
Diese Leute haben die vorhandenen Film und Foto-Aufnahmen „analysiert“ und meinen tatsächlich zahlreiche Ungereimtheiten festzustellen.
Denn die NASA hat einen Satelliten hochgeschickt, der dort Landeplätze fotografiert und bislang reichlich unscharfe, aber doch Bilder zur Erde übermittelt (Nicht das obere Foto, das stammt von einer Mondlandung!). Zwar fehlen die großen Mondautos auf den Aufnahmen, aber man ist zuversichtlich, diese auch noch zu finden. Es sei denn, jemand hat sie inzwischen abgeholt, weil er von unserer großartigen irdischen Automobilindustrie total fasziniert ist und mal an so einen Rover kommen wollte.
Tatsächlich ist es eine der primären Aufgaben des aktuellen Satelliten, Argumente gegen Verschwörungs-Theoretiker aufzubauen. Genauso war es auch bei dem relativ aufwändigen Film, den die NASA über die Mondlandung drehen ließ, und der jetzt in Teilauschnitten mit Interviewpassagen Buzz Aldrins, dem zweiten Mann bei der Apollo 11 Mission, von allen kopiert und angeboten wird.
Dieser Film ist mit Musik unterlegt wie zu einer deutschen Wochenschau während des Krieges. Grausam pathetisch und geschmacklos. Gleichzeitig ist es verwunderlich, dass zwar sehr viel auf Gefühl „gespielt“ wird, aber beinahe alle wesentlichen Fragen und auch Aufnahmen ausgespart bleiben. Man habe, so wird im Film z.B. gesagt, sich nicht getraut, vor dem Unfall mit Apollo 1 den Mund aufzumachen über riskante Elektrik. Kritik hätte einen Rauswurf zur Folge gehabt. Lauter Details, die einem vorkommen, wie wahrlich Hollywood-gesteuerte Ablenkungsmaneuver. Statt technischer Details rettet den Astronauten ein Filzstift das Leben. Der Film bewegt sich auf einem Niveau, das Kindern im Vorschulalter angemessen ist. Parallel dazu gibt es den anderen Comic-Film von den drei Fliegen, die Walt Disney als eigentliche Helden auf den Mond schickt, als bastle jemand daran, eine Über-Ich-Frischzellenkur für die nachwachsenden Joungsters zu machen, die damals nicht vor den Bildschirmen sitzen konnten.
Ich schon, ich war sechs und kann mich gut erinnern. Der Mondknoten stand genau über meinem Jupiter. Wir lungerten stundenlang vor dem Fernseher herum. Es war der Mythos vom Weltenall in Echtzeit im TV: the biggest reality soap ever, with respect. Salzstangen und Limonade. Daher weiß ich, „wir“ waren auf dem Mond. Ich als Kind sowieso. Man sieht auch auf dem oberen Foto, wie das geht: einfach auf einen hohen Ast klettern und dann wie Tarzan festhalten und rüberhangeln, wenn der Mond zufällig vorbeikommt!
Dennoch glaube ich, dass die Verschwörungstheoretiker nicht ganz Unrecht haben.
Hintergrund der Sache ist, dass die Orignal-Aufnahmen der Apollo 11 Mission aus den Archiven der NASA verschwunden sind. Eine eigens einberufene Untersuchungskommission konnte sie nach drei Jahren Detektiv-Arbeit nicht finden. Es handelt sich dabei um eine ganze Lastwagenladung alter Bänder! Warum sind sie verschwunden, wem nützt es? Möglicherweise sind eben doch einige, nicht alle Aufnahmen „fake“, möglicherweise liess man zwecks Publikums-Wirksamkeit Hollywood doch mitmischen. Das „Material“ dann zu beseitigen, weil man befürchtete – zu Recht – in seiner Glaubwürdigkeit ganz angezweifelt zu werden, läge nahe. Also: „wir“ waren auf dem Mond, dennoch ist was faul*.
Astrologisch wird dieser „Bilderstreit“ von einem satten Neptun-Neptun (Foto, Simulation, Betrug) Quadrat (siehe oben) begleitet. Die Mondlandung selbst zeigt eindrucksvoll eine „really exact“ Konjunktion von Jupiter und Uranus: das passt, würde ich sagen. Und dann noch (siehe am Besten unteres Horoskop) eine ganz exakte Mondknotenverbindung zu Pluto, den Südknoten in Konjunktion: mächtige Zeichen, dem Ereignis angemessen. Unten klicken for further Information:
Mondlandung 22.071969 UT 02:56 Cape Canaveral
* Nach weiterem Suchen stellt sich heraus, daß speziell die Hasselblad-Aufnahmen der eigentlichen Landekapsel gewiss keine Landekapsel zeigen, sondern eine ziemlich pappige Attrappe. Bin nicht mehr davon überzeugt, daß „wir“ auf dem Mond waren (29.08.2014)
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Jupiter, Überträger des Lichts!
Jupiter-Venus Trigon 27.07.09 06:07 Nürnberg
Jupiter-Mars Trigon 13.08.09 18:30 Nürnberg
„Wenn ein Planet aus einem Aspekt zu einem anderen Planeten herausläuft, sich dabei aber noch innerhalb des Orbis befindet, während er schon in einen Aspekt zu einem dritten Planeten hineinläuft, entsteht eine Kettenreaktion. Der Einfluss des zuerst aspektierten Planeten wird wird durch eine sogenannte Übertragung des Lichts an den dritten Planeten weitergegeben.“ (aus: Jahrtausend-Enzyklopädie der Astrologie Miller/Brown)
Normalerweise macht das der Mond oder Merkur, indem er eben zuerst einen Aspekt zu einem und dann zum nächsten Planeten bildet, im schnellen Lauf. Hier jedoch ist es Jupiter in seiner aktuellen Rückläufigkeit, der erst einen Aspekt von 120° zur Venus einnimmt, dann Selbiges zu Mars. Dabei hat Mars ganz kurz vor diesem Trigon, aus dem ihm die „Information“ von Venus in den Zwillingen via Jupiter-Neptun-Chiron zukommt, ein Quadrat zu Saturn.
Wissen stößt daher aus dem Zwillingszeichen an Grenzen der Machbarkeit (das Quadrat zu Saturn), um sich dann aber doch, mit Bezug auf geistige und technische Ideen (Wassermann) der Vergangenheit stark (Jupiter) und mit dem Willen zur Heilung und Hoffnung (Neptun/Chiron) an gebotenen Widerständen zunächst des Alten (Saturn) und dann des Neuen (Uranus) wegen der Quadrate zu erproben.
Das vollzieht sich bis Mitte August und mündet in Streitpunkte in Bezug auf die Themen Wissen und Information, deren Verfügbarkeit und Nutzung. Wenn wir uns anschauen, was MicroSoft mit einer eigenen Suchmaschine vorhat, während der Suchmaschinengigant Google es umgekehrt mit einem PC-Betriebssystemen versuchen will, bisher die fast monopolistische Domäne von MicroSoft, dann haben wir dafür im Großen ein passendes Bild.
Auf welchem Lebensfeld und wie dieser Konflikt in Deinem Horoskop ausgetragen wird und was er bedeutet, erfahrt ihr, wenn ihr bei mir anruft und wir gemeinsam euer Horoskop anschauen. Fragen sind: „Welches Haus ist Zwilling? Welches Wassermann?“
Ein einziger Satz …
Natur und Kunst oder Jupiter und Saturn
Du waltest hoch am Tag und es blühet dein
Gesetz, du hältst die Waage, Saturnus Sohn!
Und teilst die Los’ und ruhest froh im
Ruhm der unsterblichen Herrscherkünste.
Doch in den Abgrund, sagen die Sänger sich,
Habst du den heilgen Vater, den eignen, einst
Verwiesen und es jammre drunten,
Da, wo die Wilden vor dir mit Recht sind,
Schuldlos der Gott der goldenen Zeit schon längst:
Einst mühelos, und größer wie du, wenn schon
Er kein Gebot aussprach und ihn der
Sterblichen keiner mit Namen nannte.
Herab denn! oder schäme des Danks dich nicht!
Und willst du bleiben, diene dem Älteren,
Und gönn es ihm, daß ihn vor Allen,
Götter und Menschen, der Sänger nenne!
Denn, wie aus dem Gewölke dein Blitz, so kömmt
Von ihm, was dein ist, siehe! so zeugt von ihm,
Was du gebeutst, und aus Saturnus
Frieden ist jegliche Macht erwachsen.
Und hab ich erst am Herzen Lebendiges
Gefühlt und dämmert, was du gestaltetest,
Und war in ihrer Wiege mir in
Wonne die wechselnde Zeit entschlummert:
Dann kenn ich dich, Kronion! dann hör ich dich,
Den weisen Meister, welcher, wie wir, ein Sohn
Der Zeit, Gesetze gibt und, was die
Heilige Dämmerung birgt, verkündet.
Friedrich Hölderlin
Also Jupiter hält die Waage! Hölderlin schreibt dieses Gedicht, während Jupiter in der Waage ist? Nein, als er das schreibt (1880/81), standen Jupiter und Saturn zwar in einer Konjunktion, aber wohl im Stier und kurz nach dem Quadrat zu Hölderlins eigenem Saturn im Krebs. Mit Hölderlin haben wir einen aus der vorhergehenden Pluto-im-Saturn Generation vor uns.
Der Satz lautet: „Da, wo die Wilden vor dir im Recht sind, …“ Was sagt er? Es geht um Jupiter, der den Vater Saturn in den Abgrund – nicht gestoßen, das ziemt sich nicht – „verwiesen“ hat.
Und dann bitter und fast keck: „… und es jammre drunten …“, der alte Vater lebt also noch, ist schon lange schuldlos. Was verhandelt Hölderlin hier, wie hält er selbst die Waage zwischen den Göttern? Was glaubt er, richtende Sprüche verlauten zu lassen? Um später dafür mit Wahnsinn geschlagen zu sein? Fast klingt es, als ginge es um Saturn/Chronos Wiederauferstehung? „heilige Dämmerung“?
Woher weiß Hölderlin, dass „Wilde“ gegenüber dem großen Jupiter, dem Gesetzgeber, an einem anderen Ort „vor dir mit Recht sind,“? Er nimmt hier ein Wissen und eine Humanität vorweg, die erst rund zweihundert Jahre später aus Ethnologie und Philosophie gewonnen wurden.
Die Wilden sind mit Recht: es geht nicht um ihren Zustand, oder ihre Befindlichkeit, sondern um das kategorische Recht auf Existenz des Wilden gegenüber der Harmonie des Gesetzes, dessen oberste Gestaltungskraft laut Hölderlin die Dichtung ist.
Warum aber „sind“ die Wilden mit Recht? Weil der „Staatsstreich“, der „Putsch“ im Olymp zwei Details enthält, die auf eine Tragödie ohne bisher befriedigenden Ausgang vermuten lassen: der Vater Saturn hatte seine Kinder gefressen – wenngleich er sie offensichtlich nicht töten konnte: – das macht man/frau nicht. Und der Sohn verstümmelt zusammen mit der Mutter den Vater am Geschlecht; auch das macht/man frau nicht. Aus diesem Grund, also wegen dem „ausgeglichenen“ Schuldenkonto zwischen Saturn und Jupiter, hat der Dichter die Möglichkeit, mit seinen eigenen Worten das Gleichgewicht zu verschieben, indem er sich erlaubt, darauf hinzuweisen, dass Jupiter alles, was er hat, von Saturn bekam. Und es gibt einen Bereich des Natürlichen, dem er nicht richtend vorsteht, auch wenn er die Gesetze macht, weil eben dieser wilde Bereich durch den Frevel am Vater – selbst wilde Tat und der alten Welt Schlüssel – zumindest bis zur Zeitenwende, Christi Geburt, keine Autorität zu entfalten vermochte. Da ist, seit Götter-Dynastien schon (denn Uranus (Osiris) wartete am Ur-Urgund ebenso auf die Wiederauferstehung und kündet von einem Familienkarma der geschlechtlichen Verstümmelung), kein Segen von Vater zu Sohn gegangen, daher darf das Wilde sich erdreisten mit Recht zu sein. Doch nun geht der Segen vom Sohn zum Vater. Geht das?
Bei so viel Vater-Sohn Geschichte werden wir auf die Sohn-Vater Geschichte von Jesus Christus aufmerksam, die in diesem Gedicht nicht genannt ist. „Aus Saturns Frieden ist jegliche Macht gewachsen“. Können wir das astrologisch nachvollziehen? Was ist daran christlich? Es ist ein Geheimnis um den Wachstumszyklus von Zeus und Chronos, den König-Davids-Stern, Salomons Siegel. Es gibt da eine Vertauschung der Macht, ein Aufweichen des Riegels der Zeiten, von denen dieses Gedicht spricht: daher ist es christlich dem Geist nach.
Es ist ein tiefer, damals auch von Schelling, Hegel und Schiller geführter Diskurs nicht nur über „Natur und Kunst“ – Hölderlin geht immer weiter ins kollektive Individualbewußtsein, als jede mögliche Interpretation – indem er zum Schluß erkennt: „Und war in ihrer Wiege mir in / Wonne die wechselnde Zeit entschlummert …“, dass nur ein Zustand im Sinne des von ehemals Saturn regierten Goldenen Zeitalters, ein zeitloser Zustand also (den er ausspricht, indem er ihn benennt, weil die w-w-w-Alliteration „war“ – „Wiege“ – „Wonne“ hypnotisch ist. Mit Hölderlins Gedichten folgt frau/man der Spur der Gedanken.
Natur und Kunst oder Jupiter und Saturn
Im Horoskop unten finden wir die Rezeption Merkur-Neptun. Neptun in der Jungfrau und Merkur in den Fischen!
Friedrich Hölderlin 20.03.1770 23:59 Lauffen am Neckar
Natur und Kunst oder Jupiter und Saturn
Du waltest hoch am Tag und es blühet dein
Gesetz, du hältst die Waage, Saturnus Sohn!
Und teilst die Los‘ und ruhest froh im
Ruhm der unsterblichen Herrscherkünste.
Doch in den Abgrund, sagen die Sänger sich,
Habst du den heilgen Vater, den eignen, einst
Verwiesen und es jammre drunten,
Da, wo die Wilden vor dir mit Recht sind,
Schuldlos der Gott der goldenen Zeit schon längst:
Einst mühelos, und größer wie du, wenn schon
Er kein Gebot aussprach und ihn der
Sterblichen keiner mit Namen nannte.
Herab denn! oder schäme des Danks dich nicht!
Und willst du bleiben, diene dem Älteren,
Und gönn es ihm, daß ihn vor Allen,
Götter und Menschen, der Sänger nenne!
Denn, wie aus dem Gewölke dein Blitz, so kömmt
Von ihm, was dein ist, siehe! so zeugt von ihm,
Was du gebeutst, und aus Saturnus
Frieden ist jegliche Macht erwachsen.
Und hab ich erst am Herzen Lebendiges
Gefühlt und dämmert, was du gestaltetest,
Und war in ihrer Wiege mir in
Wonne die wechselnde Zeit entschlummert:
Dann kenn ich dich, Kronion! dann hör ich dich,
Den weisen Meister, welcher, wie wir, ein Sohn
Der Zeit, Gesetze gibt und, was die
Heilige Dämmerung birgt, verkündet.
Friedrich Hölderlin
Ganzheitliche Betrachtung schwarzer Löcher
Lindau Hafen bei Nacht. Foto Markus Termin ©
Ist es nicht bemerkenswert? Während die Kosmologie annimmt, in jedem Zentrum einer Galaxie, altgr.: γαλαξίας, also auch unserer Milchstrasse, befinde sich ein „schwarzes Loch“, um das die Galaxie herumwirble, dort sei die Masse so groß, die Energie so stark, dass es kein Entrinnen mehr vor dem Sog eines solchen Loches gibt, wenn man/frau ihm zu nahe gerät, so wird gleichzeitig in der Schweiz in Genf, am sogenannten CERN-Forschungszentrum tief unter der Erde daran gearbeitet, ein künstliches schwarzes Loch zu erzeugen. Zumindest kann dessen Entstehung als unerwünschtes Nebenergebnis nicht ausgeschlossen werden. Und die Schweiz im Zentrum der EU ohne Mitgliedschaft und mit eigener Währung ist auch so ein neutrales Land der Mitte mit in der Mitte nochmal die Mega-Jungfrau Uhr CERN. Die Frage, ob es überhaupt schwarze Löcher gibt, rückt damit in den Hintergrund.
Eindrucksvoll bekommen wir das im aktuellen Star Trek als Kinoversion vorgeführt: das Raumschiff kracht schon fast ins schwarze Loch, welches die Romaner (die alten Römer?) mit ihren unappetitlich feuchten Superraumschiffen und dem grünen Blut schon verschlungen hat, Warp-Antrieb schafft`s nicht! – – : – : da schießen sie ein paar Mega-Minen ins schwarze Loch, und siehe, einfacher Hebeltrick, durch den Rückstoss wird die bereits Risse auf der Brücke bekommende Enterprise aus dem schwarzen Loch herausgeschleudert. Puh, grad noch mal geschafft!
Lassen wir es mal dahingestellt, wieviel sexistischer Wahnsinn in dieser Metapher steckt!
Als Bild von außen betrachtet – denn das können wir dank der großartigen Leistung der Astronomen und ihrer Geschicklichkeit, schöne Fotos aus dem Weltenraum zu machen! – also von außen betrachtet gleicht die Form einer Galaxie einem Strudel, einem Mahlstrom, und innen sieht es zunächst nicht nach schwarzem Loch, sondern sehr sehr hell aus?! Auf jeden Fall kommt uns die Form doch bekannt vor, nicht wahr?
fotografiert von Andreas Arnegger
Wenn sich Formen des Lebendigen so sehr gleichen, dann macht es Sinn, auch in der kleineren Welt Entsprechungen dieser Form zu finden.
Wie dem auch immer sei: es kann nur ganzheitliches – oder mit einem anderen Wort: phänomenologisches Schauen geben, wenn es erlaubt ist, bei der Betrachtung der Welt – einer Galaxie, eines Strudels, eines Hurricanes – unseren Sinnen zu trauen. Demnach sind schwarze Löcher eben gar keine schwarzen Löcher, sondern der Kern der Feldlinien eines größeren Gebildes, dessen andere Hälfte für den Menschen meist unsichtbar ist.
Das erschließt sich aus dem analogen Wasserstrudel – wie durch ihn etwas hindurchgeht in der Form einer rückkehrenden Feldlinie, so auch durch das Auge des Hurricanes oder das Zentrum einer Galaxie.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Achsenspiegelung
Obiges nennt man in der Filmkunst einen „Achsensprung“. Man/frau lernt es in der Filmakademie nur, um es tatsächlich bei den Dreharbeiten zu vermeiden. Denn das geht nicht! Springt die Achse der Bildebene einfach um 180 º, so reißt der rote Faden des optisch Plausiblen, Nachvollziehbaren.
Und doch ist es genau das, was in der Quantenphysik mit polarisierten, verschränkten Lichtquanten passiert, ohne dass der rote Faden der Realität reißt. Aber etwas anderes zerbricht: das „Gesetz“ der Einheit von Ursache und Wirkung, von Kraft und Ort. Daher ist die Quantenphysik eine klare Frage für die Philosophie, und es ist an der Zeit, den Physikern die Interpretationshoheit für ihre Entdeckung zu nehmen. Sie haben sich niedergelassen auf ihrem Flecken Vernunft, der da lautet: „Eine Meinung, die viele Physiker vertreten, ist die, dass man zufrieden sein soll, wenn die Quantenphysik uns erlaubt, Dinge exakt zu berechnen.“ (Zeilinger „Einsteins Spuk“ S. 209)
Zur Interpretation gibt es im Augenblick nur zwei Möglichkeiten:
1. Entweder die Relativitätstheorie ist falsch, wonach nichts sich schneller bewegen kann, wie Licht im Vakuum. Denn Quanten stimmen sich „zeitlos“ aufeinander ab. Sie brauchen dazu überhaupt keine Geschwindigkeit, oder jedenfalls keine, die wir messen könnten.
Würde dies zutreffen, wäre unser gesamtes kosmologisches Modell, einschließlich Urknall und Schwarzer Löcher Schnee von gestern, denn die Architektur des Bildes vom Universum, das uns die Naturwissenschaft z. Zt. religiös autoritär vermittelt, hängt von der Lichtgeschwindigkeit ab. Sie ist der eine ruhende unveränderliche Punkt in einem insgesamt und mit Allem sonst sich verändernden Universum. Mit ihr biegen wir uns den Raum wieder zu einer Scheibe.
Als Gegenargument wird gerne angeführt, Quanten, polarisiert, könnten trotz 100%tig aufeinander abgestimmtem Zustand keine Nachrichten untereinander in Über-Lichgeschwindigkeit austauschen. Naja, wir aber wissen davon schon.
Oder …
2. … die Relativitätstheorie bleibt gültig, mit ihr das Postulat einer Lichtgeschwindigkeitskonstante im Vakuum, dann haben wir in der Physik den Deckel zum Ausgang in die Metaphysik gefunden, denn es gibt einfach keine physikalische Erklärung für die absolute Synchronizität polarisierter Quanten, die Schrödinger „verschränkt“ nannte. Völlige Gleichzeitigkeit der Zustandsabstimmung bei gleichzeitig völlig zufälligen Zuständen für beide, sich doch räumlich in beliebig großer Entfernung voneinander „aufhaltenden“ Lichtquanten …
Also: entweder Physik ohne Relativitätstheorie oder Physik mit Metaphysik.
Vor dieser einfachen Alternative steht die Naturwissenschaft in Physik und übrigens auch Biologie am Anfang des 21. Jahrhunderts.
Wen´s interessiert, liest mal hier rein. Freundlich und verständlich geschriebenes Buch eines engagierten Forsches und Lehrers unserer Tage, der glaubt, wenn etwas schneller als Lichtgeschwindigkeit sich bewegen könnte, es möglich sein müßte, in die Vergangenheit zu schauen (wie es ja tatsächlich auch ist).
Doch zurück zum „Achsensprung“:
Um einen solchen Sprung „realistisch“, d.h. ohne die Annahme eines allmächtigen Kameramannes nachvollziehen zu können, müßten wir in der Lage sein, praktisch zeitgleich um 180 º zu springen. Ein Film verliert durch einen Achsensprung seine Illusion der Wirklichkeitsnachahmung. Kameramann/frau muß schon mit dem eingeschalteten Gerät den 180 º – Winkel zu Fuß zurücklegen, oder per schneller Schiene am Set, dann kommt jeder mit!
In der Astrologie spricht man von „Achsenspiegelung“ bei Paaren: wo der eine den AC hat, hat der andere den DC und umgekehrt. Während William Lilly im späten Mittelalter noch von einer Idealverbindung spricht, falls der Aszendent bei PartnerInnen gleich ist, müssen wir heute sagen, daß umgekehrt auch bei gleichem Aszendenten eine Partnerschaft nicht ausgeschlossen ist. Wenn wir einem Menschen mit dem Gegen-Aszendenten zu unserem eigenen begegnen, kann es natürlich sein, diese/r regt uns maßlos auf. Doch zunächst einmal zieht er/sie und magisch an! Und beides bedingt einander: wir sind unserem Gegenstück begegnet! Im anderen, ersten Fall, bei gleichem Aszendenten, da gibt es oft die Vision vom gemeinsamen Pferdestehlen und auch eine stille Konkurrenz, die sich späterhin nicht selten im Ausbrechen des einen Partners zeigt, der/die so versucht, „Differenz“ zu erringen. Wenn jedoch ein anderes Merkmal im Horoskop die Unterschiedlichkeit übernimmt, eine Sonnen-Opposition zwischen den Partnern, dann kann auch der Aszendent gleich sein, sonst ist es – meine ich – auf die Dauer eine wirkliche Aufgabe mit gleichen Aszendenten …
















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