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Das Licht der Welt

Foto: Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich habe aber eine Idee: man rätselt darüber, warum die Temperaturen auf der Welt die letzten zehn Jahre nicht gestiegen sind im Mittelwert, wo doch die Emissionen noch zugenommen hätten während dieser Zeit und spekuliert daher über Sonnenaktivitäten. Es könnte aber auch sein, und darauf hoffe ich sehr, daß eine neue Dimension des menschlichen Bewußseins selbst das Klima und die Erdtemperatur beeinflusst: denn seit zehn Jahren etwa, seitdem dies im öffentlichen Bewußtsein ist, steigen die Temperaturen nicht mehr. Demnach wären wir tatsächlich das regulierende Bewußtsein der Erde und alle geomantischen Künstler der Welt hätten wie der Prophet Jonas das Ziel erreicht. Wir “steuern” dann unser Bio-Raumschiff mit Jupiter im Fische-Haus.

Und wir haben mittels Technik unseren Bewußtseinsraum so sehr erweitert, daß wir zuverlässig vernetzt bis ins Weltall twittern können. In den USA wird der ganze politische Prozess immer mehr Internet-Kultur: eine neue Demokratie? Denn es kann ja nicht lange dauern, bis mächtige internationale online-Verbände entstehen, die z.B. die alten Gewerkschaften ersetzen könnten.

Mundan, Weltbild

Sonne im Wassermann

20.01.09 05:28 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt beginnt es zu laufen: die Sonne wechselt in Zeichen der Energie, wo Venus schon steht. Pünktlich schmilzt der Schnee ab. Während die Sonne nun den Wassermann berührt und uns in einer eigenartigen Parallelität, die im Tierkreis als Symmetrie erkennbar ist, an die frühe Schütze-Zeit erinnert: Obama tut Gutes und hat sich mit der Haiti Aktion einen Friedensnobelpreis jetzt  verdient. Gleichzeitig verliert er seine komfortable Mehrheit im Senat. Konnten oder wollten sie keinen Kennedy überreden, oder war es die übertriebene demokratische Geste gegen den dynastischen Gedanken? Natürlich passt das zu einem rückläufigen Mars – für einen Löwen wie Obama, aber es eröffnet auch eine Möglichkeit zur Aufholjagd, wenn Mars wieder direkt läuft. Eine Mehrheit haben die Demokraten immer noch.

Die Zeitung von heute ist voller wichtiger Nachrichten. Eine der wichtigsten findet sich in der Süddeutschen: „Planet China“: „Feststeht, dass der Film des Regisseurs James Cameron in ganz China eine Welle beißender Ironie im Internet und selbst in staatlich kontrollierten Medien entfacht hat. Er frage sich, ob Cameron „heimlich in China gelebt“ habe, bevor er die Idee zu Avatar hatte, schreib etwa der Blogger Li Chengpeng auf http://www.sina.com. Sogar die staatliche Volkszeitung zitierte ihn genüßlich.“

Beim wiederholten Lesen stört mich „genüßlich“. Es macht den Anschein, als kumpelt der Berichterstatter der Süddeutschen, Henrik Bork, den ich oben zitiere, mit der „staatlichen Volkszeitung“: denn „genüßlich“ ist tief eigen-interpretiert. Aber nicht ist gewiß, daß diese Partei samt „Organen“ den Platz des Himmlischen Friedens brutal wörtlich nimmt. Nur, weil wir mit ihnen Handel treiben, brauchen wir sie nicht für gut zu halten.

Was wissen wir Demokraten schon von „Der Partei“? Was hat sie noch im Sinn mit dem deutschen Philosophen Karl Marx, dessen technisch-kapitalistische Revolutionstheorie sich tatsächlich gemäß seiner drei großen postulierten Rationalisierungswellen entfaltet, in deren dritter wir wohl jetzt sein müßten, oder so ähnlich.

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Erdbebenvorhersage in der Naturwissenschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

Zitate aus dem Spiegel gibt es hier vor allem deshalb so häufig, weil diese Zeitschrift, die so „hauteng“ mit der BRD verbunden ist, auf geradezu archetypische Weise eine ganz bestimmte Bewußtseins-Haltung repräsentiert, verwaltet und verteidigt. So auch in diesem:

Suche nach Erdbeben-Warnsystem: Vollmond. Vollmond. Beben? – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Wer sich die Mühe macht, oberen Artikel zu lesen, wird feststellen, daß er drei Klischees bedient: er behauptet, Wissenschaft könne keine Erdbebenprognosen abgeben. Das Risiko für Port-au-Prince wurde aber von einem südamerikanischen Geologen klar benannt.

Dann steht schon im Titel der Bannzauber gegen die Astrologie: gleich ein doppelter Vollmond, da könnte man jetzt tief ins Herz der Simulation schauen …

Und das Dritte, zum Schluß des Artikels kulminierend, ist der Versuch, sich über ein anderes Teilgebiet der Vorhersagewissenschaften, der Bio-Prognostik, lustig zu machen. Hier soll rüpelhaft unter Kumpels ein Vorurteil per Handschalg abgesichert werden.

Um ein Mißverständnis zu klären: mein Vorschlag war und ist gar nicht, die Astrologie zur Erdbebenvorhersage zu empfehlen, sondern den Hinweis der Astrologie in Bezug auf die gespannten Aspekte Oppositionen und Quadrate z.B. in konkrete Projekte umzusetzen die Geologie und Astro-nomie zu einer Erdbebenforschungsgemeinschaft verbinden.

So ließe sich die Erkenntnis-Stagnation bewegen, die der Spiegel-Artikel meines Erachtens scheinheilig beklagt. Für wirklich neugierige Wissenschaftler wären solche Forschungen  denkbar, ohne sich mit Astrologie einzulassen zu müssen und eine Ächtung seitens wütender Kollegen zu riskieren. Na, wie wär´s, Florian?

Mundan, Weltbild

Wissenschaften müssen Tabus überwinden

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist nicht so, daß es nicht seriöse Forscher gibt – (Rupert Sheldrake Online – Homepage) – die sich ernsthaft mit den für nahezu jeden Tierbesitzer selbstverständlichen „spirituellen“ Fähigkeiten ihrer Haustiere beschäftigen.

Vulkan Mayon, DER SPIEGEL berichtet, und weitere Naturkatastrophen haben die Philippiner dazu gebracht, sich mal das Verhalten der Tiere vor so großen Katastophen anzugucken. Stellen wir uns einmal vor, man würde solche Forschungen in besonders gefährdeten Gebieten einfach mal mit einem Aufwand durchführen, der einem zehnten Teil des Budgets vom CERN in Genf beträgt. Doch das geht ja nicht, denn es handelt sich um „Esoterik“. Stattdessen ist ein wilder Diffamierungskampf um  Rupert Sheldrake entbrannt, oszillierend  im Heiß/Kalt Wechsel zwischen Wut und Ignoranz, was die Bereitschaft des othodoxen Naturwissenschafts-Apparatschiks angeht, gerade solche Forschungen ernst zu nehmen und zum Nutzen der Menschheit zu koordinieren. Auch die Astrologie gehört in diesen Bereich.

21.08.2010 03:14 Haiti, Port-ou-Prince

05.09.2010 02:22

Obere Horoskope geben Konstellationen an, die meines Erachtens ein Nachbeben in Haiti astrologisch nahelegen. Das erste ist die nächste Wiederholung des exakten Saturn-Pluto Quadrates, das wir hatten zum Zeitpunkt des Erdbebens, im zweiten wäre Saturn auf fast genau dem Grad, wie zur Zeit des Erdbebens, 04:39 Waage. Wesentliche andere Positionen anderer Planeten, wie zum Zeitpunkt des Erdbebens, haben sich verändert.

Naturkatastrophe: Haiti droht weiteres Starkbeben – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

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Vorschlag zum wissenschaftlichen Nachweis der Gültigkeit der Astrologie

Synchronizitäten sind unvorhersehbare Geschehnisse, in denen der Ursache-Folge Zusammenhang scheinbar nicht evident ist, die aber trotzdem in einem Sinn-Zusammenhang stehen, oder in einem solchen zu stehen scheinen. Die Verschränkung von polarisierten Lichtquanten ist daher keine Synchronizität, obwohl sie alle Kriterien einer solchen erfüllt, aber gleichzeitig absolut vorhersehbar ist. Den Sinnzusammenhang kennen wir, die kausale Ursache, warum etwas in einem Sinnzusammenhang stehen sollte, das scheinbar keinen objektivierbaren Kausalzusammenhang mit dem Beobachter/Wahrnehmenden anbietet, kennen wir nicht.

Dies zu definieren ist notwendig, bevor wir die Astrologie verstehen können. Synchronizität bietet per Definition keine kausale Erklärung, ist aber – und dies gilt insbesondere für die Astrologie – objektiv nachweisbar. Man könnte die ganze Astrologie als einen einzigen „Synchronizitäts-Messapparat“ bezeichnen.

Nehmen wir praktische Beispiele: der Mond steht im Tierkreiszeichen Stier; weit über Durchschnitt aller Kontakte eines Astrologen zu dieser Zeit bestätigen, solange der Mond im Stier steht, daß die Anrufer ihren Mond selbst im Stier haben.

Anderes Beispiel: in der Praxis eines Astrologen kontaktieren die meisten Anrufer – weit über die Hälfte – den Astrologen, wenn der Aszendent aufsteigt, der ihrem Geburtsbild/Horoskop entspricht, etc.

Außer diesen „Zeichen“ gibt es jede Menge anderer.

Die Synchronizitäten sind nach Komplexität zu ordnen und in ihrer Evidenz steigerbar: z.B. Mond und AC im Zeichen des Anrufers. Oder: AC im Zeichen des Anrufers und Mond im Zeichen des Astrologen und des Anrufers. Aus solchen (oder ähnlichen) Synchronizitäten sind z.B. immer die Horoskope von Geschwistern aufgebaut, und zwar immer mit eindeutigem Bezug zueinandner und zu den Eltern.

Das selbe ergibt sich im Partnervergleich. So wie der Aszendent, gibt es auch ein gegenüberliegendes Partnerhaus. Als einfache Synchronizität würde ich es bezeichnen, wenn die Partnerschaft im Sonnenzeichen aus genau dem Zeichen besteht, das im Partnerhaus, wie wir sagen, regiert. Weiter nichts besonderes: wenn jedoch eine Frau mit Krebs-AC schon zwei Ehen hinter sich hat mit zwei Steinbock Männern und außerdem weit über die Hälfte aller Personen ähnliches berichten, würde ich mal behaupten, die Astrologie sei bewiesen in Ihrem Sinne. Da dies auch tatsächlich der Fall ist, ist ein Beweis gar kein Problem. Tatsächlich ist meine Partnerbeschreibung – ohne, daß ich die Geschichte meiner Kunden kenne – eine der ersten vertrauensbildenden Maßnahmen, weil sie so zuverlässig ist. Sie ist mein „Arbeitszeug“.

Dieser Bezug ist immer anders, niemals derselbe. Als Synchronizität jedoch ist er objektiv am abgebildeten Horoskop ablesbar und damit – selbst wenn immer anderes – dennoch nachweisbar.

Da diese Synchronizitäten also völllig objektiv sind, lassen sie sich auch nachweisen.

Für eine möglichen Nachweis schlage ich Abstufungen nach Intensität vor: es gibt einfache, doppelte und dreifache Synchronizitäten. Die dreifachen sind die spannendsten; Beispiel: ein Möbelverkäufer sitzt im Büro und vertreibt sich die Zeit mit dem Lesen religionsgeschichtlicher Bücher. Er liest über das Pascha-Fest. Minuten später erscheint eine Kundin. Sie führt einen Hund an der Leine und nennt ihn Pascha. Kaum ist sie gegengen, fährt auf der Schnellstraße ein Taxi vorbei mit der Werbe-Aufschrift: Pascha-Club. Diese Synchronizität spielt sich im Erleben eines Einzelnen ab, und obwohl wir alle so etwas kennen, gibt es Grenzen der Mitteilbarkeit, denn das Verblüffende eröffnet sich nicht durch die Nacherzählung.

In der Astrologie jedoch sind – wie gesagt – diese Dinge messbar. Nun braucht es nur noch ein paar Astrologen, die bereit sind, sich zu diesem Zweck über die Schulter gucken zu lassen, ein vernünftiges Bewertungssystem und ein paar wirklich interessierte Wissenschaftler, die bereit sind, sich überraschen zu lassen.

Ihren naheliegenden Einwand vorwegnehmend, daß so ein Projekt ja Arbeit machen würde und auch Geld kostet, kann man kaum gelten lassen. Was haben Sie erwartet, daß hier der Hase aus dem Hut gezaubert wird? Und wenn ich erwähnte, daß es einen gewissen Aufwand braucht, um seriös reproduzierbare Ergebnisse zu bekommen, wurde mir oft genug Geldgier vorgeworfen.

Wohlan: dies ist mein Vorschlag. Und meine Behauptung: Synchronizitäten sind durch Astrologie objektiv nachweisbar, gilt. Sollte jemand eine leichter funktionierende „Versuchsanordnung“ finden, die objektive und repräsentative Ergebnisse verspricht: bitte schön, dann diskutieren wir.*

Diskussionsbeitrag in einem „skeptischen“ Blog mit großem Mangel an gutem Willen.

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Weihnachten

Lieber Leser und Leserinnen,

Weihnachten, die Geburt Jesus. Von Sterndeutern vorausgesagt zur großen dreifachen Konjunktion von Jupiter und Saturn, der Davidstern, der Stern von Bethlehem als Zeichen der Herrschaft, denn die beiden, oft schon erwähnt, „zeichnen“ in 60 Jahren  diese geometrische Figur in den Himmel, das Siegel Salomons, wie man auch treffend sagt, so wie die Venus ihr Pentagramm in 8 Jahren.

Welcher Herrschaft? Zum Beispiel über die Azteken. Oder die Maya. Wir können den Davidstern einfach nur den Jesus-Stern nennen, denn es wurde ein König geboren.

Nun gut, aber sein Reich, heute noch ein Baby, ist nicht von dieser Welt? Wo ist es dann? Gibt es eine andere Welt?

Dort oben hält die Mutter einen vielleicht bereits dreijährigen Knaben, der kein Baby mehr ist. Sie bringt ihn durch einen samtgrünen Vorhang aus dem Licht, barfuß auf den Wolken schreitend. Sie hält ihn, wie Eltern ihr Kind halten, wenn sie einen etwas längeren Weg mit dem Kind laufen müssen, das schon etwas zu schwere Kind in verschiedenen Positionen tragend, beispielsweise wieder auf der Hüfte, dann wieder wie abgebildet. Nackt ist der Knabe, wie wenn er aus dem Bad geholt wurde. Er ist sehr sehr schüchtern und unglaublich lieb, seine Wangen sind gerötet, weil wir ins Bild gucken, sein Blick korrespondiert mit unserer Ansicht.

Am unteren Rand schmollen und träumen zwei berühmte Engel, auch Kinder im selben Alter wie er. Sie müssen nicht getragen werden, sie haben ja Flügel und können selbst fliegen. Aber das tun sie im Augenblick keineswegs, es ist langweilig. Sie sind sogar etwas bläulich, etwas dämonisch. Sie schmollen und träumen, der eine die grübelnde, der andere die kontemplative Haltung einnehmend, weil sie selbst wohl gern ein Gott wären. Der Kinder sind drei: zwei mit Flügeln, die sie nicht gebrauchen und ein weiteres, das getragen wird von einer auf den Wolken fliegenden Frau.

Der sympatische greise Jüngling links unter der Figur hat seinen Hut abgelegt. Die drei goldnen Ringe stellen ihn in die Tradition der druidischen Kalenderhüte, der sogenannten Goldhüte, die überall in Europa gefunden wurden, damit der Signatur eines archaisch gewordenen Dings, eines symbolisch gewordenen Archaikums folgend, dessen Ursprünge damals wie heute den meisten unbekannt sind. Sie bedeuten aber im Prinzip Wissenschaft und Geist, Maß der Zeit und eben Religion, sowohl hier beim Papst, als auch bei den Maya, denn Kalenderkunde und Religion gehen unzufällig Hand in Hand. Was bedeutet das? Es bedeutet, daß die Mathematik aus dem Geist der Astrologie entstanden ist, aus dem Geist der Religion und der Zeit-Maßkunde, der Kunde vom Messen der Zeit, der Rhythmen, nicht umgekehrt, wie heute gern geglaubt wird. In jeder Kultur gibt es eine Legende, nach der diese Fähigkeiten den Priester-Mathematikern-Astrologen, den drei Weisen aus dem Morgenland, durch einen Gott, einen göttlichen Boten übergeben wurden. Und deshalb haben wir seit Jesus eine neue Zeitrechnung.

All dies verrät der abgelegte Bischofshut.

Und die andere Figur, die Frau zur rechten Seite, die eine unglaubliche Zuversicht ausstrahlt, als wollte sie sagen: seht her, so sind wir: eine von uns, die Stärkste, sie trägt den Gott in die Welt.

Maria selbst hat unverschämt schöne nackte Beine unter ihrem durchsichten Kleid. Rätselhaft, ihr Gesicht zu lesen. Auch sie weiß, daß wir etwas von ihr wissen wollen. Etwa: „Und nun, Du bringst ihn, was jetzt?“ Aber es ist absurd, zu fragen: „Was jetzt?“ Denn wir kennen die Geschichte. Maria ist ebenso schüchtern, wie der Jesusknabe; eine Magd. Mehr Sorge im Gesicht, als Triumph. Heute ist Weihnachten und der Zeitpunkt, auf den wir uns beziehen, da ist Jesus noch viel kleiner, ein Baby. Trotzdem, mit all dem Licht kann man sich das vorstellen. Das Geburts-Sinnbild des aus dem Licht tragen.

Es gibt heute das Ideal der Menschenrechte, weil Raffael dieses Bild gemalt hat. Ohne dieses Bild wäre die Idee der Menschenrechte den Menschen nicht in den Sinn gekommen. Raffael hat das bewirkt. Nun sag keiner, Kunst sei machtlos. Vielleicht gibt es keinen wichtigeren Satz für´s nächste Jahr wie diesen guten alten von Joseph Beuys: „Kunst ist Kapital“. Um zu verstehen, was er meint, brauchen wir Geist. Heiligen Geist! Frohe Weihnachten!

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Wie können wir unseren Haushaltsrobotern dienen?

18.02.1848, 12:00 NBG

Liebe Leser und Leserinnen,

wir haben uns so sehr daran gewöhnt, den Menschen als eine funktionierende Maschine zu betrachten, daß wir weiter nichts Besonderes daran finden. Beinahe täglich hören wir Nachrichten von neuen Möglichkeiten, die sich eröffnen, wenn wir Menschen oder auch Pflanzen und Tiere, oder besser: „Teile von Menschen“, die DNS beispielsweise, wiederum zerteilen, „sequenzieren“, etc.

Und diese Möglichkeiten in ihrer realen Aussicht, Zugriff zu nehmen auf beispielsweise organische Funktionen, Fortpflanzung und überhaupt Alles, lassen uns zunächst glauben – und sei es, nur aus Gewohnheit – dieses Beeinflussbare, Teilbare, dies sei der Mensch selbst, und zwar soweit, daß man versucht ist, wirklich anzunehmen: „Ja, das ist der Mensch, die Summe seiner von der Naturwissenschaft analysierbaren (und synthetisierbaren) Funktionen“.

Nun glaube bitte niemand, dies sei hier so eine Art Aufruf zur moralischen Entrüstung. Denn diese „Ent-Rüstung“ verdeckt, wenn sie denn gewohnheitsmäßig abgespult wird, daß es den Entrüsteten absolut nicht klar ist, was sie selbst damit meinen könnten, wenn sie den Satz wiederholen: „Die (der) Mensch ist mehr, als die Summe seiner Teile.“

Jede Wahrheit jedoch, die der Verstand (und damit auch das Herz) nicht vollständig, sondern nur fast durchdringt, ist noch schlimmer, als gar keine Wahrheit. Und die Kritiker der sogenannten „esoteric-scene“ haben Recht, wenn sie genau diesen wunden Punkt in ihr „ich-mach-mich-darüber-lustig“-Warnsystem einspeisen, wir müssen ihnen dankbar sein.

Kennt ihr die erste Szene zu „Fluch der Karibik“, Teil 3? Alles an diesem genialen Film kann als Allegorie unserer Zeit gelesen werden. Und das Beste ist: die Macher des Films Ted Elliott, Terry Rossio plus Disney merken das wahrscheinlich gar nicht: denn es kommt vielleicht erst (lieber Hermann) in der deutschen Synchronisation raus:

Melr Daahmpf„?!

Das Wort „Individuum“ meint ursprünglich etwas anderes. Und es ist bemerkenswert, wie die Römer es in dieser Wortschöpfung für angebracht hielten, den Menschen als „Unteilbares“ zu denken, als ahnten Sie, daß genau diese Eigenschaft der Individualität in Frage gestellt würde.

Wird sie das? In erheblichem Maße. Denn durch die ungeheuren Möglichkeiten, die uns die Gentechnik in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten eröffnet, wird es möglich, den Menschen immer mehr ganz nach unseren Wünschen zu konstruieren.

Daraus ergibt sich, daß wir in absehbarer Zeit vor der Notwendigkeit stehen werden, uns zu überlegen, welche Manipulationen zugelassen sind, und welche nicht. Was aber passiert mit dem Menschen? Bleibt er ein Individuum, ein Unteilbares Wesen?

Wenn z.B. eine Diktatur wie China entscheiden sollte, Nachwuchs nur noch nach einer IQ-Bestimmung zuzulassen? Dort wird sowieso nicht so sehr auf´s Individuum gesetzt, mehr auf Volk und Gemeinschaft und eben Funktion eines Teils von Teilen.

Wenn wir Pech haben, war unser europäischer Individualismus eine ganz kurze Episode der Weltgeschichte. Und so dumm, wie Europa augenblicklich ist (und so blöd, wie im Osten*), sieht es ganz danach aus.

Ein Mensch, dessen genetische Grundlagen einem Auswahlverfahren zugrunde liegen, an dessen Entstehung nicht nur die Eltern, sondern auch diejenigen beteiligt sind, die festlegen was wann und warum berechtigt ist, als Wesen in die Welt zu treten, oder eben nicht, der ist kein Individuum mehr, sondern ist, in seiner Begründung (im Sinne von: Grund) ein Kollektiv-Wesen. Auffällig ist hier, daß die neueste Technik den ältesten Ansprüchen gerecht zu werden versucht: denn Auswahl von Paaren im Sinne von – so brutal es klingt – Zucht, ist ein hervorstechendes Merkmal von archaischen Gesellschaften, scheinbar nur für ein paar Jahrhunderte auf stand-by gestellt, um sich bessere Mittel zu beschaffen.

Daraus ergibt sich, daß der Mensch, wie Heidegger schreibt, durch die Technik, genauer: durch das Wesen der Technik „herausgefordert ist“.

Er wird sein Wesen, seine Würde nicht mehr nur als Geschenk dessen auffassen können, was ihm durch Dinge vor seiner Zeit mitgegeben wurde. Sondern wie er selbst sich nun gestaltend wahrlich zum Herrn der Schöpfung des eigenen Wesens macht, es verändert und dabei gleichzeitig Gefahr läuft, es zu verlieren, und damit ein Teil der Wirklichkeit nur mehr wäre, anstatt, wie heute  gerade noch: der Hüter des Seins, wird Maßstab aller Wirklichkeit werden.

Und daraus ergibt sich wiederum, dass es moralische und philosophische Fragen sind, deren Erkenntnis, Präzisierung und Etablierung heute tausendmal wichtiger sind, als aller äußerer Rummel um Klimawandel oder Wirtschaft.

Ja, man könnte sogar soweit gehen, zu glauben, daß in diesen – im Prinzip lösbaren Problemen – eigentlich nur der Vorwandt steckt, der uns davon ablenken will, uns den eigentlich bedeutenden Themen unserer Zeit zuzuwenden.

Doch genau da, im Bereich der Philosophie, liegt so vieles im Argen, besteht dermaßen viel Unkenntnis und Orientierungslosigkeit, als sei es bereits gelungen, die Philosophie zum Teilgebiet der Kybernetik zu machen und so zu tun, als tauge sie gerade einmal dazu, semantische Fragen zur Vorbereitung von Computersimulationen zu lösen: „Wie rede ich so, daß mein Haushaltsroboter mich versteht, wie bediene ich ihn richtig?

Bild: Nasa

Mich erreichen des öfteren Nachfragen, was denn mit dem Maya-Kalender ist, und ob wir Astrologen zu 2012 nichts zu sagen hätten? Doch haben wir: Neptun geht in die Fische, wie zuletzt vor 164 Jahren! Was aber wird der Hausherr in seinem Zeichen machen? Uns ein neues kommunistisches Manifest bringen, eine neue Religion und Weltweisheit? Fluten und Eisschmelze?

Wie immer auch die Synchronizitäten sind, Neptun wurde erst 1846 entdeckt, obwohl Galileo Galilei Neptun am 28. Dezember 1612 und nochmals am 27. Januar 1613 bereits gesehen hatte und für einen Jupitermond hielt:

28.12.1612

Daran ist bemerkenswert: Galileo war einmal ein Fisch. Jupiter, in dessen „Schatten“ Neptun entdeckt wurde, ist der alte und auch rechtmäßige Herr der Fische. Und: Neptun hat schon bei seiner Erstentdeckung seinen Entdecker getäuscht, wie könnte es anders sein? Daher sagt euch ein Fisch: täuscht euch vor allem nicht wegen 2012! Vor allem wird es einen Abschluss geben der Zyklen, die 1848 begonnen haben. Das von Karl Marx und Friedrich Engels in London erschienene kommunistische Manifest hielt sich mit dem 21. Feb. 1848 recht genau an den Eintritt Neptuns in sein Reich: nun erst werden wir, am Ende des Zyklus, begreifen, worum es eigentlich ging. Und wir werden einen Neuanfang finden, sofern Gott uns beisteht.

* Das Volk: die Regierung ist gar nicht dumm. Medwedjew halte ich für aufrichtig, Putin (der Killer vom Geheimdienst) wird irgendwann auch ein Trottel, das ist o.k. Aber eine Regierung kann nur so gut sein, wie das Volk (bei uns und dort) und daran haperts etwas mehr. Noch vor kurzem war das, zumindest bei uns, umgekehrt: da war das Volk klüger als die Regierung. Die letzte Wahl hat das definitiv umgedreht.

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Haben wir die „Dunkle Materie“ gefunden?

Foto Markus Termin © Bild anklicken für Details!

Liebe Leser,

besser kein Abkommen, als ein Abkommen, das das Papier nicht wert war, auf dem es geschreiben ist. Ich kann auch nicht verstehen, warum sich die tapferen NGOs und andere so aufregen. „Wertvolle Zeit, sinnlos vertan“ schreibt Gerald Traufetter. Quatsch. Es ist schon mal ein ungeheurer Fortschritt, dass alle Staaten bereit sind, sich in einer Stadt an einen Tisch zu setzen. Und das bei einem Saturn-Pluto Quadrat! Ohne Terror. Danke! Wie über diese Konferenz, so täuschen wir uns auch über deren Ergebnis mit Jupiter, Neptun und Chiron im Wassermann: in Wahrheit ist es ist großartig (wenn ich mich nicht täusche). Warum? Denn nun liegt der Handlungs-Impuls nicht mehr bei den Regierungen, sondern bei uns.

Schauen wir uns die Dinge doch einmal genau an: angeblich sind wir hier in Deutschland und Europa vorbildlich und vorpreschend, was unsere Leistungen im Einsparen von CO2 und dem vielfach schädlicheren Methan angeht. Das sind wir aber nicht. Und angeblich hängt es nur an China und den USA:

Gipfel-Desaster: Oberster Klimaschützer verdammt Tatenlosigkeit – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Das kann`s nicht sein. Die Wahrheit sieht so aus: wir verscherbeln in Europa Verschmutzungsrechte und möchten dieses Modell gerne auf die Welt übertragen. Dabei reduzieren wir unseren CO2-Verbrauch nicht, sondern steigern ihn: beständig. Und zwar auch und gerade mit einer Kanzlerin, die Physikerin ist. Dabei fällt mir „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt ein. Dringend lesen: sie haben schon wieder mal die „Dunkle Materie“ entdeckt, weil ihnen sonst nichts besseres einfällt. Darob geraten sie in Verzückung?!:

Hat man endlich die dunkle Materie nachgewiesen? | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Und das zeitgleich. Der Klimawandel nicht zu stoppen, aber Gott sei Dank haben die Wissenschaftler ihre „Dunkle Materie“ vielleicht vielleicht vielleicht gefunden: „Probability of observing these two events is 23%. Clearly not the solid detection we were all hoping for! –Risa“:

Es gibt – genau betrachtet – nur zwei Möglichkeiten, um die Energie zu gewinnen, die wir dringend zu brauchen glauben, um unser Leben möglich zu machen: für die eine Energie verbrennen wir Kohlenwasserstoffe. Also Holz, Mais, Kohle, Öl, etc. Für die andere Energie machen wir mittels mechanischer oder elektrischer/magnetischer/orgonotischer Prozesse die Sonne möglichst direkt nutzbar. Die dritte, Kernspaltung oder Fusion und dann Turbinenantrieb, sollten wir einfach lassen.

Auf, ihr Techniker! Erfindet! Dann benötigen wir kein Kopenhagen mehr.  Zeigt den Otto-Motor-Fetischiststen, was eine Harke ist!

Was wir aber definiv brauchen, das sind Gemeinden, die es wieder ermöglichen, daß sich ein junges Paar für 20 000 Euro ein erniegneutrales  high-tech-zwei-Zimmer-Haus selbst bauen kann: mit eigenem Garten davor! Schluss mit Mittelalter-Gilden im Extremgewand der BayernLB.