Kategorie: Fotos
Merkur und Mars
Liebe Leserinnen und Leser,
ein interessanter Wechsel von Chiron steht bevor: am 19. April geht er in die Fische, wo er bis April 2018 bleiben wird. Im besten Fall erwartet uns daher spiritual healing. Doch auch am 25. April bildet Merkur, rückläufig, wie schon am 5. April, doch da noch direkt, ein zweites Mal ein Quadrat zu Mars im Löwen, während gleichzeitig Venus im Quadrat zum frisch in die Fische gewechselten Chiron hat, dann schon aus dem ersten Zwillings-Grad. (Genau von dieser Stelle aus wird es dann im Juni das dritte Mars-Merkur Quadrat geben, da gibt´s eventuell einen feinen Zusammenhang zu entdecken, so nach dem Motto: Verletzung der Zwillings-Venus, also der luftigen, freien Liebe durch den Heiler aus den Fischen am 25. April führt dann am 6. Juni zu neuer Auseinandersetzung um praktische Durchsetzung mit vollem Intelligenz-support).
Mars sagt aktuell im Löwen: „Ich … “ und Merkur meint im Stier “ … habe“: aber das passt nicht zusammen, und so gibt es Streit um einen materiellen Eckpunkt, eine Kleinigkeit vielleicht, oft jedoch ausgelöst durch einen Stier. Oder es geht um Selbstbehauptung und Land (Löwe-Landwirt berichtet vom Wild, das seinen Acker verwüstet …). Eventuell sogar solchen Streit, den es schon mal gab, oder der sich länger vorbereitet hat. Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, sondern ist aus dem Leben gegriffen und beobachtet, ein, zwei, drei … vier Mal: dann glaub ich´s.
Käme die Beobachtung vor der Reaktion, wäre die Empfehlung bei Quadraten immer gültig: keep cool. Das ist auch die einzige Möglichkeit, Beobachtung vor kopfloser Reaktion zu schaffen. Wenn wir aus der Astrologie keinen Nutzen ziehen, dann, weil wir nicht genau genug den persönlichen Planeten in ihrer alltäglichen Klein-Bewegung folgen. Aktuell lerne ich da einiges von den Löwen …
Für das folgende, dritte Mars-Merkur Quadrat, am 6. Juni haben dann beide das Zeichen gewechselt: Merkur wird aus dem Zwilling der Dispositor von Mars und sagt letztlich zu diesen Quadraturen: Intelligenz und Beweglichkeit gewinnt, aber auch nicht ohne Ärger. Der richtig dominate Aspekt wird aber dann die Jupiter-Uranus Konjunktion im ersten Widder-Grad sein. Und das bedeutet: es geht so richtig los, mal sehen, ob das Mars-Merkur Quadrat noch auffällt, zumal Mars´ Gegnerschaft aus der Jungfrau dann (erfolglos) versuchen wird, mit praktischen Gründen zu überzeugen, Merkur ist zu stark dann.
Mit freundlichen Grüßen!
Markus
Weisse Mäuse auf´m Schokoladen-Sonntagskuchen
Here comes the sun!
Hermes der Zauberer
Liebe Leserinnen und Leser,
und plötzlich ist er da, es schien gar nicht so schwer … Zwischen der hellen Venus und dem kleinen Merkur sind gerade mal 1,40º – Bitte draufklicken und vergrößern, im Bild findet sich eine Überrschaschung! Merkur ist freilich in echt heller, müßte lichtempfindlicher fotografiert werden und mit weniger Umgebungsstreuung:
Nürnberg, 06.04.2010 20:50 (oben wie unten)
Da Merkur nicht allzu oft sichbar ist, schaue ich für diese wunderbare Erstsichtung erst mal in mein Horoskop, nach welchen Aspekten sich wohl eine Bedeutung finden läßt:
Innen Markus Termin, außen Transite, 06.04.2010 20:50 Nürnberg
Und tatsächlich, da findet sich ein ganz genaues Quadrat zu meinem Radix-Mars. Das sogar noch genauer ist, wie das Quadrat, das Merkur zum laufenden Mars ohnehin hat. Und das Trigon zu Pluto seht ihr auch. O.k.: warum zeigt sich mir Merkur als Quadrat zu meinem Mars? Und während er allgemein untergeht, da steigt er doch glatt in meinem eigenen Radix auf! Most interesting! Und kann ich damit etwas verbinden? Nun schaue ich, was Mars bei mir macht. Er ist der Herr des Aszendeten: das bin ich also (fast) selbst.
Dann fällt mir die Diskussion bei Jörg Friedrich ein, die ich hier vor ein paar Tagen verlinkt habe. Merkur? Hermes? Absolut! Denn das Thema war Sprache, Logik: Λόγος selbst. Und – obwohl die Debatte dann leider doch in flachere Gewässer gewzungen wurde – ging es um geradezu grundsätzlichste Fragen und zwar im Sinne einer Auseinandersetzung – dem Quadrat – mit meinen eigenen Grundlagen. Eine bessere Hermes-Entsprechung läßt sich nicht finden; doch einmal eine gefunden wandert mein Geist sinnierend weiter und plötzlich gerinnt mir das ganze Bild der Gegenwart – hier ausnahmsweise meiner eigenen – zu einem klaren Ausdruck: die Projekte, bzw. eigentlich das sprachliche Projekt, welches ich über die Tage probehalber angedacht hatte, bekommt ein ganz anderes Gewicht. Noch schnell ein Blick in die Progressionen, wo mein Merkur ebenfalls im Stier steht … und ich weiß: Leinen los und auf gehts: der Kompass zeigt in die richtige Richtung.
Doch, der Frühling kommt!
Diskussion zu Ostern
Liebe Leserinnen und Leser,
ihr kennt ja mein Steckenpferd, in den Science-Blogs einen Widerstand zu behaupten. Jörg Friedrich hat es bisher geschafft, moderat und höflich Andersdenkende zu respektieren; daher kann man sich dort auch äußern. Untenstehender Text ist mein letzter Kommentar zu einer noch laufenden Diskussion. Für – leider dort immer mögliche – Entgleisungen anderer Diskussionsteilnehmer möchte ich mich vorab schonmal entschuldigen. Aber dennoch, schaut mal rein, es verspricht gerade interessant zu werden:
Die offene Frage des Atheismus | Arte-Fakten | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik
„Mit dem Wort „Beschaffenheit“ implizieren Sie schon wieder eine dingliche Eigenschaft. Das geht nur, weil sie bereits voraussetzen, daß Sie die Möglichkeit hätten, sich vom Geist zu distanzieren.
Können Sie das? Versuchen sie es einmal! So nach dem Motto: „Hier bin ich, und da ist mein Geist“. Ebensogut könnten sie versuchen, mit einer Hand in der Luft zu klatschen.
Wenn Sie merken, daß diese „Distanzierung“ (im Sinne von Abstand) zwar der Gewohnheit des naiven Bewußtseins, keinesfalls jedoch Ihren Möglichkeiten entspricht, werden Sie auch merken, daß es nicht möglich ist, nach der „Beschaffenheit“ des Geistes zu fragen. Sie können nach der Beschaffenheit eines beliebigen Dings fragen: der Geist ist das, womit Sie das tun.
Dies läßt sich auch logisch verifizieren: denn bei jedem denkbaren Versuch, sich zu distanzieren, ist der Geist, der dies durchführen soll, vorher schon da.
Und weiter: die Vorstellung, es könnte ein „Nichts“ geben, ist ebenfalls nicht begründbar. Geist ist daher nicht ein „Etwas“, sondern das „Etwas“ ist – frei von Gegensätzen – im Geist. Es gibt also Etwas und Geist.
Gleichwohl können wir Geist erkennen, was gleichbedeutend ist mit Erkennen überhaupt. Daraus läßt sich aber keine „Eigenschaft“ des Geistes ableiten, keine „Beschaffenheit“, wie Sie sich ausdrücken. Wohl aber können wir etwas über das Erkennen ableiten und verstehen: daß es – wie auch die Wissenschafts-Geschichte voller Anekdoten zeigt – nicht per Analyse und Distanz funktioniert, sondern nur durch Inspiration. Platon geht soweit, zu sagen: „Alles Wissen ist Erinnern.“ Parmenides drückt es so aus:
„Denn, daß man es erkennt, ist dasselbe, wie daß es ist.“ (Fragmente, 3)
Für eingefleischte Materialisten mag es nicht ohne Hintersinn sein, daß auf dem gegenwärtig untersuchbaren Grund der Materie ebenfalls der Geist wartet, und sagt: „Du glaubst nun, das Universum sei 13kommanochwas Milliarden Lichtjahre alt? Ich aber sage Dir – materiell beweisbar – Lokalität ist reine Fiktion“. Man hat jedoch den Eindruck, je unwiderlegbarer diese Erkenntis wird, um so brutaler wird das pressing, doch noch irgend etwas Anfassbares zu finden, welches – je tiefer das diggin´ – doch um so mehr zwischen den Händen zerrinnt.*
Daher ist die Sorge wegen CERN sehr wohl berechtigt. Und mehr denn je angebracht Hölderlins Satz der Hoffnung: „Denn, wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“
* „Lokalität“ – letztlich das Prinzip von Ursache und Wirkung – ist eine Grundvoraussetzung naturwissenschaftler Arbeit.
Einfach ausgedrückt: eine Kraft an einem bestimmten Ort veranlaßt einen Gegenstand an einem anderen Ort, sich ihrer Wirkung „hinzugeben“. Dieses Prinzip ist – und das erklärt vieles vom Religions-simulierenden Dogmatismus aggressiver Wissenschaftsvertreter (die sich aufführen, als stocherte man in ihrem Wespennest) – seit etwa 70 Jahren objektiv durch sie selbst , also durch sehr gewissenhafte Naturwissenschaftler, widerlegt.
Paulas Weisheit
Auferstehung
Liebe Leserinnen und Leser,
„Man wird verstehen,“ schreibt Rudolf Steiner in „Das Johannes-Evangelium“, „daß das Christentum erst im Anfang seines Wirkens ist und seine wahre Mission erst dann erfüllen wird, wenn es in seiner wahren, das heißt geistigen Gestalt verstanden wird.“
Was ist „geistig“? So sehr sich ein Materialist – also ein Mensch, dem die eigenen Gedanken unbewußt sind, der nicht weiß, daß er/sie sich selbst beobachtend Abstand nehmen kann von den Gedanken um sie aus wortlosem Grund zu erkennen – das, was wir Bewußtsein nennen – anstrengen mag, den Begriff „geistig“ mit Sinn zu füllen, es kommt ihm doch nur der Gegensatz von „konkret, wirklich“ und „abstrakt, eingebildet“ in den Sinn.
„Geistig“ ist aber ebenso konkret wie berührbar, was der tiefere Sinne der Thomas-Geschichte nach der Auferstehung ist.
Aus den Upanishaden: „Der in der Erde ruht und doch ein Anderer, als die Erde ist, von der die Erde nichts weiß, dessen Körper die Erde ist, der die Erde innerlich lenkt, das ist deine Seele, der innere Lenker, der Unsterbliche.“
Frohe Ostern!
Markus
Hans-Christian Andersen
Hans-Christian Andersen 02.04.1805 01:00 Odense, Dänemark
Liebe Leserinnen und Leser,
seine Märchen klingen nicht nach Kunstmärchen, sondern wir könnten sie ebensogut für natürlich gewachsenes Volksgut halten. Ohne hier viel kommentieren zu müssen, schauen wir uns einfach mal das dritte Haus an, die Konjunktion Sonne-Merkur, den gutwilligen Stier-Mond und die ganz genaue Trigon-Verbindung von Neptun und Venus, die vor allem, bei einem Märchenerzähler! Denn dieses Trigon erläutert uns den Phantasie-Zauberer, aus dessen Fundus sich Hollywood noch heute fleißig bedient, als gäbe es nichts anderes. Wie unglaublich treffend diesem Einzelmenschen sein Horoskop passt! Neptun wirkt in Haus 11 (Gesellschaft), tut dies mit Venus in Haus 3, Schreiben. Und das allen bekannte Haupt-Märchen, die kleine Meerjungfrau, wir erkennen sie sowohl in Neptun, als auch in der Fische-Venus. Sie hat es zum Wahrzeichen für Kopenhagen gebracht. Astrologie ist schon eine tolle Sache. Wer wagt denn hier noch, zu zweifeln? – :
Hans Christian Andersen war ein großer Welt-Reisender, klare Haus 3 Realisation (mal abgesehen vom Schreiben) und natürlich Schütze AC mit Jupiter im eigenen Zeichen Haus 12. Unverheiratet – Merkur, Herr von 7 steht bei ihm selbst, der Sonne – und ich finde, die Lilith am AC ist auch etwas versteckt Charakteristisches, denn so lieb die Märchen auch sind, immer gilt es ein Unbehagen zu überwinden, eine böse Hexe zu besiegen. „Was bleibt“, sagt Hölderin, der unbekannte Titan unserer eigenen Sprache, „stiften die Dichter“:
Eventyr fortalte for Børn – Die Prinzessin auf der Erbse
„Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten, aber es sollte eine wirkliche Prinzessin sein. Da reiste er in der ganzen Welt herum, um eine solche zu finden, aber überall war da etwas im Wege. Prinzessinnen gab es genug, aber ob es wirkliche Prinzessinnen waren, konnte er nicht herausbringen, immer war etwas, was nicht in der Ordnung war. Da kam er wieder nach Hause und war ganz traurig, denn er wollte doch gern eine wirkliche Prinzessin haben.
Eines Abends zog ein furchtbares Wetter auf; es blitzte und donnerte, der Regen stürzte herunter, es war ganz entsetzlich. Da klopfte es an das Stadtthor, und der alte König ging hin, aufzumachen.
Es war eine Prinzessin, die draußen vor dem Thore stand. Aber, wie sah sie vom Regen und dem bösen Wetter aus! Das Wasser lief ihr von den Haaren und Kleidern herunter, und lief in die Schnäbel der Schuhe hinein und aus den Hacken wieder heraus, und sie sagte, daß sie eine wirkliche Prinzessin sei.
»Ja, das werden wir schon erfahren!« dachte die alte Königin, aber sie sagte nichts, ging in die Schlafkammer hinein, nahm alle Betten ab und legte eine Erbse auf den Boden der Bettstelle. Darauf nahm sie zwanzig Matratzen, legte sie auf die Erbse, und dann noch zwanzig Eiderdunenbetten oben auf die Matratzen. Da sollte nun die Prinzessin die ganze Nacht liegen. Am Morgen wurde sie gefragt, wie sie geschlafen habe.
»O, schrecklich schlecht!« sagte die Prinzessin. »Ich habe meine Augen die ganze Nacht nicht geschlossen! Gott weiß, was da im Bette gewesen ist. Ich habe auf etwas Hartem gelegen, so daß ich ganz braun und blau über meinem ganzen Körper bin! Es ist ganz entsetzlich!«
Nun sahen sie wohl, daß es eine wirkliche Prinzessin war, da sie durch die zwanzig Matratzen und die zwanzig Eiderdunenbetten die Erbse verspürt hatte. So empfindlich konnte niemand sein, außer einer wirklichen Prinzessin.
Da nahm der Prinz sie zur Frau, denn nun wußte er, daß er eine wirkliche Prinzessin besitze, und die Erbse kam auf die Kunstkammer, wo sie noch zu sehen ist, wenn sie niemand genommen hat. Sieh, das ist eine wahre Geschichte.“














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