Monat: März 2011
Widder: Gebärde des Zurückblickens
Liebe Leserinnen und Leser,
unteres Horoskop zeigt den Sonneneintritt zur Tag- und Nachtgleiche im Frühling, ein sehr starker, prägender Punkt in der Astrologie, mithin mit dem Begriff „Neubeginn“ gleichgesetzt. Um so erstaunlicher liest sich dieser Text von Rudolf Steiner:
„Sehen Sie, in älteren Zeiten hat man tatsächlich diesen Zusammenhang des Menschen mit dem Universum und Erde empfunden; nur die neueren Menschen können diese Sachen nicht mehr deuten. Sie sagen: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe – und zeichnen hin einen Widder und so weiter, haben aber im Grunde genommen doch keine Ahnung, was diese Dinge bedeuten. Man muß diese Dinge auch in der richtigen Weise ansehen. Wenn sie ein altes Widderbild sehen, so werden sie nämlich doch darauf kommen, daß es da nicht die naturalistisch-materialistische Abbildung eines Widders ist, worum es sich handelt, sondern das Charakteristische ist immer, daß der Widder zurückblickt, und das, die Gebärde, ist die Hauptsache dabei. Und dieses Zurückblicken des Widders, das ist in dem Zurückblicken des Menschen auf sich selbst gegeben. In diesem Zurückblicken auf das Universum, das in ihm lebt. Man darf also nicht naturalistisch-materialistisch bloß auf den Widder hinschauen. Er soll nicht in diesem Sinne ein Abbild sein, sondern die Gebärde des Zurückblickens ist es, worauf es ankommt.“ (Aus Rudolf Steiner: „Die Formung des Menschen aus dem Universum“, 28.10.1921 bei Venus/Jupiter Sextil, Mars in der Waage und Chiron im Widder rückläufig.)
Daraus erklärt sich zumindest einmal, daß Widder-Geborene nicht unbedingt den Mut in Person repräsentieren, aber immer im wahrsten Sinne des Wortes „begeisterte“ Menschen sind, oft natürlich-religiös oder dann umgekehrt streitbar atheistisch. Steiner meint später irgendwo, Mars im Widder sei schwach, was die Lehre des Domizils doch auch tangieren würde … wie recht er sonst immer hat, meine ich manchmal, daß er die Verblüffung seiner Zuhörer mitunter durch krasse Umkehrungen fesselt. Auf dem Tierkreis zu Dendara, den Napoleon klaute, steht Mars im Steinbock erhöht –
Japan wird von den Alten als Weltregion der Widder/Waage-Achse zugeordnet. Man denke an Samurai und Kirschblüten-Traum = Widder/Waage … oder imperiale Eroberungs-Ambition mit Wirtschaft oder früher Militär einerseits (Widder), und andererseits die perfekte Kontemplation im Dampfbad, die Lust an der Verpackung oder die verspielten Häppchen des Essens (Waage) andererseits.
Nun wird also dieses Widder-Waage Land eben tatsächlich Fokus einer unumgänglichen und umstürzenden (Uranus) Katastrophe der Technik, während Nordafrika, das die Alten den Fischen zugeordnet haben mit Mars (Krieg) in den Fischen (und Chiron, Lilith und bald Neptun) in diese gegenseitig sich verstärkende Verbindung der Zeichen Fische und Widder durch eine Rezeption (Verstärkung, einer im Zeichen des anderen) eingebunden ist.
In meinem Ereignishoroskop für die Breite von Nürnberg hier unten habe ich einen Schütze-Aszendenten aufsteigend, so daß Sonne, Uranus und Jupiter danach ganz knapp von Neptun, der Haus 4 (= Ende und Neubeginn, Fundierung, Seele, Familie, Nation) regiert, bestimmt werden.
Ich schließe daraus, daß wir tatsächlich um den 4. April, wenn Neptun in die Fische geht, und überhaupt praktisch alles im Widder ist, auch Mars (03.04) nochmal eine ganz andere, beschleunigte Dynamik erleben. Saturn und Mond bilden in der Waage eine Konjunktion (Für dieses Ereignisbild). Auch das ist das Symbol eines neuen „Dinges“ in der Welt (Mond/Saturn = Kelch und Inhalt), welches mit Ausgleich und Gerechtigkeit zu tun hat – und das natürlich – im Sinn der die ganze Zeit anhaltenden Opposition von Saturn und Jupiter, mehr als umstritten ist.
Erst hat die Welt gebrüllt, man könne Gaddafi nicht gewähren lassen, jetzt – nachdem mit grausamer Präzision die einzige Militärmaschine der Welt, die sowas kann, die US-amerikanische, angeschmissen ist, wechseln die Profiteure des Arrangements geschickt die Position, wie z.B. Putin und Mussa. Entweder, man hätte den Mörder gewähren lassen, oder man mordet selber. Wenn Deutschland sich da raushält, schlage ich überhaupt eine rasche Entmilitärisierung der Bundesrepublik vor: denn beide Katastrophen, eine kriegerische und eine zivile, sind letztlich Energie-Versorgungs-Katastrophen. Wir vermeiden also Kriege und Weltzerstörung durch zivilisierte Energieversorgung: all das Geld muß dort hinein. Hier kann Deutschland (auch ein Widder-Land) Zünglein an der Waage sein – aber nichts liegt unseren Regierungen ferner als dies, und wenn wir so weitermachen, werden all die Waffen, die wir ins Ausland verkaufen, irgendwann auch wieder gegen uns eingesetzt.
Ende März wechselt Venus in ihr Dendara-Domzil Fische und hat gleich eine Konjunktion mit Chiron = Heilung der Liebe – der Verletzung durch Liebe; wer es nicht lassen kann, die Börsen-Werte zu beobachten, kann an diesen Tagen, weil Venus auch für Geld steht, mit Investitionen im „Heilbereich“ sein Glück versuchen. Venus` Quadrat zur Mondknotenachse ist am 18.04.2011, Neues für Geld und Liebe, aber nicht ohne Problematik.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Kanzlerin und Beinahe-Absturz
Liebe Leserinnen und Leser,
zwei Aspekte fallen auf – sie hat es ja überlebt – Merkur/Jupiter genau im Quadrat und Mond genau in Opposition. Die Wochenvorausschau bringe ich morgen etwas verspätet – mit dem Eintrittshoroskop für Sonne in den Widder. Eventuell als Monatsüberblick.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Innen Angela Merkel 17.07.1954 17:45 Hamburg, außen 16.03.2011 21:00 Augsburg, Aspektscheibe auf das Merkur-Uranus Quadrat eingestellt.
Angela Merkel: Kanzlerin entgeht nur knapp Flugzeug-Absturz – Politik – Bild.de
Innen Angela Merkel 17.07.1954 17:45 Hamburg, außen 16.03.2011 21:00 Augsburg, Aspektscheibe zur exakten Mond-Opposition plus Merkur/Saturn-Opposition mit 3. Haus Bezug=Verkehr, Bewegung.
Der Meister spricht:
„Daher soll deine Seele allen Geistes bar sein, soll geistlos dastehen. Denn liebst du Gott, wie er Gott, wie er Geist, wie er Person und wie er Bild ist, – das alles muss weg. ‚Wie denn aber soll ich ihn lieben?‘ – Du sollst ihn lieben, wie er ist ein Nicht-Gott, ein Nicht-Geist, eine Nicht-Person, ein Nicht-Bild, mehr noch: wie ein lauteres, reines, klares Eines ist, abgesondert von aller Zweiheit. Und in diesem Einen sollen wir ewig versinken vom Etwas zum Nichts. Dazu verhelfe uns Gott.“
Aus Meister Eckhard, Deutsche Predigten.
Raumsonde Messanger
Liebe Leserinnen und Leser,
die Sonde als Zwillings-Aszendent, wenn sie den Zwillings-Planeten Merkur erforschen will, das passt wirklich gut. Und dazu hat Merkur eine ganz exakte Opposition zu Saturn, ein Trigon zu Pluto und wiederholt die Jupiter-Konjunktion des Starts. Merkur Opposition Pluto = Spannung zwischen „Begrifflichkeit“ und „Realität“. Ob wir es wohl erfahren würden, wenn sich die Parameter der Relativitätstheorien doch nicht so genau mit der Wirklichkeit decken, wie behauptet?
Ganz unten das Bild vom geplanten Ende der Mission: über Merkur steht dann der rückläufige Mars und macht die Sonde beim Aufprall auf Merkur kaputt. Man nennt das „kontrollierten Absturz“. All die Seiten im Netz sagen niemals explizit: Absturz auf dem Merkur. Ist ja auch doof. Denn dadurch wird der Planet Merkur, wie zuvor schon Mond und Mars und Erde sowieso im Heideggerschen Sinn von Technik „gestellt“ – wie ein Wild im Wald – und der Funktion des „Ge=stells“ zugeordnet – als Schrottplatz.
Aus der Opposition Merkur-Uranus des Starts wird die Konjunktion Merkur (rückläufig) -Uranus: das sind bahnbrechende Erkenntnisse – nur: ob wir sie auch erfahren werden? Das ist im Zeitalter der Wissenschaftsreligion nicht gewiss. Auch Einstein hat schlau und wie immer mythologisch gedeckt den Merkur und seine Bahnabweichungen (alternativ: eine Sonnenfinsternis) zum „Beweis“ seiner Relativitätstheorie herangezogen – doch wer weiß, vielleicht muß hier nochmals umgedacht werden?!
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Innen Messanger Start 03.08.2004 02:16, außen Transite bei einschwenken auf Orbit 19.03.2011 02:10 MEZ

Innnen Start Messanger 03.08.2004 02:16 Cape Canaveral, außen Transite 18.03.2012 Missionsende
Vollmond steigt auf
Dahinter steckt immer …
Libyen nach der Uno-Resolution
Liebe Leserinnen und Leser,
wir sehen, daß Chiron seit Beginn des Aufstands in Arabien jetzt ins genaue Sextil zur Mondknotenachse des Aufstands getreten ist. Mars steht genau über der Lilith und geht ins Quadrat zur Sonne. Saturn hat gerade rückläufig die Radix-Position übertreten, da entschließt sich der Westen, einzugreifen. Und sofort willigt Gaddafi in einen Waffenstillstand ein.
Das Quadrat von Mars zu Sonne ist die Stellung zum Herrscher, denn Sonne im Schützen steht in diesem Horoskop für den Herrscher, also Gaddafi, aber auch die anderen Potentaten aus Nordafrika und Arabien, nur schlägts dem Fass den Korken dort raus, wo er locker sitzt und der Druck am Größten ist. Bei Salih im Jemen, soeben höre ich´s, auch.
Aber mit „Herrscher“ ist in Bezug auf diese Zusammenhänge dann auch der König von Bahrain gemeint, womit letztlich Saudi-Arabien auch betroffen ist und Truppen schickt, schon allein, weil der Funke nicht überspringen darf:
Innnen 14.12.2010 12:00 Tunis, außen 18.03.2011, 17:00 NBG
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Vollmond im März
Liebe Leserinnen und Leser,
am Samstag geht in den frühen Abendstunden der Vollmond auf, zwischen Fische und Jungfrau, Chaos und Ordnung.
Oben arbeitet der Mondgott Toth am Bild der Wirklichkeit, denn er ist ja ein Spiegel der Sonne: die Fische-Sonne wird jungfräulich gespiegelt: das Chaos bekommt eine Ordnung – was nicht unbedingt bedeutet, daß wir es in den Griff bekommen, sondern daß eine Vorstellung seines Ausmaßes bekannt wird. Mit ihm malt, also schreibt und erschafft Seschet die Wirklichkeit. Sie trägt eine Papyrusstaude auf dem Kopf und steht vermutlich für eine matriarchale Gottheit eines vormals gleichberechtigten Fluss/Hirten-Volkes aus dem Bereich, wo es Leoparden gab, denn sie trägt oft ein solches Fell.
Woher nehmen Toth und Seschet die Tinte, mit der sie das Bild der Wirklichkeit pikturieren? Wenn wir genau hinschauen, sehen wir sehr ähnliche Hirtenstäbe in Thot´s und Seschets Händen, die gezackt sind, wie eine lange Säge. Damit outen sich Thot und Seschet als Piktografen der Zeit, denn die Kerben der sägeartigen Hirtenstäbe sind Zeitkerben*; beide also geben ihre Gestaltkraft mit kleinen Mal-, bzw. Zaubergriffeln, aus denen das Bild entsteht, in welchem sitzend Amon, der Widder-Gott tront. Merkwürdigerweise ist er maskiert. In der Hand hält er das Anch-Kreuz, den Schlüssel des Lebens. Seschet und Thot, die beiden Hüter der Zeit, haben oben an ihren Stäben einen, bzw. sogar zwei Käfige hängen. Hier muß man wieder genau die Geschichte lesen: alle Käfige sind Käfige des Ich, sie haben eine Aufteilung und näher herangezoomt würden wir innen einen Löwen und auf der anderen Seite einen Kater erkennen. Ein Bild für das Löwe- oder Sozial-Ich und das Intim-Ich andererseits, wie Edeltraut Lukas-Moeller schreibt.
Das ganze Bild ist eine Seelenmetapher, wie Sechet und Toth aus dem Jenseits die pralle Widder- und Dreschflegelwirklichkeit via Zeichnung bilden. Mond ist in dieser Figur Teil des Jenseits. In den kleinen Käfigen transportieren sie Seelen vom Jenseits ins Diesseits.
Und noch mehr sagt das Bild. Wenn wir es gemäß dem grafische Code interpretieren, der sich aus der Zugehörigkeit zum Hintergrund bildenden Lebensbaum ergibt, oder entsprechend – aus dem außerhalb stehen, wie die ganze Figur des Ibis-köpfigen Toth, der den „zugeklappen“ Sichel-Mond als Neumond-Symbol und den Vollmond in dessen Gefäß auf dem Kopf trägt, steht außerhalb, also im Jenseits. Er hat einen kleinen Käfig, Seschet hat zwei und steht im Disseits. Da hat sich also etwas verdoppelt, wie bei den Chromosomen. Überhaupt bilden Seschet und Amon ein Paar, in welchem aber sie, Seschet, durch die Zeichen-Magie ihres Malstabs zur Wirklichkeits-bildenden Kraft ebenso gehört, und sich daher ein Gegensatz von stehen und sitzen zwischen Mann und Frau, Adam und Eva, den Schafzüchtern und den Nilfischern ergab, zwischen Patriarchat und Papyrus-Mutterrecht.
Er, der sitzende Pharao mit Maske und aufgesetztem Kunst-Bart konnte wohl nicht selbst schreiben, sondern zeigt sich philosophisch als passives Prinzip, unterstrichen durch die Sitz-Haltung. Auf dem Kopf trägt er ein Symbol zwischen Blume, Gefäß, Gebährmutter und Skarabäus, alles Symbole der Fruchtbarkeit, also weibliche Insignien auf dem Kopf einer männlichen Gottheit, doch von ihr selbst, der langharigen und dunkelhaarigen Seschet erst gezeichnet, denn das ist ja eben das Feine und die Ebene der Transzendenz des Bildes, daß die im Bild befindlichen Figuren das Bild selbst auch selbst malen.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Vollmond 19.03.2011 18:10 Nürnberg
* Andere Darstellungen zeigen deren Abzählen.
Die Um-Kehre
Friedrich Hölderlin 20.03.1770 23:59 Tübingen
Liebe Lerserinnen und Leser,
Zeit, nach innen zu gehen und zu denken. Unteres Heidegger Zitat ist aus dem Zusammenhang heraus nicht zu verstehen, und doch lohnt es sich für den/die ein oder andere/n sich gerade jetzt Wort für Wort durchzulesen, was da zitiert wird; das Gleiche gilt für Hölderlin, sein Gedicht weiter unten.
Es ist unteres Gedicht von Friedrich Hölderlin, dessen „Wo aber Gefahr ist, wächst/Das Rettende auch.“ Martin Heidegger ins Zentrum seiner Schrift „Die Technik und die Kehre“ stellt. Darin schreibt er:
„Einmal fordert das Ge-stell in das Rasende des Bestellens heraus, das jeden Blick in das Ereignis der Entbergung verstellt und so den Bezug zum Wesen der Wahrheit von Grund auf gefährdet.
Zum anderen ereignet sich das Ge-stell seinerseits im Gewährenden, das den Menschen darin währen läßt, unerfahren bislang, aber erfahrener vielleicht künftig, der Gebrauchte zu sein zur Wahrnis des Wesens der Wahrheit. So erscheint der Aufgang des Rettenden.
Das Unaufhaltsame des Bestellens und das Verhaltene des Rettenden ziehen aneinander vorbei wie im Gang der Gestirne die Bahn seiner Sterne. Allein, dieser ihr Vorgang ist das Verborgene ihrer Nähe.
Blicken wir in das zweideutige Wesen der Technik, dann erblicken wir die Konstellation, den Sternengesang des Geheimnisses.
Die Frage nach der Technik ist die Frage nach der Konstellation, in der sich Entbergung und Verbergung, in der sich das Wesende der Wahrheit ereignet.
Doch was hilft uns der Blick in die Konstellation der Wahrheit? Wir blicken in die Gefahr und erblicken das Wachstum des Rettenden.
Dadurch sind wir noch nicht gerettet. Aber wir sind daraufhin angesprochen, im wachsenden Licht des Rettenden zu verhoffen. Wie kann dies geschehen? Hier und jetzt und im Geringen so, daß wir das Rettende in seinem Wachstum hegen. Dies schließt ein, daß wir jederzeit die äußerste Gefahr im Blick behalten.
Das Wesende der Technik bedroht das Entbergen, droht mit der Möglichkeit, daß alles Entbergen im Bestellen aufgeht und alles sich nur in der Unverborgenheit des Bestandes darstellt. Menschliches Tun kann nie unmittelbar dieser Gefahr begegnen. Menschliche Leistung kann nie allein die Gefahr bannen. Doch menschliche Besinnung kann bedenken, daß alles Rettende höheren, aber zugleich verwandten Wesens sein muß wie das Gefährdete.“ Die Technik und die Kehre, Stuttgart 1962, S. 33-34
„Die Wissenschaft denkt nicht“ Martin Heidegger « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Friedrich Hölderlin
Patmos
Dem Landgrafen von Homburg
| Nah ist Und schwer zu fassen der Gott. Wo aber Gefahr ist, wächst Das Rettende auch. Im Finstern wohnen Die Adler und furchtlos gehn Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg Auf leichtgebaueten Brücken. Drum, da gehäuft sind rings Die Gipfel der Zeit, und die Liebsten Nah wohnen, ermattend auf Getrenntesten Bergen, So gib unschuldig Wasser, O Fittiche gib uns, treuesten Sinns Hinüberzugehn und wiederzukehren.So sprach ich, da entführte Mich schneller, denn ich vermutet Und weit, wohin ich nimmer Zu kommen gedacht, ein Genius mich Vom eigenen Haus‘. Es dämmerten Im Zwielicht, da ich ging Der schattige Wald Und die sehnsüchtigen Bäche Der Heimat; nimmer kannt‘ ich die Länder; Doch bald, in frischem Glanze, Geheimnisvoll Im goldenen Rauche, blühte Schnellaufgewachsen, Mit Schritten der Sonne, Mit tausend Gipfeln duftend,
Mir Asia auf, und geblendet sucht‘ Es rauschen aber um Asias Tore Gastfreundlich aber ist Doch trauerten sie, da nun Itzt, da er scheidend Doch furchtbar ist, wie da und dort Wenn aber stirbt alsdenn Es ist der Wurf des Säemanns, wenn er faßt Wenn aber einer spornte sich selbst, Ein Losungszeichen, und hier ist der Stab Und wenn die Himmlischen jetzt Zu lang, zu lang schon ist |









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