Weltbild

Blitzeinschlag Vatikan

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Liebe Leserinnen und Leser (Thorsten),

das kleine Schleifchen unten am tiefsten Punkt des Horoskops im Zeichen Skorpion ist der nördliche Mondknoten – ihm exakt gegenüber steht der südliche, der Drachenschwanz, Ketu. Ketu, der Drachenschwanz, steht exakt zum Zeitpunkt des Blitzeinschlags an genau dem Tag als der Papst seinen Rücktritt verkündet, am Medium Coeli.

Haben beide Ereignisse miteinander zu tun? Auch in Rom sind Wintergewitter nicht an der Tagesordnung. Sind es geistige Mächte, die Anteil nehmen am Schicksal der Menschen, und ist der Papst mit der Kirche doch so wichtig, daß ein solches Ereignis vom Blitzeschleuderer – der ebenfalls ganz oben am Himmel steht! – kommentiert wird?

Ich bin davon überzeugt; ähnliche Zeichen durch Blitze habe ich bereits erlebt.

Was bedeutet das? Zum Aszendenten noch knapp im Löwen steht des Papstes Aszendent in Opposition. Alle Planeten in den Fischen sind durch den Mond ausgelöst worden.

Im 10. Haus, dem Ziel – dort, wo der Südknoten steht – herrscht Stier – das Sonnenzeichen von Johannes Paul II – das Ergebnis dieses Rücktritts scheint nicht zukunftsträchtig zu sein, sondern ist mit Rahu offenbar Teil der Vergangenheit. In gewissem Sinn ist der Rücktritt des aktuellen Papstes durch den Blitz vom vorhergehenden kommentiert worden. Der scheint nicht einverstanden zu sein.

Vergangen ist mit diesem Rücktritt in gewissem Sinn die physische (Stier) Präsenz der katholischen Kirche. Mars in Konjunktion mit Chiron in den Fischen ist in diesem Sinn nicht Ausdruck einer spirituellen Heilung, sondern eher Ausdruck einer tief verletzten Christenheit: verletzt durch Mißbrauch, mangelnde spirituelle Kenntnis und nun auch diesen Rücktritt.

Vielleicht ist Benedictus bewußte Entscheidung das stärkste Zeichen der Auflösung der katholischen Kirche, weil er erkannt hat, daß diese Kirche nicht reformierbar ist.

Die Auflösung der Kirche(n) wäre aber der Beginn eines wahren Christentums – vielleicht hat Benedictus dies – schreibend – erkannt – Johannes Paul II, der solche Zeichen zu Lebzeiten gesehen und gedeutet hat, ist nicht einverstanden.

Doch einen stärkeren Kontrapunkt zu Johannes Pauls II öffentlichem Leiden und Durchhalten bis zum letzten, hätte Joseph Ratzinger nicht setzen können.

Als Kirchenmann müßte man diesen Rücktritt mit Trauer betrachten, als Christ ist er ein Zeichen der Hoffnung. Venus, Herrin von Haus 10 steht in Haus 6 im Wassermann – Polarisation und Freiheit im Praktischen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Rücktritt Papst … Herzensangelegenheit

Papst verkündet RücktrittVerkündet Rücktritt: Innen Papst, außen Transite 11.02.2013, 12:00

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ja – der Papst ist Fische-Aszendet. Er erlebt mit Neptun (und diesem unglaublichen Stellium) quasi eine Auflösung seines Weltbilds. Ich nehme mal an – und vielleicht wird das posthum irgendwann einmal von diesem klerikalen Taktiker zu lesen sein – daß dieser Rücktritt auch ein unausgesprochener Kommentar zu den Missbrauchs-Fällen ist – die ja eigentlich schon mehr als Fälle sind – ein weltweiter Teppich von Deutschland über Irland bis in die USA – wobei es dem Taktiker gut anstünde, alle Taktik beiseite zu lassen und im Abgang persönliche Verantwortung zu übernehmen.

Zur Weltbildauflösung gehört auch der Vertrauensbruch in seiner allernächsten Umgebung. Die Kammerdiener-Affäre. Wird er erpresst? Unwahrscheinlich – dann müßte der Druck aus dem 7. Haus kommen … immerhin, im gut gewählten Stundenbild tut er das: Uranus steht in Opposition, eine Revolution u.U. aus dem Haus 7!

Der innere Druck ist jedoch auf jeden Fall enorm, …

800px-Benedikt_XVIFile:Benedikt XVI.jpg – Wikimedia Commons

Verantwortung übernehmen, würde aber bedeutet, das paulinische System der Frauenunterdrückung aufzugeben, eventuell sogar einzugestehen, daß die aktuelle Organisation der katholischen Kirche geradezu dazu einlud, sich mit Verklemmung und unterdrückter Sexualität auf den Priesterstuhl zu setzen und daher verändert werden muss. Diese Aufgabe kann nicht mit der Person von Joseph Ratzinger verbunden werden, der ja in Zeiten, wo dies hätte erkannt werden müssen, nichts entsprechendes getan hat. Wir dürfen gespannt sein, wie sich jetzt kirchenweit der Wunsch nach der Umsetzung in die Wirklichkeit der Beschlüsse des II Vatikanischen Konzils – so harmlos dies wäre – den Weg bahnen wird, oder gar, ob die Kirche, marode und ihrem innersten Wissen entfremdet  – sich in der Auflösung befindet.

Schaut man auf Merkur rückläufig genau am Papst-AC in Konjunktion zu Mars am Tag der Abdankung, scheint die Handschrift eines astrologischen Beraters erkennbar zu sein.

Herzensangelegenheit warum? Natürlich wußte Joseph, daß er sich all dieser Spekulationen aussetzen wird. Er denkt durchaus groß. Im Stundenbild zum Rücktritt steht der Mond in der Waage im ersten Haus: eine Frage der ausgleichenden Waage-Kräfte. Und Mond in Haus 1 = Herzensangelegenheit, gefühlswichtig. Er tut dies in aktiver Nachfolge Christi. Das ist natürlich die zentrale Botschaft. Bin aber – wie gesagt – gespannt, ob es am 28. Februar eine zweite Botschaft geben wird … die erste ist schon eine Häufung von Nachrichten aus und über die Religionen: Neptun, Maya …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Papst Rücktritt ExaktInnen Papst, außen Transite 28.02.2013 20:00 Rom

Rücktritt Papst28.02.2013 20:00 Rom

Mundan, Weltbild

Große Rede des Papstes im Bundestag

Liebe Leserinnen und Leser,

zwei Mal schon habe ich über den Papst geschrieben, der jetzt das parlamentarische Rednerpult zur Kanzel bekommt, und den Bundestag zur Kirche. Der Papst ist ein Fische-Aszendent, er baut Netze, tut das aber mit der Kraft des Widders. Und er scheint durchaus mit Jupiter im Haus 2 in sein Land zurückzukommen. Mutig und professionell. Die Rede von Wulff aber auch. Nicht schlecht, wächst hinein, der Wulff.

Nun habe mir auch die Rede anhören können: besser hätte er das nicht machen können. „Wie kann“, fragte der Papst heute als Bürger-Priester mit einem unverhohlenen und eindeutigen Kompliment an die historische Grünen-Bewegung – „Frische Luft“ – „Vernunft wieder zu ihrer Größe finden, ohne ins Irrationale abzugleiten?“ Aber das Politische, wohlplaziert, benutzte er nur, um letztlich eine Kampfansage gegen „die alleinige Herrschaft der positivistischen Vernuft“, des „positivistischen Naturbegriffs“ auszudrücken.

Dabei kam er in langsamer Steigerung auf dieses Thema, zunächst erläuternd, warum er glaubt, „Recht und Ethos“ seien außer Kraft, warum er eine „dramatische Situation“ beschwohr und zu einer „öffentlichen Diskussion“ aufforderte. Dem möchte ich ausdrücklich entsprechen!

Der Papst wurde deutlicher: er sprach, daß aus dieser geistigen Situation „die Menschlichkeit“ selbst bedroht sei, denn der „positivistische Naturbegriff“ dränge alle anderen Sichtweisen in die Subkultur, als die der Katholizismus sich schon fast zu begreifen scheint.

Ich muss sagen: das hätte ich nicht gedacht! Diejenigen, für die diese Rede gedacht war, werden sie in der Lage sein, sie nachvollziehend zu verstehen?

Was ist ein „positistischer Naturbegriff““? Das ist ein Naturbegriff, der keinen Platz für den Geist läßt, ihn aber doch gleichzeitig benutzt. Man sagt auch Materialismus.

Hier kommt Papst Bendikt: Uranus über Uranus, geläutert, strahlend, stark, alt und weise, verbeugt sich zunächst vor dem Begriffspaar „Vernunft und Natur“, und zeigt sich als Philosophen-Theologe, als ein Dichter-Fürst auf einer Kanzel, die lange keinen Philosophen mehr gesehen hat.

Eine große Rede, die – da bin ich mir sicher – einen Nachhall haben wird!

Das besondere ist die eindringliche Beschwörung einer dramtischen intellektuellen Situation, die offenbar, nach Josephs Meinung, nicht der Vernunft entspricht, die aber gleichwohl – er hat das Wort nicht genannt, aber es schwebte über seiner rede – als Diktatur der sich selbst nicht reflektierenden Vernunft, also zwangahft „positivistisch“ auftritt: „Wenn Du nicht gleubst, daß alles nur aus Materie gemacht ist, bist Du ausgeschlossen!“, ist deren zunehmendes Diktum mit bedrohlichen, sich über die Statistik und das Versicherunghswesen einschleichenden kafkaeseken Unfreiheiten. Gut, daß der Papst genau auf diese Stelle seinen Finger leget hat. Es ist der sine qua non Punkt – der Grund, warum ich mich mit den Science-Bloggern anlege.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Kritik in der Vergangenheit schließ Respekt in der Gegenwart nicht aus.

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Innen Joseph Ratzinger, Papst Benedikt der Deutsche, außen Transite Ankunft in Deutschland 10:30