Mond

Skorpion-Neumond

Nürnberg 17:12 Sonne und Mond in Skorpion, dazu frei von Aspekten. Spannende Sache. Unten sind drei Aspekte fotografisch versammelt, die ein Bild der Weiblichkeit in ihrer ursprünglichen dreieinigen Kompetenz bieten: Jung(e)frau, Mutter, Ernährerin und alte weise Frau. Die groteske Verzerrung dieser Ansichten ist hier Absicht, denn wir sind – meines Erachtens – weit entfernt von einer wirklichen Befreiung der Geschlechter. Dabei machen sich im Patriarchat vor allem die Männer lächerlich, aber auch die Frauen. Anlass darüber nachzudenken ist der Skorpion-Neumond, der nahezu exakt um Mitternacht, also zur „Geisterstunde“ sein Wesen zeitigt. Für die Alten war der zunehmende Mond das Mädchen, der Vollmond die Mutter, der abnehmende Mond die weise Frau und schließlich der Neumond tatsächlich mit Zauberkraft und Hexenwesen verbunden. Niemand weiß darüber mehr zu sagen, als der auf Mallorca begrabene Robert von Ranke Graves in seinem Werk „Die Weisse Göttin“. Menschen, die an Skorpion-Neumond geboren sind, verfügen auch tatsächlich über besondere Kräfte, schreibt Oskar Adler, sowohl zur Autosuggestion, als auch zur Verführung.

Fotos Markus Termin ©

Was Graves uns in „Die Weisse Göttin“ bietet, ist nicht weniger, als der Entwurf einer Welt, in der die Frauen in ihrer Verbindung zur Erde eine erfahrbare und unmittelbare Religion führten. Diese Welt war/ist poetisch verschlüsselt. Unsere Heutige Welt ist davon in vielen Einzelheiten abgeleitet, und die gesamte Struktur der Sprache, also die Grammatik selbst (siehe dazu Jaques Derrida „Grammatologie“) und deshalb mithin die Möglichkeit, sich überhaupt zu verstehen, wurzelt in dieser Zeit und bei diesen mit ihr verbundenen Fähigkeiten, die auch wieder verloren gehen können. In den siebziger und achziger Jahren herrschte oftmals die Ansicht und Hoffnung vor, dass diese versunkene weltumspannende Zivilisation friedlich gewesen sei. Da es aus dieser Zeit keine Schriftzeugnisse gibt, können wir uns nur auf die Interpretation von Bauwerken (Gozo) und Scherben, bzw. Kunstwerken verlassen, vor allem aber Mythen. Standardwerk ist hier Maria Gimbutas „Die Sprache der Göttin“. Sehr lesenswert auch: Barbara Hutzl-Ronge. Friedlich war das Matriarchat – zumindest in der Endzeit – absolut nicht. Es gab ein Ereignis, dargelegt in den Mythologien der Erde, verbunden mit dem Himmel, durch welches Kampf und Grausamkeit und Tod in die Welt kamen. Die Männer fürchten sich nicht ohne Grund vor der Anima; auch sind die Frauen nicht ohne Grund, wenn auch schuldlos entmachtet. Dass dies noch heute gilt, zeigt ein einfacher Blick auf die Verteilung des Wohlstands zwischen Männern und Frauen und die Grundgesetz-widrige Ungleichbehandlung von Frauen in Deutschland, sei´s im Beruf, sei´s bei der Rente. Obwohl es schon längst höchstrichterliche Entscheidungen gibt, werden sie einfach nicht umgesetzt. Dazu kommt die Grausamkeit, die Frauen Frauen antun, die weit über alles hinausgeht, was man sich vorstellen kann, und euphemistisch FGM genannt wird. Es ist diese Menschheitswunde, die der/die hominus/a technicus/a zu heilen versucht. Unser aller Überleben hängt davon ab, dass dies gelingt. Unsere Freiheit wird nicht am Hindukusch verteidigt, sondern würde dies viel besser im Sudan und in Ägypten, wo FGM an 99% aller Frauen von Frauen „praktiziert“ wird. Es ist daher auch nicht damit getan, Zauberei zum Aberglauben zu erklären. Unsere eigene Gesellschaft ist durchdrungen vom Fetischglauben, alltäglichste Handlungen sind oft magische Gewohnheit, unser ganzes Wissenschaftssystem ist eine einzige groß-magische Zauberformel, deren zerstörerische Kraft sich periodisch potenzierend in Katastrophen bündelt, und gerade deswegen so gefährlich ist, weil sie für rational gehalten wird, während schon allein ihr Vokabular („Schwarze Löcher, „Dunkle Materie“, „Fluid“) den Besuch beim Psychoanalytiker nahelegt. Immer dann, wenn etwas nicht funktioniert, wie jetzt in Genf bei LHC oder der Kreditkrise, kann dies als ein Einbuch der Realität und als Chance zur Betrachtung der angewandten „Zauberformel“ begriffen werden. Naturgemäß erscheint solche Sicht den daran abhängig arbeitenden Geistern nur als vermessener Witz. Sieht man aber die Umwandlung von Energie von einer Warte aus, wo mit jedem materiellen Prozess ein geistiger verbunden ist, so führt die Konzentration auf rein Materielles zu einem so starken Sog im gleichgewichtigen geistigen Bereich, dass in der Folge tatsächlich die Wahrnehmung und damit auch die materielle Wirklichkeit verändert wird, die für unabänderlich zu halten wir getrost „naiven Realismus“ nennen können. So ist es verbürgt, und erklärt überhaupt erst die Welt, dass Menschen vor Zeiten Farben, Töne und auch die Astralkörper von Lebewesen anders oder überhaupt wahrgenommen haben. Die Ägypter mussten nicht glauben: sie konnten sehen. Über die Ursachen: warum sich die Welt mit den Menschen so stark verstümmelt hat, kann man nachdenken und es gibt bestimmte Ansichten dazu. Fest steht jedoch, dass vor 2000 Jahren ein Sonnengott auf der Erde inkarnierte, und sich mit den Worten zu erkennen gab: „Ich bin das Licht der Welt.“ Er meinte dies nicht im übertragenen Sinne. Wer glaubt, wir sind die einzigen Lebewesen im Sonnensystem oder gar im Weltenall, weiß nicht, dass es keinen Stein gibt, der nicht lebt. Zurückkehren zur alten Magie hieße, dass wir afrikanische Zustände bekämen. Sich mit Jesus ins Licht stellen bedeutet: seiner Magie zu folgen, auch an Skorpion-Neumond. Unser Tierkreis ist auch deshalb bei Null-Grad-Widder festgelegt.

Ereignis, Weltbild

Teilchenbeschleundiger und Kreditkrise

Nürnberg 14:15 – auf vielfachen Wunsch bringe ich hier nun das exakte Horoskop des Starts vom Teilchenbeschleundiger in Genf, der laut Spiegel-Online: Überhitzter Supermagnet: Das teuerste Experiment der Welt ist kaputt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft schon wieder kaputt ist. Eine Interpretation des Geschehens findet sich auch bei archaeus – so sehr jedoch mich die Rhythmenlehre fasziniert, so wenig kann ich mich auf ihre Wertungen einlassen, die mir zu sehr von der mystischen Philosophie der Nachkriegszeit abgeleitet ist. Dennoch gehört sie, die Rhythmenlehre, zu den wirklich interessanten Ansätzen, und es lassen sich manigfaltige und sehr gültige Anregungen dort finden. Was haben denn der Defekt des Teilchenbeschleunigers und die Kreditkrise miteinander zu tun?

Foto Markus Termin ©

Inbetriebnahme CERN

Zweiter Störfall CERN

Naturgemäß werden die Naturwissenschaftler, die diesen Blog freundlicherweise ab und an lesen, abwinken, und sagen: nichts haben diese Dinge miteinander gemein, außer dass sie zur selben Zeit passieren. Für uns Astrologen ist aber genau dieses interessant und wesentlich, und wir fühlen uns darin sogar bestärkt durch jene „spukhaften Fernwirkungen“, der Verschränkung eines ursächlichen Zusammenhangs zwischen beispielsweise Photonen (die es nicht gibt, es gibt nur deren Modell), die jenseits jeder Lichtgeschwindigkeit eine Verabredung ihrer Befindlichkeit getroffen zu haben scheinen, unabhängig von dem, was man als „Raumzeit“ zu definieren versucht. Philosophisch ist die Conclusio gar nicht so schwer, und würden sie nicht ständig mit ihren ach so bedeutenden mathematischen Wichtigtuertheorien ihr kleines geistiges Claim verdunkeln, könnten wir normalen Menschen auch leicht Einblick gewinnen. Das Experiment, welches verschoben wurde, weil etwas (die Kühlanlage) kaputt gegangen ist, das mit austretendem Gas (Helium) zu tun hat, versucht kosmologische Modelle zu bestätigen und zu etablieren, deren offensichtliche Widersprüchlichkeit nur weniger gebildeten Menschen auffallen, beispielsweise dem Milchmädchen mit seiner berühmten Rechnung. Der Dreh- und Angelpunkt ist dabei eine konstante und begrenzte Lichtgeschwindigkeit, die überall und im gesamten Universum gelten soll. Aus dieser Annahme, die als bewiesen betrachtet wird, gehen alle kosmologischen Modelle einschließlich des Urknalls und der „Schwarzen Löcher“ hervor. Alles wird daraufhin zurechtgebogen. Diese Annahmen tragen den Stallgeruch scholastischer Rechthaberei und auch deren logischer Begriffsverwirrung. Es wäre ebenso möglich, dass es eine menschliche Geist-Einflusssphäre gibt, in der die Lichtgeschwindigkeit dem, was die Veden „Maya“ nennen, Gestalt gibt. Existierte – beispielsweise – eine proportional zum Beobachter und dem sich entfernenden Objekt bei sehr großen Entfernungen zunehmende Lichtgeschwindigkeit, wäre das gesamte Modell des Urknalls hinfällig, doch das Phänomen eines homogenen Universums, wie es auch tatsächlich sich offenbart, sehr viel plausibler. Die „Raum-Zeit“ müßte eine andere, umgekehrte Definition finden, die Hubbelsche Konstante und Friedmanns Modell des expandierenden, und doch sich niemals substantiell voneinander entfernenden Universums wären eine Illusion. Tatsächlich versucht man im LHC den Urknall weitmöglichst zu simulieren, um zwei Theorien zu vereinen, die sich widersprechen, insbesondere im angenommenen Urknall, wo die Krümmung der (angenommenen) Raum-Zeit unendlich würde, was nun gar nicht ginge, weil es wieder der Theorie einer konstanten und endlichen Lichtgeschwindigkeit zuwiderläuft. Hier steigen dann die Naturwissenschaftler aus und behelfen sich mit Mystik. Das nennen sie dann „Singularitäten“ und erschaffen ein Universum mit 64 Dimensionen. So beißt sich der Drachen in den Schwanz, und wir finden uns, gar nicht zufällig, an das Modell der Alchimisten erinnert, deren Opus Magnum jedoch von der Existenz geistiger Durchdringung der Materie beseelt war, was den heutigen Wissenschaftlern, außer vielleicht privat, leider in der Regel fehlt. Und das genau ist es auch, was sich zeigt in einem scheinbar zufällig sich ereignenden Fehler des Kühlsystems. Es greift hier, für uns Astrologen erkennbar, nicht der Zufall ein – „nothing happens at random!“ – sondern der Geist selbst beweist die Kontinuität seiner Anwesenheit durch die Unterbrechung der Kette von Folgerichtigkeiten einzig materieller Anordnungen, die seiner nicht gedenken. Das Prinzip ist allen bekannt: eine große Verdrängung führt zu gewaltiger Einflussnahme des Verdrängten. Im Falle der Bankenkrise ist dies schlicht die Erinnerung daran, dass Geldwerte und überhaupt alle materiellen Dinge nur eine menschliche Übereinkunft sind, deren Existenz außerhalb der Übereinkunft nun in der Tat relativ ist. Ich gehe, wohlgemerkt, davon aus, dass alle Lebewesen auf Erden vom Menschen abstammen, nicht umgekehrt. Genau dieselbe Hybris in Bezug auf rein materielle, also artifiziell reduzierte Sichtweisen – denn in Wahrheit gibt es keine Materie ohne Geist, und keinen Geist ohne Materie, wie jeder Kabbalist weiß – zeitigt das LHC-Experiment. Und so kommt der Zusammenbruch beider Systeme, deren Entstehung zeitsynchron entwickelt wurde, unzufällig gleichzeitig. Im Grunde wäre es überflüssig, die Zeitsynchronizität von Ereignissen immer wieder explizit zu erwähnen, weil sie selbstverständlich ist, aber in unserer von Blockadedenken künstlich frakturierten Gegenwart muß man das dazu sagen. Zu hoffen ist, dass das große Experiment insgesamt scheitert, wie der ganze Neoliberalismus. Dass offensichtlich der Wurm drin ist, wissen wir bereits. Sicher werden wir jedoch, parallel zum Zusammenbruch der wirtschaftsliberalen Weltphilosophie, auch wenn Teile des Experiments gelingen werden, einen gleichwertigen Zusammenbruch alt versiegelter Pseudo-Gewissheiten des Wissenschaftsgebäudes erleben, sehr viel Ratlosigkeit und in Folge davon vielleicht größere Demut und Bescheidenheit.

Schauen wir uns zunächst einmal das Horoskop für die Inbetriebnahme an. Wir finden Mars, Venus und Merkur direkt am AC. Merkur ist gerade an Mars vorbeigezogen, Venus wird ihn und Mars in Zukunft erreichen. Außerdem ist sie Herrscherin des Aszendenten, außerordentlich stark in der Waage und fällt doch, wenn auch ganz knapp, ins 12 Haus, in die Unbestimmtheit (Döbereiner) oder geistige Realität zurück! Sie haben richtig gehört: sie fällt zurück, denn in der Stundenastrologie, die im Prinzip funktioniert, wie die Ereignisastrologie, wird ein Planet nicht ins folgende Haus gezählt, wenn er an der Grenze steht, denn wenige Minuten später ist Venus schon ganz im Haus 12. Wir haben es mit der Luft-Venus zu tun, der Waage-Venus, die im Bereich der Kunst und der Logik zuhause ist, weniger im Bereich der materiellen Wirklichkeit. Waage zieht Widder an, das ist also der Störfall, der durch Mars Haus 7 beherrscht. In der materiellen und kalten Wirklichkeit steht jedoch der Steinbock-Mond, der, auch das bemerkenswert, ein gradgenaues Trigon zur Sonne in der Jungfrau bildet, die in Haus 11 sich vorgenommen hat, die Ordnung der Freiheit (Haus 11) auf eine analytische und materielle Basis zu stellen. Venus von Mars zu Merkur ist ausnahmsweise schneller als Merkur, und übernimmt dessen Botenfunktion. Merkur vertritt Haus 9 und 12, Venus den AC und Haus 8, Mars Haus 7 und 2.

Nun zum Horoskop des Störfalles. Venus hat ihre Botschaft beiden überbracht, doch nun wendet sich das Blatt: Merkur, bereits im Begriff in die Rückläufigkeitsschleife einzutreten, verändert seinen Abstand zu Mars, und wird von diesem, obwohl bereits vorbeigezogen, erneut eingeholt. Dies geschieht am 23. September, also noch bevor Merkur am 25. September selbst rückläufig wird.

Dies ist die auffälligste Konstellation der Ereignisse, ganz abgesehen von den allgemeinen, bereits an anderer Stelle erwähnten Parametern der am 4. November kommenden Opposition von Saturn und Uranus, die sich im Horoskop des Störfalles auch folgerichtig von der noch nicht ganz Achse 11/6 auf die bedeutende Ebene 4/10 eingelagert hat, und so, neben Pluto, der in den Steinbock vorrückt, den allgemeinen Zeiten- und Paradigmawechsel anzeigt, der auch für die große Geldgierkrise den Bruch mit dem alten Saturn in der Jungfrau vorankündigt, indem aber genau dieser für die Neuregelungen herangezogen wird.

Im Ereignishoroskop für den Start des LHC beherrscht Merkur Haus 9 und 12, also den Raum des Unbestimmten (12) und den Platz der hohen Lehre, das Haus Gottes (9). Im zweiten, dem Ereignishoroskop für den Störfall, beherrscht Merkur Haus 8 und 10, also die Bereiche Wandlung (8) und Ziel (10). Dabei fällt natürlich das gradgenaue Trigon zu Neptun auf, der im Haus 3 in Konjunktion mit Chiron und Mondknoten steht, und zwar eingeschlossen. Helium, nach griech. „Sonne“ ἥλιος hélios, ist nicht nur ein Edelgas, sondern macht auch einen erheblichen Anteil (man schätzt 20%) der Substanz des Planeten Neptun selbst aus, zu dem eben Merkur exakt bei Auftreten des Störfalles und der sogenannten Bankenkrise ein gradgenaues Trigon bildet, und dies nochmal am 28. September und am 30. Oktober. Uns Astrologen fällt daher auf, daß es Neptun-Entsprechungen gibt, die von Merkur übermittelt werden und mit Merkur zu tun haben. Denn Neptun steht sowohl für Gas in seiner Flüchtigkeit, als auch für sich verflüchtigende, bzw. bestenfalls fließende Geld-Mengen. Wollte man die Analogien weiter verfolgen, so ist bemerkenswert, dass Helium gewissermaßen ans Sonnenlicht zurück will (die Feuerwehr musste auf´s CERN-Gelände vorfahren), und sich also mit Hilfe von Merkur tatsächlich aus seiner astrologisch interessanten Eingeschlossenheit im Haus 3 (Bewegung) im Wassermann (Technik) befreit.

Weiterhin ist bemerkenswert, wie der Mond in beiden Horoskopen in Erdzeichen steht. Beide Male an einer Achse, beide Male in Trigonalstellung zur Sonne. Im zweiten Horoskop jedoch im warmen Stier. Im ersten Horoskop ist der Steinbock-Mond, wenn wir ihn für das Bewusstsein des „Volkes“ nehmen, „unbewußt“, er steht in Haus 4, beherrscht aber Haus 10, also das Ziel. Demnach wäre also das Ziel des LHC (diesem und den daran Beteiligten ebenso unbewußt) ein Prozess der Gewahrwerdung von Emotionen; etwas völlig anderes also, als das, was die Wissenschaftler meinen. Beim Störfall, wie wir am Quadrat des Mondes zu Neptun sehen, ist dieses Gewahrwerden aktuell geworden und hat durch das kollektive Unbewußte und wohl auch mit magischen Mitteln (Mond beherrscht das Haus 8 der Magie) in seiner ganzen Stärke den Störfall wohl ausgelöst, ebenso wie die zugespitzte „Finanzkrise“, denn Mond vertritt in Haus 7 im Stier sowohl die materiellen Interessen der anderen, als auch das neu erwachte Interesse der aufgeschreckten Weltgemeinschaft, denen der offen zur Schau getragene Zynismus oder im besten Fall die Oberflächlichkeit der Wissenschaftsgemeinde (oder auch der Banker) wohl doch zu denken gab. Mond ist nun nicht mehr unbewußt, sondern bewußt. Die materiellen Interessen der anderen sind im Falle der Finanzkrise ja eigentlich nicht allein die der geschädigten Steuerzahler, sondern vor allem die der Armen in der „Dritten Welt“, die seit ca. 1990 zunehmend unter der Frechheit und Verschwendungssucht doppelmoralisch abgesicherter Killer leidet, die mit einem Mausklick über Menschenleben entscheiden, indem sie z.B. die Rohstoffpreise spekulierend in die Höhe treiben, und vieles mehr. Wer hier unkundig ist, lese Jean Ziegler, Uno-Sonderbotschafter, „Das Imperium der Schande“. Das LHC ist eben, und deshalb ist die Parallelsetzung hier statthaft, ein signifikanter Ausdruck dieser Verschwendung, denn zu Recht wird gefragt, ob das Geld nicht besser zum Nutzen der Hungernden dieser Welt eingesetzt würde. Und an potentieller Gefährdung geht es hier nicht mehr um Einzelne, sondern um die ganze Welt.

Ich habe bisher noch nicht erwähnt, was der Tanz von Venus, Mars und Merkur in der Waage mit all diesen Dingen zu tun hat. Allgemein kann man davon sprechen, dass das Zeichen Waage für Schönheit und Ausgleich steht, doch insbesondere, wenn Merkur Abendstern ist, hat Waage als Übergangszeichen der Tag- und Nachtgleichen im Herbst den Charakter der Vertiefung, die zum Skorpion als Unterweltszeichen überleitet. Der LHC ist die Unterwelt, er ist in der Unterwelt. Dies zeigt der Skorpion-AC des Störfalles deutlich. Wenn man sieht, wie genau Venus und Mars den Aszendenten einrahmen beim ersten Start des LHC, so kann man nicht umhin, dies als Hinweis zu sehen, dass hier eine riesige Potenz-Ersatz Maschine bemüht ist, Teilchen zu ejakulieren, um ein göttliches Kind (in diesem Fall Haus 9 Weisheit und Haus 12 Unbestimmtheit) zu zeugen, welches nun aber offensichtlich widerstrebt, und ernsthaft vorhat, den Weg in der Waage so weit zurückzugehen, bis es am 4. September angelangt ist, also vor der Inbetriebnahme des LHC. Die ganze Summe der sexuellen Verdrängungssymbolik einer solchen Mega-Maschine steckt in diesem Mars-Venus-Merkur Bild.

http://www.mosaikgestaltung.de von Iris Raun

Poetry, Weltbild

Zauberlehrlinge

Nürnberg 18:56 – „Wir arbeiten seit hundert Jahren mit der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik – aber seit 20 Jahren stecken wir fest“, sagt im SPIEGEL der Physiker Jürgen Schukraft, der am CERN arbeitet, wo man nun anfängt, die Monstermaschine langsam hochzufahren. Immer wieder wird davon gesprochen, dass es ja so schauerlich schwer sei, moderne Physik zu verstehen. Ist es eigentlich nicht. Das Problem ist die sprachliche Kompetenz der Physiker, und natürlich die Irrationalität, die sie in Formeln gepresst haben, nach denen ihrer Meinung nach die Welt funktioniert, wie jenes Zwillingsparadoxon, wonach zwei Zwillinge unterschiedlich schnell altern würden, je nach Geschwindigkeit, mit der ihre Raumschiffe im All unterwegs wären. Freilich läßt solcher Wahnsinn sie nicht nach Fehlern im System suchen, sondern sie sind begeistert von ihrem Hokuspokus. Um die dimensionale Verschachtelung zu erklären, wird auch immer wieder gern auf eine Scheibenwelterklärung zurückgegriffen, um uns weiszumachen, es gäbe x-Dimensionen, wenn wir nur bereit wären, dass Modell einer zwei-dimensionalen Welt als Analogieschluß zu akzeptieren. Diese Dinge sind alle jedoch hoch töricht, und machen Physik kompliziert, weil man sich ähnlich betrogen fühlt, wie beim Hütchentrick, von dem dies auch gar nicht weit entfernt ist. Der Betrug ist jedoch so fundamental, dass man meint, all diese Genies hätten es ja selbst merken müssen. Der springende Punkt ist dabei die Zeit, die nun mal keine physikalische Größe ist, und erst durch eine angeblich fixe und konstante Lichtgeschwindigkeit in diesen Status erhoben wird. Um aber die Lichtgeschwindigkeit zu definieren, die erst wieder Raum und Zeit definiert, werden sowohl Raum als auch Zeit von vornherein vorausgesetzt. Hier zieht sich Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf. Das potentiell Unendliche bedient sich der Mathematik zum Zweck seiner Begrenzung. Das Wesen, welches erkennbar wird, ist ein mathematisches, das Universum wird statt physikalisch mathematisch. Unzweifelhaft bringen jedoch diese mathematischen Formeln Ergebnisse von dinglicher Qualität hervor, die die Gültigkeit des Systems zu bestätigen scheinen, und so vergißt man leicht – ein Handy funktioniert ja, und es scheint ihm egal, ob mit Welle oder Teilchen, das Feld ist überall und läßt sich mit quantenphysikalischen Formeln berechnen – dass es nur Bilder der Wirklichkeit sind, derer man anhand von mathematischen Zauberformeln habhaft geworden ist. Diese Formeln sind jedoch viel älter, als die Quantenphysik. Sie haben einen Geist, der in ihnen steckt, wie der Geist in der Flasche, und dieser bringt auch die Gewalt der Kernexplosion hervor, wenn er entfesselt wird. Fragen Sie mal einen Mathematiker, und sei´s einen Oxford geprüften, was Zahlen eigentlich sind? Er wird sich über Sie lustig machen, denn er kennt die Antwort nicht, und findet es allenfalls höchst verwunderlich, wie man solche Fragen stellen kann. Dennoch aber ist es so: dass diese Systeme vor Urzeiten, als man sie als göttliche Offenbarung erträumte, mit magischer Kraft geladen wurden, und diese Kraft auch von ihnen ausgeübt wird.

Der Versuch am CERN ist denkbar einfach. Man läßt ein paar Teilchen mit einer Geschwindigkeit, die fast der Lichtgeschwindigkeit (oder dem, was man dafür hält) entspricht, aufeinander prallen. Nun sollte man denken: klar: prallen zwei Autos aufeinander, und sie haben eine Geschwindigkeit von 100 km pro Stunde dann ist die Aufprallgeschwindigkeit 200 km pro Stunde. Nicht so bei Lichtgeschwindigkeit! Denn sie soll ja schon die schnellste denkbare sein, läßt man hier Teilchen kollidieren, muß was anderes dabei rauskommen, als noch mehr Geschwindigkeit: da muß sich die Raumzeit selbst verändern! Wir sehen also, was hier für Zauberlehrlinge am Werk sind. Derweil feiert man in Genf – es sind Angestellte des CERN – mit viel Bier „Weltuntergangspartys“, was selbst der Spiegel makaber findet. Andere Wissenschaftler berichten, dass ja auch bei der Entwicklung der Atombombe der Weltenbrand befürchtet wurde, der ja dann nicht eingetreten sei, als lebten wir seitdem nicht in permanenter Angst, dass irgendein Wahnsinniger auf den roten Knopf drückt. Heisenberg, dem Mitbegründer der Quantenphysik selbst (05. Dezember, 04:45 in Würzburg), geboren unter der königlichen Konjunktion von Saturn und Jupiter im Steinbock, war zunächst mal Hitlers Atombombenentwickler. Jetzt bekommt er posthum den Pluto in den Steinbock:

Der Zauberlehrling

Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
Merkt ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu ich Wunder auch.
Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen,
Nimm die schlechten Lumpenhüllen!
Bist schon lange Knecht gewesen:
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
Oben sei ein Kopf,
Eile nun und gehe
Mit dem Wassertopf!
Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder;
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
Und mit Blitzesschnelle wieder
Ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
Voll mit Wasser füllt!
Stehe! stehe!
Denn wir haben
Deiner Gaben
Vollgemessen! –
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
Er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
Bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
Stürzen auf mich ein!
Nein, nicht länger
Kann ich’s lassen;
Will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach, nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! welche Blicke!

O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
Doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
Der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
Steh doch wieder still!
Willst’s am Ende
Gar nicht lassen?
Will dich fassen,
Will dich halten
Und das alte Holz behende
Mit dem scharfen Beile spalten.

Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
Krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich! brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
Und ich atme frei!
Wehe! wehe!
Beide Teile
Stehn in Eile
Schon als Knechte
Völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und nässer
Wird’s im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! –
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los.
In die Ecke,
Besen! Besen!
Seid’s gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.

Johann Wolfgang von Goethe