Ereignis, Geschichte, Mundan

Mondlandung Bilderstreit

IMG_1563Foto Markus Termin ©

Bilder der MondlandungInnen das Horoskop der Mondlandung 22.07.1969 02:56 UT, Cape Canaveral, außen das aktuelle Horoskop 19.07.2007 17:29,  Nürnberg

Mit dem Horoskop der Mondlandung ist es so eine Sache. Das obige ist auf Cape Canaveral berechnet, was im Grunde nicht geht, denn wir brauchen ein luna-zentrisches Horoskop mit einem Mondaszendenten. Was aber jener Schritt für die Erde bedeutet, läßt sich doch am Horoskop oben mit AC in den Fischen, dem Zeichen der Unendlichkeit, ablesen.

Kein Text dieser Tage, in dem nicht von Verschwörungstheoretikern die Rede ist, die daran zweifeln, ob Menschen überhaupt je den Mond betreten haben.

Diese Leute haben die vorhandenen Film und Foto-Aufnahmen „analysiert“ und meinen tatsächlich zahlreiche Ungereimtheiten festzustellen.

MondaufnahmeBild: NASA

Denn die NASA hat einen Satelliten hochgeschickt, der dort Landeplätze fotografiert und bislang reichlich unscharfe, aber doch Bilder zur Erde übermittelt (Nicht das obere Foto, das stammt von einer Mondlandung!). Zwar fehlen die großen Mondautos auf den Aufnahmen, aber man ist zuversichtlich, diese auch noch zu finden. Es sei denn, jemand hat sie inzwischen abgeholt, weil er von unserer großartigen irdischen Automobilindustrie total fasziniert ist und mal an so einen Rover kommen wollte.

Tatsächlich ist es eine der primären Aufgaben des aktuellen Satelliten, Argumente gegen Verschwörungs-Theoretiker aufzubauen. Genauso war es auch bei dem relativ aufwändigen Film, den die NASA über die Mondlandung drehen ließ, und der jetzt in Teilauschnitten mit Interviewpassagen Buzz Aldrins, dem zweiten Mann bei der Apollo 11 Mission, von allen kopiert und angeboten wird.

Dieser Film ist mit Musik unterlegt wie zu einer deutschen Wochenschau während des Krieges. Grausam pathetisch und geschmacklos. Gleichzeitig ist es verwunderlich, dass zwar sehr viel auf Gefühl „gespielt“ wird, aber beinahe alle wesentlichen Fragen und auch Aufnahmen ausgespart bleiben. Man habe, so wird im Film z.B. gesagt, sich nicht getraut, vor dem Unfall mit Apollo 1 den Mund aufzumachen über riskante Elektrik. Kritik hätte einen Rauswurf zur Folge gehabt. Lauter Details, die einem vorkommen, wie wahrlich Hollywood-gesteuerte Ablenkungsmaneuver. Statt technischer Details rettet den Astronauten ein Filzstift das Leben. Der Film bewegt sich auf einem Niveau, das Kindern im Vorschulalter angemessen ist. Parallel dazu gibt es den anderen Comic-Film von den drei Fliegen, die Walt Disney als eigentliche Helden auf den Mond schickt, als bastle jemand daran, eine Über-Ich-Frischzellenkur für die nachwachsenden  Joungsters zu machen, die damals nicht vor den Bildschirmen sitzen konnten.

Ich schon, ich war sechs und kann mich gut erinnern. Der Mondknoten stand genau über meinem Jupiter. Wir lungerten stundenlang vor dem Fernseher herum. Es war der Mythos vom Weltenall in Echtzeit im TV: the biggest reality soap ever, with respect. Salzstangen und Limonade. Daher weiß ich, „wir“ waren auf dem Mond. Ich als Kind sowieso. Man sieht auch auf dem oberen Foto, wie das geht: einfach auf einen hohen Ast klettern und dann  wie Tarzan festhalten und rüberhangeln, wenn der Mond zufällig vorbeikommt!

Dennoch glaube ich, dass die Verschwörungstheoretiker nicht ganz Unrecht haben.

Hintergrund der Sache ist, dass die Orignal-Aufnahmen der Apollo 11 Mission aus den Archiven der NASA verschwunden sind. Eine eigens einberufene Untersuchungskommission konnte sie nach drei Jahren Detektiv-Arbeit nicht finden. Es handelt sich dabei um eine ganze Lastwagenladung alter Bänder! Warum sind sie verschwunden, wem nützt es? Möglicherweise sind eben doch einige, nicht alle Aufnahmen „fake“, möglicherweise liess man zwecks Publikums-Wirksamkeit Hollywood doch mitmischen. Das „Material“ dann zu beseitigen, weil man befürchtete – zu Recht – in seiner Glaubwürdigkeit ganz angezweifelt zu werden, läge nahe. Also: „wir“ waren auf dem Mond, dennoch ist was faul*.

Astrologisch wird dieser „Bilderstreit“ von einem satten Neptun-Neptun  (Foto, Simulation, Betrug) Quadrat (siehe oben) begleitet. Die Mondlandung selbst zeigt eindrucksvoll eine „really exact“ Konjunktion von Jupiter und Uranus: das passt, würde ich sagen. Und dann noch (siehe am Besten unteres Horoskop) eine ganz exakte Mondknotenverbindung zu Pluto, den Südknoten in Konjunktion: mächtige Zeichen, dem Ereignis angemessen. Unten klicken for further Information:

Peinliche Panne: Nasa hat Mondlandungs-Videos verbummelt – Wissenschaft – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Mondlandung: „Apollo“-Fotos sollen Verschwörungstheoretiker bekehren – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

MondlandungMondlandung 22.071969 UT 02:56 Cape Canaveral

* Nach weiterem Suchen stellt sich heraus, daß speziell die Hasselblad-Aufnahmen der eigentlichen Landekapsel gewiss keine Landekapsel zeigen, sondern eine ziemlich pappige Attrappe. Bin nicht mehr davon überzeugt, daß „wir“ auf dem Mond waren (29.08.2014)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Geschichte

Japanisch essen

IMG_1302Foto Markus Termin ©

Er macht alles am Tisch, sehr raffiniert und mit besten Zutaten. Der Tisch ist auch ein Herd, auf dem er brät. Das hat etwas verfeinert archaisches, wie alles japanische, denn ursprünglich erinnert das an eine Feuerstelle, an der gebraten wird, und der Bräter teilt auch die Fleischstücke aus. Unser Koch ist ein Spaßvogel, er spießt Zitronen in der Luft mit der Gabel auf und schleudert Knoblauch-Butterschmalz treffsicher meterweit gleich neben die schmorenden Pilze auf dem Herd. Astrologisch ist Japan ein Widder-Waage Land. Finde ich sofort einsichtig, die mittelalterliche Zuordnung. Das Verspielte, das Bemalte und Bunte: – die Kimonos – „!“: – – das ist die Waage. Und Widder sind die Samurai. In den Manga-Comics ist oft beides dabei und die Kamera, mit der ich das aufgenommen habe, eine kleine „Volks“-Canon, ist auch ein verspieltes Widder-Instrument aus Nippon, dem Land der roten Sonne.

Fotos, Geschichte

Alchemilla und Venus

IMG_1042Foto Markus Termin ©

„Der Frauenmantel ist eine richtige Märchenpflanze. Das Blatt ist so wunderschön zu einer Schale gefaltet, als warte es auf ein Geschenk, das vom Himmel fällt. Und am nächsten Morgen liegt tatsächlich eine glänzende, kristallklare Zauberperle in diesem Blattkelch.

Nein, es ist kein „normaler“ Tautropfen, was da aus dem sanftgrünen Blattschoß leuchtet, es ist ein Tropfen „Himmelswasser“. So nannten ihn jedenfalls die Alchemisten des Mittelalters. Sie wußten von den besonderen Kräften dieser Tropfen und sammelten sie morgens bei Sonnenaufgang ein. Diese Tropfen waren Teil eines wohlgehüteten Pflanzengeheimnisses, und alles, was wir von der Überlieferung wissen, ist, dass sie mit diesem „Himmelswasser“ den Stein der Weisen herstellen konnten. Für sie war der Frauenmantel ein kleiner Alchemist, der das Wasser aus der Erde in sich aufsaugt, „läutert“ und wieder abgibt, um es dem Himmel zu opfern, es der letzten Stufe der Verwandlung hinzugeben. Sie sahen darin ein tiefes Sinnbild für den Weg des Menschen. Der lateinische Name des Frauenmantels, „Alchemilla“, deutet noch auf die alte Liebe der Alchemisten für diese Pflanze hin.

Der Frauenmantel war schon immer eine Pflanze, die als besonders den Frauen zugehörig galt. In ihm sahen die alten Kräuterheilkundigen die Kraft der Venus, ihr Siegel zeigte sich ihnen in den grünlichen, duftenden Blüten, die die Grundfarbe dieses Planeten tragen, in der gefälligen, anmutigen Form des Blattes, das sich ganz in der Gebärde des Empfangenden öffnet. Als großes Frauenheilmittel war der Frauenmantel immer unter den Schutz einer weiblichen Gottheit gestellt. Bei den Germanen war dies Freja, die Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit, und die heilkundigen Germanenfrauen haben den Frauenmantel als Heilmittel sehr geschätzt. Sie haben ihn bei abnehmendem Mond gesammelt (also jetzt, M.T.), um damit Blutflüsse der Frauen zu stillen und Wunden zu heilen.“

Aus Susanne Fischer-Rizzi, Medizin der Erde, Irisiana-Verlag, Hugendubel 1984

Fotos, Geschichte

Doppelaxt im Mohn

IMG_0939_1

IMG_0941

IMG_0943Fotos Markus Termin ©

Mohn ist dem Mond (manchmal zusätzlich Sonne) , dem Zeichen Widder und dem Neptun  zugeordnet – wen wunderts? Betrachten wir das Zeichen, das die Pflanze mit ihrem Fruchtstengel bildet, findet man/frau eines der Ursymbole des Matriarchats wieder:

„Die Doppeläxte waren nie als Werkzeuge gedacht, dazu war das verwendete Metall zu weich. Also dienten die weichen Äxte nur kultischen Zwecken.

Hier ein Auszug aus einer sumerischen Hymne übersetzt von Roibin: Quelle: Wolkenstein/Kramer“:

Innana

Die jungen Männer, die Reifen tragen, singen zu Dir.
Die jungen Frauen und die frisierten Priesterinnen treten vor Dich hin.
Sie tragen das Schwert und die Doppelaxt.
Die heraufkommenden kurgarra-Priester erheben Ihre Schwerter vor Dir.
Der Priester, der sein Schwert mit Blut bedeckt, versprengt Blut,
Er versprengt Blut über den Thron des fürstlichen Gemachs.
Die tigi-Trommel, die sem-Trommel und die ala-Tamburine erschallen !

Wir finden nun die Bedeutung der Pflanze wieder: Mars steht für Blut und blutrot, wie der Mohn nun einmal ist, Neptun für die schmerzstillende Wirkung der weißen Milch aus den Kapseln, Sonne und Mond für die Herrschaft über Tag und Nacht, den ganzen Kosmos.

Ereignis, Geschichte

Mal ein anderes Bild

LakehirstLakehurst

Ferdinand Graf von Zeppelin 8. Juli 8 1838 um 10:30 in Konstanz

ZeppelinHeute ist ein Buch angekommen, ich habs bei Amazon gekauft für nur einen Cent und drei Euro Transport …

Phönix aus Asche

Klappentext

„Phönix aus Asche“ ist das fesselnde Porträt zweier Männer, die, jeder auf seine Weise, nach persönlicher Erfüllung und der großen Liebe suchen. Minutiös recherchiert, ist Henning Boetius` Roman zugleich das bestechend authentische Panorama der Welt der Zeppeline und des faszinierenden Lebens an Bord des „LZ 129 Hindenburg“. Der Autor Henning Boetius hat diesen Roman seinem Vater Eduard Boetius gewidmet, dem Mann, der während der Katastrophe in Lakehurst am Höhenruder des Luftschiffs „Hindenburg“ stand. Aus erster Hand erfuhr er dadurch von seinem Vater die Geschichte und Hintergründe eines der legendärsten Unglücksfälle des 20. Jahrhunderts.

Bin gespannt was da drinsteht und werde berichten … natürlich macht man/frau sich Gedanken nach dem Verschwinden der Maschine von Air France im Atlantik. Ein Horoskop hab ich dafür noch nicht.

Der Frage nachgehend, ob Lakehurst und die Katastrophe – und damit der Anfang vom Ende der Luftschifffahrt – in Deutschland gestoppt durch die Nazis – in den Horoskopen Graf Hindenburgs, der dem Schiff den Namen gab, und Graf Zeppelins selbst zu finden sind, so kann man bei beiden markante Mond-Jupiter-Pluto Aspekte ausmachen, und zwar nahezu komplementär, denn sie haben den Mond im Gegenzeichen Krebs/Steinbock:

Zeppelin und Transit LakehurstInnen, Graf Zeppelin, außen, Katastrophe von Lakehurst 06.05.1937 18:25

Hindenburg und LakehurstGraf Hindenburg 02.10.1847 15:00 Poznan, Polen, außen Katastrophe von Lakehurst 06.05 1937 18:25

Lakehurst Grundhoroskop

Hier nun das Horoskop für Lakehurst und die Katastrophe. Wir sehen Neptun gradgenau im Quadrat zur Mondknotenachse; Neptun steht ja für Gas.

Ereignis, Geschichte, Weltbild

Buchbesprechung: Gesetze des Chaos

IMG_0558Foto Markus Termin ©

Nürnberg, 12:04 –  „Gesetze des Chaos, eine astrologische Erdbebenstudie “ von Michael Meyer ISBN 3-8311-3538-X   9,- Euro

– Meine LeserInnen er innern sich vielleicht an unser Interesse für die astrologische Konstellation des Erdbebens dieser Tage in Italien. Nun habe ich von einer lieben Kollegin ein Buch geschenkt bekommen, in dem Michael Meyer seine astrologischen Erdbebenbeobachtungen bei „Books on Demand“ veröffentlicht hat. Das ist wohl der zeitgemäßeste Verlag, den es gibt: denn Bücher auf Wunsch, wie ich frei übersetzen würde, statt, dem Lexikon gemäß, Verlangen. Gedruckt wird, was bestellt ist.

Michael Meyer legt hier eine Schrift vor, in der er die astrologischen Konstellationen für 14 weltbekannte Erdbeben untersucht, und dadurch den astrologischen Zusammenhang als empirisch nachvollziehbare Tatsache vorlegt.

Er ist naturwissenschaftlich informiert und legt – sieht keinen Widerspruch zur geologischen oder physikalischen Sicht der Erde. Er betrachtet diese Seite als Laie, aber er weiß um die proportional mit der Entfernung abnehmende Gravitationskraft. Und kennt die Plattentektonik.*

Das Wunderbare ist, dass hier ein Mensch ganz unvoreingenommen und sehr gewissenhaft Zusammenhänge prüft. Er kennt die Argumente derer, die von naturwissenschaftlicher Seite aus Einwände haben könnten, ausgezeichnet, und er weiß, dass es täglich 8000 Erdbeben in unserer lebendigen Hülle gibt. Er ist aber auch Vollblut-Astrologe der hermetischen Tradition, der den Zufall nicht für einen wirklichen Faktor hält, und auch Antworten auf die Frage weiß, wie es mit dem Einzelschicksal bestellt ist, wenn kollektiv ein ganzer Landstrich oder ein ganzes Gebäude betroffen ist.

Ich könnte mir nichts Schöneres für dieses Buch vorstellen, als dass ein philosophisches Seminar es für angemessen hielte, mit den geologischen Mitstudenten und vielleicht sogar deren astronomischen Kollegen, vielleicht sogar den Germanisten, Linguisten und/oder Soziologen, ja sogar den Psychologen, den Realitätsgehalt der Astrologie von allen Seiten objektiv zu erforschen. „Dort“, sagt Parmenides, mein Lieblingsphilosoph, „Ist der Türsturz zu den Bahnen von Tag und Nacht!“

*Ich persönlich meine ja, dass Orgon, wie Wilhelm Reich es genannt hat, den Raum erfüllt und noch hinter dem Erscheinen des Lichts, welches nicht aus Teilchen oder Wellen besteht, sondern aus Fäden von Licht, die Felder bilden, während die Kraft dazu noch eine Ebene tiefer aus einer fießenden und doch auch deshalb machtvollen Bewegung kommt, die wir uns am Besten vorstellen, wenn wir uns an Peter Pan´s Zauberstab und den Glitzerschweif erinnern, den er immer so nett gemacht hat. Ich verweise auch diesbezüglich auf die anschaulische und handwerklich einfach nette Internet-Seite von Jürgen Fischer in der Blogroll, wie das auf englisch heißt: also dem Band meiner Internet-Empfehlungen, die üblicherweise das System des Netzes ausmachen und ein ebenso sympathisches, wie demokartisches Verfahren darstellen …


Geschichte, Mond

Das Mögliche

Nürnberg, 10:21 – einige Beispiele für das, was ich gestern meinte: dies hier unten ist ein Schöllkraut-Wald, der unter einer recht lichten Ahornanpflanzung am Rande des alten AEG-Lagergeländes an der Pegnitz wächst. LeserInnen des Stundenbuchs werden sich vielleicht an den astrologischen Artikel über Schöllkraut und die richtige Zeit, es zu sammeln, erinnern. Wir haben übrigens seit heute Nacht gegen 2:00 den Mond im Löwen, und ich meine, das macht sich in einer gewissen Erhabenheit des Gefühls bemerkbar, auch wenn der Hochnebel bislang die Sonne noch nicht durchläßt.

img_0383Fotos dieser Seite:  Markus Termin ©

Folgen Sie mir ein wenig auf einem grünen Pfad:

img_0385

Schauen wir uns einmal die bestehende Fahrrad-Infrastruktur an:

img_03871

Freilich haben wir bereits schöne Fahrradwege und sogar eine neue Fahrradbrücke über die Pegnitz.

img_03912

Dieses Ding ist ein Vier-Personen-Rad.

img_0401

Aber ist das wirklich schon genug?

Das Ding da oben sieht modern aus und stammt aus einer Velo-Aufbruchsepoche, als es üblich und schick war, Juppi zu sein – die Abkürzung für „young professional“, also jemand der erfolgreich an der Börse „arbeitete“, und gleichzeitig Inline-Scaten konnte. Filme aus Werbung und Spiel brachten Helden dieser Existenzform hervor, und es galt als ausgemacht, dass das Internet für schlaue Einsteiger eine Goldgrube war. Das waren die neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Pluto stand im Schützen und verbündete sich mit Jupiters Kräften. Noch gab es den Optimismus zwischen den Hochhäusern, dass aus der „Pretty Woman“ die Ehefrau des „Masters of the Universe“ wird.  Nun ist auch dieses moderne Vehikel in die Jahre gekommen. Der Form nach immer noch sportlich, aber Sie würden erkennen, dass die Polster schon geklebt sind.

Und weiter gehts …

img_0400

Aus diesem Grund brauchen wir einen ganz neuen Aufbruch im Zwischenbereich zwischen Fahrrad und Auto. Seien wir klug, wie dieser Virus aus Mexico. Denn was hat er gemacht: sich von Schweinen, Vögeln und Menschen Gene geliehen.

Eine neue Verkehrsform muß sportlich, herausfordernd, freiheitlich, sicher, bezahlbar und revolutionionär sein.

Sie sollte Anleihen nehmen an Fahrrad, Auto und Flugzeug, genauer: Luftkissenflugzeug oder/und Zeppelin.

Das ist gar nicht so abwegig. Bis vor einiger Zeit gab es noch zwei ambitionierte Zeppelin-Unternehmen:

Geschichte: Cargolifter AG – Wikipedia

Startseite Zeppelin NT

Etwas ähnliches muß uns im Kleinen gelingen! Stellen wir uns ein wahlweise elektro oder/und pedalbetriebenes kleines Flugschiff vor, welches in einer Höhe von ca. 2 Metern über dem Boden sicher und leise durch die Gegend surrt, und den städtischen Nahverkehr völlig revolutioniert. Denkbar wäre – und technisch machbar sowieso – ein GPS-gesteuertes Leitsystem zur Verkehrssicherheit. Man bräuchte nur noch das Ziel eingeben. Und die Verfechter der Relativitätstheorie kämen auf ihr Kosten, vielleicht.

img_0397

Der Sport in dieser Disziplin müßte zuerst und mit richtig viel Geld zum Volkssport erhoben werden; gleichzeitig müßte man den Mut haben, die ganze Formel I als anachronistischen Unsinn zumindest einzuschränken, statt zu fördern.

Der Mond hat heute sein Quadrat zur Sonne, also geht in die Halbmondphase. Daher sind die Menschen leider nicht ausreichend sanft, ein erster Mai wird wieder Aggressionen entladen, und Jupiter-Chiron-Neptun ist über die nächsten Monate hinweg der wichtigste Aspekt meines Erachtens.

„Man muß das Unmögliche versuchen,um das Mögliche zu erreichen.“

H. Hesse

img_0406

Geschichte, Poetry, Weltbild

Astrologische Partner-vermittlung

Niemals würde ich zu einer Partnervermittlung gehen! Mein Saturn steht im Wassermann: ich habe edle Prinzipien. Dazu gehört die Magie des Zufalls und des Augenblicks. Als gäbe es ein geheimes Abkommen unter den Menschen: die Liebe muß sich per Zufall ergeben.

img_0337

Was ist Zufall? Zufall ist all das, was sich einstellt, sich ergibt, ohne durch eine logische Schlussfolgerung in den Sinnzusammenhang einer praktischen Tätigkeitsabfolge zu passen. Von der Liebe eben erwarten wir, dass sie sich solcherart zufällig ergibt.  Offensichtlich ist das die Sicherheitsschranke, die die Liebe passieren muß, bevor sie in unser Leben darf. Was fürchten wir? Fürchten wir, kontrolliert zu werden, wenn wir nach Vereinbarung handeln? Sobald die Liebe auch nur einen Augenblick alt ist, erwarten wir von der Partnerin/dem Partner sofortige Verlässlichkeit.

img_0342

Jetzt darf sich nichts mehr „zufällig“ ereignen.  Doch  muß sich die Liebe zuvor zufällig an allen Regularien des Lebens vorbeischmuggeln, und es wird als Makel ausgelegt, wenn ein Paar öffentlich bekennt, es habe sich durch eine Partnervermittlung kennengelernt. Alles andere halten wir für weniger gültig. Woran liegt das? Wie bekannt, gibt es Länder mit anderen Sitten, die drehen obige Regel geradezu um: Verbindungen kommen dort nur und ausschließlich durch Vermittlung zustande, und die Eheunterhändler sind oft die eigenen Eltern, die mit den Kindern, die verheiratet werden, ihr „Eigentum“ zu bestimmten Bedingungen „verleasen“. Gerade in diesen Ländern – wo Liebe und Tod sehr nahe verbunden sind (Schehezerade in den Märchen „1001 Nacht“ muß den Kalifen während anhaltender Todesdrohung unterhalten) – gedeiht eine traurige Liebesromantik, die sich durch alle Schlager zieht. Wo alle Liebe bedingt ist, leistet man/frau kollektiv Anarchie und lebt in Wahrheit nur in seinen Gefühlen, betrügt, richtet sich sein Leben ein und schmachtet un-be-Dingt nach ausschließlich den reinen Dingen des Herzens, die durch die Braut oder den Bräutigam kommen werden, als hätte es den Handel um materielle Dinge nicht gegeben.

img_0344Fotos Markus Termin ©

Matriarchatsforscher unter den Ethnologen bestätigen außerdem, dass die Ehe mit der traditionellen Mitgift eine alte Form des Zusammenlebens ablöste, in der Frauen im Mittelpunkt ihrer Familie standen und am Rand gab es eine Männergruppe, aus denen Liebhaber, Sakralkönige, Krieger, Bauern, ect. hervorgingen. Es ist geschichtlich, aber Romantik als Sehnsucht nach dem Matriarchat, ist nicht angebracht. Die Gründe, dem nachzuforschen, warum und wie solche Gesellschaften sich ändern mußten, und über welchen Weg sie die Entwicklung bis heute genommen haben, gehört zu den spannendsten Pfaden, die wir in Erkenntnis unserer Zukunft gehen können. Das ist leicht. Wir müssen ja nur unsere eigene Gesellschaft angucken. Lesen wir alte Literatur, so ist bemerkenswert, dass insbesondere in Adelskreisen die Idee des Kinder- Ehehandels bis heute ein gewisses Ansehen genießt, fast als wäre die Staatraison in höheren Kreisen Pflicht und die Herzensdinge der Liebe den armen Menschen vorbehalten. Doch gibt es eben auch in diesen höheren Kreisen besonders beliebte Liebesmythen: –  „Ich und die Prinzessin …“ in 1000 und einer Variation.

Warum sollten man/frau frau/man sich trotzdem einer astrologischen Partnervermittlung anvertrauen?

„Lasse“, sagt Jesus,

„Deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.“

Geschichte, Personen

Cão de Agua Português

„Es wird angenommen, dass Wasserhunde schon in vorchristlicher Zeit von den Persern nach Portugal eingeführt wurden. Dort wurde der canis turcus oder the great mongrel dog bereits um 600 v. Chr. erwähnt. Als die Römer die iberische Halbinsel besetzten, berichtete man vom canis piscator, einem fischenden Hund der Meere. Zur selben Zeit war in Rom unter Kaiser Augustus ein Hund mit dem Namen canis leo bekannt; ein Hund, der wie ein Löwe getrimmt war.“ (Aus Wikipedia)

Der Löwe Obama hat sich also einen Löwen-Hund zugelegt.

Tierwissen – Hunderassen – Portugiesische Wasserhund

„Auffällig sind die Häute zwischen den Zehen, die dem Hund eine schnellere Bewegung im Wasser ermöglichen. Aufgrund seiner Wasserarbeit in der Vergangenheit ist er für sämtliche Tätigkeiten, die mit Wasser verbunden sind, prädestiniert. Sie sind sehr gute Schwimmer und begeisterte Taucher. Die portugiesischen Wasserhunde lieben Bewegung über alles, sie sind für Agility hervorragend geeignet. In der jüngeren Vergangenheit werden sie aufgrund ihrer besonderen Geduld und überdurchschnittlichen Lernfähigkeit auch verstärkt als Therapiehunde eingesetzt.“ (Aus Welpen.de von klaus)

obama-mit-transitenTransite für 12.04.09 22:00, allerdings Nürnberg, also AC gilt nicht!

Und wie kommt das in Bezug auf Mutation und Selektion? Wie hat, laut Darwinisten, der Portugiesische Wasserhund seine Schwimmhäute bekommen. Züchtung? Dabei ist es die Umwelt, die als Teilhabe an einem starken Feld morphischer Resonanz, die Schwimmhäute hervorbringt. In Obamas Horoskop (der innere Kreis des oberen Bildes für Barack Obama 04.08.1961 19:35 AHST, Honolulu HI) kommt der Hund mit dem Venus -Trigon zu Merkur in seinem 6. Haus, dem Haus der kleinen Tiere. Sehr geschickt wäre es, den Hund aufzunehmen, wenn Venus stationär oder sogar wieder direkt läuft. Wenn sie es so macht, glaube ich langsam, Michele Obama läßt sich von AstrologInnen beraten, so klug wählt sie die Zeiten.

Mit Jupiter/Jupiter Konjunktion wurde Oabama ins Amt vereidigt. Nun zieht Jupiter durch seinen AC. Neptun, der dort schon länger ist, löst hoffentlich jetzt ein tief sitzendes, quasi natürliches Minderwertigkeitsgefühl des Wassermann AC der Vereinigten Staaten und des Präsidenten auf. Und nun bringt Jupiter rechtzeitig das Wachstum. Es ist bekannt, dass ich in diesem Blog mit dem Wassermann-AC Horoskop der Annahme der Verfassung durch den US-Kongress, und nicht die weniger exakt datierbare „Decleration of Independence“. In diesem Fall folgten die Zyklen Amerikas Obamas Zyklen. Und mit Obama hat Amerika dann den Jupiter am AC und bald schon wieder in Haus 2, weswegen ich da bereits wieder sogar materielles Wachstum sehe. Saturn in Haus 7 mag für Amerika inzwischen verstimmte Partner darstellen, für Obama ist es eine gewisse Abschottung, die wohl unumgänglich ist. Michele Obama ist ja eine Steinbock-Frau. Sie kann sicher die Anwesendheit von Saturn im Ehe-Haus ihres Mannes nutzen.

Fotos, Geschichte, Mundan

Kleine Tagesbewegungskunde am Tierkreis

img_0030Sant Bartomeu, Sòller, Mallorca © Markus Termin Foto

du-und-ich-achse5. April 2009 18:34 NBG

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Farben entsprechen auf diesem Bild einer bestimmten Bedeutung. Wenn Sie obiges Bild mit der Horoskopdarstellung eines Jungfrau-geprägten Menschen vergleichen, wie beispielsweise Liz Greene sie benutzt in ihren wunderbaren Büchern, werden Sie den Unterschied zwischen Fischen und Jungfrau gut erkennen. Die große Astrologin benutzt ganz farblose Horoskope, die formell aber dennoch eine eigene Ästhetik besitzen.

Hier nun mal den braunen Saturn anschauen, wo rechts dran ein „R“ steht … gefunden?! – : dann fällt gleich auf, dass er auf der ganz anderen Seite (180º) vom roten Mars Position genommen hat. Wir nennen das eine Opposition, deutsch: „Das Entgegengesetzte“. Wenn sie links rüber gucken, finden Sie das Zeichen Waage und können dieser Tage sehr schön beobachten, wie Saturn am Abend nach Sonnenuntergang sichtbar wird.

Falls Sie das Zeichen Waage noch nicht kennen, nehmen sie das blaue linke Symbol im Tierkreis, jenem etwas helleren blauen Band  um die Himmelsrunde. Das Waage-Zeichen sieht aus, wie der Giebel eines Tempels. Und das ist es auch: im Zeichen Waage wird schließlich die Ernte genossen, und das war zur Zeit der Entstehung der Astrologie ebenfalls der Fall. Wann war denn das? Wie alt ist Astrologie? Als ich den ägyptischen Tierkreis sah, war ich sehr überrascht über die gewählten Erhöhungsorte (das sind besonders starke Positionen) der Planeten: wie bei uns! Venus in den Fischen, Saturn in der Waage, Mars im Steinbock, Merkur in der Jungfrau und Jupiter beim Krebs.

Dann jedoch fand ich im hinteren Umschlag eines Buches von Michael Roscher die Zeichnung eines Tierkreises in Stein in und aus Afrika mit einem geschätzten Alter von 12 000 Jahren, und wieder später bekam ich eine  geschätzte 17 000 Jahre alte Darstellung mit Tierkreiszeichen auf Abbildern der Malereien aus der Höhle von Lascoux zu Gesicht.

Was läßt sich beobachten? Wir haben dieser Tage den Aszendenten  um 18:20 in die Waage gehen, und daraufhin alle Tage etwa vier Minuten später! Also am 6. April um 18:16, am 7 April um 18:12, usw. In der Waage bleibt der AC bis zum 17. Mai um 18:20, später steigt Skorpion um diese Tageszeit auf! Und was ist AC ?! Nicht läuft bekanntlich die Sonne um die Erde, sondern die Erde dreht sich in ihrer Tagesbewegung um die Sonne. Und daher können Sie, wenn Sie 24 Stunden lang immer an den Punkt schauen, an dem die Sonne im Osten aufsteigt (lat. ascedere), den ganzen Raum um die Erde kraft der Erddrehung sehen, ohne den Kopf bewegen zu müssen. Und mehr noch: jeder einzelne Planet und jeder Punkt des 360º Tierkreises kommt dort einmal am Tag vorüber, und deswegen hat jeder Mensch, je nach Zeit und Ort, wo er geboren ist, einen anderen Aszendenten!

Was sich ebenfalls hervorragend beobachten läßt, ist, wie mit dem Wechsel des Aszendenten um diese Zeit auch die Stimmung wechselt! Das sind die Zeitpunkte, wenn alle zugleich das Lokal verlassen, usw. Vor Waage, ganz klar, hatten wir die Jungfrau aufsteigend, heute seit 15:34.

Und da eben der braune oben erwähnte Saturn in der Jungfrau steht, ist diese Zeit angespannt. Es ist der rote Mars, der auf der anderen Seite in den Fischen dagegen hält, das nennt man Spannung! Was ist das? Mars will zu den Fischen hinaus. Fische denken im Sinne der gesamten Menschheit. Doch Saturn in der Jungfrau ist wie ein nützlicher Acker, der  jedoch zur Zeit die Ernte wenig üppig – wie es scheint – ausfallen läßt.

Die – wir können das Wort bald nicht mehr hören – Krise. Die dauert genau so lange, wie es die saturnische Aufgabe der Jungfrau erfordert: eine Ordnung zu schaffen. Die Betonung liegt auf eine, was bedeutet, der Jungfrau stehen unendlich viele Ordnungssysteme zur Verfügung. Dazu gehört auch das ordentlich kontrollierte Chaos.

Sie sehen also, wenn sich im Aszendent – dem im Osten Aufsteigenden – Saturn – der die Jungfrau gewichtig gemacht hat, in die Waage wälzt (doch das dauert ein zwei Jahre), dann regiert hernach die Venus über Saturn (wie jetzt der Merkur), die steht ganz rechts, hat ein etwas lieblicheres Rot, wie der Mars, denn das entspricht ihrer Natur. Das Zeichen, in dem sie steht, ist auch rot, das Zeichen des Widders, des mächtigen. Doch Venus gehört von Haus aus in die Waage – wenngleich sie in den Fischen höher steht – nimmt man das System der Ägypter.

Höhle von Lascaux – Wikipedia

Aus Arte:

„Die französische Ethnologin und Astronomin Chantal Jègues-Wolkiewiez hat eine neue Theorie zu den Höhlenmalereien der Grotte von Lascaux entwickelt. Ihrer Ansicht nach sind die Bilder Beleg dafür, dass sich bereits die Cro-Magnon-Menschen mit Astronomie beschäftigt und die Bewegungen von Sonne, Mond und wichtigen Gestirnen als Tierdarstellungen dokumentiert haben. Sollte sich diese Behauptung bestätigen, müssten die bisher gültigen Vorstellungen vom Wissensstand prähistorischer Menschen überprüft werden.

Die Dokumentation – teils spannende Detektivgeschichte, teils märchenhafte Erzählung – geht einer spektakulären Theorie nach: Die freischaffende Ethnologin und Astronomin Chantal Jègues-Wolkiewiez leitet den Ursprung einer prähistorischen Form der Astronomie von den Wandmalereien in der Grotte von Lascaux ab. Danach hätten die Cro-Magnon-Menschen weit vor den nachweislichen Anfängen der Astronomie bereits die komplexen Bewegungen der Sonne, des Mondes und wesentlicher Sternbilder verfolgt. Ihre astronomischen Erkenntnisse malten sie in Form von Tieren an Höhlenwände – so auch in Lascaux. Dann wäre Lascaux, diese Sixtinische Kapelle der Vorgeschichte, ursprünglich ein den Gestirnen gewidmeter Tempel gewesen. Das will die Forscherin Chantal Jègues-Wolkiewiez, die über die Felsgravierungen im Vallée des Merveilles promovierte, am Beispiel der 17.000 Jahre alten Felskunst der Lascaux-Grotte demonstrieren.

(Nun müssen wir für so alte Zeiten jedoch eher Astrologie, denn Astronomie sagen, wie wohl selbst jeder Astronom neidlos zugestehen wird. M.T.)

Ihre revolutionären Behauptungen könnten die herkömmlichen Vorstellungen vom Ursprung der Kunst, des Wissens und des Glaubens prähistorischer Menschen völlig umstoßen. Die Dokumentation taucht in diese urgeschichtliche Welt ein und stellt die Gesten und Riten unserer Vorfahren an den wesentlichen Schauplätzen der Höhlenmalerei nach. Experten erörtern anschaulich die neue Theorie. Und die Zuschauer begleiten die Ermittlungen, die durch bemalte Höhlen und Grotten, Museen, Forschungslabors und Planetarien führen.“

Mit freundlichen Grüßen!

Markus