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Erste Orangenblüte an Vollmond (mit Blattlaus)

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Liebe Leser und Leserinnen,

passend zu Venus-Merkur, denn Venus sind Orangen und Merkur die Laus … Kann man vergrößern, dann seht ihrs! Venus muß erst das Zeichen wechseln, bis sie das Quadrat zu Mars bildet. Aber am Samstag, den 03.04.2010 um 13:25 ist es soweit.  Also Streit mit der Liebsten vermeiden, wenn man sie behalten will!

Grüße

Markus

30.03.2010 19:30 Nürnberg

Fotos, Weltbild

Astronomie ist Unsinn

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Liebe Leserinnen und Leser,

ihr werdet sicher schon gemerkt haben, daß wir einem Lager gegenüberstehen, welches in offener Feindschaft danach trachtet, uns Astrologen das Wasser abzudrehen. Neu ist das nicht: „Aber was nur wenige begreifen, das greifet die Menge mit Tadel an“, schreibt Claudius Ptolemaeus in seinem Tetrabiblos schon im Jahre 100 n. Chr.

Unfair wäre es nun, zu behaupten, das seien nun die Astronomen en general. Auch unter denen gibt es immer mal wieder vernünftige Menschen. Pauschalurteile sind ja immer doof. In diesem Sinne ist die Überschrift schmunzelnd provokant gemeint.

Davon abgesehen, ist die Zeit, als Astronomen auch gleichzeitig Astrologen waren – dann nämlich, wenn sie wissen wollten, was für einen Sinn denn das Ganze hat – gar nicht lange her.

Allerdings dürfen wir schon mal fragen – und ihr wißt wohl, wer gemeint ist – da man ja von dort nicht aufhört, aus dem Glashaus mit Steinen zu werfen – wie es denn heutzutage um die gesicherten Grundlagen der Astronomie und ihrer Verbündeten, der Kosmologie steht?

Keinen Sinn macht es, sich darüber weiter zu ereifern, warum denn die Relativitätstheorie – Bedingung des aktuellen kosmologischen Glaubensbekenntnisses – falsch ist. Schon allein die Unterscheidung von speziell und allgemein führt umgehend zur Knotenbildung im Hirn: man ist nun drin und hat sich, ohne es zu wollen, Regeln unterworfen, die einem Konversations-Modus entstammen, den man gar nicht anders, als kollektiv wahnsinnig nennen kann. Es muß also reichen, daß die Widerlegungen sowohl praktischer als auch theoretisch logischer Natur so zahlreich wie objektiv sind, daß nur umgekehrt an die Sache herangegangen werden kann: wie war es nur möglich, daß die Menschheit an der naseweißenden Vorführung eines Fisches sich dermaßen versteigen konnte? Und nicht zufällig war es gerade eine Sonnenfinsternis, die dazu den Weg ebnete! Doch – wie gesagt – über diese Theorie zu sprechen, sie zu diskutieren allein bedeutet schon, ihr Primat anzuerkennen. Und die „Gegenseite“ mit all ihren unlogischen, fahrigen oder nach Bedarf (GPS) gemogelten „Beweisen“, die,  je mehr sie auseinanderfallen, so doch von immer neuen Generationen voluntierender Physik-Studenten (die dann mal Wissenschafts-Journalisten sind) mit Begeisterung weiter zementiert werden, kann sich im Zweifelsfalle immer blöd stellen und genießt im Übrigenen die Position der vorgeblichen Fach-Autorität, die zwar von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und gerade deshalb gern mal johlend auf dem Hintern sitzen bleibt, dem fettest subventionierten.

Damit aber nicht Nichts gesagt ist, bringe ich den einfachsten Gegen-Beweis: daß es nunmal nicht geht, Zeit zur Voraussetzung und zum Ergebnis einer Definition zugleich zu machen. Man kann nicht die Raum-Zeit definieren, wenn es zuvor nötig ist, die Geschwindigkeit eines Dings mittels einer Zeit-Messung zu ermitteln. Hier sagt die Igel-Familie zum Hasen immer schon: „Ick bin allda!“

Man setze also getrost anstelle der aktuellen Kosmologie eine Forschung nach den pathologischen Grundlagen der mathematischen Physik.

Es gibt zwei eindeutige „Felder“, nach denen die gegenwärtige Urknall-Kosmologie auch objektiv/subjektiv für ganz smarte Physik-Studenten einsehbar nicht funktioniert.

1. Der eine Bereich ist die Behautung des mit Über-Lichtgeschwindigkeit (den inneren Widerspruch bügelt man gewohnheitsmäßig weg) expandierenden Universums, welches nicht ginge, wenn nicht angenommen wird, daß der überwiegende Teil des Universums aus einer fiktiven, sogenannten „Dunklen Materie“ besteht. Die Gleichungen der Masse/Energie Berechnung des Universums gehen einfach nicht auf, der Irrtum liegt bei über 70%! Aber anstatt deshalb die Gleichungen aufzugeben, erfindet man, wie ein schlechter Romanautor, einfach einen neuen Charakter, zaubert den Hasen aus dem Hut: „Seht her: Dunkle Materie!“ Psychopathologisch fällt dies in den selben Bereich, wie „Schwarze Löcher, Dunkle Energie, Dunkle Materie“: weil ich noch nicht einmal Lust auf die Enttarnung der sexsistischen Hintergrundstrahlung, die dem zugrunde liegt, habe, möchte ich am liebsten schweigen.

Bis vor einiger Zeit war es üblich, in einer Paradoxie, die sich aus einer Theorie ergibt, einen sicheren Hinweis auf ihre falsche Grundvoraussetzung zu sehen, dieses Prinzip hat die „moderne“ Astronomie/Kosmologie vergessen.

2. Der zweite, selbst für Physik-Studenten (die auch mal Wissenschafts-Journalisten werden) wahrnehmbare Grund, die Grundlagen zu überdenken (und andere Erkenntnis-Systeme zu achten!) ist die objektiv bewiesene Nicht-Lokalität* in der quantenphysikalischen Wirklichkeit (Siehe Anton Zeilinger von der Uni Wien,  „Einsteins Spuk“). Was ist das? Für Laien verständlich? Ganz einfach: geniale Menschen haben nicht nur herausgefunden, sondern nachgewiesen, daß es Wirkungen gibt, die unabhängig von Zeit und Raum sofort eintreten, und zwar tatsächlich unabhängig von Zeit und Raum.

Damit ist – schon lange, jedes Urknall-Modell, wie auch immer mathematisch verknotet, unsinnig geworden. Es sei nicht verschwiegen, daß es gewissenhaften Forschern damit gelungen ist, jede Menge Fragen aufzuwerfen, die wirklich interessant sind, und ich bin fern davon, eine Antwort geben zu können. Doch jener Haufen dreister Dummgeister: der kann es auch nicht und sollte sich nun rechtzeitig die Zeit zum Umdenken und Abtreten nehmen: „Abtreten, die ganze Kompanie!“ (Und die Aber-Milliarden, die ihr kostet und verbratet, die solltet ihr gesellschaftlich sinnvoll rückerstatten).

* „Das klingt vollkommen bizarr … Andere haben versucht, den beunruhigenden Schluss der Nichtlokalität, zu dem uns unsere Erörterungen geführt haben, zu vermeiden und abzuschwächen … “ (Brian Greene „Der Stoff aus dem der Kosmos ist“)

cool runnings!

Markus

Fotos, Personen

Erlösung vom „Schrrr …“

Liebe Leserinnen und Leser,

hier seht ihr das Horoskop eines Frau, die das Pech hatte, ein Kieswerk als Nachbarn zu bekommen, als Saturn in den Löwen zog, der ihr viertes Haus beherrscht. Für alle Nicht-Astrologen: Haus 4 ist u.a. der Wohnbereich. Bei meinem Saturn-Transit durch Haus 4 war ich drei Monate damit beschäftigt, eine fünf-Lagen Tapete von den Penthouse-Wänden eines Arbeits-Kollegen (Hugendubel damals), bei dem ich einzog, zu kratzen: ätzend! – wenngleich der Lohn, wie immer bei überwundenen Saturn-Transiten, gleichfalls unglaublich groß war. Diese Frau jedoch steht am Rande des Wahnsinns: das Kieswerk arbeitet offensichtlich Tag und Nacht und die Schallübertragung funktioniert prächtig. Nun hat sie Uranus an der Spitze zu vier: das Schicksal will ohnehin keine stabilen Wohnverhältnisse. Jedoch, das Kieswerk als willkommenen Sprung-Helfer zu betrachten, das ginge zu weit. Denn, ach, die Krebs-Sonne in zwei, sie kann nicht loslassen, sie ist kardinal, steht mitten im Besitz (was vielleicht gut ist, denn: wenn nicht das Kieswerk selbst den Schaden anerkennt und Vergütung bezahlt, ist das Haus sowieso keinen Pfifferling mehr wert).

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Was kann man/frau daraus lernen? Würde sie Uranus in Haus 4 als Lebensgrundlage akzeptieren, dann wäre es nicht so schwer, Wohneigentum loszulassen. Sie könnte einsehen, daß sie die böse „Heuschrecke“ …

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… „Uranus“ dort hat, wo man/frau sich als Krebs eigentlich sauwohl fühlen möchte: zuhause. Das wäre dann Schicksal, aber erträglich doch, denn Bewußtsein verändert alles.

Aktuell muß sie dies sowieso leben. Da es daheim ohnehin … „schrrrr“ … – ich kann mir das durchdringende Geräusch von rasselndem Kies/Schotter prächtig vorstellen – nicht auszuhalten ist, lebt sie tatsächlich ihrem Horoskop entsprechend den Uranus, alter/neuer König, verzeih! – in Haus 4 = Gleichstrom/Wechselstrom – mal hier, mal dort: sie hat de facto gar kein Zuhause.

Uns zeigt dieses Beispiel nur besonders direkt und deutlich, was für Schwierigkeiten wir uns ersparen könnten, würden wir freiwillig und gut gelaunt den Weg beschreiten, den das Horoskop ohnehin vorgibt. Die Ausgestaltung, engl. „stuffing“, bleibt uns vorbehalten: wir sind darin frei.

Dies zeigt sich Astrologen – ich empfinde es als Ehre (ein hehres Wort, aber hier ist es einmal angebracht), daß so viele Astrologen bereit sind, meinen Spuren zu folgen: wir sind hier täglich zwischen 200 und 600 Personen im Blog – glasklar und sofort: aber wir wissen: es braucht einige Jahre, um dies nachzuvollziehen. Und so besteht wohl die Kunst eigentlich darin, die Evidenz des Bildes auch nach außen zu vermitteln.

Die Planeten – vergangenes Karma mit Pluto in Haus 4 – können wir nicht ändern (Stichwort Freiheit und Astrologie), aber die Wirklichkeit hält mehr als ein Bild zur Entsprechung parat: „Nimm einen Wassermann aus dem Haus 9, dem Ausland bei Dir auf, und alles wird gut“, wäre der Tipp des Astrologen. Aber, ach, wer kann schon, einschließlich des Astrologen, seine Bahnen einfach so verlassen? Und vielleicht ist das auch gut so?

Wir bedanken uns für die Offenheit, oberes Horoskop hier als Lehrstück preisgeben zu dürfen und wünschen der geplagten Hauseigentümerin Erlösung vom schrrrrr …

Markus

Fotos, Poetry, Weltbild

Vom Zauber und Nutzen der Astrologie

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Liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder entdecke ich neue Brücken ins Symmetriegebäude der Astrologie. Ich hoffe, es geht euch auch so! Eine recht einfache ist die Berücksichtigung der Hausposition. Nehmen wir an, zwei Menschen begegnen sich: der eine hat seine Sonne in Haus 6, der andere in Haus 12 – so gibt es, unabhängig von der Zeichenstellung der Sonne, eine starke Anziehungskraft wegen der hohen Möglichkeit einer vollständigen Ergänzung gerade durch sein komplettes Gegenteil.

Das Besondere ist hier: dies wird auch durch die Hausstellung kundgetan, nicht nur durch die Sonnenposition. Die ja außerdem noch eine gültige Reihenfolge innehat, gemäß der Sonne nach meiner Sonne zwei Häuser weiter, so steht sie im Substantiellen, zwei Häuser vorher im gesellschaftlichen Wassermann-Umfeld, usw.

Zumindest die erste Regel ergibt sich ja aus der sogenannten „Synastrie“, die ihren Sinn hat, um Aspekte zu finden. Die Haus-Gegenüberstellungen aber sehe ich lieber in zwei Horoskopen nebeneinander. Und bevor ich mir die Synastrie angucke, geh  ich ins Composit. Dort aber – trotz kompliziertem Wort – ist es wieder ganz einfach, weil die Regeln der individuellen Deutung komplett auf die Verbindung übertragen werden können.

Die Aspekte in der Synastrie schaue ich zum Schluss an. Ob sich das Composit bestätigt oder abbildet? Und wie?

Nun aber, um daraus Nutzen zu ziehen, ist es doch auch nötig, das Bild zu verstehen.  Der Astrologe soll das Bild in eine klare Sprache übersetzen, gewiss: doch je mehr man versteht, um so mehr läßt sich wirklichkeitsnah erfahren.

Gute Nacht!

Markus

Fotos, Poetry, Weltbild

Wie Du lernst, Vogelstimmen zu verstehen!

Liebe Leserinnen und Leser,

Am Besten, Du hast Handschuhe mitgebacht.

Es ist ganz einfach. Du begibst Dich an Deinen Lieblingsplatz und verwandelst ihn. Das ist eine schamanistische Reinigung. Wie? Indem Du eine kleine Tüte Müll sammelst. Es ist schwer, Gutes zu tun. Denn bekanntlich provoziert das Gute in seiner Unschuld genau sein Gegenteil?! Versuchen wir es einmal. Machen wir die Probe!

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Alles sammeln wir nicht auf. Zumindest jetzt nicht. Gibt es Dosenpfand, oder gibt es keinen? Aber, und darauf kommt es an: wir verlassen den Ort vorbereitet für den Frühling! Denn – ich verspreche es! – wenn es gelingt, den Widerwillen zu überwinden, anderer Leute Abfall wegzuräumen, ergibt sich ein tieferer Gewinn: wir hören während unser schweifend-suchenden Tätigkeit immer mehr das erfüllte Vibrieren der Luft von unglaublichsten Vogelstimmen, die so gar nicht zur grauen Tristesse des Himmels passen wollen?!

Hermann: auch bitte in den Bildern lesen! Mal gucken, Freunde, ob wir das noch öfter machen?! Aber es gibt noch viel zu tun: manche Dinge sind echt eingerostet, Rituale, Strukturen, Diskurse. Ein jeder kümmere sich um den Garten vor seiner Tür! Wegen der Elementargeister, wenn ihr wollt, Brüder: denn die brauchen wir doch zuerst, ihr Philister.

Haben wir erst einmal den Sinn des Gesanges verstanden, darf es auch exotisch sein. Fest steht jedenfalls, daß es in Köln, Heidelberg und Stuttgart Papageien-Kolonien gibt und ich selbst habe letztes Jahr erst einen beobachtet, bei Passau. Auch Zeichen der Zeit.

Datei:Hummingbird.jpg – Wikipedia: thank you for permission to use this picture, John Sullavan!

Viel Freude mit den Vogelstimmen!

Markus

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Im Bauch des Walfisches

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Liebe Leserinnen und Leser,

wenn uns mal jemand fragte, wie wir es denn machen würden, könnten wir bestimmen – wie also unsere eigene Position zum Kapitalismus ist – und vor allem: ob wir nicht eine Idee hätten, die fatale Spirale zu entspannen, um ein allen würdigeres System zu etablieren?  Wir jedoch, noch geschockt, was beim letzten Anlauf den Kapitalismus zu überwinden für ungeahnte Hierarchien und Grausamkeiten herauskamen und kommen, hätten keine Antwort, und das, obwohl wir gerade erstaunt den Phantasie-Dauerbrenner: „Vom Staat hochgepäppelte Zocker-Banken schütten Millionengelder von unseren Steuern an Führungspersönlichkeiten aus“ – im Kino der Wirklichkeit erstaunt an uns heran-  – nein, nicht vorüberziehen sehen – denn dies suggerierte ein Ende des Albtraums. Dann wären wir schon erwacht.

Der Abfalleimer des Kapitalismus ist der Ozean. Im Horoskop dargestellt durch die sehr enge Neptun-Chiron Konjunktion mit Lilith im Wassermann:

Nürnberg 16.03.2010 13:52

Hinreichend bekannt ist nun, daß ein System von Zins und Zinseszins Inflation oder Krieg bedingt. Zumindest solange die Gewinne aus diesem System nur zu einem kleinen Teil wieder investiert zu werden scheinen, während die weitaus größere Menge Wertes im Kapitalmarkt Blasen bubbelt.

Die Lösung liegt meines Erachtens heute ganz offen auf der Hand, und es darf einfach nicht passieren, daß Desert-Tec wegen lieblosen Desinteresses der Politik als Alibi-Projekt dahindümpelt. Die Lösung ist für uns alle hier und heute unbegrenzt vorhandene Energie: die Sonne (hier Mars im Löwen Haus 12). Denn nach nichts sehnt man sich mehr im Bauch des Wales als nach dem Sonnenlicht:

Entgegen landläufiger Meinung, wie seien noch nicht soweit, sind die solar-thermischen Kraftwerke komplett nutzbar und könnten allein von der Sahara aus leicht den gesamten Welt-Energiebedarf decken.

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Es geht also um Effektivität. Ist der Kapitalismus effektiv oder auf positiven Nutzeffekt ausgerichtet? Dies betrachtet nicht nur wegen der Umweltbilanz, sondern wegen der unabdingbaren Zyklen. Was ist Kapitalismus? Wie, wenn das Wesen des Kapitalismus gar nicht kapitalistisch ist, wenn es dem Kapitalismus also um etwas ganz anderes ginge, als um ein ein- und ausatmendes, sich kaskadisch durch die Historie nach oben schraubendes System von Sklaverei, Mehrwertabschöpfung und Zusammenbruch? Wenn also der Kapitalismus seinem Wesen nach effektiv wäre in Bezug auf ein Ziel, das dem effektiven Nutzen für die Menschheit gar nicht dient? Und wenn so – warum denn?

Nun könnte man an dieser Stelle versucht sein, der Rhetorik zu folgen, die hier revolutionär von „Sklaverei, Mehrwertabschöpfung und Zusammenbruch“ gegen den Kapitalismus zu sprechen meint, ihn gar verantwortlich zu machen für alles Unglück auf Erden.

Das meine ich aber gerade nicht. Das wäre völlig falsch: Tatsache ist ja, daß dieses kapitalistische System den Warenverkehr aufrecht erhält, der uns so viel Spaß macht und der in den letzten Jahren den Namen „Globalisierung“ bekommen hat. Seitdem ist Marco Polo kein Held mehr, sondern ein Verbrecher und unsere Soldaten am Hindukusch stehen unter dem Verdacht, heldenhaft und unfreiwillig den alten Opium-Krieg zu führen. Hier kann man Martin Walser für seine klaren Worte an die Kanzlerin danken. Es hat aber nichts genützt.

Und doch handelt es sich beim Kapitalismus eben auch um ein „System von Sklaverei, Mehrwertabschöpfung und Zusammenbruch“. Was also tun, im Bauch des Walfischs?

Die Sonne! Wer mitbekommen hat, wie in der Krise 2008 das „System“ kurz strauchelte, nur um sich jetzt wieder gefangen zu haben, wird daran bemerken, wie kurz der Vorhang aufging für das Sonnen-Energie-Projekt Desert-Tec. Bemerkenswert ist hier die Gleichzeitigkeit. Sonne ist daher: Zukunft, Energie, Toleranz, Frieden, Glück, Wärme, während Kernenergie Vergangenheit, Plage, Autorität, Krieg, Verzweiflung und Kälte bedeutet.

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