2015 – Neubau nach Abbruch

IMG_3109Foto Termin ©, Heilig-Geist Kirche, Oberredwitz

Neujahr 2015_000001

31.12.2014 00:00, Marktredwitz

Liebe Leserinnen und Leser,

das Neujahrhoroskop ist ja bekanntlich nicht das astronomisch/astrologisch korrekte Datum des Jahresbeginns (das war die Sonnenwende) – aber immerhin ein kollektives Ereignis von einiger Tragweite, und das hat auch Bedeutung, weil es kollektiv ist und der Mensch selbst eine der Mächte ist, wie Lao Tse lehrt. Der Mond im Zeichen Stier – harmonisch trigonal zur Sonne – spricht dafür, daß viele Sylvester-Partys gelingen …

Daß mit Saturn im Schütze-Zeichen der Zeitgeist nun weniger über „Sterbehilfe“, „Sparsamkeit und Urnengräber“, oder auch wiedergeborene Theorien (Lee Smolin:  „Time Reborn“) und ähnliches (jedenfalls immer mit dieser „Farbe“ versehen) debattiert, ist anzunehmen, doch Saturn trägt Ernsthaftigkeit durch jeden Bereich des ζῳδιακός in dem er sich aufhält: – es wird anders, aber nicht unbedingt leichter.

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Doch immerhin – wenn wir – wie bereits vor Tagen ausgeführt – das letzte Uranus/Pluto Quadrat geschafft haben – tut sich eine Lücke auf, die aus revolutionärem Impuls (Uranus in Widder), großzügiger Herrschaft (Jupiter im Löwen) und fundierter Weisheit (Saturn im Schütze-Zeichen) durchaus etwas Hoffnungsvolles zulassen kann …

Denn die Ernsthaftigkeit Saturns bezieht sich nicht mehr so sehr auf die plutonischen Themen – die sogenannte Rezeption (einer im Zeichen des anderen) von Saturn und Pluto ist zunächst einmal beendet – sondern auf die Jupiter-Weisen – auf Treu & Glauben, Fernreisen & Philosophie: hier kommt jetzt „Butter an die Fische“, wird es gelten, dem eigenen Wertsystem eine tragbare Façon zu geben, nach dem Abbruch der Neubau …

Doch nicht vergessen: Saturn geht 2015 nochmal tief zurück in Skorpion: wir sind noch nicht durch …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

6 Gedanken zu “2015 – Neubau nach Abbruch

  1. Lieber Markus,
    was mir Sorge macht: Das Jahr 2015 ist ein Jupiterjahr. Jupiter steht im Silvester-Horoskop eingebunden in ein T-Quadrat mit Mars und Mond. Das T-Quadrat leitet sich auf den Mond (Volk, Heimat, Erbe) ab, der im achten Haus damit einige Verluste zu erleiden hat. Die Opposition des Mars mit Jupiter spricht auch von einem übersteigerten Erfolgsoptimismus, der unnötig Risiken eingeht. Mit dem Mars im fünften Haus wird eine aggressive Haltung vorherrschen, die den Mond im achten Haus auch ohne zu zögern in einen Krieg treiben würde. Im achten Haus sind die Kriege zu finden.

    Dazu trägt der Uranus im Widder mit bei, der in diesem Horoskop im siebten Haus steht – hier sind die Partner zu finden – der Uranus mit seinem Trigon zum Jupiter stachelt hier zusätzlich den Optimismus und die Gutgläubigkeit des Jupiter an. Der lange Aufenthalt des Uranus im Widder hat natürlich Auswirkung auf den Mars, der hier im luftigen, uranischen Wassermann stehend, ständig unter “Strom” gesetzt wird.
    (so schreibt https://bluesastrologiecafe.wordpress.com/) …ich habe auch mulmige Gefühle. Wir bekommen im März noch einmal Uranus Pluto ( letzte Welle) und man soll genau hinsehen, was sich in diesen Tagen tut …
    Interessant sind für mich die (stundenastrologischen) Spannungen, die ich heute hier unter den Kindern erlebe … unterschwellig gereizt geht es zu, und laut. Mindestens das ist für die große Politik auch zu erwarten. Ich hoffe Obama behält als Löwe (mit Jupiter drin, trotz der Mars-Opp) das ganze nächste Jahr über die Nerven. Seine letzen Aktionen haben mir doch wieder gezeigt, dass wir einen guten Präsidenten und eine noch bessere Präsidentengattin im weissen Haus haben! Alles Gute … auf das wir uns mal wieder sehen! Bumnn Bumm Bumm wumsst es schon um 22.30 hier draußen …. oh wie ich es hasse. Dieser teure Unfug ist nur ein Aspekt der Waffengeilheit weltweit. Hugh!

    1. markustermin

      Lieber Rainer,

      genau sind sie beschrieben, die berechtigten Sorgen – wie Du das schreibst und im Astrologiecafe … Meine Hoffnungen liegen aber nicht bei Obama – ich glaube nicht, daß der Präsident irgendwas selbst entscheiden kann. Da ist mein Bild der Politik pessimistisch – und mit der Ukraine hat man aus dem US-Lager alles getan, um den Konflikt anzuheitzen, den ukrainischen Waffenbrüdern aus dem Irak-Debakel zur angeblichen Hilfe zu kommen.

      Was aber hoffnungsvoll stimmt, ist, daß das Volk weder Politik noch Presse gefolgt ist, sondern souverän geblieben ist in dem berechtigten Mißtrauen, sich nicht durch eine unfassbar dilettantische Politik in einen großen Krieg treiben zu lassen.

      Daher hüte ich mich vor prognostischer Dunkel-Malerei. Unser Einfluss – Deiner und meiner und aller – ist vielleicht größer, als wir glauben. So eklig die Deutschtümelei auf den Demos ist, so wahr und berechtigt ist das Mißtrauen gegenüber einer arroganten, besserwisserischen und skrupellosen Schreibtischtäterschaft, Glorifizierung des Militärischen auf allen Kanälen, den uns die Presse bietet. Ich hoffe, daß im angeblichen Jupiterjahr 2015 („Der Zisterzienserabt Mauritius Knauer, der Verfasser des Hunderjährigen Kalenders, behauptete einfach diesen Zusammenhang, ohne ihn aber astronomisch in irgendeiner Weise zu belegen … „) einige Blätter pleitegehen, damit die Verantwortlichen sich einen anderen Brotjob suchen müssen.

      Das, was Neues entstehen kann und wird, wird im Stillen entstehen und abseits des Wahns – unter den Menschen, wo langsam aber mächtig das Aufkommen der Bewußtseinsseele den Krieg verhindern wird. Nur nicht zu laut darf man das sagen, denn sie versuchen dieses Aufkommen zu verhindern und wieder durch große Kriege zu ersticken, wie im letzten Jahrhundert.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Markus

    2. Christine

      Lieber Rainer
      Ist es wirklich das Feuerwerk – das Problem?
      Ist es nicht der Hass? Entwächst dieser nicht der Angst und den Sorgen?
      Ist es nicht immer die Absicht, die Ausrichtung die bestimmt was was ist und wie es verwendet wird? Ist dies denn nicht die Gabe der Kreativität im Geiste?
      Wer sagt denn, dass eine Qualität des Feuers nicht diese Form der Freude annehmen kann und darf?
      Ein gesegnetes, sorgloses, hasstransformierendes liebevolles 2015 :)

      Christine

      1. Ja, liebe Christine, Deine Frage ist gut so.

        Ich habe mich seit vergangenem Jahr entschieden, die millionenfachen Sternen – Ausdruck kollektiver Freude – anzuschauen als strahlenden Einstieg in ein neues Jahr.
        Somit nehme ich das Gute und Schöne eines Jahresanfangs als Astrologin.
        The stars are mine.

        Die Anschauung jupitermäßig lässt froh sein und mit diesem Eindruck des Neuanfangs eines Jahres geh ich dann ohne Sekt im Blut schlafen.
        Das erfahre ich dann als erhellend bereichernd und der 1. Januar ist lichtvoll.

        Diese Jahr war er besonders.
        Ich sah kurz vorm Hellwerden einen zunehmenden Mond mit orangem Kranz untergehen. So was kenne ich nur vom Sonnenuntergang – sah wundervoll aus.

        Monika Christina

  2. Ich stimme gerne zu man soll die positiven Seiten des Wandels erkennen und sehen – ich befürchte nichts, hoffe dass wir dem anbrandenden vom Geld getriebenen Wahnsinn wiederstehen und eine gute Zeit „machen“ …

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