Liebe Leserinnen und Leser,
hier ein Link zu einem ganz feinen Post von Monika Heer! – :
Astrologie und Astrologinnen in Köln | Astrologie-Ausbildung Astrologos
Zur Zeit geht Saturn so um die 15:15 am Osthorizont auf, und man merkt, wie der Tabakrauch um die Tische der Cafés dichter wird, während dazu gleichzeitig proportional der Windhauch abnimmt: ein Spannungsbogen bis zum Abend – zur Nacht gar – bis Saturn so gegen 01:15 untergegangen sein wird. Dabei macht sich Saturn besonders im 12. 15:00 16:00 (auf der astralen Ebene) und im 8. Haus bemerkbar als Schwere 22:00 – 23:00 (dann physisch, als Folge der emotionalen Anstrengung vom Nachmittag), und sonst kann auch wieder sein, als wäre wenig und trügerische Ruhe.
1991 stand um 15:15 Jupiter im Zenit, und war tagsüber auch gar nicht geneigt, unterzugehen. Erst um 22:00 Uhr rum, als Saturn dann – im Wassermann damals – ebenfalls aufstieg, da neigte sich der Löwe-Jupiter 1991 gen Westen, von unserer Erddrehung verborgen …
Dieser Rhythmus – komplex über 60 Jahre hinweg der Vollender eines salomonischen Siegels:
… prägt aber auch entscheidend unsere Lebensstimmung (je nachdem zusätzlich, wie unser eigener Radix-Saturn und Planeten dazu stehen). Wir verbringen lange Jahre die Stunden der Sommermonate, wenn Saturn am Tageshimmel steht.
Fotos Termin ©, Grafik Vazul Termin
Zur Zeit bedeutet das, man tut wohl daran – in unseren Breitengraden – die Arbeiten, die einen frohgemuten, hoffnungsvollen Geist brauchen, in die Morgenstunden zu verlegen – die Zeit des frühen Nachmittags aber der Entspannung zu widmen, eher zu beobachten: sich gleiten zu lassen, weil es keinen Sinn macht, durch überflüssige Tätigkeit Kraft zu verbrauchen. Der Duft der Lindenbäume bleibt dennoch ein Wunder. Gott geb´s, daß wir uns solch einen Rhythmus leisten können, denn wir sind ja alle eingebunden in den chaplinesquen Gang der großen Maschine, bis wir sie – jeder einzeln in den Dienst nehmen und uns aus der gerade anhebenden technischen Sklaverei befreien …
Kurz vor 23:00 Uhr dann der Hubschrauber …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus

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