Fotos, Mundan, Weltbild

Unser tägliches Brot gib uns heute, und …

Nürnberg, 17:10 – ja, dieses „und“, denn obwohl wir nicht undankbar sein wollen, so ist es doch oft schwer, allein durchs Leben zu gehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Gemeinsamkeit eine Freundschaft, Liebe, beides, oder auch etwas völlig anderes ist, ein Arbeitsbündnis oder so. Die Partnervermittlung im „Programm“ mag dem ein oder anderen aufgefallen sein. Es gibt dazu ein Horoskop:

img_0286Markus Termin ©

So sieht es aus (28.04.2009 12:21, Nürnberg):

astrologische-partnervermittlung

Als ich den Löwe-AC mit der Sonne im Stier, eingeschlossen mit Merkur im Haus 10, dem Haus der Bestimmung sah, wußte ich: das ist eine interessante Idee.  Zumal ja der bestimmende Planet, Mars, heuer einen Walzer mit Venus tanzt. Saturn im Haus 2 sollte mich nicht erschrecken, denn damit will ich nicht verdienen. Die astrologische Partner- /ja, und jetzt ändern wir das Wort in: -zusammenführung/ – ist kostenlos.  Jedenfalls liegt der Glückspunkt im Haus der Kommunikation. Und mit Jupiter in Haus 7 begegnen mir Weise, Heilende und Spirituelle Menschen. Das ist gut.  Und was macht der Mond? Wird noch ein Quadrat zu Venus und Mars bilden … nun, es kann ja nicht alles perfekt sein.

Dafür habe ich zwei Details zur Zeppelin-Forschung gefunden. Einmal dies, bitte anklicken:

Airship Ventures

Up Ship!: One word down..

Diese Flüge gibt es also jetzt nicht nur in Tokio, sondern auch in San Francisco und natürlich  Friedrichshafen am Bodensee.

Und dann kommt die Information, dass es nicht-brennbares Helium gibt, mit dem die Zeppeline problemlos fliegen können. Wow, was für ein Abenteuer! Nun ist die Idee, kleine Zeppeline für eine geringe Flughöhe und wenige Menschen zu bauen, gar nicht so utopisch, obwohl sie „voll abgefahren“  ist.

Die angebotenen Rundflüge sind sehr teuer und offensichtlich exklusiv. Das muss nicht so bleiben.

Fotos, Mundan

Mond-Saturn in der Jungfrau

Nürnberg, 18:08 – Heute können wir gut Saturn finden, und morgen! Denn heut steht der Mond rechts von ihm, morgen schon links. Unten: kleine Meditation über Spiegel, Sòller am Bahnhof, Mallorca. Saturn finden mag für alle hilfreich sein, die unter seiner Last gedrückt sind: Kontakt aufnehmen zu dieser Energie, sich klar werden, was es ist; das geht heute gut und morgen!

img_0044Foto Markus Termin ©

Weltbild

Waahlprogramm – Lokomotive: Lebensarbeitszeitarbeitsplätze

Nürnberg, 13:29 – Weiter auf meinem grünen Pfad:

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Um es gleich zu sagen: die „-plätze“ dieses ultra-langen und wenig modernen Wortes  ragen absichtlich über den Rahmen des Layouts hinaus. Und, Lokomotive? Noch mehr Gene in den Topf – nicht nur Flugzeug, Auto und Fahrrad, sondern auch die Eisenbahn? Jenem uralten Vorgänger-Ungetüm der Zivilisation, welches mit seiner unbändigen Ameisenkraft die Kolonisation der gesamten Welt erzwungen hat, zusammen mit den Nautikern? Ja, überhaupt, was wird mit den Schiffen, den Wasserfahrzeugen, wenn wir eine neue Art Luftfahrzeuge erlauben?

img_0447Fotos Markus Termin ©

Und das hängt nur von uns ab. Den Interessen des Volkes. Meine politische Vision ist geleitet von dem Wunsch, wertvolle Lebensarbeitszeitarbeitsplätze zu schaffen. Warum „Lebensarbeitszeit“? Sind wir denn nicht gerade darauf angewiesen worden, alle in der Gesellschaft, vom Greis bis zum Baby, hätten sich ständig zu bilden und mindestens drei mal im Leben den Beruf und den Wohnort zu wechseln? Am Besten Auslandserfahrung?

Aber vielleicht stimmt das nur begrenzt. Ich habe ja nichts gegen Auslandserfahrung. Aber niemand würde im Ernst von einem Pianisten, einem Meister seines Faches, verlangen, den Beruf zu wechseln, wenn er gerade gut geworden ist.

Fangen wir mit den Fußgängerzonen an. Sie sind relativ windsicher und viele alte Leute mögen sie vielleicht nur deshalb weniger gern besuchen, weil es sehr anstrengend ist, ohne Chauffeur mit dem eigenen Pkw – durchs Parkhaus und hinein ins Gewühl der bei schönem Wetter chronisch überfüllten Straßencafés zu gelangen? Und die Geschäftsleute beklagen, dass es durch die ungeheure Konzentration der Einkäufer und Bummler auf den Bezirk der Fußgängerzone mitunter schon eine Straße weiter schwer möglich ist, überhaupt einen Laden in der zweiten Reihe profitabel zu führen, während die Mieten in der ersten Reihe in aller Regel dem Marktanteil-Potential der großen Konsortien entsprechen.

Doch wie sollte man – obwohl dies tatsächlich als Alternative erwogen wurde – je wieder Autos in der Stadt zulassen? Eben so: andere Autos! Hier ließe sich leicht, in Nürnberg zwischen Carolinenstraße und Kaiserstrasse, in der Adlerstrasse zum Beispiel, ein „utopisches“ Zeppelin-Transportsystem installieren. Dies hätte dann eben solche Auswirkungen, wie die erste Eisenbahnfahrt auf dem alten Kontinent 1835 zwischen Nürnberg Plärrer und Fürth mit dem „Adler“, woran dieser Straßenname erinnert. Eine Weltsensation! Wie früher Magnetschwebebahnen, Transrapid-Züge, so könnten wir versuchen, eine neue technische Vision erst bei uns zum Erfolg und dann zum Erfolgsexportschlager werden zu lassen.

„Wie soll das gehen?“, mögt ihr fragen, „Wir haben doch die Krise?“ Nein, die haben wir nicht. Wir leben nach wie vor in einer Fülle, die allen ein Überleben, ein Dach über dem Kopf, ausreichend zu Essen  und eine menschenwürdige Behandlung gewährleisten kann. Zumindest dem Anspruch nach und immer stärker auch nicht erfüllt in manchen Großstädten; aber auch ländlichen Regionen aus unterschiedlichen Ursachen, die oft in ein soziales System hinein verankert und deshalb schwer zu verändern sind. Aber auch die Solidarität wächst. Dennoch müssen wir den Sprung in die Freiheit wagen.

Vielleicht brauchen wir auch mehr gut bezahlte Helfer im sozialen System, damit wir hier  Qualitätsarbeit und Anspruch bekommen, wie heut oft schon durch Idealismus? Für Demonstrationen und Straßenschlachten habe ich gar kein Verständnis. Früher mag das anders gewesen sein. Jetzt geht es nicht mehr um die Demo, sondern um die Wirkung im ganzen Land durch Medien-Übertragung. Solange die Medien – mit ihrem dadurch pervertierten Kontrollauftrag der Demokratie – so darüber berichten, geht das weiter: ein kleiner, geduldeter Krieg zum ersten Mai, in den wir unschuldige Polizeikräfte stellen, als hätten die nichts besseres zu tun, sich dort Verletzungen, Verbrennungen zu holen. Wie durch jedes mal ein Wunder – man schmeißt mit ganzen Betonplatten – hat es noch keinen Toten gegeben.   Ich habe drei Jahre in Kreuzberg gelebt und es war jedes Jahr schlimmer. Vielleicht sollte man das durch eine Kalenderreform beenden?

Fotos, Mond, Poetry

Geheimnisvolles Flugobjekt!

Nürnberg, 13:21 – Gestern gelang es mir zu unbestimmter Zeit unteres Flugobjekt  zu fotografieren. Es handelt sich um den Mond. Durch die Bewegung während der Aufnahme ist dieser Mond aber langgezogen, und symbolisiert tatsächlich den Ballonkörper eines Zeppelins. Damit ist wieder klar, dass wir aus der Realität Zeichen lesen können, und es ist dabei egal, ob die Zeichen technisch übermittelt werden, in der Wirklichkeit vorkommen oder beides.  Jedenfalls soll uns dieses Bild dazu anregen, weiter über die Ballon-Zeppelin-Fahrrad-Verbindung nachzudenken.

img_0443Foto Marus Termin ©

Fotos, Fragen, Weltbild

Die Umkehrung des Jupiter

img_04303Bild Markus Termin ©

Aufmerksame LeserInnen dieses Blogs werden bemerken, wie obiges Bild an unser gestriges Thema anschließt. Ich habe mich diesbezüglich mit meinem Sohn besprochen. Er ist 25 und kennt die Ansichten seiner Generation. Er meinte: selber vormachen das Elektrische Zeppelin-Bike. Ich konterte, und sagte, ich sei kein Daniel Düsentrieb (wie er, denn er repariert und baut einfach alles, was er will), aber eine Konstruktionszeichnung für mein völlig utopisches, aber gleichwohl möglicherweise realistisches Gefährt könnte ich schon machen, worauf mein Sohn Zustimmung signalisierte, und meinte: „Genau so machen es alle!“ Welches nicht-brennbare Gas kommt in Frage  um die Luftschiffe zu füllen? So lange Zeit nach Lakehurst? -:

lakehirst

Daher also eine Konstruktionszeichnung im Stil Leonardo da Vincis. Und Joseph Beuys. Das Streichholz bitte nicht als subversives Anti-Auto-Pamphlet ansehen! Im Gegenteil: manche Autos lösen bei mir ein wehmütiges Gefühl der Nostalgie aus. Vielleicht wird es ja möglich sein auf abgelegenen Inseln ein paar Landrover, R4s und vielleicht noch RO 80 für Freizeit-Touristen zu vermieten? Aber ob man das dann wirklich noch will? Man stelle sich einfach mal die Bemalung des Gefährts vor, dieses Zeppelins! Seine Flinkheit. Intelligenz und vielleicht sogar  eine neue soziale Komponente, denn es wäre möglich, unkompliziert kleine Büros zwischen Städten hin- und herfahren zu lassen. Natürlich brauchen wir einen TÜV! Und Verkehrsregeln. Was sollten wir nicht regulieren? Die Selbststeuerung? Knifflige philosophische Fragen … Astrologisch habe ich in diese Zeichnung vor allem das Wassermann-Symbol und Jupiter in einen Energiekreislauf gebracht, wer mag, kann darin ein anschließendes Bild an Uranus in den Fischen erblicken. Das Horoskop zum Bild, darauf bin ich jetzt gespannt! Mal gucken:

umkehrung-des-jupiter1Nürnberg 02.05.09 13:05 „Umkehrung des Jupiter“

Merkur oben, hat gerade das Zeichen gewechselt! Das auch in den Zwillingen, zu Information und Verkehr. Genau das ist ja auch das Thema trauriger Aktualität: dürfen Autos Waffen sein? Sind sie es nicht ohnehin viel zu sehr? Welcher Fußgänger wäre noch nicht durch einen absichtlich oder gedankenlos mit dem Gaspedal spielenden Sportwagenfahrer erschreckt worden?

Das Thema meines Bildes findet sich im Haus 7, auch nach Wolfgang Döbereiner und seinem „Weg der Aphrodite“, welches sympathischerweise einfach bei Haus 7 abbricht. Es sind Jupiter, Chiron und Neptun. Im Technik -Zeichen Wassermann zeigt Chiron mit den beiden großen die Tendenz, durch Technik zu verletzen. Der Anschlag auf die Königin in Holland, die dort eine so beliebte, Konsens-stiftende Persönlichkeit ist, mit einem Auto als Mord-Waffe? Das ist leider auch ein Bild für Chiron, Neptun und Jupiter.

Diesen Sommer lang – denn Jupiter wird ja rückläufig ab dem 16. Juni 2009 –  soll also wirklich viel in Richtung Vision möglich werden.  Jupiter macht das im Wassermann. Daher nimmt er alle Energie mit, die der Wassermann hat. Und das sind zur Zeit eben Chiron und Neptun.

Chiron hat aber auch eine heilende Seite, die ebenso mächtig ist, wie seine verletzende. Jupiter ist weise. Und Neptun? Verbindet sich mit Uranus in den Fischen und löst damit auf, weil Neues tatsächlich ansteht. Hier werden wir den Wassermann-Vollmond beobachten müssen, wenn die Sonne im Löwen ist.

Also eine völlig neue, moderne, energiesparende und umweltgerechte Verkehrspolitik. Vielleicht müssen wir uns dafür von der Forderung verabschieden, möglichst schnell am nächsten Ziel zu sein. Sicherheit, Effizienz und Arbeitsplatz-Garantie könnten wichtiger sein?

Der Mond im obigen Horoskop ist noch im Löwen und hält die Opposition zur technischen Vision eines Zukunftsbildes in Haus 7. Dies ist aber ein guter Aspekt: der Mond leitet das Licht dadurch auf diese Planetengruppe. Und Licht ist Energie. Alle Regeln der Astrologie finden sich als Lichtspiel im Sonnensystem.

Und nun nochmal zum Streichholz: der Pkw im Bild hat Holz und Schwefel. Das ist grundsätzlich wertvoll und positiv, denn die Magie des Feuers steckt da drinnen. Es ist also keine Anspielung, etwa Autos anzuzünden, so etwas stinkt und ist gemein! Sondern es geht bei diesem Streichholz im Bild darum, den Energieaspekt durch Holz und Feuer zu symbolisieren, wie Beuys das auch gemacht hat.

Geschichte, Mond

Das Mögliche

Nürnberg, 10:21 – einige Beispiele für das, was ich gestern meinte: dies hier unten ist ein Schöllkraut-Wald, der unter einer recht lichten Ahornanpflanzung am Rande des alten AEG-Lagergeländes an der Pegnitz wächst. LeserInnen des Stundenbuchs werden sich vielleicht an den astrologischen Artikel über Schöllkraut und die richtige Zeit, es zu sammeln, erinnern. Wir haben übrigens seit heute Nacht gegen 2:00 den Mond im Löwen, und ich meine, das macht sich in einer gewissen Erhabenheit des Gefühls bemerkbar, auch wenn der Hochnebel bislang die Sonne noch nicht durchläßt.

img_0383Fotos dieser Seite:  Markus Termin ©

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Schauen wir uns einmal die bestehende Fahrrad-Infrastruktur an:

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Freilich haben wir bereits schöne Fahrradwege und sogar eine neue Fahrradbrücke über die Pegnitz.

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Dieses Ding ist ein Vier-Personen-Rad.

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Aber ist das wirklich schon genug?

Das Ding da oben sieht modern aus und stammt aus einer Velo-Aufbruchsepoche, als es üblich und schick war, Juppi zu sein – die Abkürzung für „young professional“, also jemand der erfolgreich an der Börse „arbeitete“, und gleichzeitig Inline-Scaten konnte. Filme aus Werbung und Spiel brachten Helden dieser Existenzform hervor, und es galt als ausgemacht, dass das Internet für schlaue Einsteiger eine Goldgrube war. Das waren die neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Pluto stand im Schützen und verbündete sich mit Jupiters Kräften. Noch gab es den Optimismus zwischen den Hochhäusern, dass aus der „Pretty Woman“ die Ehefrau des „Masters of the Universe“ wird.  Nun ist auch dieses moderne Vehikel in die Jahre gekommen. Der Form nach immer noch sportlich, aber Sie würden erkennen, dass die Polster schon geklebt sind.

Und weiter gehts …

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Aus diesem Grund brauchen wir einen ganz neuen Aufbruch im Zwischenbereich zwischen Fahrrad und Auto. Seien wir klug, wie dieser Virus aus Mexico. Denn was hat er gemacht: sich von Schweinen, Vögeln und Menschen Gene geliehen.

Eine neue Verkehrsform muß sportlich, herausfordernd, freiheitlich, sicher, bezahlbar und revolutionionär sein.

Sie sollte Anleihen nehmen an Fahrrad, Auto und Flugzeug, genauer: Luftkissenflugzeug oder/und Zeppelin.

Das ist gar nicht so abwegig. Bis vor einiger Zeit gab es noch zwei ambitionierte Zeppelin-Unternehmen:

Geschichte: Cargolifter AG – Wikipedia

Startseite Zeppelin NT

Etwas ähnliches muß uns im Kleinen gelingen! Stellen wir uns ein wahlweise elektro oder/und pedalbetriebenes kleines Flugschiff vor, welches in einer Höhe von ca. 2 Metern über dem Boden sicher und leise durch die Gegend surrt, und den städtischen Nahverkehr völlig revolutioniert. Denkbar wäre – und technisch machbar sowieso – ein GPS-gesteuertes Leitsystem zur Verkehrssicherheit. Man bräuchte nur noch das Ziel eingeben. Und die Verfechter der Relativitätstheorie kämen auf ihr Kosten, vielleicht.

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Der Sport in dieser Disziplin müßte zuerst und mit richtig viel Geld zum Volkssport erhoben werden; gleichzeitig müßte man den Mut haben, die ganze Formel I als anachronistischen Unsinn zumindest einzuschränken, statt zu fördern.

Der Mond hat heute sein Quadrat zur Sonne, also geht in die Halbmondphase. Daher sind die Menschen leider nicht ausreichend sanft, ein erster Mai wird wieder Aggressionen entladen, und Jupiter-Chiron-Neptun ist über die nächsten Monate hinweg der wichtigste Aspekt meines Erachtens.

„Man muß das Unmögliche versuchen,um das Mögliche zu erreichen.“

H. Hesse

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