Mundan, Weltbild

Die Argumente

Liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder wird vorgebracht, wir hätten noch keine reale Möglichkeit, die Welt jetzt ganz nur mit Sonnenenergie zu versorgen.

Huflattich mitten in der Stadt: eine erste Frühlingsblüte Foto: Termin ©

Seit der Gründung von Desertec wissen wir, daß das nicht stimmt. Wahr ist hingegen, daß eine Entwicklung in dieser Hinsicht allen zuwider läuft, die prächtig in das gegenwärtige Energie-System eingebunden sind, zum Beispiel die Libyer, weil sie Öl verkaufen und Frankreich dort Atomkraftwerke bauen will. Daß wir das jetzt erst erfahren?! Unter diesen Umständen ist natürlich Desertec (hier klicken) zum floppen verurteilt, weil ja Desertec den Fanzosen mit ihren Atomkraftplänen in die Parade fahren würde. Was mich an unserer Kanzlerin zunehmend nervt, daß sie solche Dinge durchaus versteht, aber einverständlich in den scheinbar zwangsläufigen Lauf der Dinge einwilligt, als folge sie einem höheren Plan, dessen Strategen sich seit über 100 Jahren in einem Club an der Ostküste der USA treffen.

Mein Vater, mit dem ich ab und an diskutiere, ist auf dem Standpunkt, daß Europa und vor allem „das kleine Deutschland“ weltweit gar nichts bewirken. Während hier gegen AKWs demonstriert wird, bauen sie in China und den USA einen Haufen neue. Österreich hat keine AKWs, kauft aber Atomstrom aus dem Ausland.

Gleichzeitig, schreibt heute das Handelsblatt, haben sich die Geschäfte der Waffen-Schwerindustrie in Deutschland seit 2006 verdoppelt, man plane große Handelserleichterungen für Waffenverkäufe, Deutschland sei der Welt drittgrößter Waffenhersteller, gleich nach den USA und Russland. Man verkaufe vermehrt in den Nahen Osten. Afghanistan fungiere als eine Art Nachweis der Praxis-Tauglichkeit und kommt – der eigentliche Sinn und Zweck – gut an.

Beide „Argumente“ zusammengenommen ergeben das Bild einer nur an kurzfristigem Vorteil orientierten Handelsmacht. Es spielt keine Rolle, welchen Weg China einschlagen mag: würden wir der Welt den Sonnen-Energie versorgten Lebensraum exemplarisch vorleben, so würde sie uns darin ebenso folgen, wie sie uns jetzt die fetten Autos abkaufen.

Wenn wir in unserem Land es fertigbringen würden, ganz auf miltärische Waffenproduktion zu verzichten, dann hätten wir auch das Recht, uns aus Libyen rauszuhalten.

Was auch man berechtigt gegen (pseudo)-„linke“ Politik in Deutschland haben mag, so ist es eben die traditionelle Verquickung der „Rechten“ mit den Waffenhändlern, seit Anbeginn der Republik, die diese Regierungen immer wieder klammheimlich durchziehen, sobald sie an der Macht sind – denn wer liest schon das Handelsblatt? – mit dem ich mich nicht abfinden mag.

Auch die nächste Regierung wird keine Lösungen dieser Verquickungen anbieten können. Was geht, ist nur des Volkes Stimme – und merkwürdig genug, daß das geht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Weltbild

Nur noch Sonne!

Liebe Leserinnen und Leser,

Nach „menschlichem Ermessen“ sei es jedoch nicht vorstellbar, dass Deutschland von der Katastrophe in Japan betroffen sei. „Wir sind zu weit entfernt.“ Da irrt sich unsere Schütze-Aszendenten Kanzlerin, der dieses Zitat von Spiegel-Online zugeschrieben wird, es fehlt ihr – obwohl oder weil Physikerin, Wissenschaftlerin, die notwendige Zwillings-Information, die sie in ihrem Fachgebiet vielleicht nicht findet, aber sie ahnt noch nicht, daß solche Aussagen zu ihrer Abwahl führen werden.

Japans Flagge zeigt die Sonne, das kaiserliche Siegel ist ebenfalls ein Sonnensymbol:  wir trauern mit Japan, aber wir fragen auch: wozu braucht dieses erdbebengefährdete Land Kernkraftwerke? Ich kann dem, was Sigmar Gabriel unten vorbringt, absolut zustimmen. Plus, daß noch hinzukommt, daß in Wahrheit die Gefährdung viel größer ist, weil der militärische zum zivilen Atomkomplex komplementär ist, das eine bedingt das andere. Es wird den Leuten ja presseseits viel in den Mund gelegt. Aber wenn die Krebse (mit Pluto im Oppositionszeichen) Norbert Röttgen und Angela Merkel meinen, Deutschland sei außer Gefahr, dann irren sie. Denn Deutschland und Japan bilden schon lange eine karmische Gemeinschaft – die Atombombe wurde von deutschen Wissenschaftlern theoretisch in Deutschland vorbereitet und praktisch gemeinsam in Los Alamos entwickelt. Und in Japan wurde sie mit einer Sonnen-Pluto Konjunktion als Massenvernichtungs-Waffe verwendet. Nun wird Japan von einer neuen atomaren Katastrophe heimgesucht. Wann werden wir es erleben, daß die Naturwissenschaftler dieser Welt gemeinsam die Kernenergie in jeder Form ächten und deren Risiken objektiv bewerten?! Es steht zum Beispiel zu befürchten, daß unsere Regierung sich auch von einem Supergau nicht abhalten ließe, weiter auf Kernkraft als „Übergangsenergie“ zu bauen, während sie andererseits keinen Schritt dafür unternimmt, den Wahnsinn der Benzin- und Energieverschwendung durch eine klare Förderung des Naturschutzes und der Ökologie in die Schranken zu weisen. Werden Grüne und SPD das machen, wenn sie gewählt sein werden, vielleicht früher schon, als wir z.Zt. denken?! Da habe ich meine Zweifel. Lassen wir uns jedenfalls nicht mehr täuschen und hinhalten, auch, wenn es noch so tolle „wissenschaftliche“ Expertisen zur Reaktorsicherheit in D-Land gibt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

SPD-Chef Sigmar Gabriel: „Der GAU ist eine reale und konkrete Gefahr“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Poetry, Weltbild

„Und sie bewegt sich doch … „


Liebe Leserinnen und Leser,

zwar ist dies: EU will Pkw aus City verbannen – Gesellschaft – derStandard.at › Panorama – bislang nur die Simulation, die Imitation dessen, was nötig ist – zu gerade dem Zweck erdacht, es nur als Vision erscheinen zu lassen … , – um letztlich: die Wirklichkeit der freien Zukunft zu vermeiden … daher brauchen wir nicht bloß das Machbare, sondern eine wirkliche Utopie …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Zeichnung: Vazul Termin ©

Personen, Weltbild

Norbert Röttgen hat den „Biosprit“ nicht erfunden

Liebe Leserinnen und Leser,

die Sache mit dem Biosprit glaube ich nicht. Ich kann einfach nicht glauben, daß die Worte „Bio“ und „Sprit“ kompatibel sind. Das Horoskop von Norbert Röttgen – stellt sich natürlich die Frage, ob es statthaft ist, dies öffentlich zu besprechen? – andererseits sind die Geburtsdaten bekannt, es möge ihm nützen und er mir verzeihen! Denn es ist ja richtig: nichts ist schlimmer, als Geschwätz über Leute! – Eingestellt mit meiner Aspektscheibe ist der auf 1o-tel Grad genaue Aspekt in Röttgens Radix zwischen Neptun und Saturn, wobei im Außenring die Sonne gerade knapp an Saturn-Radix vorbei ist. Neptun im Skorpion  im Trigon zu Saturn im anderen Wasserzeichen, Fische,  ist ein gutes Bild für „Biosprit“, denn Neptun ist neben vielem auch Benzin – das schimmert auf Wasser in Regenbogenfarben – Saturn in den Fischen ist darauf angewiesen, seinen Halt unbegrenzt auf all jene auszudehnen, die ihm Halt anbieten … denn „Sicherheit“ ist hier wie eine improvisierte Brücke über ein riesiges Meer. Nicht selten mag Saturn in den Fischen Wasser nicht besonders.

Röttgen hat das Wort „Biosprit“ nicht erfunden, das waren wahrscheinlich die rot-grünen vorher, die das Gesetz wohl begrüßt haben sollen. Dazu ist zu sagen, daß dieser Begriff zwei Dinge kombiniert, die nicht zusammengehören – warum Sonne in CO2 Schleudern stecken, wenn wir direkt Strom machen können und 1-Liter Autos fahren könnten – stattdessen „boomt“ die Autoindustrie mit immer fetteren Modellen …  – gut nur, daß unsere Autofahrer sich nicht verarschen lassen, und kein „E10“ kaufen, weil der Ruf verpfuscht ist. Ich erinnere mich ans Wahlhoroskop mit rückläufigem Merkur, erinnert ihr euch? Wir kommen hier in eine Rücktrittsserie – so ergibt sich für Merkur rückläufig ein passendes Ausdrucks-Bild: –  freiwillig, wie bei Koch, oder von Beust, unfreiwillig, wie bei zu Guttenberg, und eventuell zwischendrin, wie wohl bald bei Röttgen. Sicher ist nur, denke ich, daß die Autofahrer nicht mehr gewonnen werden können für dieses perverse und energieineffiziente „E10“, Revolution an den Zapfsäulen.

Bundestagswahl 27.09.2009  07:07 Berlin

Es macht den Anschein, als wären diese Lebensbewegungen, wie bei Guttenberg, durch stärkste Transite ganz direkt in Konjunktion zu Radix-Planeten aktiviert. Und Mars ist auf dem Weg in die Opposition zu seiner Radix-Position, so, wie er jetzt in Opposition zur Radix-Position steht. Uranus mit Pluto in der Jungfrau ist ja die Generation, die mit dem Mülltrennungs-Gewissen großgeworden ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Benzingipfel: Röttgen inszeniert seinen Zapfenstreich – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Innen Norbert Röttgen 02.07.1965, außen 08.03.2011 22:47

Innen Norbert Röttgen, außen 08.03.2011 22:47

Fotos, Weltbild

Schulhausuhr

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus und Merkur wechseln das Zeichen. Merkur wird im Wassermann viel von Freiheit sprechen, und Venus wird – wie gesagt – die Regeln der Liebe im Steinbock  neu festlegen wollen. So um den 5. Februar herum ist das ideal, wenn die Venus am Mondknoten vorbeikommt.

Daß jetzt in Ägypten geschossen wird, begleitet Mars in Konjunktion mit der Sonne. Eine handlungsunfähige Regierung begegnet der Revolution mit dem einzig möglichen Mittel, nachdem die Armee nicht gehorcht: gedungene Mörder und Schläger auf die Straßen zu schicken, und wir im Westen nennen sie dann „Anhänger des Präsidenten“. Derweil läuft der Urlaubsbetrieb am roten Meer, wo auch Mubarak sich aufhält, angeblich ungestört. Ich glaube, letztlich wird das Militär wieder die Macht übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Foto Termin ©

03.02.2011 14:07 Nürnberg

 

Mundan, Weltbild

Neumond im Wassermann

Liebe Leserinnen und Leser,

heute noch nicht, aber am Donnerstag ist Neumond.

Wir sehen, daß dieser Neumond einen 120º-Aspekt zum rückläufigen Saturn hat, dem angekündigten Jahres-Gerechtigkeitsthema. Die Rückläufigkeit verbeißt sich dabei besonders und ist verstärkt durch die Jupiter-Opposition. Venus im Schützen liebt immer noch die Philosophie, aber auch die Weisheit in der Liebe, Mars im Wassermann ist, wie gesagt, mächtig, wenn er uns mehr, als eine Möglichkeit offenhält. Beide arbeiten gut zusammen, so daß die Liebe ihren Weg finden würde, wenn sie dürfte! Bald aber wird Venus in den Steinbock übersetzen, und dort fundamental bestehen, neue Regeln der Liebe entwerfen, wovon Mars im Wassermann noch keine Ahnung hat, und erst am 22. Mai, zur Mars-Venus Konjunktion im Stier, kann man auf diesen neuen Regeln der Liebe bauen, und die Liebe darf dann, wie sie will.

Jupiter im Widder ist im Quadrat zur Mondknotenachse. Erinnern wir uns in dieser schnelllebigen (sic ! : drei „Ell“) Zeit ein wenig: der letzte Neumond am 04.01.2011 war eine Sonnenfinsternis mit direktem Uranus plus Jupiter-Aspekt, dem Befreiungsthema (siehe auch hier: Sonnenfinsternis « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch)! Steinbock vertritt auf mundaner Ebene die Regentschaft.

(Neumond ist, wenn der Schmetterling seine Flügel zugeklappt hat.)

Mit Sonnenfinsternis Anfang des Jahres also tatsächlich das Ende eines sehr alten Herrschaftssystems. Ägypten ist nämlich nicht nur irgendein Staat an der südlichen Mittelmeerküste, sondern, mehr, als wir ahnen, die Wiege der technischen Zivilisation. Mubarak war/ist noch der Piranha, den sich der Westen und der Osten dort zum Aufpassen am aufgestauten Nil kolonisiert hat.

Dane Rudhyar schreibt in „Die astrologischen Zeichen, der Rhythmus des Zodiak“ über Wassermann:

„Diese Freisetzung wird das, was im kardinalen Zeichen aufgebaut und konzentriert wurde, entweder verherrlichen und erweitern oder zerstören und umwandeln. … Ähnlich kann Wassermann durch Erfindungen, soziale Verbesserungen und das Preisen bestimmter sozialer Tugenden den Staat und die Zivilisation konstruktiv weiterentwickeln, er kann aber auch Revolution bringen und den Umsturz von Staat und Zivilisation durch einen neuen Menschentyp und neue Ideale, die zu tolerieren der existierende Staat sich blindlings weigert oder gegen die er kämpfen muss, weil es ihm unmöglich ist, sie zu assimilieren.“

Nun haben wir hier diesen Wassermann-Neumond, und es wird eine Revolution. Aber nicht, wie wir glauben, eine auf Ägypten beschränkte. Begonnen hat diese Revolution, wenn man in diesem Sinn überhaupt von einem Beginn sprechen kann, durch Wikileaks für uns im Westen, und sie ist nicht aufzuhalten. Es geht letztlich darum, daß das System der Kapitalvermehrung und Akkumulation erkennen mußte, daß es Kunden braucht und globale Konflikte auf einer gigantischen Ebene zu seiner eigenen Zerstörung führten.

Das bedeutet nicht, daß dieses System – Davos – die Selbstzerstörung nicht als reizvollen Ausweg einkalkulierte. Insofern war es ebenso richtig, wie kompromittierend, Obama den Friedensnobelpreis zu verleihen.

Die digitale Revolution bei uns führt inzwischen dazu, daß es möglich ist, 2150 TV Programme per Internet anzugucken. Damit wird das Monopol der Medienlandschaft über mittlere Zeit gerade rechtzeitig gebrochen. Zu beobachten ist, wie die Printmedien seit ca. 9 Monaten eine Kampagne gegen das böse „Netz“ fahren, aber ihr Ende ist besiegelt. Die Jungen lesen einfach keine Zeitung mehr. Die Print-Blase platzt bald, Zeitschriften (bemerkt, wie in den letzten Jahrzehnten die Zeitschriftenregale immer länger wurden?) und Zeitungen gehen ein, ein paar bleiben. Die Befreiung dabei ist durchaus positiv: Millionen werden von rein passiven Empfängern einer Nachricht zu aktiven Versendern von Botschaften.

Und nun sehen wir aus dem Rückblick: die kardinale Klimax hat hier die Versiegelung aufgebrochen, den Geist aus der Flasche entlassen. Und ich hoffe und bete inständig, daß es sich in die andere Richtung entwickelt, die die  christlichen Apokalyptiker, also letztlich die Naturwissenschaftler auch mit ihrer Wissenschaftsreligion, nicht kennen, weil sie eben unbekannt und leicht und überraschend ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Neumond, Donnerstag 03.02.2011 03:30 Nürnberg

Mundan, Weltbild

Der erhabene Anblick der Milchstraße

Liebe Leserinnen und Leser,

das auf dem ersten Bild unten ist nicht die Milchstrasse. Jeder, der dies glaubte, würde sich irren. Es ist nicht die Milchstrasse, sondern ein Bild von der Milchstrasse mit einem Bild von einem Baum davor, schwarz/weiß aufgenommen.

Was ist Fotografie eigentlich? Noch in den 8oger Jahren haben sich alarmierte PhilosophInnnen mit dem Wesen der Fotografie befasst: Susan Sontag  (16.01.1933), Vilém Flusser (12.05.1920), Roland Barthes (12.11.1915) z.B., um drei zu nennen. Dann kam plötzlich, erst durch den digitalen Druck, dann durch digitale Fotografie 1999 eine solche Bilderschwemme in der Öffentlichkeit auf, und wird so für selbstverständlich gehalten, daß sich eine Philosophie des Bildes zu erübrigen scheint.

Gigantische Antlitze betrachten uns von Aufnahmen an Stadien herunter, fotografische Zwerge täuschen uns  aus der Zeitschrift  in unserer Hand über den wahren Charakter des Urlaubsparadieses. Viele sind reines Klischee, aber wir haben uns daran gewöhnt und fühlen uns vielleicht sogar insgeheim durch den wechselhaften Anblick öffentlicher Bilder in der Seele gewärmt, siehe die DDR Tristesse mit ihrem werbelosen Parolenalltag; kein Problem, wenn am Strand die Sonne scheint, aber doch eines, wenn im Winter die Straße spärlich beleuchtet ist.

Wir haben gestern gesehen, Daß es sehr unterschiedliche Bilder der Sonne geben kann – in der Mitte jenes gelblich grüne Nasa-Bild, daß unsere Sicht auf die Sonne lange geprägt hat. Ihm fehlt aber – kalte Soziologie dieser Jahre – die Korona – die jetzt, wenn wir die Sonnenbildreihe weiter unten verfolgen, wieder auf unterschiedliche Weise wahrgenommen wird, wobei der Blick des technischen Auges in die Sonne schon im zweiten Bild eine Stimmung verbreitet, wie aus dem Schlund in Herr der Ringe, in den Gandalf der Graue fällt, erschlauft durch hinterhältiges rachsüchtiges Nachpeitschen des boshaft brennenden Wesens aus der Vergangenheit, das mit magischen Formeln zu seiner Rückkehr in den Schoß der Erde gezwungen wird, und doch Gandalf den Druiden mit sich reißt – damit er später, Gott sei Dank! – als Gandalf der Weiße wieder dasteht, plötzlich versehen mit der Aura der Metamorphose. Dieser Anblick auf die Sonne vor einem Hintergrund, der, wie bei einer Finsternis, dunkel ist, aber eben ohne Sterne, deren Ahnung wir – wieder hochschauen, bitte: zum Milchstrassenbild – in Erinnerung tragen.

Das ist das, worauf ich hinauswollte – junge Menschen, die in Deutschland aufwachsen, haben bislang oft die Milchstrasse noch gar nicht gesehen. Ihnen tritt die Wirklichkeit nur als Film entgegen, in der die Urknalltheorie in 3-D als Live-shot visualisiert wird und die Dunkle Materie zwischen gigantischen Netzwerken wabert, die sinnlos leuchtend das Aussehen eines unterirdischen Pilzwurzelgartens haben. Die jungen Menschen haben also – das stelle man sich vor – u.U. die Milchstrasse live noch nie bewußt wahrgenommen, aber die fotografischen Verführer haben die Theorie der Dunklen Materie schon im kollektiven Gedächtnis etabliert, als hätte irgendjemand den geringsten Beweis für eine solche Vermutung. Nun ist aber, und das ist die Absicht dieses Posts zu zeigen, das fotografische Bild von Welt und Kosmos wandelbar. Wir werden bald wieder andere Bilder der Sonne zu sehen bekommen, so, wie sich in der rein chemisch reproduzierten Fotografie früher mit der Suche nach farbechten Filmen ein immer neues Bild der Wirklichkeit bis zur Digitalisierung ergab. Jetzt werden ganze Filme in ihrer Farbgebung und im Kontrast stufenlos manipuliert.

File:MilkyWay behind Tree 2.jpg – Wikimedia Commons

Ob das gut, oder schlecht ist? Auch die Astrologie hat den Blick in die Fixsternspäre einer viel genaueren Psychologie des sonnenbezogenen Rhythmus geopfert – sicher kann es interessant sein, diesen neu zu erobern – aber erst, wenn Astrologie und Astronomie wieder zueinander finden, also übermorgen … oder? All diese Gedanken gehören in die aktuelle 100%tige Opposition Löwe-Mond zu noch Wassermann-Neptun, Neptun bekanntlich Fotografie, als eines Scheines, einer verborgenen Sache, der wahren und gleichzeitig offenbaren und sich durch totale Offenbarung verbergenden Fotografie: denn noch lange wissen wir nicht, was Fotografie eigentlich ist, wie sie eingreift in das Gefüge der natürlichen Spiegelungen der Wirklichkeit. Wer weiß, vielleicht verzichten wir eines Tages darauf, weil wir herausfinden, daß Fotografie die Umgebung zu sehr fixiert – ihr saturnischer Anteil … ?!

Eclipse

Bild Nasa, Sonne am 07.06.1992, Jupiter Mond in Jungrau und Uranus-Neptun Konjunktion im Steinbock

Yohkoh – Wikipedia

Bild: Nasa

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry, Weltbild

Aus Erfahrung gut

Liebe Leserinnen und Leser,

hab ich heut gehört: ein Freund aus meiner nächsten Bekanntschaft tauscht sich gestern mit seiner Freundin darüber aus, was sein Lieblingsessen sei, und weil er einen exklusiven Geschmack hat, spricht er sogleich von „Sußkartoffeln mit Lachs“. Dann geht er am nächsten Tag in ein Restaurant mit täglich wechselnden Speisen, das er letztlich nicht besuchte, und findet zu seinem Erstaunen das Tagesgericht: Süßkartoffeln mit Lachs – by the way, man kann wohl diese Lebensmittel um die Ecke ernten?! – think global, eat lokal –

Foto Termin © AEG-Gelände in Nürnberg im Dörnröschenschlaf

C.G. Jung – Löwe übrigens – sagt zum Ausdruck „Synchronizität“: „Ich habe diesen Terminus gewählt, weil mir die Gleichzeitigkeit zweier sinngemäß, aber akausal verbundener Ereignisse als ein wesentliches Kriterium erschien. Ich gebrauche also hier den allgemeinen Begriff Synchronizität in dem speziellen Sinne von zeitlicher Koinzidenz zweier oder mehrerer nicht kausal aufeinander bezogener Ereignisse, welche von gleichem oder ähnlichem Sinngehalt sind.“ (Aus „Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge“, 849)

Wenn wir obiges Ereignis betrachten, ist die zeitliche Koinzidenz die relative Gegenwart und das Ereignis hat gleichen Sinngehalt und materialisiert sich in Form einer Speise ebenfall unmittelbar am folgenden Tag. Dies ist der Ton, in dem Märchen ihre Weisheit erzählen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Weltbild

Anselm Grün

Liebe Leserinnen und Leser,

so sehr Steinbock und dann die Venus in den Fischen, unerfüllbare Liebe zur Sehnsucht. Im Quadrat zum Uranus (dieser Aspekt ist eingestellt, also Widerspruch zwischen Wohlgefallen und Freiheit – durchs Zwillinge-Zeichen = Wort, Druck, Buch … Und Mars mit Merkur zu Neptun auch ein super-exaktes Quadrat, zu Saturn und Mars dann dazu die exakte Opposition – hier sieht man, wie die starke Spannung der exakten Aspekte nur von so einem starken Steinbock aufrecht erhalten werden kann und das Besondere dieses Kraft-Menschen auch ausmacht. Merkur und Mars sind sein schreibender Selbstausdruck. Alles Gute zum Geburtstag mit „dem Engel der Heiterkeit“.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Zwei Links unten mal anklicken.

Anselm Grün 14.01.1945, Junkershausen, keine Zeit

Mainz-Images: Pater Anselm Grün in Mainz

Reden wir über Geld (3): Anselm Grün – „Geld gefährdet die innere Freiheit“ – Geld – sueddeutsche.de

Mundan, Weltbild

Der Quantensprung und Nichtlokalität in der Physik

Liebe Leserinnen und Leser,

der Begriff „Quantensprung“ hat sich in unsere Alltagssprache eingebürgert, aber die Alten sagten:

Ἡ φύσις οὐδὲν ποιεῖ ἅλματα. –  Hē physis ouden poiei halmata – Die Physik macht keine Sprünge

Nun ist aber die Quantentheorie ein sehr erfolgreiches Rechenmodel für die Wirklichkeit. Der technische Nutzen steht dabei im Vordergrund. Max Planck ist der Finder, und es wundert nicht, daß es dabei zunächst um Licht ging und weiterhin geht. Alles wird inzwischen erfolgreich nach diesen quantenphysikalischen Formeln berechnet, und insbesondere die Chemie (die Haupttechnik) ist darauf aufgebaut. Das bedeutet, die Chemie, der stille Teil der Naturwissenschaft, die ganz Empirie ist – und doch so eingeschränkt, daß die entscheidenden Entdeckungen immer vom Zufall abhängen und – wie sowieso in allen Naturwissenschaften – immer doppelt stattfinden, egal, ob es sich um die Entdeckung von Uranus handelt (und dem daraus resultierenden Streit zwischen Frankreich und England, von dem im neuen Wiki-Eintrag interessanterweise plötzlich nicht mehr die Rede ist, … daher Vorsicht vor Wiki-Info!) oder die genetische Entschlüsselung eines Erregers. Dabei ist dieses doppelte Entdecken (Zwilling: Wissen) mit solch einer Regelmäßigkeit anzutreffen, daß es fast schon zu den hervorgehobenen Eigenschaften der Naturwissenschaft zählen könnte.

Der Gedanke des Kontinuierlichen hat vieles für sich – wir sehen ja, wie alles fließt – : andererseits – Quell der Weisheit – Jupiter schleudert doch seine Blitze – in diesem Fall Erkenntnisblitze – auch plötzlich?!

In der Astrologie ist Uranus das Symbol für plötzliche Geistesblitze. Er hat sich schon einige Male mit Jupiter getroffen, und heuer ist die letzte Verabredung im Zeichen Fische und dies ist grundsätzlich für einen neuen Zyklus von ca. 13 Jahren gut. Wir sehen im ersten Horoskop – ich habe das mit der Aspektscheibe eingestellt – für die Gegenwart mit Jupiter/Uranus in den Fischen …

12.01.2011 19:36 Nürnberg

… und im zweiten Horoskop für die Zukunft, wenn Uranus und Jupiter sich im Stier treffen, und tatsächlich, wenn wir zusammenhalten, die Besitzdinge (Stier) verändern wird, erleuchten, befreien, denn auch Pluto ist dann im gesellschaftlichen Revolutionszeichen Wassermann – Astrologie des langen Atems! Besonders bemerkenswert: sowohl das „letzte“, als auch das erste neue Treffen – ich gebe zu, ungern entlasse ich den liebgewonnen Planetengott aus den Fischen! – findet im exakten Sextil zu Mars statt! Auch das habe ich für euch – Wegmarken der Symmetrie! – mit der Aspektscheibe eingestellt.

20.04.2024 20:15 Nürnberg

Doch nun ein Schnellkurs in Quantenphysik in wenigen Worten:

Stell Dir einfach vor, du sendest einen Lichtstrahl durch ein Kristall, und dieser spaltet den Strahl in zwei, die sich in die Unendlichkeit des Weltalls oder auf einen Detektor, einen Messapparat begeben. Wenn Du nun mißt, was der eine Strahl für eine Farbe hat, dann kannst Du sicher wissen, daß der andere dieselbe zeigt. Nun veränderst Du mit einem Filter die Farbe des ersten Strahls. Du stellst sicher, daß er keinen Kontakt mit dem zweiten Strahl (Physiker sprechen gern kryptisch von Photonen) hat. Und doch wird sich, ungeachtet des Zwischenfilters (man kann auch sagen: Messung), der erste so verhalten, wie der zweite. Allerdings ist es völlig zufällig, wie sich der erste verhält. Sicher ist nur: der erste wird sich wie der zweite verhalten. Man nennt das „nichtlokalen“ Charakater der Quantenphysik – übertragen auf die Dramentheorie von Aristoteles ist damit die Einheit von Ort und Handlung nicht infrage gestellt, aber die Handlung findet tatsächlich synchron und zeitunabhängig an zwei Orten zugleich statt. Und das „spukhaft“, außerhalb der Zeit. Wir wissen das und können das beobachten. Das Problem an diesem Versuch ist, daß die wenigen Menschen, die jemals die Möglichkeit hatten, diese Versuche konkret zu erstellen und daher ihre wahre Bedeutung nachvollziehen können, zum Teil total kindisch sind, was gemeinhin an ihrem Zeitsubjektivismus liegt, der durch die allgemeine Relativitätstheorie ausgelöst wurde. Zeilinger z.B zieht ernsthaft Zeitreisen in Betracht. Als hätten wir die Gegenwart schon verstanden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus