Nürnberg 20:16 – er wurde am 21. September 1934 um 06:34 in Montréal geboren. Venus und Neptun in Haus 12, dazu AC, Sonne und Haus 12 in der Jungfrau erklären viel von der tiefen Sehnsucht, die seine Musik wie ein magischer Teppich trägt. Dazu hat er die Konstellation von Goethe, nämlich zur Jungfrau-Sonne doch tatsächlich noch einen Mond in den Fischen! Das ganze Wesen dieses Menschen offenbart uns viel von der spirituellen Dimension der Jungfrau, die in vorletzter Konsequenz, die Venus und den Neptun auslebend, sich sogar ins buddhistische Kloster zurückgezogen hatte. Doch dieses Jahr, wie ich hörte, wieder ein Auftritt in Lörrach. Cohen hatte eine seiner Platten in den siebziger Jahren in jeder Patchouli-duftenden Mädchen-Bude, und wenn es einen Grund für einen bartlosen jungen Kerl gab, eifersüchtig zu sein, dann war es dieser reife Mann mit seiner betörenden, männlichen Sirenen-Stimme: “ … an she let´s the river answer, that you´ll allways be her lover, for you touched her perfekt body with your mind.“ Das war nicht zu toppen, kein realer Kuß konnte mit dieser morbiden und doch so warmen Samtstimme in Konkurrenz treten.
er wurde
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Schönes Erd-Trigon
Nürnberg 18:43 – sinnbildlich verschlüsselt diese Fotografie den Moment heute morgen um 09:13. Der Stier-Mond hinter der Armbrust des Schützen auf der sogenannten Haller-Wiese, wo zu historischen Zeiten Wettbewerbe in Treffsicherheit abgehalten wurden. Das Trigon zur Sonne ist schon recht weit, doch im Grunde genommen kann man als Faustregel gelten lassen, dass immer dann, wenn Sonne und Mond , die beiden „Lichter“ gleichzeitig sichtbar am Himmel sind, wir eine Trigonal-Stellung haben. Und ich meine, man merkt dies. Es sind sehr oft die Tage, an denen man bei schönstem Wetter und weitgehender Windstille bis spät in den Abend Federball spielen könnte, würden die Kinder nicht vorm Computer sitzen.
Foto Markus Termin©
Solches Glück wurde heute morgen begünstigt durch den Jupiter, der dadurch, dass er im Steinbock steht, das Erd-Trigon zwischen Sonne in der Jungfrau, Mond im Stier und eben Jupiter im Schützen komplett machte. Es sei nicht verschwiegen, dass Menschen mit einem solchen Trigon nicht selten recht klar ihren materiellen Vorteil zu wahren suchen; ob es ihnen gelingt, ist eine andere Frage. Das Übernahmepaket zur Rettung der Banken, just in den USA ersonnen, steht auch für dieses Trigon. Kapitalisten werden Sozialisten: wer hätte das gedacht? Mars, Merkur und Venus bilden immer noch ein Stellium in der Waage, wobei Venus bestimmend ist, denn sie ist hier zuhause, dann kommt Merkur, er steht in seiner Triplizität, und zuletzt Mars, er ist in der Waage peregrin, im Exil, denn sein Zeichen Widder liegt gegenüber in Opposition. Es ist vielleicht gut, wenn der Krieger schwach ist; oder soll man sagen: diplomatisch? Hermes, der Götterbote, ist nun wirklich zwischen Mars und Venus unterwegs. Die Geschwindigkeiten gleichen hier einem Tanz: hatte sich Merkur bereits am 10.09 von Mars entfernt, so nähert er sich ihm jetzt, noch nicht rückläufig, bereits wieder an. So trägt er wirklich Botschaften zwischen Mars und Venus in der Waage hin und her. Die Börse springt dazu auf und ab, während Pluto Volldampf voraus in den Steinbock geht, um gesetzliche Regelungen zu treffen, die dem Spuk Einhalt gebieten sollen. Uranus und Saturn kämpfen derweil um die Vorherrschaft, das Alte endlich abzulösen.
Marmeladen-Experiment
Nürnberg 20:29 – als Werbegeschenk gewissermaßen mache ich jedes Jahr eine Marmelade, aber manchmal wird sie so gut, da mag ich sie lieber selbst essen! Wie sie dieses Jahr gelingt, kann ich noch nicht sagen, es ist ein Experiment. Ich habe Roh-Rohr-Gelierzucker gekauft, dasselbe Zeug, aus dem in Jamaica dieser viel zu gute White-Rum gemacht wird, den man hier – Gott sei Dank – nicht bekommt. Meine Marmelade hat deshalb etwas tropisches:
Foto Markus Termin ©
Man nehme:
1/2 kg Äpfel geschählt
1/2 kg Pfirsiche ungeschält
1 Bio-Zitrone, kleingeschnitten
Zitronenmelisse vom Balkon, zwei handvoll Blätter, mit Schere in kleine Stückchen geschnitten
Frischen Ingwer, ganz klein und geraspelt
Muskatnuss von ganzer Nuss eingerieben (fertig geriebene hat kein Aroma)
Saft von einer Zitrone
1 kleine superscharfe rote Chili-Schote, kleingeschnitten
1 Messerspitze Salz
5oo gr. Roh-Rohr-Gelierzucker (tolles Wort)
Jetzt bin ich gespannt wie´s wird! Riecht super!
Alles drei bis vier Minuten aufkochen und in vorbereitete ganz saubere ehemalige Schokoladenmußgläser schütten, und ein paar Minuten auf den Kopf stellen (natürlich mit Deckel).
P.S.: Astrologisch interessant, Merkur trägt eine Nachricht von Venus zu Mars, und wieder zurück! Morgen dazu mehr.
Nachtrag 21:11 – Ausnahmsweise mal höre ich Bob Dylans Musik mit seiner erbärmlich-schönen Mundharmonika nebenbei. Es beruhigt mich, dass er so schlecht spielt, und trotzdem eine so nette Stimmung macht. Die Marmelade ist dermaßen gut geworden, ich fürchte, die Gläser müssen verlost werden, wenn überhaupt: mixen mit dem Zauberstab nicht vergessen, während es kocht, und aufpassen, dass ihr keine heißen Spritzer abbekommt!
Urwald oder Park?
Nürnberg 22:15 – In meiner Kindheit gab es Bilderbücher des technischen Fortschritts, die zeigten uns eine Entwicklung auf, nach der spätestens im Jahr 2000 keine qualmenden Otto-Motoren sich durch enge Gassen quälen würden, sondern man sah futuristische Konzepte von elektoangetriebenen Luftkissenfahrzeugen. Zwar legte man das Wort „Fortschritt“ im Westen und im Osten etwas anders aus, doch egal ob Kombinat oder Staubsauger, man wußte, was gemeint war.
Fotos Markus Termin ©
Heute scheint man sich brav an der Realität des Machbaren zu orientieren. Saturn steht dazu passend in der Jungfrau. Doch wenn dieses Prinzip durchläuft, so will es dadurch auch endlich verarbeitet werden, sogar überwunden. In Nürnberg wurde jüngst die „führerlose“ U-Bahn als Ereignis gefeiert, und obwohl sie in einer Pannenserie steckt, soll das Konzept auf weitere Linien erweitert werden. Ich würde mir jedoch, passend zur Uranus-Saturn Opposition und zur anhaltenden Rezeption von Neptun und Uranus, etwas völlig anderes wünschen: eine völlig neue Sichtweise auf die Technik. Man müßte den Motor umdrehen, der zur Zeit die Natur zerstörend arbeitet, und dafür sorgen, dass Prozesse des Wachstums lohnend immer nur Prozesse der Verträglichkeit von Natur und Kultur sind. Das ist, theoretisch, möglich. Es rechnet sich sogar. Tut man es nicht grundsätzlich, ist kein einziges Propaganda „Kliemaziel“ zu erreichen, den ein verbrauchendes Wirtschaftswachstum wird immer zusätzliche Energie erfordern. Warum wird es nicht gemacht? Unter der Vorgabe des vermeintlichen Nutzens und der vermeintlichen Gewinnmaximierung lebt sich eine destruktive Wut auf die Natur aus, wobei Natur sowohl die äußere Natur ist, als auch unsere eigene, innere Natur. Teile dieser Anschauung sind wohlbegründet: ein Tsunami oder ein Hurrican lassen Pfützen zurück, in denen Mücken brüten, die ganze Landstriche nahezu unbewohnbar machen. Menschen lassen Menschen zurück, schlimmer, als wenn ein Tsunami drüber gegangen wäre. Wir brauchen ein neues Verständnis, eine neue Balance von Kultur und Natur. Wenn der Mensch eine ursprüngliche Landschaft auch nur fotografiert, hat er sie auch schon in seinen Kulturraum integriert, und das ist gut so. Möglicherweise haben Menschen die Landschaften dieser Erde schon immer sehr viel stärker geprägt, als wir uns das überhaupt vorstellen können. Vielleicht gibt es überhaupt nur Kulturlandschaften? Deutschland jedenfalls ist eine reine Kulturlandschaft, mühsam den baumlosen Sümpfen nach der Eiszeit abgerungen. Der Amazonas? Vielleicht nur ein riesiger verwilderter Garten. Die Antarktis? Man darf gespannt sein, was sich dort unterm Eis wirklich befindet. Die Sahara? Liegt auf einem riesigen Süßwassersee unter der Erde, war noch in historischen Zeiten Kornkammer, die Wüste viel kleiner. Deshalb meine ich, wir sollten ruhig etwas utopischer denken. Die Natur ist schön, aber sie ist nicht idyllisch. Wir müssen den Standpunkt des Menschen neu definieren, Abstand nehmen von Natur-Verklärung und Natur-Zerstörung, die sich gegenseitig zu bedingen scheinen. Die Techniken für die Utopie sind da: leicht ließe sich in Deutschland ein Nahverkehrssystem aus GPS gesteuerten Elektroautos realisieren, in dem es keine „Verkehrsopfer“ mehr zu verrichten gibt. Hier ist es notwendig, zu fragen „Warum brauchen wir Opfer?“ Angeblich zurückgehende Zahlen als Beruhigungspille und die ins Gewohnte gehenden „tausende“. Und es wäre eine große Geste, wenn die christlichen Kirchen sich dieser Frage öffnen würden, sich also Rechenschaft darüber ablegen würden, wozu sie denn das Jesus-Opfer wirklich brauchen? Die Antwort auf diese Frage ist der Schlüssel zu unserer Zivilisation. Fallen müßte dafür die Idee der Raserei als Männlichkeits-Protz-Gehabe. Es gibt andere Wege, um Männlichkeit zu beweisen, neue vielleicht. Doch das erste ist: zu erkennen, wie absurd rückständig gerade diejenigen sind, die den technischen Fortschritt auf ihre Fahnen geschrieben haben. Es wird Zeit, dass die Kultur wieder übernimmt und sich nicht von Teilchenbeschleunigern die Ziele vorgeben läßt.
Fische-Vollmond und Hillary Clinton
Nürnberg 19:38 der Mond ist unten noch nicht ganz rund, die Aufnahme stammt von vorgestern. Vollmond war tatsächlich heute, und zwar um 11:15.
Fotos Markus Termin ©
Hillary Clinton ist ein paar Tage vor Vollmond geboren, aber ihr Fische-Mond steht im Trigonalzeichen zur Skorpion-Sonne, es ist jedoch kein echtes Trigon, was viel besser wäre. Oskar Adler schreibt: „Mit eigenartiger Kraft tritt die Kunst hervor, sich in den Seelenzustand gerade derjenigen zu versetzen, die durch den eigenen Machttrieb am meisten in Mitleidenschaft gezogen wurden. Seelenegoismus und -altruismus – Seelenhammer und -amboß verschmelzen miteinander zu einem schwer zu sondernden Konglomerat, das als Entwicklungsreiz das Leben unaufhörlich begleitet. Die Trigonstellung kann hier viel Segen stiften.“ Die Mars-Pluto-Saturn Konjunktion im Löwen fällt auf Barack Obamas Sonne. „It´s not easy“, sagte sie. Genau eine solche Konjunktion hatte übrigens Franz-Joseph Strauß (06. Sep. 1915 10:00, München), nur bei ihm im Krebs. Zwar stimmt Hillary Clintons Geburtszeit sicher nicht auf die Minute genau (26. Okt. 1947 in Chicago um 20:00), aber ich denke, wir können uns auf einen Krebs-Aszendenten einigen, also ein paar Minuten später:
Wie ich darauf komme? Wegen dem Mittel der emotionalen Erpressung, zu dem dieser Aszendent neigt (die Lichter im Krebs ebenso), wenn er nicht gerade eine Wassermann-Sonne hat. Die Tränen in den Augen, die Wahlergebnisse verändern. Es ist natürlich ein ziemlich trügerisches Bild, denn hätte ein Mann in einer ähnlichen Situation Tränen in den Augen, er würde ein Waschlappen genannt, gerade in den USA; bei einer Frau nimmt man dies als Stärke: „endlich zeigt sie Emotionen …“ Doch, wie dem auch immer sei, ich glaube, Ms. Clinton ist noch nicht aus dem Rennen. Nicht für die Präsidentschaft vielleicht, aber auf jeden Fall für´s Außenministerium. Meine Gründe sind der Jupiter in ihrem Haus 7, der nach langer Rückläufigkeit Fahrt aufgenommen hat, und der im achten Haus den inneren Wandel begünstigen wird, und das Geld zurückbringen, das sie in ihre Campagne investiert hat. Hillary weiß, dass sie der anderen inzwischen prominten Frau, dem ultra rechten shooting star Sarah Palin, das Feld nicht kampflos überlassen kann. Außerdem wird die Sonne bald über Neptun gehen, der Haus 10, ihre Ziele beschreibt, mal schauen, was wir dann hören.
Sarah Palin
Nürnberg – nun regnets in Strömen, und tatsächlich zieht sich ein langes ausgerolltes Band Wolken über den Atlantik von Amerika bis zu uns, und immer noch wettert also „Gustav“, der bei uns nicht mehr die Kraft eines Sturmes hat. Der Mond steht im Wassermann, da gibt es einen guten Grund, sich Sarah Palin nochmal genau anzuschauen. Die Quelle ist „Starlight News“.
Mit dem Argument, sie trage wohl die „typische“ Löwen-Brille wird dort dem Löwe-AC einige Wahrscheinlichkeit eingeräumt. Man muß hier sehr differenzieren zwischen Sonnen Löwen und Löwe- Aszendenten. Meiner Erfahrung nach sind die Löwe-Aszendenten nicht selten von der Vision durchdrungen, Dinge, die andere erst mühsam lernen müssen, bereits als Geburtsrecht zu besitzen. Man versucht ihnen entgegenzuhalten, wie sehr es Sinn machen würde, sich Kenntnisse auf verschiedenen Gebieten anzueignen, damit sie ihr Gegenzeichen, den Wassermann, das Geist- und Intelligenzzeichen schlechthin, sich selbst auch eröffnen würden, denn, wie jedem anderen Menschen, steht ihnen das ja zur Verfügung! Ja, sagen sie dann, gerne sind sie bereit, das zu tun, wenn sie nur in der einen Sache, um die es im Leben konflikthaft immer gerade geht, siegen dürften, als hätten sie die Sonne in diesem Zeichen. Nimmt man Mrs. Palins erstes Fernsehinterview, ausgerechnet zum 11.09. ausgestrahlt, dann ist sie dieser Löwe-AC. Denn sie hat zwar viele Ansichten und Ansprüche, auch ein paar flotte Sprüche – Russlandpolitik kann sie, weil man Russland von Alaska aus sehen kann – aber in den Details ebenso wenig oder viel Ahnung, wie irgendein Durchschnittsamerikaner. Das perfide ist nur, dass eben dass sie so wählbar macht. Sie ist, wie wir, deshalb wählen wir sie. Dazu gehört auch die Maskenhaftigkeit ihres Wesens, die sich aus der Wassermann-Sonne und dem Wassermann-Mond potenziert. „Die Übung, das eigene Wesen hinter der allgemein gebräuchlichen Maske zu verbergen, wird hier fast zur Lebensnotwendigkeit“, schreibt Oskar Adler. Nun kommt aber zu all dem bei Mrs. Palin natürlich dazu, dass vier persönliche Planeten im Wassermann im Grunde genommen für einen Aszendenten-Ausgleich sorgen sollten. Meiner Erfahrung nach tun sie das nicht; jedenfalls ist es in dieser Position nur mit Demut möglich, da dran zu kommen, und Demut ist nun wirklich kein Löwe-AC Thema. Unabhängig von der Geburtszeit ist der bemerkenswert gradgenaue Transit Neptuns auf ihrer Geburtssonne im siebten Haus. Hat man die Sonne in Haus 7, zumal wenn sie noch den Aszendenten berherrscht, erfüllt sich das Wesen nur im Kontakt mit anderen. Man ist merkwürdig abhängig vom „Du“, weil dort auch das „Ich“ lebt. Das ist kein Unglück, weil diese Menschen uns viel von der Illusion nehmen, wir seien gar so individuell. Kommen Personen mit Sonne in Haus 7 in Gesellschaft, so ist es, als würden sie jeden darauf ansprechen müssen, ob er oder sie nicht irgendwo ihr „Ich“ gesehen hat. Sie widmen sich jedem Gesprächspartner mit großer Intensität, aber es geht in erster Linie darum, im Spiegel des anderen eine Würdigung der eigenen Bemühungen zu finden, das eigene Spiegelbild gar. Der Effekt ist: jeder fühlt sich ernst genommen und befragt, nur die Person mit Sonne im siebten Haus wird ihr „Ich“ so nicht finden, und das tun, was einer Wassermann-Sonne mit Mond-Wassermann sowieso auferlegt ist: eine Maske tragen, die ihre Einsamkeit verbirgt. Nun muss es aber, wie gesagt, kein Hinderungsgrund sein, mit dieser Ich-Projektion in den Bereich des „Du“, also in den Bereich des anderen, Vice-Präsidentin zu werden; Neptun, der normalerweise die Sonnen-Identität mit diesem Transit in Frage stellt, könnte ebenso für eine gewaltige Anziehungskraft der Massen wirken: sie ist ein Traum, sagen die Leute dann. Dies wäre freilich nicht von Dauer. Irgendwie muß man mit so einem Neptun-Sonnen Transit umgehen. Ich kenne Wassermann-Sonnen, die dabei einen plötzlichen Abfall ihrer Blut-Trombozyten erleben, ohne dass eine organische Ursache wirklich feststellbar wäre. Andere Wassermann-Sonnen widmen sich geheimnisvollen und sehr bitter schmeckenden Rauschsäften aus dem Urwald, um sich mit deren Hilfe die „Maske vom Gesicht zu reißen“, jene quälende Distanz zwischen sich und den anderen, die alle Wassermann-Sonnen erdulden müssen. Für Sarah Palin könnte der Rausch ihre Vize-Präsidentschaft sein. Würde es tatsächlich so weit kommen, dann wäre jedoch der Zauber nach dem Neptun-Transit rasch vorbei. Am 22. Dezember geht Neptun direkt über ihre Sonne, und bis dahin wird klar sein, ob ihre Identität sich im Amt auflöst, oder ob sie vielleicht gerade an dem Punkt angekommen ist, wo ein Wendepunkt im Leben ihren ganzen bisherigen Werdegang sogar in Frage stellt. Für das Zweitere spricht die Saturn-Opposition, die sie noch vor sich hat.
Den Neigungswinkel erahnen
Nürnberg 18:58 – was ganz einfaches heute mal. Auf der Weltwetterkarte sieht man (bitte das Wort „Weltwetterkarte anklicken) wunderbar die Ausläufer des Hurricanes Gustav, der uns diese Tropenluft bringt. Das wird aber nur klappen, wenn Sie den Link heute noch anklicken, oder die Tage, denn später haben sie die Weltwetterkarte schon aktualisiert. Es macht aber auf jeden Fall Sinn, sie sich anzugucken, und aus den abstrakten Formeln der Wetterfrösche konkret sichtbare Wolkenbewegungen zu machen, die zeigen, wie es weltweite und regelmäßige Ströme von Energie gibt, die uns mit anderen Ländern verbinden, und denen die Politik und die Nationen wohl egal sind. Nun aber das Einfache: hier sind zwei Bilder. Das eine ist ein Foto, das andere ein Horoskop. Das Foto zeigt den noch Steinbock-Mond von gestern und das Horoskop die selbe Ansicht als graphische Darstellung. Man kann hier sehr gut sehen, wie die Ekliptik, also die Bahnebene der Planeten zur Erde geneigt ist.
Foto Markus Termin ©
Zwar auf dem Foto nur ein winziges Pünktchen, doch das ist Jupiter rechts neben dem Mond. Nun ist klar, Mond und Jupiter stehen, bzw. standen (Mond ist jetzt schon im Wassermann) im Steinbock. Nun die untere Darstellung:
Hier sehen wir Mond und Jupiter im Steinbock genau zum Zeitpunkt der oberen Fotografie. Sie sind elf Grad voneinander entfernt. Soviel machen also elf Grad aus. Wenn man das weiß, hat man ein Gefühl für den ganzen 360 Grad Kreis! Mond steht am höchsten Punkt der Ekliptik, der aber erstaunlich tief (Ich stehe in einer leichten Senke und fotografiere bergauf) ist, während Jupiter am MC, dem Medium Coeli zu liegen kommt. Denkt man sich nun den tropischen Tierkreis (unseren, nach den 30 Grad Abständen) wie eine Frisbeescheibe um die Welt gelegt, so kann man anhand des Fotos den Neigungswinkel erahnen, mit dem die Welt in Bezug auf die Planeten und die Sonne im Augenblick durch den Weltenraum saust. Und, wie ich finde, sind auch die Aspekte als exakte Formen der Verbindung durch solche Darstellungen sehr verständlich, denn aus dem Filigranen entsteht auch der Gedanke einer Symmetrie.
„Teilchen“ (sic!) beschleunigen
Nürnberg 21:12 – wenn der Mond durch die Zeichen geht, dann aktiviert er in unserem Horoskop, also auch in unserer Seele, eben jenen Bereich, den er durchwandert. Die Konjunktion mit Jupiter bringt, es ist offensichtlich, das unglaublichste Wetter, zumindest bei uns, und so wird der Liebe Gott die Gedankenkraft angeregt haben, die uns dazu bringen will, die Welt neu zu interpretieren. Kurz zum Bild: Jupiter, man sieht es bei Wolkenfreiheit, ist etwas zwei handbreit oberhalb des Mondes:
Foto Markus Termin ©
Auch die Physiker beim CERN in Genf wollen das morgen, und gerne würde man ihnen gutes Gelingen wünschen. Oft fragt man sich, warum der modernen Physik ein solches Misstrauen entgegen gebracht wird? Die Antwort ist einfach: seit den Atombombenabwürfen in Japan ist klar geworden, dass die Kraft der Gedanken in der Lage ist, menschheitsvernichtende Dinge hervorzubringen. Wäre es keine Verhöhnung der Opfer, so müßte man sagen: der Mond, das innere Kind der Menschheit, ist verletzt. Auch morgen wird der Mond noch im Steinbock sein. Man neigt im Steinbock-Mond mehr zu mathematischen, denn zu sprachlichen Kenntnissen, und das ist interessant, weil die Herren Wissenschaftler – falls was passiert, werden sie sagen: „sorry, wir mußten es einfach ausprobieren!“ – mit moralischem Instinkt für ihr Experiment das richtige Datum gewählt haben, um den nine eleven Schwachköpfen die show zu stehlen; hätte sich auch nicht gut gemacht, zum siebten Jahrestag der Zwillingsturm-Welttraumatisierung. Welches Experiment? Es geht um einen Geschwindigkeitsrekord: man will fast Lichtgeschwindigkeit erreichen; jeder ahnt, dass damit, könnte man die Marke tatsächlich knacken, die Erde WARF-Antrieb bekommen würde: willkommen auf der Brücke, Captain James Tiberius Kirk! Übrigens: Wissenschafler lieben Sience Fiktion (siehe Florian Freistetter, von dem in diesem Blog bereits die Rede war). Sicher hat man unter den scherzenden Wissenschaftlern darüber nachgedacht, ob nicht auch der nine eleven Tag – „was war das gleich? – oceans eleven – hahaha …“ in Frage kommt; dass sie sich für einen Tag vorher entschieden haben, muß man ihnen hoch anrechnen, und eröffnet die Kategorie, die Liga, in der sie spielen.
O.k., soweit: und nun die harten Tatsachen (derAbsatz ist für Ulrich Berger): es wurde noch nie eine konstante Lichtgeschwindigkeit gemessen. Jede Messung der Lichtgeschwindigkeit bringt andere Ergebnisse. Man hat dies bisher auf Messungenauigkeiten geschoben, die freilich recht groß sind, es wäre jedoch ebenso denkbar, die alte Äther-Idee wieder hervorzuholen, und mit sehr sehr guten Gründen! Warum ist das Experiment am CERN in Genf so gefährlich? Der Grund ist dieser – und das wissen Physiker, nur sind sie Hasardeure, ein Wort, dessen Revitalisierung wir Gerhard „Gasprom“ Schröder in Beschreibung des Georgien-Kriegs (lassen wir das euphemistische „Konflikt“) „verdanken“ – man braucht ein halbes Atomkraftwerk, um so ein winzig kleines Teilchen auf 180 zu bringen: no lie! Einstein (genialer Fisch) hat nämlich ausgerechnet: die Energie, die nötig scheint, Masse zu beschleunigen, wird um so größer, je schneller die Masse ist. Also: winzig, winzig und noch kleiner, auf der einen Seite, und – Masse, Masse und gewaltig viel Energie auf der anderen Seite (Mars in der Waage im Quadrat zur Weisheit). Was wollen die? Die Suche nach den tollen neuen Teilchen, den sogenanten Higgs-Teilchen, ist sicherlich popustischer Quark, der nur ihren Vorstellungshorizont beschreibt. Was sie wirklich wollen, ist dieses: sie wollen den Käfig sprengen. Sie wollen ihr eigenes Postulat, die begrenzte Lichtgeschwindigkeit ad Absurdum führen. Sie wollen, simpel ausgedrückt, solange gegen das Gragentor ballern, bis das Fenster in der Nachbarschaft kaputt geht. Dabei sind diejenigen ganz besonders ’seriös‘, die jede Spekulation über ein mögliches unkalkulierbares Risko mit onkelhafter Miene und dem professoralen Einstein Imitat-Image lächelnd von sich weisen. Denn schließlich möchten sie die Erkenntnisse, die allein in der Lage wären, dieses Risiko auszuschließen, durch das gigantische Experiment selbst erst gewinnen. Schon allein die Aussage „Schwarze Löcher würden ganz schnell verstrahlen“, führt die Definition dieser vielleicht oder vielleicht auch nicht existiernden Dinger ad absurdum: sie sollen doch – angeblich – nicht strahlen, sondern sogar Licht mit unerbittlicher Gravitationskraft auf minimalstem Raum ansaugen? So bringt man das Wort „verstrahlen“ in den Umlauf, und das ist dann harmlos, schließlich hat ja jeder eine Mikrowelle und verstrahlt worden sind seit Tschernobyl auch schon viele. Und, hat es Ihnen geschadet? Sicher wird es auch einen sehr guten Grund dafür geben, die Anlage des CERN hundert Meter unter der Erdoberfläche zu bauen. Vibrationsarmut? Dabei kostet das Runterkühlen dort unten wesentlich mehr Energie, denn es ist warm, hundert Meter in Mutter Erdes Bauch. Wissenschaftler sind wie kleine Kinder. Insofern kommt zeitgemäß die richtige Antwort von Google, dass Goggle nämlich den neuen Serverpark auf einem Gezeitenkraftwerk baut. Das ist Change! CERN ist der Zwölfzylinder mit Kohlendioxyd-Rausch. Das ist McCain/Palin. Gerne würde ich mir keine Sorgen machen, mal davon abgesehen – was unmöglich ist – ich glaube nicht daran, dass die Lichtgeschwindigkeit wirklich konstant ist, und sie ist auch auch nicht der Massstab zur Beschreibung des Kosmos (κόσμος), sondern nur unseres Intelligenzhorizonts. Deswegen sind auch die modernen Mythen von „schwarzen Löchern“ Fabeln im Ereignishorizont der Phantasie. Doch gerade das ist es eben. Dem Welterklärungspuzzle fehlen dicke Bausteine. Wir verstehen das Prinzip des Lebens nicht, obwohl ein Hurrican offensichtlich genau so aussieht, wie eine Galaxie (aus altgriechisch γαλαξίας, galaxías „Milchstraße“). Nun will man ins Auge des Sturms vordringen, lästert mit Namen wie „Gottesteilchen“ – : Wir werden uns um die Wissenschaftler kümmern müssen, wenn sie gescheitert sind, eine Art Psychotherapie im gekrümmten Raum. Und dass wir dafür das Risiko eingehen, dass sie unsere Welt in die Luft jagen, das sollten sie uns hoch anrechnen. Übrigens: Jesus ist das Licht der Welt, sonst niemand.
Wenn sie denn scheitern sollten, hier eine neue Idee: versucht doch mal, Lichtteilchen abzubremsen. Hm? Sollte zwar nicht funktionieren, laut eurer tollen Theorie, die so supergut funktioniert, dass ihr schon Handys bauen könnt, aber vielleicht gehts doch?
Chart für den exakten Zeitpunkt des Fotos oben: mit Lichtgeschwindigkeit, absolut!
P.S.: Für den Tag des morgigen „Experiments“ stehen Sonne und Uranus in genauer Opposition. Wird schon schiefgehen!
Biene auf Basilikum
Basilikum?
Libasicum
Cum libasie?
Si cum bali!
Nürnberg 23:00 – Markus, Mars und Venus im Trigon zu Neptun, Mondknoten und Chiron, und im Stundenbild die Kombination Kreativität und Ziel. Hoffentlich hat Obama einen Astrologen im team, und einen Fische-Berater für seinen Uranus! Merkur und Bienen gehört zusammen, und er ist es auch, der die Botschaft des Ausgleichs und der Diplomatie der Heilung (Chiron) und der Vision (Neptun) überbringt. Es ist gut, dass die Demokraten in den USA rechtzeitig vor dem Wahltag aufgeschreckt werden …
Fotos Markus Termin ©
… den ganzen Tag suche ich nach Ansatzpunkten für die Wahl in den USA – ist es Zeit für den Change, den McCain und Sarah Palin gar nicht bringen können, weil die Verstrickungen viel zu tief gehen. Ich spreche hier mit einer gewissen Autorität, denn mein Bruder lebt in den USA, er hat einen amerikanischen Pass, und er wird Obama wählen, und seine Frau tut das auch! Obama muß außerdem die Latinos auf seine Seite bekommen, und die Minderheiten vereinen, um die Minderheit der fundametalistischen Menschen-Opferer, und das sind – basically – die Republikaner, wieder dorthin zu verbannen, wo sie hingehören: in die Minderheit. Sie lügen, sie wollen die Natur zerstören, sie sind undiplomatisch. Doch mit Mars, Merkur, Venus in der Waage ist es Zeit für Diplomatie und die Logig. Bis November läuft noch viel Wasser den Ohio runter. Astrologisch konkret dazu die nächsten Wochen mehr.
Werden sie mich nehmen?
Nürnberg 21:37 Unteres Horoskop ist das Fragehoroskop einer Kinderkrankenschwester, die wissen wollte, ob es eine Möglichkeit gäbe, in ihren alten Beschäftigungsstand wieder einzusteigen. Sie hatte einige Jahre nicht mehr in der Klinik gearbeitet, in die sie nun, nach Jahren der Selbstständigkeit, wieder hinein wollte.
Was natürlich gleich auffällt, ist der Jupiter in Haus 10, rückläufig. Passt ausgezeichnet zum Wiedereinstieg (Rückläufigkeit) in einen bereits ausgeübten Beruf. Sowas sieht man als fantastische Bestätigung der Frage an; Eric van Slooten spricht von „Wiederspiegelung der Frage“. Der sogenannte Hauptsignifikant der Fragenden selbst ist jedoch Saturn, und würden wir uns nur an alte Regeln halten, so dürften wir nicht deuten, denn er steht im Haus 7, dem auch der Astrologe selbst zugeordnet wird; Jupiter freilich ist Herr über ihr eingeschlossenes Haus Fische, und das macht wieder Mut, denn er steht ja wieder stark in einem Eck-Haus und trotz Rückläufigkeit im eigenen Zeichen. Wir sehen auch, wie schwierig die Aspekte sind, die Jupiter hatte. Seine Rückläufigkeit gilt nicht als Schwäche, wenn es um einen Wiedereinstieg geht. Die Sonne strahlt im Krebs in Haus 6. Das passt nun wieder sehr gut, denn Krebs ist das Familienzeichen, perfekt für Kinder und mit ihnen zu arbeiten, denn Arbeit ist das Haus 6. Auch pflegt Uranus (noch ein Nebensignifikant der Fragenden) ein zunehmendes Trigon zur Sonne in diesem Haus. Wir erkennen also, es macht Sinn, die neuen Planeten zu integrieren. Fragt man z.B. nur diesen Uranus, der immerhin neuer Herr des Wassermann-AC ist, so sagt er: ja es wird sein, du wirst dort arbeiten. Allerdings gibt es eine Bedingung, die mit dem Uranus in den Fischen eingeschlossen zu tun hat. Der Mond, ebenfalls Signifikant der Fragenden geht auf Saturn zu, der nun aber nach alter Regel ihr Hauptplanet ist: Mond beherrscht zusätzlich Haus 6, das der Arbeit.
Was geschah wirklich?
Es dauerte ziemlich genau ein Jahr, bis die Fragende wirklich die Stelle angeboten bekam, die sie auch haben wollte. Mond und Saturn stehen in einem fixen Zeichen und haben einen Abstand von etwas mehr als einem Grad, daher sind sie langsam. Allerdings bekam sie den Job nicht in einem Angestelltenverhältnis, sondern als Partnerschaft, also weiter auf selbstständiger Basis. Daher Saturn in Haus 7, dem Haus der Kooperation in einem gleichwertigen Verhältnis. Um jedoch dorthin zu kommen, war es nötig, vom team der anderen Schwestern, die sie noch von früher kannten, unterstützt zu werden, und sogar erst einmal eine Vertretung in der Wassergymnastik für Mutter und Kind zu übernehmen, und dafür sogar (Chiron) eine zusätzliche Qualifikation zu erwerben. Man sieht also: Pluto kann im Haus des teams (11) die Überbrückung der Opposition Neptun-Saturn übernehmen, und hat dies auch getan. Und die Wassergymnastik erklärt nun auch das eingeschlossene Fische-Haus und den Neptun als Signifikanten für die Fragende. Diese Wasser-Aufgabe wurde bescheiden bezahlt und stellt sich als Neptun-Mars Quadrat dar. Und die Quadrate, die Venus und Mondknoten zu Jupiter hatten, stellen sowohl den äußeren (Südknoten) als auch den inneren (Nordknoten) Widerstand dar, den es zu überwinden galt, denn nicht alle wollten eine Wiedereingliederung in alte Zusammenhänge so ohne weiteres zulassen. Ein überaus interessantes Detail: der neue Arbeitsbeginn fälllt genau auf den Tag des Endes der zweiten Rückläufigkeitperiode von Jupiter nach Fragestellung, was dem Abstand zur Konjunktion Mond-Saturn entspricht, nämlich 2 Grad!
















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