Ereignis, Fotos

Horoskop zur Reise

Nürnberg, 20:37 – ich hatte dieser Tage noch mein „Reisehoroskop“ versprochen:

img_0113Fotos Markus Termin ©

Unten der Moment des Abflugs. Dieses Horoskop zeigt für 11:35, Nürnberg den 30.03.09 Neptun im Haus der Fernreisen, dem Haus 9. Mond steigt auf und ist eingeschlossen im Stier. Neptun in Haus 9 als Regenreise zu deuten, bzw. als Reise zum Neptun, wäre wohl angemessen. Jupiter in Haus 9 bürgt jedoch dafür, dass es auch eine gute Reise wird! Tatsächlich entsprach aber der eingeschlossene Mond unserer Situtation: abhängig von der Hauswirtin (wohl eine Stier-Frau) und ihrer liebenswürdigen Bereitschaft, meist die Heizung laufen zu lassen. Schließlich sind aber alle Mittelmehr-Inseln Neptun, bzw. Jupiter zugeordnet. Als Chiron 1977 frisch entdeckt worden war, schrieb Zane B. Stein gleich ein schönes Büchlein über ihn. Darin findet sich neben allerlei Geistreichem auch die Bemerkung, in der Stundenastrologie würde Chiron für eine Sache stehen, die außerhalb der eigentlichen Frage wäre. Das ist in diesem Fall nicht möglich, weil es sich nicht um eine Frage handelt, sondern um ein Ereignis. Trotzdem mag ich Zane B. Steins freundlichen Hinweis. Der Glückspunkt zeigt sich auf dieser Reise im Haus 3, auf kleinen Reisen. Und tatsächlich tarf dies durchaus zu, denn jeder Ausflug war – trotz Regen – ein großer Gewinn.

Casa Margarita, Pension, Sóller, Mallorca, Spain.

reisehoroskop-ohne-aspekte

Wer auch immer uns begegnet, wird hier durch den rückläufigen Saturn dargestellt. Saturn steht – von seiner Seite aus betrachtet – im Haus 10 – von unserer Seite aus betrachtet in Haus 4. Hier folgen wir wieder dieser geheimnisvollen Spur – Astrologie Nr. 6 – jener Versuch, zu begreifen, was es auf sich hat mit der Tatsache, dass „du“ und „ich“ sich als Bedeutungsebenen im Horoskop gegenüber stehen. Bedeutungsebenen?

Hierzu müssen wir uns bewußt sein, dass die Hellenen unter Horoskop nur das erste Haus verstanden. Sie beobachteten, näher am Äquator, die im Osten aufsteigenden Zeichen.

Nochmal zur Erinnerung: es (das erste Haus) bedeutet, da sich die Erde dreht, die Richtung in welche sie sich dreht.  Ich verdanke diesen Hinweis, wie auch weitere zur feministischen* Astrologie, Ulrike Vollmers Schriften. Wie eine Kugel dreht sie sich gegen den Uhrzeigersinn, während die Zeichen – dreißig Grad ein jedes für sich, und zwar nicht wegen des Himmels, sondern wegen der Einteilung – gleichzeitig aufsteigen. Dem subjektiven Gefühl mag es umgekehrt vorkommen, dass eben die Sonne aufgeht und alles andere, nicht aber die Erde sich dort herunterrollt. „Oben“ und „Unten“ sind diesbezüglich ohnehin obsolet, Laufrichtung nicht: sie bleibt gültig. Wenn nun die Begegnungsqualität Saturn ist und rückläufig, ist das an sich zu deuten als konservativ, rückwärtsgewandt. Und im Haus 4 bezieht sich das auf den Beruf des Gegenübers (denn mein Haus 4 ist sein Haus 10) – einerseits – oder mein eigenes Herkunftshaus (mein Haus 4). Um beim Bild zu bleiben: mein Gegenüber bei dieser Reise kehrt ein in mein Haus 4. Da eine alte Zimmerwirtin (Saturn), Donna Margarita, sie betont, 71, und putzt, zumindest in der Nebensaison oder sogar in der Hauptsaison alles selber, dies tatsächlich in Ausübung ihres Amtes tut (nämlich Zimmer putzen,  obwohl ich sie weitgehend davon abhalten konnte) ist auch auf ganz wirklicher Ebene  – Saturn als Gast im eigenen Raum, aber doch auch in Ausübung ihres Berufes – wie immer – eine Analogie gegeben.

Sie merken also, die Ich – Du Achse ist deshalb so wichtig, weil Begegnung mit anderen im Leben Alles ist. Um sich dies für die Astrologie nutzbar zu machen, die ja behauptet, anhand der Kreisteilung durch 12 bestimmte Aussagen über die Begegnung machen zu können, wenn sie nur eine Zeit kennt, brauchen wir ein Gefühl für das aufsteigende und das absteigende Zeichen. Haben sie es schon? Während ich dies schreibe kommt gerade die Jungfrau hoch und Saturn steigt in den Himmel.

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Ich bin dafür, dass man die Horoskope in ihrer ganzen Aussage erfasst, und die Vorgaben von Lilly und Frawley nur als Hilfskonstruktion benutzt. Der andere Ansatz entspricht mehr dem, was Johann Hjelmborg und Lousie Kirsebom machen. Die beiden leben einen Teil des Jahres auf der Atlantik-Insel La Palma, wo es ein Observatorium und einen vor Lichtstreuung geschützten Bereich gibt.

Das Horoskop oben hat sehr viele Planeten im Berufshaus und Uranus hat sich für mich immer als zuverlässiger Begleiter beruflicher Entwicklungen erwiesen. Im Reise-Horoskop steht er im Haus 10, wie auch Mars. Meine Absicht, dort (auf Mallorca) ein Seminar vorzubereiten, wird also durch Mars und Uranus dokumentiert. Die kommende Opposition von Mars zu Saturn zeigt aber, dass dies der Begegnungsqualität Steinbock/Saturn widerspricht. Uranus in 10 steht aber auch für die Veränderung meiner Ziele. Dies sind jeweils nur ausgewählte Beispiele  einer Vorgehensweise. Für das konkrete Arbeiten mit dem Geburtsbild braucht man auch ein Radix (Ort und Zeit) dazu, denn es wird ja dann gerade interessant, zu sehen, wo läuft denn Saturn R in meinem Horoskop, wenn er im Ereignisbild folgende Aussage hat.

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So schön es auch dort sein mag, ich überlege doch ernsthaft, mit Brigitte das Seminar auf La Palma zu machen. Das liegt mitten im Atlantik. Wenn wir einen Plan haben, kommt das hier in den Blog, wahrscheinlich schon bald.

*feministische Astrologie bietet auch Barbara Hutzl-Ronge. Ihre beiden Tierkreiszeichenbücher schließen eine echte Lücke zwischen Ethnologie und Astrologie!

Fotos

Astrologie Nr. 5

Bemerkenswert, wie sich dieser verästelnde Baum im Hintergrund als Herzadern des roten Symbols auf dem Schild vortsetzt. Und neben dem Herz fliegt keusch Armors Pfeil.

img_01341Markus Termin ©

Unteren Text habe ich heute bei Wolfgang Döbereiner gefunden. Es zeigt gut eben jenen Konflikt um die Definition des siebten Hauses – unseres Ich – Du Achsen Thema, das noch einen neuen Blickwinkel braucht, denn ab diesem Punkt kann man nicht mehr „Selbst – “ sagen. Döbereiner tut es doch, und vielleicht sollte man das nicht. Doch es veranschaulicht den Selbst-Bezug zum ganzen Horoskop, und wieviel doch die anderen damit zu tun haben: aus Astrologie-Kurs 1, S. 52:

A:  … Nehmen Sie für erstes Haus Widder, für zweites Haus oder Stier, drittes Haus oder Zwilling und so weiter, nehmen Sie diese Schlagworte jetzt mit diesem „Selbst – “ vorn dran, das kann man sich nämlich relativ leicht merken: Selbstdurchsetzung (Widder),  Selbstsicherung (Stier), Selbstdarstellung (Zwilling), Selbsthingabe (Krebs), Selbstgefühl (Löwe und im fünften Haus Venus in Freuden), Selbststeuerung (Jungfrau). Dann haben Sie beim siebten Haus oder Waage: Selbstergänzung, das ist die Umkehrung von der Begegnung, das ist die egoistische Selbstbetrachtung von der Begegnung.

K: Was ist denn das siebte Haus für ein Zeichen?

A: Waage – Achtes Haus oder Skorpion Selbstüberwindung, was sich darauf bezieht, dass der Skorpion stark vorstellungsgebunden ist, das heißt sich wegen seiner Vorstellungen seelisch gern überwindet. Die Leitbildhaftigkeit beim Skorpion ist so außergewöhnlich stark, dass er seelische Erlebnisfähigkeit diesen Leitbildern unterordnet und deswegen zu den zwanghaften Typen gehört. Aus diesem Grund sind natürlich „Überwindung“ und „Askese“ für ihn Lieblingsworte. Insofern also Selbstüberwindung.

K: Was bedeutet das Wort „leitbildhaft“?

A: Leitbildhaft ist, wenn ich eine fixe Idee, eine Vorstellung von einer Sache habe und die Erlebnisweise hat sich dann dieser nicht-lebendigen Form des Vor-Bildes nachzuvollziehen. Das heißt das Leben kommt nicht ohne weiteres zur freien Entfaltung, so wie es will. Die haben eine fixe Idee, ein Vorstellungsbild, die haben Prinzipien. Das muß so und so ablaufen. Wenn es besser abläuft, sind sie auch nicht zufrieden. – Damit will ich nichts gegen Skorpione sagen. Dann haben wir neuntes Haus oder Schütze: Selbsteinsicht. Zehntes Haus oder Steinbock: Selbstbegrenzung.

Das „Selbst -“ wird, wie gesagt natürlich bei den Häusern, die über dem Horizont liegen und sich nicht mehr um die Sicherung des Individuums kümmern, etwas problematisch (Erklärung: weil man dort eigentlich nicht mehr „Selbst – “ ist, sondern EmpfängerIn einer Wirkung. M.T.)

Nun, Haus 11 oder Wassermann wäre die Selbsterhöhung, und Haus 12 oder Fische wäre: Selbstauflösung. Nämlich die Auflösung der eigenen Abhängigkeit. Das ist der Fisch Haus 12.

K: Was sagten Sie Haus 11?

A: Selbsterhöhung, das heißt von der Subjektivität wegkommen wollen, das heißt von den Polaritäten wegkommen wollen.

K: Und jetzt noch einmal der Fisch?

A: Selbstauflösung, Auflösung der Abhängigkeit von den Lebensbedingungen. Der Fisch passt sich den Lebensbedingungen nicht an, sondern er entzieht sich den Lebensbedingungen. Die Jungfrau passt sich an. – Jetzt haben wir also alles mit „Selbst – “ durch.


Fotos, Poetry, Weltbild

Das Lamm

Auf einem Spaziergang

img_0096Markus Termin ©

Was Schafe für mächtige Tiere sind, habe ich in dem ehrfürchtigen Film über Andy Goldsworthy und seine Land-Art gelernt: Goldsworthy, ständig mit den Händen Material aus der Natur der Disziplin seines Geistes unterwerfend, ohne dabei auf die Vermittlung von Maschinen oder Mechanik angewiesen zu sein, (sieht man einmal von seinem Fotoapparat ab, der die fragilen Eis- Stein- und Blatt-Skulpturen dieses unermüdlichen Bild und Wirklichkeit-Erschaffers immer für alle sichtbar macht und in der Zeit verlangsamt, soweit dies unser Bewußtsein betrifft).

„The shep“, sagt Goldsworthy, is a „mighty animal“ – und verweist wettergerbt über die ebenso grünen wie kurz gefressenen nahezu baumlosen Hochebenen Schottlands. Dermaleinst sei hier Wald gewesen. Die Schafe jedoch prägen die ganze Landschaft.

Schafe gelten als Tiere des Jupiter.

Astrologie Nr. 4:

Wir können uns über dieses Bild nochmal der Ich-Du-Achse annähern. Dem ersten und dem siebten Haus der Astrologie. Was ist überhaupt ein Haus? In der Astrologie ist das unsere Zeit-Raum-Einheit einer Einteilung unseres täglichen Raumens in 12 Doppelstunden. Die Häuser sind nur unterschiedlich groß, weil sie jeweils die selbe Zeiteinheit für unterschiedlich großen Raum beanspruchen, weil jener Planetengürtel, den die Sonne um sich hält, in seiner Bahn geneigt ist, gemessen an der Erdneigung. In Wahrheit ist es also umgekehrt: die Erde ist geneigt. Wo sie im Winkel zu stark geneigt ist, werden die Häuser riesig oder minimal, und an den Polen, wenn die Sonne nicht unter- oder aufgeht, bekommt man diese Häuser sehr abgewandelt, dort gibt es praktisch nur noch zwei Quadranten.

Man kommt vom hundesten ins tausendste! Die „Ich – Du-Achse“ zeigt uns das Horoskop, jenen schönen bunten Kreis, als Raum-Geist Gefüge. Doch dazu müssen wir wirklich erst einmal auf den Himmel gucken! Haben Sie es gemacht? Es ist wirklich nicht nötig, gleich den ganzen Himmel zu kennen. Dazu sollte man sich in einer lichtarmen Region extra Zeit nehmen. Aber mal heut Abend zu sehen, wie leicht es ist, Saturn zu finden, wenn man/frau sich nur am Mond orientiert, und also zu einer bestimmten Zeit – weil wir ja, sie erinnern sich, gestern gesagt haben, Saturn sei so gegen 22:30 zehn Grad vom Mond entfernt – Sie sich vorstellen können, wie räumlich wir selbst wirklich sind.

Vielleicht sollten Sie sogar schon früher gucken, denn 10 Grad ist schon erstaunlich weit weg, und Saturn ist – gemessen am großen Mond, stecknadelkopfgroß. Dies jedoch, haben wir ihn einmal entdeckt, sollte uns zu einer Meditation über die Größe des Sonnensystems veranlassen. In lichtarmen Gebieten, wo man oft die Milchstraße sehen kann, kommt eine weitere notwendige Dimension hinzu. Dimension meint hier: Differenz.

Das „In den Himmel“ gucken ist Ihnen übrigens am jetzigen Punkt gelungen, wenn sie sich anhand des Abstands von Saturn und Mond ein Bild des 360º Kreises als gedachter Gürtel um die Erde vorstellen können. Die Richtung dieses Gürtels – Ekliptik genannt – finden Sie ja in der Linie Saturn-Mond. Ich finde übrigens, man kann wirkliche Lichtlinien zwischen den Himmelskörpern sehen, spinnwebenfein. Und der Saturn? Der kleine Punkt? Diese Entfernung – seine Unschärfe rührt von den Ringen her – zeigt dann zur Orientierung unsere Position im Sonnensystem, denn Saturn ist nach dem Mond der näheste sichtbare Planetenkörper des Nachts. Natürlich nur zur Zeit! Wo aber drei Punkte sind unterschiedlicher Entfernung sind – mit der Milchstrasse wären es dann fünf, denn auch sie ist nochmal ein Hintergrund zum Raum-wahrnehmen – da ist eben auch Raum.

Dazu ein kleiner Exkurs in die Philosophie: eine Differenz entsteht immer dann, wenn wir zwei verschiedene Gegenstände haben: der eine ist immer anders, als der andere. Das ist logisch. Nun kommt aber ein nächster Sprung hinzu: wir, die wir zwei Gegenstände betrachten, sind schon ein dritter, – nun sagen wir nicht mehr „Gegenstand“, sondern sprechen von einem Subjekt – also wir selbst – und Objekten in der Außenwelt. Schon bemerkt jeder die Differenz. In der Philosphie ist also der Begriff „Differenz“ sogleich verbunden mit der Frage nach allem Sein: weil wir dadurch – und jetzt kommt das vierte – dass wir nicht nur als drittes zwischen zweien sind und diese beiden wahrnehmen, also differenzieren, denn schon wahrnehmen heißt: „Einen Unterschied machen“, sondern dass wir außer diese beiden wahrzunehmen auch noch wahrnehmen – differenzieren – können, wie wir selbst uns selbst wahrnehmen. Ab hier wird es richtig interessant. Denn damit sind Sie – Esoterik – in jenen abgelegenen Tempel gelangt, der in Ihnen selbst das Tor zur Herkunft aus der Erde zu einem offenen Tor in die Freiheit des Geistes macht. Denn „zu wissen, dass man/frau weiß“ ist schon ganz geistig, ist schon eine Gegenwart der geistigen Welt in unserem Dasein.

„Esoterik“ übrigens ganz offenbar und gar nicht geheim. Das ist, wie mit dem Duft einer Rose. Sie denken sich den Duft einer Rose, und ein klein wenig haben sie ihn in der Nase deswegen. Ihr Gegenüber weiß davon nichts. Daher ist dieses Wissen „esoterisch“. Esoterisch bedeutet im Sinne von „verborgen“ alles, was naturgemäß verborgen ist, weil wir diese Erfahrung in uns haben, und sie eben allein schon deshalb nicht objektivierbar ist, weil wir selbst ja das handelnde Subjekt sind.

Wenn wir noch weiter gehen können und wollen, dann suchen wir das philosophische Gespräch. Es gibt Menschen, die können ein solches Gespräch kaum ertragen. Oder sie führen es tief emotional. Oder gar nicht. Oder auch zynisch. Oder aber auch mit Feinfühligkeit und Interesse.

Wenn wir nun zur Ich-Du Achse zurückkommen, dann können wir merken, wie, gleich der Küstenlinie, wo das Wasser an die Felsen brandet, überall solche Grenzen sind.

Diese Grenze ist die Ich-Du Achse und darum ist der Aszendent, also das aufsteigende Zeichen im Osten: und wir erinnern uns, einmal am Tag muß jedes Teichen aufsteigen, so ist Tag einfach definiert, die Energiequelle des Horoskops, so wichtig.

Wenn Sie sich nun vorstellen, der Fluss fließt von der Quelle an, und da kommt der erste Punkt, wo sich am Ufer des Flusses Strudeln bilden, die die Fließrichtung umkehren, was ja eigentlich sofort passiert, aber hier geht es um das Bild: da fließt also das Wasser kurz in Gegenstromrichtung, um dann aber wieder den Weg in Stromrichtung zu finden, dann haben wir die Bedeutung des Du-Punktes im Horoskop.

Wenn sie in diesem Bereich – im 7. Haus, dem Du-Haus den Mars im Löwen haben, dann bleibt das ihr persönlicher Löwe-Mars. Und doch geht die Kraft, weil sie etwas entfernt steht, ebenso, wie Sie Ihnen gehört, auch von anderen aus.

Es gilt also sich zu merken: Das Horoskopbild ist ein maßstäblich reduziertes Modell des Tierkreises, der nicht von den „Sternbildern“ her stammt. Die wahrscheinlichere Herkunft des Tierkreises ist älter, als die Bezeichnung der Sternbilder, denn viele Kulturen kennen die Einteilung der Ekliptik nach 12 mythischen oder archetypischen „Bilder“, doch die Bilder sind unterschiedlich.

Fotos

Orangen im Regen

img_0027 Vor dem Kirchportal in Sòller

Haben Sie den Aszendentenwandel heute um 18:16 mitbekommen? Ich selbst fand die Wandlung verzögert, war aber wieder auch nicht aufmerksam genug. Bei den Venus-Dingen ist Aufmerksamkeit angesagt. Saturn hingegen sieht man zur Zeit sehr gut! Er ist direkt links neben dem Mond. So läßt sich heute auch gut beobachten, was vier Grad sind. Morgen, am 7. April um 22:36 wird der Mond genau 10 Grad am Saturn links vorbeigezogen sein. Doch unten ist das aktuelle Bild. Morgen wird der Mond zu Sonne und Jupiter eine Jod-Figur ziehen, also zwei Quincunx-Verbindungen halten.

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Sonne, Mars, Widder und Löwe sind dieses notwendigen Gegenmittels astrologische Zuordnungen:

img_00421Ofen im Bahnhofs-Cafe mit guten Orangensaft und noch besserem Zitronensaft. Foto Markus Termin ©

Fotos, Mundan

Astrologie Nr. 3

Die Energie, die also täglich in die Welt kommt, ist die Widder-Energie. Und das gilt also ebenso täglich für jeden von uns! Was ist das für eine Energie? Ist es geistige Energie? Ist es materielle? Nun haben wir uns vorgenommen, den Waage-AC heute um kurz nach 18:00 Uhr in seinem Wechsel zu bebachten, ob denn, so die Frage, zu diesem Zeitpunkt die Energie wirklich spürbar ins Angenehmere, leichtere wechselt, obwohl oder weil die Venus im Widder immer noch rückläufig ist? – Was aber soll überhaupt diese Rückläufigkeit? … Ganz einfach: der Schattenwurf ins Weltall ist eine Schleife, so dass Rückläufigkeit im Licht-Schattenspiel des Universums, eine Signatur besitzt.

Aber immer noch ist die Frage nach der „Ich-Du-Achse“ nicht hinreichend besprochen. Was ist damit gemeint?

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vier Minuten früher, der Waage-Aszendenten Eintritt heute: um 18:16 hier in Nürnberg. Für den Ort, wo ihr seid, kann sich diese Zeit verschieben. Und noch etwas hat sich verändert! Der Mond ist heraus aus dem Löwen und hat sich dem Saturn angenähert. Ob er ihn überstrahlt? Das läßt uns Saturn in Mondnähe am wolkenfreien Nachthimmel gut erkennen. Und das warm-trockene Wetter ist nach dem Löwe-Mond auch wieder getrübt, was zu Mond-Saturn passt.

Diese Himmelsbeobachtung ist für die AstrologInnen notwendiges Lesen der bewundernswürdigen Weisheit Gottes. Denn die Ordnung, in die er uns versetzt hat, ist perfekt, wenn auch nicht ungefährlich. Es ist, als hätten wir eine unglaubliche Aufgabe!

Im Unterschied zu gestern, ist die Opposition von Mars und Saturn nun „entspannt“, da sie sich – kaum merklich erst – entfernt. Wenn wir uns an brennende Bauten und militante Proteste in den letzten Tagen erinnern, wird leider diese Opposition gut abgebildet! Der Mond trifft also in der Jungfrau auf einen Saturn, der stark beansprucht wurde die letzten Tage. Mond und Hermes sind über die Beziehung von Hermes zu Toth – der ägyptischen Ibis und Pavian-Gott, und eben des Mondes verwandt. Dazu fällt uns natürlich ein, dass der Mond noch schneller ist, als Merkur, und – so gesehen – der eigentliche Botschafter zwischen den Zeichen genannt werden kann. Mond kommt in diesem Fall – siehe Bild oben – aus einem 120 Grad Aspekt mit der Sonne, was meines Erachtens die letzten Tage wettermäßig auch spürbar war – doch das ist noch Forschung! – und dann bringt der Mond genau die Energie aus dem letzten Aspekt und Bezug in die Konjunktion, die energetische Vereinigung mit dem nächsten Prinzip, in diesem Fall Saturn. Hier braucht man nun die Regeln der Alten. Vertragen sich die Planeten? Mond- Saturn? Es sind entgegengesetzte Prinzipien, die sich hier auf praktischem Boden begegnen. Sollen sie sich einmal vertragen! Mond- Saturn haben eine geheime Beziehung. Sie sind, schreibt Dane Rudhyar, wie Kelch (Saturn) und Inhalt (Mond), zusammen ein Grals-Bild.

img_0035Souvenier aus Sòller, Mallorca Foto: Markus Termin ©

Die Venus hat es aus dem Pluto-Quadrat heraus geschafft, wird aber die ganze Zeit damit zu tun haben, denn sie geht – nach ihrem Abschiedsbesuch in den Fischen – wieder in den Widder zurück. Dann heißt es: Volldampf voraus!

Die Ich – Du-Achse im Horoskop ist vergleichbar mit dem Anbranden des Wassers an die Küste. Wir können Fels, oder Wasser sein. Und das Wasser, das sind auch die anderen, die an uns heranbranden. In diesem Sinn sind wir gar keine Individuen, sondern haben Teil an einer Gemeinschaft von Menschen, die durch unser eigenes Wesen hindurch von außen auf uns wirken, während wir – Steinbock-AC tatsächlich – der Fels bleiben wollen, der sich nicht bewegt. In Bezug auf was? Hier in Bezug auf das Wasser, astrologisch Mond, Neptun und Mars-Pluto, aus dem Zusammenhang der Gewalten, die mit dem Wasser auch verbunden sind, dem Zeichen Skorpion entsprechend.

img_00083Port de Sóller, Markus Termin ©

Doch wenn um 18:16 die Waage das Neues in die Welt bringende Widder-Feld ist, dann haben wir es mit einer rückläufigen Venus im Widder zu tun, die diese Szenerie von außen, an Zügeln quasi, regiert. Ich habe den Eindruck, durch die Rückläufigkeit ist auch ein wenig Muße eingekehrt, seitdem die Venus das Pluto-Quadrat verlassen hat.

Genau, immer das im Osten aufsteigene Feld bringt neues ind Welt? Ja, das tut es. Und wenn es die Waage ist, dann kann man auch den Müßiggänger auf der Ich-Seite vermuten, und die Venus im Widder auf der anderen, der Du-Seite, sie scheint sich im Widder gar nicht so schlecht zu fühlen:

img_0051Markus Termin ©, Deià, Mallorca: Katze am Grab von Robert Ranke Graves

Antikythera-Mechanismus: Geheimnis des antiken Computers – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Oben kann man einen sehr sehenswerten kleinen Animationsfilm über diesen frühen astrologischen Computer anschauen.

Fotos, Geschichte, Mundan

Kleine Tagesbewegungskunde am Tierkreis

img_0030Sant Bartomeu, Sòller, Mallorca © Markus Termin Foto

du-und-ich-achse5. April 2009 18:34 NBG

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Farben entsprechen auf diesem Bild einer bestimmten Bedeutung. Wenn Sie obiges Bild mit der Horoskopdarstellung eines Jungfrau-geprägten Menschen vergleichen, wie beispielsweise Liz Greene sie benutzt in ihren wunderbaren Büchern, werden Sie den Unterschied zwischen Fischen und Jungfrau gut erkennen. Die große Astrologin benutzt ganz farblose Horoskope, die formell aber dennoch eine eigene Ästhetik besitzen.

Hier nun mal den braunen Saturn anschauen, wo rechts dran ein „R“ steht … gefunden?! – : dann fällt gleich auf, dass er auf der ganz anderen Seite (180º) vom roten Mars Position genommen hat. Wir nennen das eine Opposition, deutsch: „Das Entgegengesetzte“. Wenn sie links rüber gucken, finden Sie das Zeichen Waage und können dieser Tage sehr schön beobachten, wie Saturn am Abend nach Sonnenuntergang sichtbar wird.

Falls Sie das Zeichen Waage noch nicht kennen, nehmen sie das blaue linke Symbol im Tierkreis, jenem etwas helleren blauen Band  um die Himmelsrunde. Das Waage-Zeichen sieht aus, wie der Giebel eines Tempels. Und das ist es auch: im Zeichen Waage wird schließlich die Ernte genossen, und das war zur Zeit der Entstehung der Astrologie ebenfalls der Fall. Wann war denn das? Wie alt ist Astrologie? Als ich den ägyptischen Tierkreis sah, war ich sehr überrascht über die gewählten Erhöhungsorte (das sind besonders starke Positionen) der Planeten: wie bei uns! Venus in den Fischen, Saturn in der Waage, Mars im Steinbock, Merkur in der Jungfrau und Jupiter beim Krebs.

Dann jedoch fand ich im hinteren Umschlag eines Buches von Michael Roscher die Zeichnung eines Tierkreises in Stein in und aus Afrika mit einem geschätzten Alter von 12 000 Jahren, und wieder später bekam ich eine  geschätzte 17 000 Jahre alte Darstellung mit Tierkreiszeichen auf Abbildern der Malereien aus der Höhle von Lascoux zu Gesicht.

Was läßt sich beobachten? Wir haben dieser Tage den Aszendenten  um 18:20 in die Waage gehen, und daraufhin alle Tage etwa vier Minuten später! Also am 6. April um 18:16, am 7 April um 18:12, usw. In der Waage bleibt der AC bis zum 17. Mai um 18:20, später steigt Skorpion um diese Tageszeit auf! Und was ist AC ?! Nicht läuft bekanntlich die Sonne um die Erde, sondern die Erde dreht sich in ihrer Tagesbewegung um die Sonne. Und daher können Sie, wenn Sie 24 Stunden lang immer an den Punkt schauen, an dem die Sonne im Osten aufsteigt (lat. ascedere), den ganzen Raum um die Erde kraft der Erddrehung sehen, ohne den Kopf bewegen zu müssen. Und mehr noch: jeder einzelne Planet und jeder Punkt des 360º Tierkreises kommt dort einmal am Tag vorüber, und deswegen hat jeder Mensch, je nach Zeit und Ort, wo er geboren ist, einen anderen Aszendenten!

Was sich ebenfalls hervorragend beobachten läßt, ist, wie mit dem Wechsel des Aszendenten um diese Zeit auch die Stimmung wechselt! Das sind die Zeitpunkte, wenn alle zugleich das Lokal verlassen, usw. Vor Waage, ganz klar, hatten wir die Jungfrau aufsteigend, heute seit 15:34.

Und da eben der braune oben erwähnte Saturn in der Jungfrau steht, ist diese Zeit angespannt. Es ist der rote Mars, der auf der anderen Seite in den Fischen dagegen hält, das nennt man Spannung! Was ist das? Mars will zu den Fischen hinaus. Fische denken im Sinne der gesamten Menschheit. Doch Saturn in der Jungfrau ist wie ein nützlicher Acker, der  jedoch zur Zeit die Ernte wenig üppig – wie es scheint – ausfallen läßt.

Die – wir können das Wort bald nicht mehr hören – Krise. Die dauert genau so lange, wie es die saturnische Aufgabe der Jungfrau erfordert: eine Ordnung zu schaffen. Die Betonung liegt auf eine, was bedeutet, der Jungfrau stehen unendlich viele Ordnungssysteme zur Verfügung. Dazu gehört auch das ordentlich kontrollierte Chaos.

Sie sehen also, wenn sich im Aszendent – dem im Osten Aufsteigenden – Saturn – der die Jungfrau gewichtig gemacht hat, in die Waage wälzt (doch das dauert ein zwei Jahre), dann regiert hernach die Venus über Saturn (wie jetzt der Merkur), die steht ganz rechts, hat ein etwas lieblicheres Rot, wie der Mars, denn das entspricht ihrer Natur. Das Zeichen, in dem sie steht, ist auch rot, das Zeichen des Widders, des mächtigen. Doch Venus gehört von Haus aus in die Waage – wenngleich sie in den Fischen höher steht – nimmt man das System der Ägypter.

Höhle von Lascaux – Wikipedia

Aus Arte:

„Die französische Ethnologin und Astronomin Chantal Jègues-Wolkiewiez hat eine neue Theorie zu den Höhlenmalereien der Grotte von Lascaux entwickelt. Ihrer Ansicht nach sind die Bilder Beleg dafür, dass sich bereits die Cro-Magnon-Menschen mit Astronomie beschäftigt und die Bewegungen von Sonne, Mond und wichtigen Gestirnen als Tierdarstellungen dokumentiert haben. Sollte sich diese Behauptung bestätigen, müssten die bisher gültigen Vorstellungen vom Wissensstand prähistorischer Menschen überprüft werden.

Die Dokumentation – teils spannende Detektivgeschichte, teils märchenhafte Erzählung – geht einer spektakulären Theorie nach: Die freischaffende Ethnologin und Astronomin Chantal Jègues-Wolkiewiez leitet den Ursprung einer prähistorischen Form der Astronomie von den Wandmalereien in der Grotte von Lascaux ab. Danach hätten die Cro-Magnon-Menschen weit vor den nachweislichen Anfängen der Astronomie bereits die komplexen Bewegungen der Sonne, des Mondes und wesentlicher Sternbilder verfolgt. Ihre astronomischen Erkenntnisse malten sie in Form von Tieren an Höhlenwände – so auch in Lascaux. Dann wäre Lascaux, diese Sixtinische Kapelle der Vorgeschichte, ursprünglich ein den Gestirnen gewidmeter Tempel gewesen. Das will die Forscherin Chantal Jègues-Wolkiewiez, die über die Felsgravierungen im Vallée des Merveilles promovierte, am Beispiel der 17.000 Jahre alten Felskunst der Lascaux-Grotte demonstrieren.

(Nun müssen wir für so alte Zeiten jedoch eher Astrologie, denn Astronomie sagen, wie wohl selbst jeder Astronom neidlos zugestehen wird. M.T.)

Ihre revolutionären Behauptungen könnten die herkömmlichen Vorstellungen vom Ursprung der Kunst, des Wissens und des Glaubens prähistorischer Menschen völlig umstoßen. Die Dokumentation taucht in diese urgeschichtliche Welt ein und stellt die Gesten und Riten unserer Vorfahren an den wesentlichen Schauplätzen der Höhlenmalerei nach. Experten erörtern anschaulich die neue Theorie. Und die Zuschauer begleiten die Ermittlungen, die durch bemalte Höhlen und Grotten, Museen, Forschungslabors und Planetarien führen.“

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

Ereignis, Fotos, Mond, Mundan

Regen im Paradies

Wahnsinn, Abenteuer. Huhuuu … Natürlich haben wir vorher den Wetterdienst studiert. Es soll kalt werden? So kalt? 14 Grad? Gar zwölf? Wobei zwölf ist wieder eine magische Zahl. Also? Und ich gestehe, ich dachte auch an jenen „Duft“ von rauchendem Olivenholz in den Öfen: eine Reiserücktrittsversicherung ist nur für den Notfall gedacht! Also hingeflogen mit der Air Berlin. Flugangst? Kannte ich früher auch nicht, doch dann denke ich daran, dass da oben bloß so eine Art – freilich super gewarteter – Motor vor sich hinröhrt, mit mir selbst in ein paar tausend Fuß Höhe drin in einer Blechkiste, die aber von erfahrenen Piloten geführt wird, wie nur je ein stolzes nautisches Schiff. Flugzeuge von heute sind die Schiffe von damals. Dieses Flugzeug freilich riecht wie ein alter Bus. Das Essen fällt aus, oder ist kostenpflichtig, das Unterhaltungsprogramm unabschaltbar und aufdringlich, die Stewardessen sind ruppig und der Kapitän ist bayerisch knapp und etwas schwer verständlich. Aber das ist o.k., denn er setzt auf die Piste, wie ein Profi, und man merkt dabei, dass er nicht zufällig auf einem Pilotensitz gelandet ist. Ein stolzer Beruf! Wie wird die Menschheit in Zukunft fliegen? In Palma ist das Wetter nieselig. Wirklich nieselig. Wir haben diese Reise perfekt geplant. Ankunft, so dass wir genug Zeit haben, Sòller – sprich Soijer mit Betonung auf dem ersten „o“ – zu erreichen. Und zwar mit jenem historischen Zug, der – so wird erzählt, eingeweiht wurde, als die Titanic unterging. Schauen wir uns dieses Datum mal als Horoskop des Titanic-Untergangs an:

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Auf ihrer Jungfernfahrt kollidierte die Titanic am 14. April 1912 gegen 23:40 Uhr mit einem Eisberg.

Da sehen wir Mond-Chiron eingeschlossen in den Fischen im Haus 3. Mond sind bei einem Ereignis immer die Leute, und Chiron – Mond sind verletzte Personen, oder „geheilte“ im Bauch des Walfisches. Das Problem der Titanic ist Neptun. Netpun stark in einem Wasserzeichen und Spitze Haus 8 – also Übergänge, Verwandlungen, Wiedergeburten. (Liane Sophia Halaz meint, das Haus 8 im Neumond-Horoskop vor der Geburt zeigt an, wie man aus dem alten Leben hierhergekommen ist.) Und noch Jupiter, laut Hannelore Goos ebenfalls und logischer Weise als Haus 9 Herrscher Signifikant, Anzeiger für Schiffe, rückläufig in Haus 12!

Jupiter, lese ich bei Hannelore Goos in ihrem Handbuch der astrologischen Zuordnungen, steht auch auch für Schiffe! Merkur rückläufig und noch nicht in Cazimi, sondern stark verbrannt, Mars und Pluto im siebten Haus. Das ist das Horoskop für die Titanic-Eisberg Kollision.

Der Zug nach Soller, eine Holzwagon-Bahn alten Stils, die uns durch Tunnel und Berge ganz gemächlich und sich ständig schüttelnd ins goldene Tal schaukelt: das Paradies-Tal, so scheint es. Überall leuchten die roten Orangen und die gelben Zitronen von den Bäumen! Die Häuser sind klein und pittoresk. Immer noch, wie zur Echtzeit-Kulisse, lassen die Mallorciner ihre Eingangshallen offen am Nachmittag, und damit den Blick in den repräsentativen Raum frei.

img_0106Foto Markus Termin ©

Gemäß dem selben Datum würde diese Bahn von Uranus dargestellt, der ein Sextil zu Venus hat. Und Venus Früchte, Orangen, sehen wir hier im Hintergrund vorbeirauschen, unterwegs ins goldene Tal, wie der aus dem arabischen stammender Name sagt.

Auf dem Rückflug waren die  – andere! – Nürnberger – Stewardessen ausgesprochen freundlich und der engagierte und über Lautsprecher ständig mit den Stewardessen flirtende Kapitän erklärte uns die zwei-stündige Verspätung nicht so, wie man uns an der boarding-Gate gesagt hatte, weil er selbst noch mit einer verspäteten Maschine hätte anreisen müssen, sondern damit, dass sie an einem technischen Defekt schon seit heute Nachmittag tüftelten. Hm, nun war es ja nicht mehr möglich, auszusteigen … Mehr dazu und das Horoskop der Reise selbst morgen … und spannende Bilder!

Für die Bahn hingegen gilt wohl nicht nur eine andere Uhrzeit, sondern eben Uranus und vielleicht Merkur in Cazimi? Das wäre eine Erklärung der Verbindung dieser astrologischen Zwillinge Titanic und dem „Tren de Sòller“, und auch ihrer Verschiedenartigkeit. Und ein zweiter Zug kommt hinzu, der hat dann doch auch Be-zug zu Neptun:

img_0010Markus Termin ©