Geschichte

Plutonische Landschaftsgestaltung: Saturn im Skorpion

778px-Gross_St_Martin_-_Rheinpanorama_um_1856Kölner Dom 1856

Kölner Dom15.08.1248

Liebe Leserinnen und Leser,

1880 – wurde der Kölner Dom nach über 600 Jahren Bauzeit vollendet – das heißt, all die Jahre vorher war der Dom ein relativ ungestaltes, unvollkommenes Gebäude, das den Eifer seiner Baumeister nicht durch den grandiosen Anblick belohnte, den wir heute, trotz 70 Bombentreffern im 2. Weltkrieg, genießen können. Dieser Dom ist aber mehr als nur ein Gebäude: – wer jemals – beispielsweise von Bensberg aus – in die Rheinebene geblickt hat, kann diesen Tempel nicht anders, denn als Brennpunkt für das ganze weite Tal wahrnehmen. Dabei war Köln – als man daran ging, dieses Gebäude zu planen, nur ein Städtchen im heutigen Sinn. Im Grunde genommen hat sich das ganze Gebiet um Köln um den Dom herum entwickelt, ihm „das Wasser reichen zu können“ – quasi eine Ebene von Masse, Erhabenheit, Größe zu erreichen.

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Und nun – kurz innehaltend – die Frage: wären wir heute zu ähnlich vorausschauenden Leistungen, Visionen fähig? Wären wir nicht: denn uns fehlt der Glaube daran. Und wir sind verhindert durch die Kathedrale der Komplexität, die wir bereits für Leistung halten.

Wir sollten es aber wieder werden, was Gebäude, Infrastruktur und das Gestalten einer Welt ohne Müll betrifft. Denn nur so, mit dieser Kraft, wird die Menschheit überleben können. Wir brauchen dazu aber keine unter der Erde verbuddelten Pseudo-Kirchen à la CERN, das sich rühmt, die größte Maschine der Welt zu sein.

Nebenbei bemerkt: Dom passend mit Jupiter im Schützen (denn Köln ist bekanntlich dem Schützen zugeordnet). Und: Köln als Stadt der heiligen drei Astrologen im Besonderen mit der Astrologie verbunden …

das Dreikönigsevangelium Teil VII | federhalters

Mit freundlichen Grüßen,

Markus