Foto ©: Oberlausitzer Bibliotheken der Wissenschaft
Liebe Leserinnen und Leser,
dieses Video soll euch vor allem zeigen, wie die Wissenschaft heute ex cathedra predigt:
Video: Woher wissen wir, dass es einen Urknall gab? – Astrodicticum Simplex
„Kosmologie ist aber leider eine ziemlich mathematische Wissenschaft und für Außenstehende ist einer tiefergehende Auseinandersetzung schwierig bis unmöglich – schon viele Astronomen und Physiker, die auf anderen Gebieten arbeiten, scheitern an der heftigen Mathematik, die nötig ist, um Kosmologie zu betreiben … Zum Glück gibt es Leute, die das alles gut zusammenfassen und erklären können.“
Das ist eben das Problem, daß „Kosmologie … aber leider eine ziemlich mathematische Wissenschaft“ ist. Denn Mathematik ist kein lebendiger Prozess. Und hinter der Urknall-Theorie grinst das Nichts: „leider geil“*.
Die Paradoxie der ganzen Sache ist leicht gefunden: überall und immer gilt Kraft und Gegenkraft – nur im Urknall wird diese Gleichung rein metaphysisch aufgehoben. Alles soll aus einem Nichts-Punkt entstanden sein. Große Verzweiflung, sich sowas auszudenken. Alternativ wird jetzt auch die Weltanschauung der Multiversen angeboten. Anfang vom Ende des okkultistischen Mathematismus.
Wenn Sie sich die Mühe machen, das Video aus oberem Link anzugucken, werden Sie nicht nur in der Lokation erkennen, sondern auch im Duktus der Stimme den Pfaffen (sorry, lieber Federhalter, falls Du hier noch mitliest, aber ich glaube, Du verstehst, was ich meine … ) deutlich heraushören: Tempel der Sprache reinigen.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
* Deichkind
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