Fotos, Poetry, Weltbild

Gott und die Technik

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto Termin ©

… ist Gott tatsächlich ein Schild, das uns schützt, und sei es mit Hilfe der Technik, oder stimmt es, wie Jochen Kirchhoff in dessen streckenweise überwältigend gerade sprachlich grandiosem Werk „Die Erlösung der Natur“ mehr und mehr andeutet – ich bin durch´s erste Drittel, und es ist immer noch sehr spannend – daß es einen „mega-technischen-Pharao“ zu stürzen gilt?

Aus diesem Grund habe ich das alte Backsteinhaus in die Bild-Botschaft integriert: Technik als Kunst. Die wahre Kunst, vielleicht.

Jedenfalls ist es nicht leicht und locker zu entscheiden. Für Heidegger ist die Technik wesenhaft vor allem ein und das Gestell im besonderen, etwas, von und durch das wir gestellt sind, wie das Reh verloren inmitten der Lichtung des Seins, dem Jäger vor der Büchse … doch Heidegger ist wahr nur als Poet, der sich als Philosoph überwunden hat: also sehr spät.

Doch wenn er uns hellenisch erklärt, ist er jünger, als wir. Er ist Hellene der Sprache nach. Schwarzwälder Uhr. Und Zen.

Es ist gerade der kunstvolle Abstand und der ausgewogene Verwaltungs-Respekt, der Heidegger mit Hölderlin verbindet: er hat das verstanden und vermittelt, warum schon einzelne Worte Pforten ins Innere des Logos sind, wie Johannes sagt.

Mond in Zwillinge – Geist wird beweglich, und Merkur, Dispositor, ist im Löwen rückläufig: da ist ein „Do it again“ drin …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus