Poetry, Weltbild

Die Um-Kehre

Friedrich Hölderlin 20.03.1770 23:59 Tübingen

Liebe Lerserinnen und Leser,

Zeit, nach innen zu gehen und zu denken. Unteres Heidegger Zitat ist aus dem Zusammenhang heraus nicht zu verstehen, und doch lohnt es sich für den/die ein oder andere/n sich gerade jetzt Wort für Wort durchzulesen, was da zitiert wird; das Gleiche gilt für Hölderlin, sein Gedicht weiter unten.

Es ist unteres Gedicht von Friedrich Hölderlin, dessen „Wo aber Gefahr ist, wächst/Das Rettende auch.“ Martin Heidegger ins Zentrum seiner Schrift „Die Technik und die Kehre“ stellt. Darin schreibt er:

„Einmal fordert das Ge-stell in das Rasende des Bestellens heraus, das jeden Blick in das Ereignis der Entbergung verstellt und so den Bezug zum Wesen der Wahrheit von Grund auf gefährdet.

Zum anderen ereignet sich das Ge-stell seinerseits im Gewährenden, das den Menschen darin währen läßt, unerfahren bislang, aber erfahrener vielleicht künftig, der Gebrauchte zu sein zur Wahrnis des Wesens der Wahrheit. So erscheint der Aufgang des Rettenden.

Das Unaufhaltsame des Bestellens und das Verhaltene des Rettenden ziehen aneinander vorbei wie im Gang der Gestirne die Bahn seiner Sterne. Allein, dieser ihr Vorgang ist das Verborgene ihrer Nähe.

Blicken wir in das zweideutige Wesen der Technik, dann erblicken wir die Konstellation, den Sternengesang des Geheimnisses.

Die Frage nach der Technik ist die Frage nach der Konstellation, in der sich Entbergung und Verbergung, in der sich das Wesende der Wahrheit ereignet.

Doch was hilft uns der Blick in die Konstellation der Wahrheit? Wir blicken in die Gefahr und erblicken das Wachstum des Rettenden.

Dadurch sind wir noch nicht gerettet. Aber wir sind daraufhin angesprochen, im wachsenden Licht des Rettenden zu verhoffen. Wie kann dies geschehen? Hier und jetzt und im Geringen so, daß wir das Rettende in seinem Wachstum hegen. Dies schließt ein, daß wir jederzeit die äußerste Gefahr im Blick behalten.

Das Wesende der Technik bedroht das Entbergen, droht mit der Möglichkeit, daß alles Entbergen im Bestellen aufgeht und alles sich nur in der Unverborgenheit des Bestandes darstellt. Menschliches Tun kann nie unmittelbar dieser Gefahr begegnen. Menschliche Leistung kann nie allein die Gefahr bannen. Doch menschliche Besinnung kann bedenken, daß alles Rettende höheren, aber zugleich verwandten Wesens sein muß wie das Gefährdete.“ Die Technik und die Kehre, Stuttgart 1962, S. 33-34

„Die Wissenschaft denkt nicht“ Martin Heidegger « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Friedrich Hölderlin

Patmos

Dem Landgrafen von Homburg

Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.
Im Finstern wohnen
Die Adler und furchtlos gehn
Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg
Auf leichtgebaueten Brücken.
Drum, da gehäuft sind rings
Die Gipfel der Zeit, und die Liebsten
Nah wohnen, ermattend auf
Getrenntesten Bergen,
So gib unschuldig Wasser,
O Fittiche gib uns, treuesten Sinns
Hinüberzugehn und wiederzukehren.So sprach ich, da entführte
Mich schneller, denn ich vermutet
Und weit, wohin ich nimmer
Zu kommen gedacht, ein Genius mich
Vom eigenen Haus‘. Es dämmerten
Im Zwielicht, da ich ging
Der schattige Wald
Und die sehnsüchtigen Bäche
Der Heimat; nimmer kannt‘ ich die Länder;
Doch bald, in frischem Glanze,
Geheimnisvoll
Im goldenen Rauche, blühte
Schnellaufgewachsen,
Mit Schritten der Sonne,
Mit tausend Gipfeln duftend, 

 

Mir Asia auf, und geblendet sucht‘
Ich eines, das ich kennete, denn ungewohnt
War ich der breiten Gassen, wo herab
Vom Tmolus fährt
Der goldgeschmückte Paktol
Und Taurus stehet und Messogis,
Und voll von Blumen der Garten,
Ein stilles Feuer; aber im Lichte
Blüht hoch der silberne Schnee;
Und Zeug unsterblichen Lebens
An unzugangbaren Wänden
Uralt der Efeu wächst und getragen sind
Von lebenden Säulen, Zedern und Lorbeern
Die feierlichen,
Die göttlichgebauten Paläste.

Es rauschen aber um Asias Tore
Hinziehend da und dort
In ungewisser Meeresebene
Der schattenlosen Straßen genug,
Doch kennt die Inseln der Schiffer.
Und da ich hörte
Der nahegelegenen eine
Sei Patmos,
Verlangte mich sehr,
Dort einzukehren und dort
Der dunkeln Grotte zu nahn.
Denn nicht, wie Cypros,
Die quellenreiche, oder
Der anderen eine
Wohnt herrlich Patmos,

Gastfreundlich aber ist
Im ärmeren Hause
Sie dennoch
Und wenn vom Schiffbruch oder klagend
Um die Heimat oder
Den abgeschiedenen Freund
Ihr nahet einer
Der Fremden, hört sie es gern, und ihre Kinder
Die Stimmen des heißen Hains,
Und wo der Sand fällt, und sich spaltet
Des Feldes Fläche, die Laute
Sie hören ihn und liebend tönt
Es wider von den Klagen des Manns. So pflegte
Sie einst des gottgeliebten,
Des Sehers, der in seliger Jugend war
Gegangen mit
Dem Sohne des Höchsten, unzertrennlich, denn
Es liebte der Gewittertragende die Einfalt
Des Jüngers und es sahe der achtsame Mann
Das Angesicht des Gottes genau,
Da, beim Geheimnisse des Weinstocks, sie
Zusammensaßen, zu der Stunde des Gastmahls,
Und in der großen Seele, ruhigahnend den Tod
Aussprach der Herr und die letzte Liebe, denn nie genug
Hatt‘ er von Güte zu sagen
Der Worte, damals, und zu erheitern, da
Ers sahe, das Zürnen der Welt.
Denn alles ist gut. Drauf starb er. Vieles wäre
Zu sagen davon. Und es sahn ihn, wie er siegend blickte
Den Freudigsten die Freunde noch zuletzt,

Doch trauerten sie, da nun
Es Abend worden, erstaunt,
Denn Großentschiedenes hatten in der Seele
Die Männer, aber sie liebten unter der Sonne
Das Leben und lassen wollten sie nicht
Vom Angesichte des Herrn
Und der Heimat. Eingetrieben war,
Wie Feuer im Eisen, das, und ihnen ging
Zur Seite der Schatte des Lieben.
Drum sandt‘ er ihnen
Den Geist, und freilich bebte
Das Haus und die Wetter Gottes rollten
Ferndonnernd über
Die ahnenden Häupter, da, schwersinnend
Versammelt waren die Todeshelden,

Itzt, da er scheidend
Noch einmal ihnen erschien.
Denn itzt erlosch der Sonne Tag
Der Königliche und zerbrach
Den geradestrahlenden,
Den Zepter, göttlichleidend, von selbst,
Denn wiederkommen sollt es
Zu rechter Zeit. Nicht wär es gut
Gewesen, später, und schroffabbrechend, untreu,
Der Menschen Werk, und Freude war es
Von nun an,
Zu wohnen in liebender Nacht, und bewahren
In einfältigen Augen, unverwandt
Abgründe der Weisheit. Und es grünen
Tief an den Bergen auch lebendige Bilder,

Doch furchtbar ist, wie da und dort
Unendlich hin zerstreut das Lebende Gott.
Denn schon das Angesicht
Der teuern Freunde zu lassen
Und fernhin über die Berge zu gehn
Allein, wo zweifach
Erkannt, einstimmig
War himmlischer Geist; und nicht geweissagt war es, sondern
Die Locken ergriff es, gegenwärtig, Wenn ihnen plötzlich
Ferneilend zurück blickte
Der Gott und schwörend,
Damit er halte, wie an Seilen golden
Gebunden hinfort
Das Böse nennend, sie die Hände sich reichten –

Wenn aber stirbt alsdenn
An dem am meisten
Die Schönheit hing, daß an der Gestalt
Ein Wunder war und die Himmlischen gedeutet
Auf ihn, und wenn, ein Rätsel ewig füreinander
Sie sich nicht fassen können
Einander, die zusammenlebten
Im Gedächtnis, und nicht den Sand nur oder
Die Weiden es hinwegnimmt und die Tempel
Ergreift, wenn die Ehre
Des Halbgotts und der Seinen
Verweht und selber sein Angesicht
Der Höchste wendet
Darob, daß nirgend ein
Unsterbliches mehr am Himmel zu sehn ist oder
Auf grüner Erde, was ist dies?

Es ist der Wurf des Säemanns, wenn er faßt
Mit der Schaufel den Weizen,
Und wirft, dem Klaren zu, ihn schwingend über die Tenne.
Ihm fällt die Schale vor den Füßen, aber
Ans Ende kommet das Korn,
Und nicht ein Übel ists, wenn einiges
Verloren gehet und von der Rede
Verhallet der lebendige Laut,
Denn göttliches Werk auch gleichet dem unsern.
Nicht alles will der Höchste zumal.
Zwar Eisen träget der Schacht,
Und glühende Harze der Ätna,
So hätt‘ ich Reichtum,
Ein Bild zu bilden, und ähnlich
Zu schaun, wie er gewesen, den Christ,

Wenn aber einer spornte sich selbst,
Und traurig redend, unterweges, da ich wehrlos wäre
Mich überfiele, daß ich staunt‘ und von dem Gotte
Das Bild nachahmen möcht‘ ein Knecht –
Im Zorne sichtbar sah‘ ich einmal
Des Himmels Herrn, nicht, daß ich sein sollt etwas, sondern
Zu lernen. Gütig sind sie, ihr Verhaßtestes aber ist,
So lange sie herrschen, das Falsche, und es gilt
Dann Menschliches unter Menschen nicht mehr.
Denn sie nicht walten, es waltet aber
Unsterblicher Schicksal und es wandelt ihr Werk
Von selbst, und eilend geht es zu Ende.
Wenn nämlich höher gehet himmlischer
Triumphgang, wird genennet, der Sonne gleich
Von Starken der frohlockende Sohn des Höchsten,

Ein Losungszeichen, und hier ist der Stab
Des Gesanges, niederwinkend,
Denn nichts ist gemein. Die Toten wecket
Er auf, die noch gefangen nicht
Vom Rohen sind. Es warten aber
Der scheuen Augen viele
Zu schauen das Licht. Nicht wollen
Am scharfen Strahle sie blühn,
Wiewohl den Mut der goldene Zaum hält.
Wenn aber, als
Von schwellenden Augenbraunen
Der Welt vergessen
Stilleuchtende Kraft aus heiliger Schrift fällt, mögen
Der Gnade sich freuend, sie
Am stillen Blicke sich üben.

Und wenn die Himmlischen jetzt
So, wie ich glaube, mich lieben
Wie viel mehr dich,
Denn eines weiß ich,
Daß nämlich der Wille
Des ewigen Vaters viel
Dir gilt. Still ist sein Zeichen
Am donnernden Himmel. Und Einer stehet darunter
Sein Leben lang. Denn noch lebt Christus.
Es sind aber die Helden, seine Söhne
Gekommen all und heilige Schriften
Von ihm und den Blitz erklären
Die Taten der Erde bis itzt,
Ein Wettlauf unaufhaltsam. Er ist aber dabei. Denn seine Werke sind
Ihm alle bewußt von jeher.

Zu lang, zu lang schon ist
Die Ehre der Himmlischen unsichtbar.
Denn fast die Finger müssen sie
Uns führen und schmählich
Entreißt das Herz uns eine Gewalt.
Denn Opfer will der Himmlischen jedes,
Wenn aber eines versäumt ward,
Nie hat es Gutes gebracht.
Wir haben gedienet der Mutter Erd‘
Und haben jüngst dem Sonnenlichte gedient,
Unwissend, der Vater aber liebt,
Der über allen waltet,
Am meisten, daß gepfleget werde
Der feste Buchstab, und Bestehendes gut
Gedeutet. Dem folgt deutscher Gesang.

Personen, Poetry

Ry Cooder

Liebe Leserinnen und Leser,

der Entdecker von Cubas Musik, Mentor unzähliger anderer, auch eine Fische Persönlichkeit (der mit Chiron im 10. Haus niemals die gebührende Anerkennung erfahren hat) … sind alle so anders, aber alle schillern sie über die Maßen. Leider bin ich heute sonst sprachlos. Auch der Blues kann nicht trösten, ist aber der einzig erträgliche Klang:

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Hier gehts zum Blues: YouTube – Ry Cooder

YouTube – Ry Cooder – Vigilante Man (live)

YouTube – Ry Cooder – Goin‘ To Brownsville

Ry Cooder, 15.03.1947 02:05 Los Angeles

Mundan, Weltbild

Die Argumente

Liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder wird vorgebracht, wir hätten noch keine reale Möglichkeit, die Welt jetzt ganz nur mit Sonnenenergie zu versorgen.

Huflattich mitten in der Stadt: eine erste Frühlingsblüte Foto: Termin ©

Seit der Gründung von Desertec wissen wir, daß das nicht stimmt. Wahr ist hingegen, daß eine Entwicklung in dieser Hinsicht allen zuwider läuft, die prächtig in das gegenwärtige Energie-System eingebunden sind, zum Beispiel die Libyer, weil sie Öl verkaufen und Frankreich dort Atomkraftwerke bauen will. Daß wir das jetzt erst erfahren?! Unter diesen Umständen ist natürlich Desertec (hier klicken) zum floppen verurteilt, weil ja Desertec den Fanzosen mit ihren Atomkraftplänen in die Parade fahren würde. Was mich an unserer Kanzlerin zunehmend nervt, daß sie solche Dinge durchaus versteht, aber einverständlich in den scheinbar zwangsläufigen Lauf der Dinge einwilligt, als folge sie einem höheren Plan, dessen Strategen sich seit über 100 Jahren in einem Club an der Ostküste der USA treffen.

Mein Vater, mit dem ich ab und an diskutiere, ist auf dem Standpunkt, daß Europa und vor allem „das kleine Deutschland“ weltweit gar nichts bewirken. Während hier gegen AKWs demonstriert wird, bauen sie in China und den USA einen Haufen neue. Österreich hat keine AKWs, kauft aber Atomstrom aus dem Ausland.

Gleichzeitig, schreibt heute das Handelsblatt, haben sich die Geschäfte der Waffen-Schwerindustrie in Deutschland seit 2006 verdoppelt, man plane große Handelserleichterungen für Waffenverkäufe, Deutschland sei der Welt drittgrößter Waffenhersteller, gleich nach den USA und Russland. Man verkaufe vermehrt in den Nahen Osten. Afghanistan fungiere als eine Art Nachweis der Praxis-Tauglichkeit und kommt – der eigentliche Sinn und Zweck – gut an.

Beide „Argumente“ zusammengenommen ergeben das Bild einer nur an kurzfristigem Vorteil orientierten Handelsmacht. Es spielt keine Rolle, welchen Weg China einschlagen mag: würden wir der Welt den Sonnen-Energie versorgten Lebensraum exemplarisch vorleben, so würde sie uns darin ebenso folgen, wie sie uns jetzt die fetten Autos abkaufen.

Wenn wir in unserem Land es fertigbringen würden, ganz auf miltärische Waffenproduktion zu verzichten, dann hätten wir auch das Recht, uns aus Libyen rauszuhalten.

Was auch man berechtigt gegen (pseudo)-„linke“ Politik in Deutschland haben mag, so ist es eben die traditionelle Verquickung der „Rechten“ mit den Waffenhändlern, seit Anbeginn der Republik, die diese Regierungen immer wieder klammheimlich durchziehen, sobald sie an der Macht sind – denn wer liest schon das Handelsblatt? – mit dem ich mich nicht abfinden mag.

Auch die nächste Regierung wird keine Lösungen dieser Verquickungen anbieten können. Was geht, ist nur des Volkes Stimme – und merkwürdig genug, daß das geht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Länder, Mundan

Libyen und die Entwicklung des arabischen Aufstands

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sehen zum Beginn des Aufstands, der in Tunesien durch einen einzelnen Menschen ausgelöst wurde, wie er an das Mars-Geschehen gebunden ist, denn es war auslösend die Mars/Merkur und Pluto Konjunktion der Vorweihnachtstage. Als Mars durch den Wassermann ging, war die Sache in einem Fluss für die Befreihung. Dann, so um den 03. März herum, als Gaddafi wohl zur Finte das Angebot aus Venezuela zur Vermittlung annahm, ließ er tags darauf mit schwerem Geschütz feuern. Anfang April geht Mars dann ins Quadrat zum Radix-Mars, da könnte sich wieder etwas tun, wenn die Leute in Bengasi so lange aushalten. Es ist extrem schwer, hier Seiten zu beziehen und sich gar „Luftschläge“ zu wünschen. Andererseits sind die Gaddafis, insbesondere dieser Said, Sadisten, die sich freuen, mal richtig loszuschlagen. Mars und Merkur – und Merkur wieder rückläufig – treffen sich am 19.04.2011 in einer Opposition zu Saturn, das ist auch ein harter Aspekt, der Zeitgeschehen verschärft. Meine Meinung: Bengasi darf nicht fallen. Man würde uns zwingen, einem Massenmord zuzugucken. So müssen wir uns als Pazifisten strategische Gedanken machen, weil die Schwerindustrie-Bosse der Welt unbedingt Flugabwehrraketen und Atomtechnologie  verkaufen müssen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Beginn des Aufstands: 14.12.2010 Tunis, 12:00, außen 13.03.2011 14:00 NGB

Personen

Und sie bewegt sich doch 2/4

Liebe Leserinnen und Leser,

erinnert ihr euch noch an Prof Heinz Haber aus dem S/W-Röhrenfernsehen? Wie billig hat er ein großes Erdtrigon, die Sonne im Stier, den Mond in der Jungfrau. Gerade dieser sorgfältige Jungfrau-Mond, der geradezu süchtig danach ist, andere zu belehren, macht viel von seiner sympathisch professoralen Art. Doch Dr. Haber, Physiker, hatte andere Ideen zu Erdbeben, als solche, die heute geglaubt werden dürfen:

YouTube – Und sie bewegt sich doch 2/4

15.05.1913 Mannheim, keine Zeit

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Steve Judd zu Uranus/Jupiter und Erdbeben

Liebe Leserinnen und Leser,

aus Steve Judds Blog, der in Bath, Wales, arbeitet, zitiere ich mit seiner freundlichen Erlaubnis und meiner Schnell-Übersetzung unten ein paar klare Worte zum Eintritt von Uranus in den Widder letzten Samstag Morgen:

Blog • Steve Judd

„Uranus the change bringer…..  Uranus is one of the three originators of primal myth.  Uranus brings chaos, unpredictability, sudden and dramatic change, drama and it pulls the rug from underneath your feet.  Uranus also brings words like excitement, stimulation and adventure, independence freedom and liberty into your life.  Uranus moved into Aries properly about six hours ago, for the next seven years.  Astologically, this has a number of meanings.  The down side is that there will need to be more self reliance world wide as words like self determmination become more part of the standard lexicon.  The up side is that individuals with nous and initiatve will prosper and grow as the global corporates, multinationals and over inflated governments decrease in influence.  The last time this happened was 1927-1934, and the history books tell us what happened then.  Despite the trauma of the last 24 hours, I welcome Uranus into Aries – he will either galvanize us into taking the next evolutionary leap into advanced consciousness and soft technology, and/or he will bring us to the edge of isolationism or community and we will be found wanting.  And yes, as I’ve stated a number of times before, the configuration of Jupiter and Uranus together is the most commin significator in earthquake patterns from an astrological level – more on that one tomorrow.“

„Uranus der Wandler …. Uranus ist einer der drei Urväter der grundlegenden Mythen. Uranus bringt Chaos, Unvorhersehbarkeit und dramatischen Wandel, Drama, und es reißt einem den Teppich unter den Füßen weg. Uranus bringt auch Wörter wie Aufgeregtheit, Stimulation und Abenteuer, Unabhängigkeit und Freiheit in euer Leben. Uranus ist gerade ziemlich genau vor sechs Stunden in den Widder gezogen. Astrologisch bedeutet das einiges. Die schlechte Seite daran ist, daß mehr Selbst-Anspruch gefordert sein wird, Wörter wie „Selbstbestimmung“ werden mehr ins Blickfeld rücken. Die gute Sache daran ist, daß Menschen mit Grips und Initiative prosperieren werden und wachsen, während globale Vereinigungen, multinationale Firmen und überschuldete Regierungen an Einfluss verlieren werden. Das letzte Mal passierte das 1227-1934, und die Geschichtsbücher erzählen davon, was dann passierte.  Trotz des Traumas der letzten 24 Stunden heiße ich Uranus im Widder willkommen – er wird uns entweder wachrütteln um einen Bewußtseinssprung zu machen zu höherer Gegenwärtigkeit und soft-technology, oder/und er bringt uns an den Rand des Abgrenzungswahns oder der Gesellschaft – angesichts unerfüllter Erwartungen. Und – ja, wie ich ein paar Mal bereits erwähnt habe, ist die Konfiguration von Jupiter und Uranus zusammen der häufigst angetroffene Signifikator in Erdbeben-Angelegenheiten von einem astrologischen Standpunkt aus.“

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Weltbild

Nur noch Sonne!

Liebe Leserinnen und Leser,

Nach „menschlichem Ermessen“ sei es jedoch nicht vorstellbar, dass Deutschland von der Katastrophe in Japan betroffen sei. „Wir sind zu weit entfernt.“ Da irrt sich unsere Schütze-Aszendenten Kanzlerin, der dieses Zitat von Spiegel-Online zugeschrieben wird, es fehlt ihr – obwohl oder weil Physikerin, Wissenschaftlerin, die notwendige Zwillings-Information, die sie in ihrem Fachgebiet vielleicht nicht findet, aber sie ahnt noch nicht, daß solche Aussagen zu ihrer Abwahl führen werden.

Japans Flagge zeigt die Sonne, das kaiserliche Siegel ist ebenfalls ein Sonnensymbol:  wir trauern mit Japan, aber wir fragen auch: wozu braucht dieses erdbebengefährdete Land Kernkraftwerke? Ich kann dem, was Sigmar Gabriel unten vorbringt, absolut zustimmen. Plus, daß noch hinzukommt, daß in Wahrheit die Gefährdung viel größer ist, weil der militärische zum zivilen Atomkomplex komplementär ist, das eine bedingt das andere. Es wird den Leuten ja presseseits viel in den Mund gelegt. Aber wenn die Krebse (mit Pluto im Oppositionszeichen) Norbert Röttgen und Angela Merkel meinen, Deutschland sei außer Gefahr, dann irren sie. Denn Deutschland und Japan bilden schon lange eine karmische Gemeinschaft – die Atombombe wurde von deutschen Wissenschaftlern theoretisch in Deutschland vorbereitet und praktisch gemeinsam in Los Alamos entwickelt. Und in Japan wurde sie mit einer Sonnen-Pluto Konjunktion als Massenvernichtungs-Waffe verwendet. Nun wird Japan von einer neuen atomaren Katastrophe heimgesucht. Wann werden wir es erleben, daß die Naturwissenschaftler dieser Welt gemeinsam die Kernenergie in jeder Form ächten und deren Risiken objektiv bewerten?! Es steht zum Beispiel zu befürchten, daß unsere Regierung sich auch von einem Supergau nicht abhalten ließe, weiter auf Kernkraft als „Übergangsenergie“ zu bauen, während sie andererseits keinen Schritt dafür unternimmt, den Wahnsinn der Benzin- und Energieverschwendung durch eine klare Förderung des Naturschutzes und der Ökologie in die Schranken zu weisen. Werden Grüne und SPD das machen, wenn sie gewählt sein werden, vielleicht früher schon, als wir z.Zt. denken?! Da habe ich meine Zweifel. Lassen wir uns jedenfalls nicht mehr täuschen und hinhalten, auch, wenn es noch so tolle „wissenschaftliche“ Expertisen zur Reaktorsicherheit in D-Land gibt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

SPD-Chef Sigmar Gabriel: „Der GAU ist eine reale und konkrete Gefahr“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Mundan

Japan und Erdbeben

Liebe Leserinnen und Leser,

ich veröffentliche das Horoskop zum Beben in Japan unten ohne Kommentar, die meisten von euch können lesen, worauf ich die Aspektscheibe eingestellt habe. Innen der Gründungstag Japans, außen die Transite zur Zeit des Bebens. Mondnähe oder Ferne ist nicht gegeben. Auch nicht Neu- oder Vollmond; aber Jupiter und Saturn, die sich in die Opposition schieben.

Doch gegenwärtig treibt mich vor allem die Sorge um den dreifach möglichen Supergau um – Kernschmelze – zumindest dieser Teil des Unglücks ist sicher Menschen-gemacht. Perplex fragt man sich, wie schnell der eigentlich völlig unmögliche Notfall eingetroffen ist? Expertisen sind erstellt worden, Wahrscheinlichkeits-Rechnungen, das ganze Galama … und nun?! Können wir nur beten, denn die Auswirkungen wären noch um ein vielfaches katastrophaler, als die des Tsunamis und Erdbebens und würden eine weltweite Krise nach sich ziehen.

Hier begleiten Japan offensichtlich Aspekte des laufenden Neptun zum Radix-Pluto.

Ken Rings homepage „Perdict Weather“ ist nicht (Update: wieder: Is 20 March significant? – Predict Weather – the home of long range weather) mehr zu erreichen, und den Grund dafür findet ihr in den Videos unten, freilich muß man dazu etwas Englisch verstehen und die Sendung aus Neuseeland abrufen, wenn der Internet-Traffic nicht so groß ist, wie jetzt gerade, sonst stockt das Video der Campbell-Show ständig.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ken Ring: ‚I predicted the Christchurch quake‘ – Campbell Live – Video – 3 News

John Campbell to Ken Ring: I am sincerely sorry – Campbell Live – Video – 3 News

Innen Japan 11.02.1889 12:00 Tokio, außen 11.03.2011 14:46 Tokio

11.03.2011 14:46 Tokio

Fotos

Quelle der Intuition

Liebe Leserinnen und Leser,

„Intuition“ bedeutet „Innenschau“. Bald ist es so weit, noch zwei Tage, und Uranus wechselt das Zeichen, er geht von Fische in Widder. Etwas Altes hat sich aufgelöst, etwas Neues beginnt. Wir sind aber auch verbunden mit der Zeit um den 31.03.1927, als Pluto im Zeichen Krebs stand und Uranus – wie heuer auch – den Widder betrat: ist die Welt „Wahrheit“, oder ist die Welt eine Reflexion von „Spiegelneuronen“ – wieder so ein cashword – wird heute gefragt; damals wurde gefragt, ob wir wir selbst wären, oder die Summe der drei Instanzen: Ich, Es und Über-Ich. Und auch die Quantenphysik vollendet einen reifen Uranus-Umlauf und wird jetzt revolutionär verstanden werden, meinte ein Freund. Ich bin gespannt!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Foto Termin ©, Ballazzo Brozzi