Mond, Mundan

Neumond – Vollmond

14.02.2010 o2:51 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen diesen beiden Bildern liegen Neumond und Vollmond. Einmal der Glückspunkt am AC, dann am DC. Das ist nicht verwunderlich, sondern immer so. Lesen wir die Phase von Neu- zu Vollmond wie eine aufkeimende Blüte, die an Neumond duftlos ist und an Vollmond den ganzen Raum erfüllt, dann lesen wir richtig.

Für den Wassermann-Neumond gilt astrologisch – soweit wir das auf der mundanen Ebene betrachten – im persönlichen Horoskop müssen wir etwas anders sprechen – das Gegenteil, wie vom Steinbock-Neumond, der am 15. Januar mit einer Sonnenfinsternis einherging: während dieser die vorangegangene, eher anheimelnde und seelenwärmende (wg. der Mondfinsternis allerdings relativ) Krebs-Steinbock Vollmondstellung vom 31. Dezember fast erstarren ließ und diese Erstarrung dann zum Ergebnis des Vollmondes vom 31.01.10 führte, zur Polarisiation von Herzenswärme und Geisteskraft, so ist nun diese Herzenswärme aufgebraucht.  Maximale Umkehr im doppelten Wassermann-Sinn ist das Gebot der Stunde. Die Nato startet (wie Cäsar zu Neumond: Bellum Gallicum) einen Großangriff in Afghanistan, schonungslos wird über das Hartz IV-Elend debattiert … Im Ergebnis haben wir dann den Fische-Jungfrau Vollmond am 28.02.10, wo das Mitgefühl durch den Mond wieder praktisch wird und uns die Sonne in den Fischen den Weg aus der spirituellen Enge weisen wird.

Dies ist hier nur sehr einfach skizziert, ich möchte gewissermaßen den Atem Neumond-Vollmond darstellen, wie er sich  durch das Jahr entfaltet. Astrologisch relevant sind – denn der Walzer von Sonne und Mond wäre ja jedes Jahr gleich – vor allem die anderen Aspekte dazu: Neptun, Chiron, Merkur sind ja ebenfalls im Wassermann, Wassermann trägt die Opposition zum rückläufigen Mars im Löwen, etc.

Daher ist dieser Neumond mit den Themen Heilung, Vision (siehe der neue Film von Peter Jackson), Intelligenz (gerade heute spricht Bill Gates von der Notwendigkeit eines Energie-Wunders …) verbunden. Dies positiv betrachtet; das Negativkonto ist  z.B. der Nuclear-Wahnsinn um den Iran, jener Feldzug in Afghanistan (Kampf ums Öl = Neptun), Täuschung und Betrug um Atomenergie-Fragen in Deutschland und vieles mehr …

Und ebenso der kommende Vollmond mit der Fische-Sonne: wir haben dann außer der Sonne auch Venus, Jupiter und Uranus in den Fischen. Ein Vollmond der Grenzüberwindung wahrlich …

Wenn Sie nun wissen wollen, wie sich all das persönlich auf Sie auswirkt, dann nehmen Sie die beiden Horoskope unten und oben und schauen, wohin die Konstellationen „fallen“, wenn Sie ihr eigenes Horoskop zu Grundlage der Betrachtung machen: oder rufen mich an und wir erarbeiten uns das gemeinsam.

Sollten Sie, den Himmel betrachtend – was z.Zt. kaum möglich ist – sich zu den Mondphasen fragen, warum denn der Mond in seiner vollen Pracht so oft die Wolken oder Wölkchen charakteristisch um sich scharrt – wundern Sie sich nicht: denn – ja! – der Mond macht etwas mit uns und mit der Atmosphäre, das weit über die Kenntnisse heutiger, nur ganz bedingt zurechnungsfähiger Naturwissenschaft hinausgeht.

Da wären einmal die volle Kraft des reflektierenden Lichtspiegels, mit der der Mond uns die Welt erst wirklich zur Heimat macht, zum anderen, weniger sichtbar, jedoch wissbar und messbar die Entfernung des Mondes von der Erde, Perigäum  und Apogäum genannt. Dieses Jahr ist der Mond am 1 Januar um 21:45:32 im Perigäum gewesen, also erdnächst – weswegen die Sonnenfinsternis am 15. Januar auch nur ringförmig war – und heute am 13.02.2010 03:28 ist er im Apogäum, also erdfern. Zu diesem Thema siehe auch:

hier klicken: Erdbebenforschung in Potsdam

Perigäum und Vollmond ergeben die absolut heftigsten Stürme und die größten Springfluten, wie Ken Ring nach jahrzehntelanger Forschung herausgefunden hat.

28.02.2010 16:38 Nürnberg

Mond

Skorpion-Neumond

Nürnberg 17:12 Sonne und Mond in Skorpion, dazu frei von Aspekten. Spannende Sache. Unten sind drei Aspekte fotografisch versammelt, die ein Bild der Weiblichkeit in ihrer ursprünglichen dreieinigen Kompetenz bieten: Jung(e)frau, Mutter, Ernährerin und alte weise Frau. Die groteske Verzerrung dieser Ansichten ist hier Absicht, denn wir sind – meines Erachtens – weit entfernt von einer wirklichen Befreiung der Geschlechter. Dabei machen sich im Patriarchat vor allem die Männer lächerlich, aber auch die Frauen. Anlass darüber nachzudenken ist der Skorpion-Neumond, der nahezu exakt um Mitternacht, also zur „Geisterstunde“ sein Wesen zeitigt. Für die Alten war der zunehmende Mond das Mädchen, der Vollmond die Mutter, der abnehmende Mond die weise Frau und schließlich der Neumond tatsächlich mit Zauberkraft und Hexenwesen verbunden. Niemand weiß darüber mehr zu sagen, als der auf Mallorca begrabene Robert von Ranke Graves in seinem Werk „Die Weisse Göttin“. Menschen, die an Skorpion-Neumond geboren sind, verfügen auch tatsächlich über besondere Kräfte, schreibt Oskar Adler, sowohl zur Autosuggestion, als auch zur Verführung.

Fotos Markus Termin ©

Was Graves uns in „Die Weisse Göttin“ bietet, ist nicht weniger, als der Entwurf einer Welt, in der die Frauen in ihrer Verbindung zur Erde eine erfahrbare und unmittelbare Religion führten. Diese Welt war/ist poetisch verschlüsselt. Unsere Heutige Welt ist davon in vielen Einzelheiten abgeleitet, und die gesamte Struktur der Sprache, also die Grammatik selbst (siehe dazu Jaques Derrida „Grammatologie“) und deshalb mithin die Möglichkeit, sich überhaupt zu verstehen, wurzelt in dieser Zeit und bei diesen mit ihr verbundenen Fähigkeiten, die auch wieder verloren gehen können. In den siebziger und achziger Jahren herrschte oftmals die Ansicht und Hoffnung vor, dass diese versunkene weltumspannende Zivilisation friedlich gewesen sei. Da es aus dieser Zeit keine Schriftzeugnisse gibt, können wir uns nur auf die Interpretation von Bauwerken (Gozo) und Scherben, bzw. Kunstwerken verlassen, vor allem aber Mythen. Standardwerk ist hier Maria Gimbutas „Die Sprache der Göttin“. Sehr lesenswert auch: Barbara Hutzl-Ronge. Friedlich war das Matriarchat – zumindest in der Endzeit – absolut nicht. Es gab ein Ereignis, dargelegt in den Mythologien der Erde, verbunden mit dem Himmel, durch welches Kampf und Grausamkeit und Tod in die Welt kamen. Die Männer fürchten sich nicht ohne Grund vor der Anima; auch sind die Frauen nicht ohne Grund, wenn auch schuldlos entmachtet. Dass dies noch heute gilt, zeigt ein einfacher Blick auf die Verteilung des Wohlstands zwischen Männern und Frauen und die Grundgesetz-widrige Ungleichbehandlung von Frauen in Deutschland, sei´s im Beruf, sei´s bei der Rente. Obwohl es schon längst höchstrichterliche Entscheidungen gibt, werden sie einfach nicht umgesetzt. Dazu kommt die Grausamkeit, die Frauen Frauen antun, die weit über alles hinausgeht, was man sich vorstellen kann, und euphemistisch FGM genannt wird. Es ist diese Menschheitswunde, die der/die hominus/a technicus/a zu heilen versucht. Unser aller Überleben hängt davon ab, dass dies gelingt. Unsere Freiheit wird nicht am Hindukusch verteidigt, sondern würde dies viel besser im Sudan und in Ägypten, wo FGM an 99% aller Frauen von Frauen „praktiziert“ wird. Es ist daher auch nicht damit getan, Zauberei zum Aberglauben zu erklären. Unsere eigene Gesellschaft ist durchdrungen vom Fetischglauben, alltäglichste Handlungen sind oft magische Gewohnheit, unser ganzes Wissenschaftssystem ist eine einzige groß-magische Zauberformel, deren zerstörerische Kraft sich periodisch potenzierend in Katastrophen bündelt, und gerade deswegen so gefährlich ist, weil sie für rational gehalten wird, während schon allein ihr Vokabular („Schwarze Löcher, „Dunkle Materie“, „Fluid“) den Besuch beim Psychoanalytiker nahelegt. Immer dann, wenn etwas nicht funktioniert, wie jetzt in Genf bei LHC oder der Kreditkrise, kann dies als ein Einbuch der Realität und als Chance zur Betrachtung der angewandten „Zauberformel“ begriffen werden. Naturgemäß erscheint solche Sicht den daran abhängig arbeitenden Geistern nur als vermessener Witz. Sieht man aber die Umwandlung von Energie von einer Warte aus, wo mit jedem materiellen Prozess ein geistiger verbunden ist, so führt die Konzentration auf rein Materielles zu einem so starken Sog im gleichgewichtigen geistigen Bereich, dass in der Folge tatsächlich die Wahrnehmung und damit auch die materielle Wirklichkeit verändert wird, die für unabänderlich zu halten wir getrost „naiven Realismus“ nennen können. So ist es verbürgt, und erklärt überhaupt erst die Welt, dass Menschen vor Zeiten Farben, Töne und auch die Astralkörper von Lebewesen anders oder überhaupt wahrgenommen haben. Die Ägypter mussten nicht glauben: sie konnten sehen. Über die Ursachen: warum sich die Welt mit den Menschen so stark verstümmelt hat, kann man nachdenken und es gibt bestimmte Ansichten dazu. Fest steht jedoch, dass vor 2000 Jahren ein Sonnengott auf der Erde inkarnierte, und sich mit den Worten zu erkennen gab: „Ich bin das Licht der Welt.“ Er meinte dies nicht im übertragenen Sinne. Wer glaubt, wir sind die einzigen Lebewesen im Sonnensystem oder gar im Weltenall, weiß nicht, dass es keinen Stein gibt, der nicht lebt. Zurückkehren zur alten Magie hieße, dass wir afrikanische Zustände bekämen. Sich mit Jesus ins Licht stellen bedeutet: seiner Magie zu folgen, auch an Skorpion-Neumond. Unser Tierkreis ist auch deshalb bei Null-Grad-Widder festgelegt.