Europa

Der Gott des Regenbogens und der Gott der Seuchen

Orixá Oxumare ist der Gott des Regenbogens im brasilianisch/afrikanischen Candomblé-Kult – oder soll man sagen Religion? Er hat jedoch einen älteren Bruder, den Gott der Seuchen Omulú-Obaluaiê oder Obaluàyé. Obaluàyé ist ein Wort aus dem Yorubá und bedeutet „König und Herr der Erde“: Oba (König) + Aye (Erde).

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Obaluàyé – Gott der Seuchen und Herr der Erde (siehe hier Rudolf Steiner „Der elektronische Doppelgänger“) wird strohbedeckt und gesichtslos dargestellt und gedacht. Er hat natürlich noch viel mehr zu bieten, als „nur“ Seuchen. Ist auch der gute Geist derer, die eine Krankheit überwunden haben und so selbst zu Heilern wurden, wie im Schamanismus ja allgemein bekannt.

Insgesamt sind es vier Geschwister in dieser Familie, und ich muss zugeben, dass ich die Details der afrikanisch/brasilianischer Magie betreffend nicht besonders bewandert bin, sondern mein Wissen von einer brasilianischen Freundin habe, die mir das erklärte. Dabei entstand das obige Bild im Winter 2020, wenige Tage bevor der „Tanz“ begann. Um so bemerkenswerter ist …

… nun das Erscheinen des Regenbogensymbols auf allen nur denkbaren Ebenen. Man sagt, er sei auch das neue Emblem des IWF. Dass der Regenbogen zur Flagge der sexuellen Austauschbarkeit wurde, hängt durchaus auch mit dem Orixá Oxumare zusammen, denn der ist, anders als sein Bruder (der wohl mächtiger ist) der Gottgeist des Wohlstands aber auch der Wechselgeschlechtlichkeit. „Oxumaré dirigiert den Akt, die Transformation und die Kraft, welche Bewegung produziert. Er wird als männlicher und weiblicher Orixá dargestellt und lebt somit eine doppelte Natur. Sechs Monate ist er männlich, während dieser Zeit ist der Regenbogen sein Symbol.“ Weiter heißt es: „Sein Bereich ist überall dort, wo Rechnungen bezahlt werden, beim Einkaufen, in Geschäften, in der Bank, in Kreditangelegenheit, in allen Finanzen. Seinen Farben sind diejenige des Regenbogens, sein Stein der Opal, sein Symbol die Schlange und sein Tag ist Dienstag.“

Nun müssen wir freilich, und das ist der Sinn dieses Posts, achtgeben: nämlich darauf, dass Obaluàyé – Gott der Seuchen – keine Seuche gebracht hat, sondern die Simulation einer Seuche, und auch das Symbol des Regenbogens ist kein Regenbogen, sondern das ge- oder vielleicht sogar missbrauchte Symbol eines Regenbogens. Dennoch hat – und hier kommen wir zur Astrologie – in magischer Hinsicht – und Magie bestimmt Europa nicht weniger, denn Afrika, und zwar mindestens seit den Tagen, da der Euro-Afrikaner Meister Adebar …

https://wortwuchs.net/fabeltiere-eigenschaften/adebar/

… seine jährliche Runde von Schleswig-Hollstein um Kap Horn via Addis Abeba in Äthiopien fliegt – der Missbrauch von Symbolen, hier der Regenbogen, eine eigene magische Kraft, die von den Lockstep-Verschwörern unterschätzt werden könnte: so unsympathisch es ist, unter der Flagge des Regenbogens ein Weltunterdrückungsprogramm zu vertreiben, für das das Wort „Faschismus“ viel zu milde und nur halb zutreffend ist – schon allein, weil am Ziel der Eugenik gar nicht mehr gezweifelt werden kann – so ist das Kippen in diese Symbolrichtung im Sinne des afrikanisch/brasilianischen Vodoun – um nichts anderes geht es – dennoch ein Wandel des Zeitgeists, der auch ein Geist ist.

Astrologisch natürlich Jupiter (jetzt rückläufig) und Neptun, die beiden Hausherren im Zeichen Fische.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus