Fotos, Personen, Weltbild

Martin Walser

IMG_1060Foto Markus Termin ©

Es könnte ja sein, Sie leben in Nürnberg oder Umgebung und sind auf der Suche nach einem Buchhändler ihres Vertrauens, der ausserdem was von Astrologie versteht! Das ist Hermann Willanzheimer von der oben abgebildeten Bücherstube Martin in Nürnberg. Wo? In der Krelingstraße, gleich hinter der Burg! Tel. 0911 35 80 26

Martin WalserMartin Walser, 24.03.1927 02:30 Wasserburg

Martin Walser hat wieder ein bemerkenswertes Pamphlet in der Zeit geschrieben. Da fordert er zum Ausstieg aus dem „grotesken“ Krieg in Afghanistan. Er schreibt einen offenen Brief an unsere Kanzlerin. Und die ließ in der Woche darauf irgendeinen Staatssekretär antworten: das übliche Blah-blah. Walser sagt im Kern: wir führen da Krieg für Opiumhändler: grotesk. Er meint, dort liege ein weiteres Vietnam. Nun, da hätte sich Obama aber ganz schön verrannt, und wir haben ihn nicht gewarnt, weil wir  so dringend einen anderen als Bush brauchten. Wir hatten ja sowas von die Schnauze voll von Bush! Und jetzt Pakistan/Afghanistan. Das Atombombenproblem. Biden läßt sagen, „Isreal“ sei souverän, Israel untersucht Kriegsverbrechen. Obama pfeift ihn zurück wegen der „Israel kann machen, was es will“-Sache. Es erscheint nicht abgesprochen. But the damage is done, and nobody noticed. Skorpion Biden macht Außenpolitik im Namen Clinton. Hm. Hier wird Powerplay gespielt. Da ist wirklich eine andere Mannschaft an Bord gesprungen und macht jetzt Macht.

Fotos, Mundan

Die Reise der Venus

Venus-Jupiter Trigon

Venus-Uranus Quadrat

Hier habe ich mal zwei Horoskope hintereinander gestellt, die uns die Reise der Venus zur Zeit veranschaulichen. Oben ist das am 27. Juli kommende Trigon von Venus mit Jupiter, der rückläufig ist und zur Zeit nicht ohne Neptun und Chiron gedacht werden kann, seinen Begleitern, die ebenfalls rückläufig sind und vieles traumhaft erscheinen lassen, aber auch durch die Träume Heilung bringen: Neptun-Chiron. Natürlich fällt unter solchem Vorzeichen auch dieser Gewittersommer auf, der Erdrutsch, überhaupt das Verschwinden von Häusern in der Erde, denn auch Pluto rückläufig geht wieder in Richtung Quadrat Uranus, auch wenn sie es beide nicht ganz erreichen. Wir haben ein Jahr starker Ereignisse und Veränderungen. Sogar die Wirtschaft scheint wieder Schwung fassen zu wollen; allein, wir glauben daran nicht so recht, und vermuten eher noch weitere Überraschungen im Herbst zum Saturn-Pluto Quadrat und zur Saturn-Uranus Opposition, einer Zeitperiode, die noch weit ins Jahr 2010 ragen wird, genauer bis zum 26.07.2010, der letzten Saturn-Uranus Opposition einer Serie von fünf Oppositionen. Oder habe ich mich verzählt, kommt danach noch eine?

Das zweite Bild oben zeigt das Venus-Uranus Quadrat am 29.07.09, also in wenigen Tagen auch. Themen werden sein: die Freiheit – zu tun und zu lassen, was man/frau will – weiter geht´s in die Opposition zu Pluto am 02.08.09, dann die Konjunktion zu Vesta am 25.09.09 und schließlich die Opposition zu Jupiter am 11.09.09 … das ist die Reise.

Jetzt bin ich auf die erste Station gespannt. Venus Trigon Jupiter, etc. … doch Jupiter ist noch im Nebel Neptuns befangen, die Abhängigkeit von den zwei „Os“, Opium und Öl, die mit dem ständig verletzten Chiron (Afganistan, Irak, Somalia …) sich kaum noch nur Heilung anschicken …

Dafür hier unten zwei Feldstudien der Natur zu meinem Boden-Zeppelinprojekt. Die beiden liebten meine Linse und waren spontan bereit beim Wettbewerb „Natural-Technik-Design“ mitzumachen!

IMG_1622Foto Markus Termin ©

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Zitronenfalter

IMG_1448Foto Markus Termin ©

So hingegen sieht es aus, wenn man/frau sich liebvoll einer Sache nähert. Schmetterlinge sind Merkur, Venus und Neptun-Wesen. Ich hatte mal einen Schmetterling als Haustier, der kam auf  Zuruf zum Zuckertrog. Es war Winter, freilassen wäre keine Option gewesen. Wie Carol K. Anthony und Hanna Moog schreiben, hat jedes Lebewesen Bewußtsein und Alles ist lebendig (das schreibt Giordano Bruno). Unser Problem ist, dass wir nicht mit einer absolut direkten Reaktion rechnen, weil unser eigenes Bewußtsein gleichermaßen technisch geschult und technisch schwer beschädigt ist. Während wir noch auf eine Reaktion warten, ist diese schon lange erfolgt. Alles durchzieht diese merkwürde Auffassung, wir könnten erst Abstand zu den Dingen nehmen und in einer quasi zeitlosen Betrachtungsdistanz über die Dinge urteilen. Die Dinge und Lebewesen stehen jedoch in direkter Resonanz, sie kennen den Filter nicht, den wir zwischen uns selbst und die Aussenwelt geschoben haben. Warum? Es gibt einen Grund dafür, und wir sind nicht einmal schuld. Dazu kommt die magische Kraft aller Lebewesen. Du störst eine Vogelmutter beim Füttern ihrer Jungen? Dreißig Sekunden später knickst Du beim Treppensprung im Gelenk um? Zufall? Schlaf weiter. Genau so ist es in der Astrologie. Sie ist immer wesentlich exakter, als wir glauben und erwarten.

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Ganzheitliche Betrachtung schwarzer Löcher

IMG_1338Lindau Hafen bei Nacht. Foto Markus Termin ©

Ist es nicht bemerkenswert? Während die Kosmologie annimmt, in jedem Zentrum einer Galaxie, altgr.: γαλαξίας, also auch unserer Milchstrasse, befinde sich  ein „schwarzes Loch“, um das die Galaxie herumwirble, dort sei die Masse so groß, die Energie so stark, dass es kein Entrinnen mehr vor dem Sog eines solchen Loches gibt, wenn man/frau ihm zu nahe gerät, so wird gleichzeitig in der Schweiz in Genf, am sogenannten CERN-Forschungszentrum tief unter der Erde daran gearbeitet, ein künstliches schwarzes Loch zu erzeugen. Zumindest kann dessen Entstehung als unerwünschtes Nebenergebnis nicht ausgeschlossen werden. Und die Schweiz im Zentrum der EU ohne Mitgliedschaft und mit eigener Währung ist auch so ein neutrales  Land der Mitte mit in der Mitte nochmal die Mega-Jungfrau Uhr CERN. Die Frage, ob es überhaupt schwarze Löcher gibt, rückt damit in den Hintergrund.

Eindrucksvoll bekommen wir das im aktuellen Star Trek als Kinoversion vorgeführt: das Raumschiff kracht schon fast ins schwarze Loch, welches die Romaner (die alten Römer?) mit ihren unappetitlich feuchten Superraumschiffen und dem grünen Blut schon verschlungen hat, Warp-Antrieb schafft`s nicht! – – : – : da schießen sie ein paar Mega-Minen ins schwarze Loch, und siehe, einfacher Hebeltrick, durch den Rückstoss wird die bereits Risse auf der Brücke bekommende Enterprise aus dem schwarzen Loch herausgeschleudert. Puh, grad noch mal geschafft!

Lassen wir es mal dahingestellt, wieviel sexistischer Wahnsinn in dieser Metapher steckt!

Als Bild von außen betrachtet – denn das können wir dank der großartigen Leistung der Astronomen und ihrer Geschicklichkeit, schöne Fotos aus dem Weltenraum zu machen! – also von außen betrachtet gleicht die Form einer Galaxie einem Strudel, einem Mahlstrom, und innen sieht es zunächst nicht nach schwarzem Loch, sondern sehr sehr hell aus?! Auf jeden Fall kommt uns die Form doch bekannt vor, nicht wahr?

GalaxieBild: Nasa

Strudelfotografiert von Andreas Arnegger

HurricaneMitchHurricane „Mitsch“

Wenn sich Formen des Lebendigen so sehr gleichen, dann macht es Sinn, auch in der kleineren Welt Entsprechungen dieser Form zu finden.

Wie dem auch immer sei: es kann nur ganzheitliches – oder mit einem anderen Wort: phänomenologisches Schauen geben, wenn es erlaubt ist, bei der Betrachtung der Welt – einer Galaxie, eines Strudels, eines Hurricanes – unseren Sinnen zu trauen. Demnach sind schwarze Löcher eben gar keine schwarzen Löcher, sondern der Kern der Feldlinien eines größeren Gebildes, dessen andere Hälfte für den  Menschen meist unsichtbar ist.

Das erschließt sich aus dem analogen Wasserstrudel – wie durch ihn etwas hindurchgeht in der Form einer rückkehrenden Feldlinie, so auch durch das Auge des Hurricanes oder das Zentrum einer Galaxie.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Achsenspiegelung

IMG_1381IMG_1399Fotos Markus Termin ©

Obiges nennt man in der Filmkunst einen „Achsensprung“. Man/frau lernt es in der Filmakademie nur, um es tatsächlich bei den Dreharbeiten zu vermeiden. Denn das geht nicht! Springt die Achse der Bildebene einfach um 180 º, so reißt der rote Faden des optisch Plausiblen, Nachvollziehbaren.

Und doch ist es genau das, was in der Quantenphysik mit polarisierten, verschränkten Lichtquanten passiert, ohne dass der rote Faden der Realität reißt. Aber etwas anderes zerbricht: das „Gesetz“ der Einheit von Ursache und Wirkung, von Kraft und Ort. Daher ist die Quantenphysik eine klare Frage für die Philosophie, und es ist an der Zeit, den Physikern die Interpretationshoheit für ihre Entdeckung zu nehmen. Sie haben sich niedergelassen auf ihrem Flecken Vernunft, der da lautet: „Eine Meinung, die viele Physiker vertreten, ist die, dass man zufrieden sein soll, wenn die Quantenphysik uns erlaubt, Dinge exakt zu berechnen.“ (Zeilinger „Einsteins Spuk“ S. 209)

Zur Interpretation gibt es im Augenblick nur zwei Möglichkeiten:

1. Entweder die Relativitätstheorie ist falsch, wonach nichts sich schneller bewegen kann, wie Licht im Vakuum. Denn Quanten stimmen sich „zeitlos“ aufeinander ab. Sie brauchen dazu überhaupt keine Geschwindigkeit, oder jedenfalls keine, die wir messen könnten.

Würde dies zutreffen, wäre unser gesamtes kosmologisches Modell, einschließlich Urknall und Schwarzer Löcher Schnee von gestern, denn die Architektur des Bildes vom Universum, das uns die Naturwissenschaft z. Zt. religiös autoritär vermittelt, hängt von der Lichtgeschwindigkeit ab. Sie ist der eine ruhende unveränderliche Punkt in einem insgesamt und mit Allem sonst sich verändernden Universum. Mit ihr biegen wir uns den Raum wieder zu einer Scheibe.

Als Gegenargument wird gerne angeführt, Quanten, polarisiert, könnten trotz 100%tig aufeinander abgestimmtem Zustand keine Nachrichten untereinander in Über-Lichgeschwindigkeit austauschen. Naja, wir aber wissen davon schon.

Oder …

2. … die Relativitätstheorie bleibt gültig, mit ihr das Postulat einer Lichtgeschwindigkeitskonstante im Vakuum, dann haben wir in der Physik den Deckel zum Ausgang in die Metaphysik gefunden, denn es gibt einfach keine physikalische Erklärung für die absolute Synchronizität polarisierter Quanten, die Schrödinger „verschränkt“ nannte. Völlige Gleichzeitigkeit der Zustandsabstimmung bei gleichzeitig  völlig zufälligen Zuständen für beide, sich doch räumlich in beliebig großer Entfernung voneinander „aufhaltenden“ Lichtquanten …

Also: entweder Physik ohne Relativitätstheorie oder Physik mit Metaphysik.

Vor dieser einfachen Alternative steht die Naturwissenschaft in Physik und übrigens auch Biologie am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Wen´s interessiert, liest mal hier rein. Freundlich und verständlich geschriebenes Buch eines engagierten Forsches und Lehrers unserer Tage, der glaubt, wenn etwas schneller als Lichtgeschwindigkeit sich bewegen könnte, es möglich sein müßte, in die Vergangenheit zu schauen (wie es ja tatsächlich auch ist).

ZeilingerZeilinger: 20.05.1945

Doch zurück zum „Achsensprung“:

Um einen solchen Sprung „realistisch“, d.h. ohne die Annahme eines allmächtigen Kameramannes nachvollziehen zu können, müßten wir in der Lage sein, praktisch zeitgleich um 180 º zu springen. Ein Film verliert durch einen Achsensprung seine Illusion der Wirklichkeitsnachahmung. Kameramann/frau muß schon mit dem eingeschalteten Gerät den 180 º – Winkel zu Fuß zurücklegen, oder per schneller Schiene am Set, dann kommt jeder mit!

In der Astrologie spricht man von „Achsenspiegelung“ bei Paaren: wo der eine den AC hat, hat der andere den DC und umgekehrt. Während William Lilly im späten Mittelalter noch von einer Idealverbindung spricht, falls der Aszendent bei PartnerInnen gleich ist, müssen wir heute sagen, daß umgekehrt auch bei gleichem Aszendenten  eine Partnerschaft nicht ausgeschlossen ist. Wenn wir einem Menschen mit dem Gegen-Aszendenten zu unserem eigenen begegnen, kann es natürlich sein, diese/r regt uns maßlos auf. Doch zunächst einmal zieht er/sie und magisch an! Und beides bedingt einander: wir sind unserem Gegenstück begegnet! Im anderen, ersten Fall, bei gleichem Aszendenten, da gibt es oft die Vision vom gemeinsamen Pferdestehlen und auch eine stille Konkurrenz, die sich späterhin nicht selten im Ausbrechen des einen Partners zeigt, der/die so versucht, „Differenz“ zu erringen. Wenn jedoch ein anderes Merkmal im Horoskop die Unterschiedlichkeit übernimmt, eine Sonnen-Opposition zwischen den Partnern, dann kann auch der Aszendent gleich sein, sonst ist es – meine ich – auf die Dauer eine wirkliche Aufgabe mit gleichen Aszendenten …