Dem Superwidder

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Liebe Leserinnen und Leser,

Deutsche flüchten aus ihrer Heimat, einer Deutschen Diktatur im Osten – von Ostpreußen und Schlesien lange schon getrennt – nach Prag in die Deutsche Botschaft: und Fische-Geborener Genschman, kongenial mit Birne (Humor, Humor!) und dem anderen Fische-Geborenen aus Russland, haut sie dort raus, öffnet damit der Flasche den Korken, der nicht mehr zu schließen sein wird.

Es geht durch ein sehr altes Loch der Freiheit. Es liegt in Prag. John Dee hat es gefunden, Rudoph II, Einstein und Rudolf Steiner.

Dass dies friedlich abläuft – in Deutschland, in der Mitte der Welt – das ist von Bedeutung. Maßgeblich zu verdanken dem 12. Haus Doppeldreifachwidder Kohl, „Birne“ Helmut. Es war ganz schwer, den Pfälzer Plauderton 16 Jahre auszuhalten, weil in Stil mit Spießertum eins, dem Schäferhund in den Alpen und Bildern von ihm und Hannelore. Dass nach ihrem Selbstmord Maike Kohl kam, dem Land der „Wiedervereinigung“ die Würde bewahrte (weil alles zusammenhängt) ist eine Geschichte, einer Jeanne d’Arc würdig – hat deshalb gesiegt, weil er seine Gegner allein mit dem beharrlichen Willen und historischem Wissen, umgesetzt in diplomatische Politik – in überlegenes Wissen einbinden konnte. Keiner, dem man wird sagen können, er habe eine große Schlacht gewonnen. Doch das Werk der friedlichen Vereinigung der Gegensätze in der Deutschen Mitte  wird eigentlich nur von außen so richtig zu würdigen sein. Er hatte also Recht, ich Unrecht. Er hatte Recht gegen ein ganzes Volk: als Widder! – und das friedlich im Land der Krieger … Pfrrr … „Ruhig, Brauner“ …

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Danke, Helmut.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

11 Gedanken zu “Dem Superwidder

  1. Hermann

    Lieber Markus,

    oberflchlich betrachtet, kann ich Dir wohl schlecht widersprechen. Und Verstorbenen soll man ja bekanntlich nichts Schlechtes nachsagen.
    Gleichwohl aber – zu unser aller Leidwesen -, in der Politik nur Oberflächlichkeit und kein Tiefgang vorherrscht, wollen wir das doch bitte auch ein wenig relativieren.
    Was hat Herr Kohl denn schon getan für das Volk (ähnlich seine Ziehtochter Angela und auch alle anderen ‚Politiker‘ seit dem Krieg)?
    Ist doch lächerlich wenig, wenn man bedenkt, dass ein ‚C‘ ihren Namen ziert und sie doch nur dem Gelde der Wenigen dienen, die sich heute mehr denn je brüsten, dass ihnen die Menschen egal sind, Hauptsache der Klingelbeutel ist voll.
    Wenn er wirklich ein Europäer gewesen wäre, dann hätte er die Zeichen der Zeit erkannt. Aber das hat ja eh keiner von der Kaste. Sie überhäufen sich mit Preisen ud Ehrerbietungen, aber es bleibt nichts. Das letzte Hemd hat keine Taschen, auch nicht für Preise und Titel etc.pp. Kohl wollte in die Geschichte eingehen, ja, er wird wohl nicht eingehen als Reformer der neue Gedanken hatte, bzw. sich mit Menschen umgab die Gedanken hatten. Selbstbezogen und falsch war er, als er z.B. Demonstranten als Volksfront bezeichnete. Er ging halt nur nicht so weit wie Strauß oder heute Erdogan und ließ seinen Büttel auf die Menschen los, die ihm vertrauen wollten und die ihn wählten. Das war keine direkte Diktatur, aber über die Arbeitgeber wurde das auch erreicht, wenn die ihren Knüppel Arbeitsplatzverlust erhoben. Da wollten sie doch lieber einen Führer, der alles, nur keinen Krieg entfachte, akzeptieren. Das konnte er sicher, aber Ideen? Nein, mein Lieber, dazu hätte sein ‚C‘ schon herzlich sein müssen und nicht ignorant und daher immanent machtbesessen.
    Während seiner ‚Regierungszeit‘ wurde nichts vorwärtsgebracht mit seiner ‚C‘-Partei, wie die notwendige Mitbestimmung der Bürger. Sie wurde und wird, gerade von denen mit dem ‚C‘ weiterhin abgelehnt. Seit jetzt 33 Jahren wartet diese Idee auf die Ausführung durch das Volk. Mit CDU/CSU war es nichts, bei Rot/Grün hatte es auch keinen Rückhalt, obwohl es im Parlament forciert wurde (wenn auch erst 2002). Mit Merkel und Co. haben wir jetzt wieder so einen alten, entwicklungsunfähigen Kreis – Fortsetzung der ‚C‘-Leidensgeschichte seit 1933. Damals hat Heuss sich nicht aufraffen können wahrhaftig zu sein, im Zustimmen des Ermächtigungsgesetzes, später hat er als Bundespräsident das Volk während der Grundgestzdebatten als nicht richtungweisend gesehen – zu deutsch, diese Bürger brauchen weiter einen Führer, weil sie sonst das Land ins Chaos trieben -, ergo, kein Mitbestimmungsrecht – das sagt der, der mithalf Hitlers Macht zu zementieren -, dann kam Herr Kohl und schließlich, mit der seltamsten Fortsetzung deutscher Ungeistigkeit, kommt jetzt eine, die in einem totalitärem Staat groß wird – niemals ob ihrer Vergangenheit belangt wird, wie andere auch (aber das war ja nach dem 2. WK auch schon so) – und demontiert dieses Land komplett. Da aber die Deutschen diese Marionette(n) weiter wollen, beklagen wir und also nicht.
    Aber schließlich muss ich Deinem Gelobhudelten doch noch einmal ans Leder.
    Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass der ‚große Europäer‘ in diesem, seinem Auftrag völlig versagte?
    Alle preisen ihn, ist er aber doch nur eine Statue ohne Leben. Wenn er wirklich für einen Fortschritt in der Menschheitsentwicklung mitgewirkt hätte, dann wäre es unabdingbar gewesen, dass Deutschland am 12.09.90 einen Friedensvertrag erhalten hätte, und … dass die Yanks alle aus Deutschland verschwunden wären, samt der selbstverherrlichenden Machtdemonstration Amerikas: der Atombomben. Hier haben beide, Kohl und Genscher, nichts zustandegebracht. Deutschland hätte es gebraucht, damit es seinen Menschheitsaufgaben gerecht zu werden beginnen hätte können. Das ist alles von ihm versemmelt worden. Er hinterließ nur die Bürde für die Deutschen, sich weiterhin unter amerikanischer Knute dem wirtschftlichen Wahnsinn beugen zu dürfen. Und: er hat mit seiner diktatorisch-monarchischen Art zur Fortsetzung des Untergangs des geistigen Deutschland beigetragen. Noch einmal: das ‚C‘ steht im höchsten Sinne für Christus-Volk!

    Viele sonnige Grüße

    1. markustermin

      Lieber Hermann,

      gewiss, so steht es. Und mein alter Gewährsmann, Hans Wollschläger, beschreibt auch noch die Verwurzelung in der Remilitarisierung Deutschlands aus jener Partei. Das sind die Voraussetzungen, mit denen regiert werden muss: bis zur Nixon-gleichen Verweigerung der Wahrheit vor Gericht gegenüber dem selbst gestalteten Gesetz der Parteispenden: Persönlichkeit über Staat – das ist das Vermächtnis – denn letztlich hat in Deutschland endlich mal 1989 das Volk die Revolution gemacht, und Kohl war zur Stelle. Aber er war es eben, als Mensch mit Fehl und Tadel von einer Organisation ins Kontroll-Zentrum Telefonzentrale BRD gebracht, die in ihrer Verbindung zur Unterwelt und dem organisierten Verbrechen ein Puffer ist, wie alle anderen Macht-Organe. Und alle wissen das: der Politiker macht nun mal den dirty-job. Das ist geradezu die Definition seiner Rolle. Siehe Karl IV. Nein, Kohl war ein (herzens)-eingeweihter Widder-Politiker mit dem Willen eines Grafen Bismark, bekanntlich auch ein Widder. Es tut dem Herz-Deutschland gut, wenn es von einem Widder regiert wird. Gott gebe, dass der Kitsch aus den nationalen Fundi schwindet in dem Maße, wie die Kraft und die Freude an der Freiheit zunimmt. „Ä Hund warer scho … “

      Mit herzlichen Grüßen aus Herzens-Prag,

      Markus

  2. Hermann

    Lieber Markus,

    wenn Du sagst, dass es Deutschland gut tut von einem Widder regiert zu werden, dann verstehe ich nicht, warum wir von Entwicklung sprechen sollen. Denn es ist doch tragisch, einem Hartkopf ohne das weiche Lebendige einer Herzenssonne das Terrain zu überlassen. Der Widder ist symptomatologisch für Verstand und Intellektualität. Wo stehen wir da heute? Verknöchert und vertrocknet im Denken. Ein irrer Wille um dem logisch orientierten Denken die bestmögliche Egoität mit der Macht des Geldes zu sichern, z.B. Versicherungen.

    Sicher hatte Bismarck auch seine guten Seiten, von denen zehren wir auch heute noch. Leider in einem zerfallenden Zustand. Siehe wieder Versicherungen. Das ist doch längst antiquiert. Die Solidargemeinschaft mit einem sozialen Dreigliedrigen muss sich damit heute auseinandersetzen. Wohin das mit dem bismarckschen Staat führte, sieht man, dass es keine geistige Entwicklung beinhaltete, nur z.B. eine sogenannte soziale Sicherung, also etwas rein Äußerliches. Das wurde mit den Arbeitgebern geregelt und die Armut mitorganisiert. Wohin führte es schließlich? In den Krieg.

    Grüße Dich

    1. markustermin

      Lieber Hermann,

      nochmal: gewiss, das stimmt ja. Nur das nicht: „Der Widder ist symptomatologisch für Verstand und Intellektualität“ – nein, ist er nicht – er steht für den Willen. Du beschreibst Kohls Mond in Zwillinge (the talker). Mir geht´s auch gar nicht darum, den traurigen Zustand der Politik zu leugnen; nur dass da jemand eben auch – auf seinem Feld – ein Bestes gegeben hat, gilt uns undankbaren Deutschen der Mitte hinter die Löffel geschrieben …

      Herzliche Grüße,

      Markus

  3. Hermann

    Sers Markus,

    natürlich auch der Wille. Ist selbstverständlich richtig. Und es soll auch nicht geschmälert werden, dass er sein ‚Bestes‘ wollte für dieses unser Land. Aber was ist das Beste? Doch das, was ich an so einer Stelle, wie er sie innehatte, über meinen Horizont hinweg gestalten will, weil ich Fragen – und hoffentlich auch Bitten – hatte, die mich auf den Weg gebracht haben, Neues und Größeres für das Gemeinwohl zu erarbeiten.
    Wenn das aber immer nur dort hinführt wo Geld die Hauptrolle spielt, dann kommt es nur dazu, dass soziale Kataklysmen entstehen. Und das kann wohl keiner leugnen, wenn er genau hinschaut, dass das so ist. Wenn man im Parteienhamsterkäfig verbleibt, dann sieht man die Einengung nicht, aber glaubt es sei die ganze Welt. Es ist von Bürgern, die einen anderen Bürger wählen, im Vertrauen darauf aufgebaut, dass er schon weiß was das Beste für alle ist. Dieser Illusion gibt sich ein Volk ja weiter hin.
    Aber, lieber Markus, das ist mondenhaft jahweisch und nicht sonnenhaft christlich, weil es die Individualität aufgibt. Wohin uns Deutsche das führte, ist uns allen noch in guter Erinnerung, nicht wahr?
    Er hat nicht Geschichte als Kanzler der Einheit geschrieben, wie uns mantrisch dauernd erklärt wird, sondern – auch ganz klar und deutlich – muss er als Verräter an der deutschen Aufgabe gesehen werden. Sich dem Geistigen zu öffnen ist er nicht nachgekommen, sondern hat nur als ein Diener des Mammon ‚regiert‘.
    Man muss sich doch nur vorstellen, was es bedeutete, wenn jemand so eine Macht und so einen großen Einfluss hat, dass er mit seinem Willen und seinem Auftreten auf einmal sagt: machen wir uns auf, dieses unser Land auf eine neue Basis zu stellen: der des Geistes, wie es uns allein zusteht. Den Geldkrägen ein für allemal die Luft abdrücken, weil es sonst unabdingbar zu Katastrophen kommen wird.
    Schöner Gedanke nicht? Nun, braucht es dazu keinen Führer, sondern willensstarke Bürger, die denken lernen wollen und mit ihren Herzenskräften auch an die Mitmenschen denken. Nicht im Sinne von Lichterketten und dergleichen, sondern mit Ohren die hören wollen, sich dem neuen Geiste zu öffnen. Das ist kein seifiges Geschwafel, sondern das ist fundiert mit den Dingen, die ich schon mal weiter oben angedeutet habe.
    Also: wir haben keine Menschen an der Spitze, die uns regieren müssen, sondern nur die Rahmenbedingungen schaffen müssen, damit das eben Gesagte Wirklichkeit werden kann. Mehr hat ein Politiker heute nicht zu machen. Daher ödet der mediale Firlefanz bei Wahlen so an, weil es ein Festhalten an Macht von Menschen ist, die über ihre Parteien nicht angreifbar sein wollen, Und den Menschen bleibt nur dieses Kreuzchen an der ‚richtigen‘ Stelle zu machen. Es ist halt ein Kreuz und der Christus wird damit weiter gekreuzigt.
    Kohl ist nur ein Paradebeispiel für das Versagen dieses Landes – und uns als Mitbürger natürlich – für die wirklichen Aufgaben die von uns erwartet werden. Seine Spendenverweigerungsarie ist synonym, dass Geld herrscht. Wollen wir doch dazu übergehen die Wege zu beschreiten wie wir das Geld beherrschen können. Dazu ist zuvorderst der Begriff genau zu klären. Übrigens: ist auch schon gemacht, nur: es hört wieder keiner hin. Es ist leider so.

    Liebe Grüße
    Hermann

    1. markustermin

      Ahoj Hermann,

      das ist natürlich alles wahr, was Du schreibst: und nun „kann uns nur noch ein Gott helfen“ – und tut es auch. Parteien sind´s Grab – sie hindern die Freiheit, verholzen, wie alle Parteigängereien – und doch schafft es der Geist der Mitte immer wieder in Schönheit und Klarheit mit Michael das Schwert zu führen. Man hat hier etwas weiter östlich noch nicht ganz die verhängnisvolle Falle verstanden, in die man neuerlich gegangen ist, wie damals zu 300 Jahren Habsburg am Ende des 30jährigen – nun werden es vielleicht 300 Jahre die Illuminati der FED sein, die das Schicksal bestimmen. Aber uns bleibt doch, unser Bestes zu tun …

      Herzliche Grüße aus der goldenen Stadt,

      Markus

  4. Hermann

    Yeah Markus,

    korrekt.
    Und wir bleiben dran am (Geistes-)Speck (weil wir gar nicht anders mehr können).
    Anthroposophie ist das Manna der heutigen Zeit. Wenn das nur endlich unsere lieben Mitbürger und Mitbürgerinnen begriffen.

    Liebe Grüße
    aus der Stadt der Städte

    Hermann

    1. markustermin

      Lieber Hermann,

      Du weißt aber, dass „Anthroposophie“ nur die Form eines Inhalts ist, die sich ändern kann? Hat nicht Steiner das selbst in seinen St. Galler Vorträgen beschrieben und gefordert? Ich glaube, Dein Ansinnen, dass nur die anderen es begreifen sollten, geht haarscharf – aber doch daneben: nur in uns selbst können wir die Welt verändern: wir wollen doch nicht eine weitere verholzte dogmatische Kirche. Es gilt also das Kunststück zu leisten, die Anthroposophie zu reformieren – man ist auch in deren Zentralen der Naturwissenschaft neuerdings auf den Leim gegangen. Und doch und doch, mein Lieber, hier lass ich mich nicht auf Linie zwingen …

      Mit herzlichen Grüßen,

      Markus

  5. Hermann

    Lieber Markus,

    das sind wohl verschiedene Dinge. Also bitte nicht vermischen.
    Das Erste ist insofern richtig, weil auch ‚keine Macht zerstückelt geprägte Form,die lebend sich entwickelt‘.
    Es geht nicht daneben, wenn ich mich zuerst bemühte, einen Zugang zur Anthroposophie zu finden, sobald ich sie als berechtigt ansehe. Das ist unabdingbar, sonst kommt nur blabla heraus. Mein Ansinnen ist, dass unsere Mitbürger erkennen sollten, dass das Gegebene, wie es Dein Herr Kohl repräsentierte, nicht dazu taugt, die Welt ‚aus ihren Angeln zu heben‘, sprich sie zu verändern. Dazu haben wir systemhaft beigetragen, als wir es immer wieder bestätigen, dass ‚die da oben‘ machen konnten was sie wollten.
    Aber eine Form kann doch nicht sinnhaft verändert werden, wenn ihr der Inhalt fehlt. Form ohne Inhalt ist wesenlos, und das Gegenstück, das dazu passen muss, damit es einen Ausgleich und eine Weiterentwicklung erst bekommen kann, ist, dass der Inhalt eine Form bekommen muss, im Sinne der goetheschen Aussage oben.
    Anthroposophie reformieren ist aber ganz was anderes, als ich ansprach. Was Du damit meinst, ist mir unklar. Denn nur mit diesem zweiten Teil ist es so. Der Inhalt, den sollten wir erstmal zur Kenntnis nehmen und durchdringen, also den Schöpfer des Ganzen nicht ignorieren oder gar inquisieren. Also bewusst, der heutigen Zeit entsprechend, mitgehen. Dafür sind wir ja da, weil wir jetzt hier und so leben. Und jeder der glaubt, das sei schon überholt, der nimmt sich die eigene Entwicklung selbst weg.
    Metamorphose, und damit sind wir wieder bei Deiner Aussage, ist, die eigene Bequemlichkeit zu ‚erlösen‘ und tätig zu werden. Und die beginnt beim Denken und nicht beim Tun. Ohne Verstehen keine sinnvolle Tat. Dem stimmt sicher jeder zu, vor allem, wenn er genauso oft auf die Schnauze gefallen ist und sich vermutlich einiger Läuterung hingegeben hat.
    Und ob der Naturwissenschaft auf den Leim gegangen, das trifft auch nur für den Einzelnen zu, ob das so ist. Für meine Antwort auf Deine Äußerungen hin, ist das erstmal nicht von Belang.
    Ich hoffe, ich konnte es jetzt etwas genauer darstellen.
    Und: mach bitte kein Dogma (meinst Du das etwa mit Kirche?) aus Deinen letzten Worten – sonst konterkarierst Du Dich nur in Deinen ersten Anklagen und machst es doch selbst (also bitte genauer sein) – und bleibe weiter offen für alles (aber das bei Dir ja sowieso gegeben).

    Viele Grüße
    Hermann

  6. Hermann

    Sers, Mythopoet,

    das habe ich auch immer im Hinterkopf. Die Damen und Herren sind ja nur dafür da, dass wir uns aufregen über ihre durchweg antisoziale Denke.
    Beispiel: 1 Mrd für soziale Berufe oder alleinerziehende Mütter ist ja so schwierig zu bezahlen. Aber 1000 Milliarden für Banken – null Problemo.
    Wo bleibt hier eigentlich der Aufschrei der Medien – und der Bevölkerung? Warum fragen sie denn immer diese Selektion der größten Pfeifen nach Lösungen? – Die Politik muss, etc. …
    Politiker leben nur zweckgebunden. Sie nehmen den Weg des geringsten Widerstands. Hauptsache Ruhe herrscht in der Bevölkerung. Und dazu muss halt leidlich das Finanzielle stimmen. Nicht so wichtig, dass es ein paar Sozialschmarotzer gibt, nein, nicht die Hartz 4-ler, die wahren Verschwörer an der Gemeinschaft sind doch: Wirtschaftskonzerne, Banken, Versicherungen, Steuervermeiderer durch ihre Helfer in der Politik (vergessen Sie nicht, das sind ganz normale, gewählte ‚Vertrauensleute‘ der Bürger, keine gottesbegnadeten Adligen). Diese setzen das Credo der heutigen Zeit. Wasser predigen, Wein trinken, sparen nur bei Ärmeren usw. Die Masse macht’s ja aus, wo eingesackt werden kann.

    Statt sich aber einmal in der Bevölkerung zu fragen, wo denn schon Möglichkeiten vorgebildet sind für Lösungen dieser grundlegenden Probleme, über die jeder nachdenken kann, ja muss, wenn er ein wirkliches Mitglied der sozialen Gemeinschaft sein will. Und nicht nur vom ‚Gemeinwohl dienen‘ schwatzt, sondern auch etwas dafür tut. Das heißt nicht einem blinden Aktionismus folgen, sondern denken, etwas anschauen, lernen.

    Jetzt geht wieder der – schlimmes Wort – Wahl’kampf‘ los. Wozu denn? Ist doch dasselbe wie sonst auch. Ein Fußwassersaufen der Medien und Bürger für denkunfähige Tröpfe in den Parteien. Ein ‚C‘, ein ‚S‘, ein ‚F‘, ein ‚D‘. wofür steht das? Kümmert es keinen, dass man bei den Worten, die dahinterstehen, eigentlich etwas Menschheitsbedingtes, Unabdingbares findet: christlich, sozial, frei, demokratisch. Höchste Tugenden, höchste Lebensbedingungen. Was macht man damit?
    Nichts, außer das dunkle, ja finstere, ohne Seelenlicht wirkende ‚G‘ = Geld an alle Stellen setzen.

    Gruß

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