Mond/Sonne Trigon im Feuer der Inspiration …

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Liebe Leser,

72 mal war Karl IV in Nürnberg, Nürnberg war sein zweites Zuhause, und mit Tennemünde, wo er 42 Mal war, hatte er sogar ein drittes – ganz zu schweigen von Karlstein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Karlštejn

… eine weitere seiner Heimaten – Reisen nach Aachen, Rom, Paris, Basel, Luxenburg nicht gerechnet … Es ist nicht ohne seinen eigenen „Witz“, der sehr tschechisch ist, daß sein Geburtstag nach unserem Kalender in die Stier-Zeit fällt, während der Kaiser doch ein Zwillings-Geborener war.

Denn dazwischen fällt die große Kalenderreform, wo man 10 Tage eingefügt hat, um den Kalender wieder einigermaßen mit den astrologisch/astronomischen Gegenbenheiten der erst kürzlich hinter uns liegenden Frühlings-Tag/Nachtgleichen anzupassen. Deswegen war Karl IV eben kein Stier, sondern ein Zwillings-Geborener – aber mit Schütze-Aszendent und – Signum der Genialität: Wassermann-Mond (mit Saturn-Konjunktion) …

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Horoskop Karl IV

Gallus von Prag (Johannes von Strachov), sein Leibarzt und Astrologe nach der Paracelsus-Medizin, begleitete den Kaiser in allen Lebenslagen sehr erfolgreich. Allein schon das wahnwitzige Projekt, Kaiser zu werden (ein mythischer Titel, schon damals das Gerücht von Parzival): die Brücke zum Großvater, der im Bamberger Dom liegt: Kaiser Heinrich VII – und für Karl – in Wahrheit in Böhmen Václav – nach der Mutter Elisabeth – sein gültiges Lebensprojekt, dem er sich aber hingab, daß man ihn den „Pfaffen auf dem Thron“ genannt hat: so tief liebte er Ritus, Religion, Geistigkeit. Daß er eben kein „Pfaffe“ war, bewies er – und das zeigt, wie böswillige Leute immer was zu kritisieren haben – durch die Gründung seiner Universität – an deren Vorlesungen er selbst teilnahm! – und seinen Sinn für Dichtung (Autobiographie; Freundschaft mit Petrarca, Wenzels Nachdichtung) – allein, wie er den Heuschreckenschwarm in Niederösterreich beschreibt – Zeichen schwerer Zeiten (2 mal Pest), als es in Europa sowas noch ebenso gab, wie heute in Afrika. Ohne die Brücke der Astrologie, der Tag/Nachtgleichen – keine Kalender-Reform. Der Kalender ist zwar notwendig, aber immer nur das nachhumpelnde Zählwerk des Dezimalsystems zur heiligen Tag/Nachtgleichen, die die Menschheit in der Astrologie letztlich unabhängig von den Zahlen hält, den Zahlen dienende Funktion zuweist, was auch gut ist. Warum? Weil es nach dem System der Tag/Nachtgleichen ein Jahr mit 360 oder 365 Tagen geben kann, sie bleiben sich gleich, und deswegen kann man – und das tut im Kern eigentlich die Astrologie – nach ihnen den Kalender ausrichten.

Aber eben die goldenen Bullen Karls IV in Nürnberg – man öffnet den Zugang zu ihnen – wie als Politicum – bevor die Prager die Ausstellung zum 14. Mai (also verfrüht, denn der Kaiser ist auf 1 Grad nochwas Zwillinge geboren … ) überhaupt eröffnen – aber nur für 1 Woche – ziemlich, soweit ich weiß, nur für eine Woche … heavy business! Das Gebäude des Stadtarchivs ist sonst nur Forschern mit Spezialgenehmigung zugänglich – I suppose …

Mond/Sonne Trigon: von Schütze zu Widder im Feuer …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S: Ach so, „Der Kaiser würde … „: die neue goldenen Bulle:

  1. Gesetz für Europa

Alles, was produziert wird, muss vorbehaltlos und rückstandlos zurückgenommen und zu 100 % recycled werden. Es ist beschlossen!

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