David & Gillian Helfgott

Helfgott

Helfgott Gillian

Liebe Leser,

dazu schreib ich morgen noch was, nach dem Film … bemerkenswerter Partnervergleich eines besonderen Pianisten mit seiner Frau, der Astrologin …

Und jetzt ist auch schon morgen:

Was für ein lieber Film! Und endlich mal wird die Astrologie gleich zu Beginn mutig als Schild emporgehalten, wie es einer tapferen Schütze/Schütze-Astrologin zukommt! – Heyjaohowyeh! – Seit kurzem ist die Astrologie im Aufwind, sie bewegt sich mit Uranus im Widder, wir hatten „Jupiter Ascending“ – jenes Science-Fiction Märchen – oder dann, aktuell solche „Zeitgeist-Artikel“:

http://www.welt.de/wissenschaft/jahrdermathematik/article2349470/Die-heimliche-Liebe-zur-Astrologie.html

Aber dieser Film ist eine ganz andere Klasse. Geschenk inspirierter Astrologinnen – wie ich glaube – an die Menschheit: deshalb, weil der Film als filmisches Kunstwerk endlich wieder die Schallmauer durchbricht, die sonst Musikfilme von der Gegenwart trennen. Das gilt hier nicht. Der Film ist, wie von Cosima Lange wie nach Godart gedreht, nur feiner. Alles ist Konzentration: der Zuschauer erlebt muskalische Bewußtseinserweiterung. Aber so bedeutend das ist, getragen von einer ungewöhnlichen Liebe ist das alles, die Gillian, Astrologin, sich freundlicherweise nicht scheut, öffentlich zu machen: und Recht hat sie. Das macht das Kunstwerk: der Film ist eine Liebesgeschichte. Nur als Kunstwerk dürfen Dinge sein, sonst eigentlich nicht; – wie Joseph Beuys ganz verzweifelt wahr wußte.

Astrologisch die Achsenspiegelung im Partnervergleich: Glück einer solchen Begenung: kämpft Rücken an Rücken – Gillian spricht darüber, daß sie David kennenlernte mit Jupiter über ihrer Sonne – man bedenke aber, daß mit Schütze-Sonne & AC Jupiter als Erfüllung des eigenen Wesens über die Sonne kommt: und das macht Gillian, souverän und weiblich anmutig, eine Königin, zur freundlichen Botschaft des Films. David ist der perfekte Gatte. Ein Sahne-schlürfender Stier, mit einem Socken. Die Kamera führt uns aber so genau an der Rand seines (Zwillings-AC) -Wahnsinns, der selbiger Rand der Musik ist, die ein „Risiko“ sei, wie das Leben, wie Helfgott wunderbar weise sagt, nachdem seine Töne uns schon in seinem Universum freundlich gebettet haben: „Bodhisattvas“, würden unsere indischen Freunde voller Respekt sagen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

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