Kirche und Sexualität

Edam & Eva DürerDürer natürlich: man/frau beachte den Papagei am Kopf …

Liebe Leserinnen und Leser,

natürlich könnte man schlicht sagen, die sollten sich da einfach raus halten. Ausgerechnet der große Verein der fehlbaren Priester will nun sein Verhältnis zu Dingen bekanntgeben, bei denen mitzuwirken ihm aus Scham und Anstand versagt bleiben sollte.

Unumwunden zeigt die Weltpresse aber mit dem neuen Papst ihre Freude an der Läuterung der gewaltigen Institution, weil man es allein schon als Erfolg betrachtet, zu diesem – zaghaft beginnenden – Läuterungsprozess mit seiner kritischen Berichterstattung beigetragen zu haben. Alle lieben Franziskus.

Das ganze Geschehen ist starker Ausdruck von Saturn im Skorpion-Zeichen in Rezeption zu Pluto im Steinbock-Zeichen: aktuell gegeben. Skorpion vertritt dabei das Zeichen der Sexualität, Saturn stellt Regeln auf, will richten über die Sexualität des Skorpions …

Und tatsächlich, weil aus wahr falsch wird mit der Zeit, können wir heute trotz aller Kampagnen nicht vorbehaltslos auf der Seite der Empfängnisverhütung stehen, die einst Freiheit war, und sogleich, den Einbruch der Syphilis in Europa spiegelnd, mit Aids beantwortet wurde – insbesondere, wenn sie auf hormoneller Grundlage basiert*,

Eine hormonelle Gleichschaltung, die – weitgehend unbemerkt von der hypnotisierten Öffentlichkeit – : aber aufmerksam registriert von der Kirche in den 60ger Jahren des letzten Jahrhunderts, auch den Willen, die Persönlichkeit und damit die Freiheit der Frauen (indirekt der Männer mit, klar … ) lenkt nach Maßgabe technischer Verfügbarkeit  – denn auch Pharmazie ist Anthropo-Technik – vielleicht hat sich die Kirche damals nur ereifert – wie ihr vorgeworfen wurde, von sogenannten „linken“ Kreisen – weil ihre eigene Autoritätshoheit über die Sexualität eben durch die Technik in Frage gestellt wurde.

Nun scheint man – durch innere Fehlbarkeit zur Umkehr gezwungen – die Türen öffnen zu wollen für das, was das Volk will: vor allem Scheidung ohne Verdammung.

Sei´s drum, das kann man dem Volk doch gewähren?

Weil es tatsächlich immer noch die Option gibt, daß Mann und Frau sich in jedem Alter treffen und glücklich zusammenbleiben.

Diese Option wird zwar der behaupteten Vielfalt und der allgemeinen Untreue nicht gerecht (verlangt wird Anpassung an der Zeitgeist), schützt aber den heute in vielen Bereichen der Liebe – bis hin zur Geburt – kaum mehr erkannten natürlichen Standpunkt – möge auch drumherum der Taifun der Leidenschaften (von denen der Autoerotismus  der gesellschaftlich vorherscherrschende ist, gegenwärtig) – wüten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* … die ja die Ansteckung nicht verhindert, wie etwa Präservative meist, doch auch nicht frei von Nachteilen – das Empfängnisglück ist bestimmt zu erreichen – oder zu vermeiden: –  durch Treue und den gemeinsamen Willen des Paares – die fruchtbaren Tage zu kennen … und eventuell doch mal zu vergessen, auch  …

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