Jupiter im Löwen: der König regiert allein

AsbachFoto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Manilius, des Augustus Astrologe, sah natürlich Jupiter im Löwen im eigenen Zeichen – aber ganz so kann man es nicht sehen … da wäre ja jener Tierkreis zu Dendara – erhöht im Krebs seit Geburt des Herrn. Und davon unabhängig Jupiter als Fische und Schütze-Regent …

Jupiter im Löwen16.07.2014 12:32 Nürnberg

… außerdem steht Jupiter das Mars-Quadrat vor der Tür (aber nicht, bevor Mars Zeichen gewechselt hat). Und das Gleiche gilt für die Sonne, noch im Krebs. Insofern – Zeichen-bezogen – hat Jupiter zum Löwe-Ingres gar keine Aspekte: der König regiert allein.

Wohlan denn! So sei es – die Mutigen werden gewinnen – aber nur für die gute Sache!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

5 Gedanken zu “Jupiter im Löwen: der König regiert allein

  1. Nun ist es wieder eher still geworden auf Markus‘ BLOG. Der Fußball-Hype ist vorbei. Nachdem sich die Elf nach Art römischer Imperatoren gezeigt hat, die, aus Ägypten zurückkommend, Sklavinnen und exotische Tiere, allerlei Beute und Schätze mit sich führten, nun auch am Mercedes-Bus sich anhaltend, durchs brüllende Berlin zogen, – kann man nun doch sagen, besser wäre es gewesen, ihnen allen wäre die Möglichkeit gegeben worden, brillant über eine schicksalsmäßige Niederlage nachzusinnen, als den brutalen einfachen Sieg feiern zu müssen, zusammen mit den Leuten. Aber, es zeigt sich, dass imperatoren auch nur Leute sind. Vielleicht der Mario, der Supermario nicht. Wer weiß … Denn was kommt schon dabei heraus, wenn Deutsche Siege feiern? Wenn Deutsche trauern, war das allemal immer besser. Also, Argentinien wäre es schon gewesen. Hallo McPowl, das war für dich! Extra.

    Der kleine Löwe, der da im Bild sitzt, sieht aus wie ein „Mietzchen in Vorgartenlandschaft“. Ach, – da regiert einer allein in sehr kleinteiligen Verhältnisen. Ob Jupiter sich mit diesem Umfeld aus Kies, Plastic und Tischchen zufrieden geben wird? Greift er nicht viel weiter hinaus? Wüste, Gebirge, Landchaft ohne Ende – Volk ohne Sinn, Volk außer Rand und Band? So viele Fragen, so wenige Antworten. Was schaut er da seltsam ims Gebüsch … Gleich wird er sich an der styroporgedämmten Hauswand schubbern. Und dann? Ab in den Zoo oder aufs Schiff? Wahrscheinlich geht Afrika nicht mehr wegen der ISIS und Indien bzw. Sibirien hat nur noch Tiger, einige zumindest. Er wird sich da halt anpassen müssen, wie der Mond im 6. Haus deutlich zeigt. Und Pluto sitzt unten im 4. Haus und macht, dass er schön schnurrt, damit die Bürger keine Angst haben, wenn sie sich daran erinnern, wie es einmal RICHTIGE LÖWEN gab. Lange ist’s her …

    1. markustermin

      Der Löwe ist einer von zweien im Kloster Asbach … was aber den Sieg betrifft, hast Du wohl Recht gehabt. Eine Grenze wurde überschritten, im Guten wie im Schlechten. Giordano Bruno hat ja vor großem Glück gewarnt, weil er lehrte, damit ginge der backslash automatisch einher …

      Herzliche Grüße,

      Markus

  2. Zwei Löwen sind nur als künstliche Gebilde denkbar und würden niemals von Natur aus zu zweit auftreten, darum hat sich der Löwe ja auch die Fahne umgehängt… here comes the Lion King. Hat ja auch das Revier mit derselben großzügigen Natürlichkeit verteidigt und wurde von den Argentiniern zum man of the match gekürt.

    1. markustermin

      Du sagst es – allein, die Dopplung ist wohl ein übertragenes Thron-Motiv und findet sich u.a. schon am babylonischen Ischtar-Tor … aber jener unseelige Goucho-Song – also nein, bitte – wer ist da marschiert und hat die Linie des fairen Triumphs zu einer Geste der Demütigung stilisiert?! I am not amused, mit meinem Löwe-Mars … Ein Löwe war auch – glaube ich – bei dem Marsch nicht dabei …

  3. Hallo Markus,
    Der Song ist, so finde ich, ziemlich kindisch und man könnte natürlich sagen, er gehört nicht ans Brandenburger Tor, genauso wenig wie die um einiges heftigeren Songs der Argentinier an den Obelisken in Buenos Aires gehören. Oder doch? Was gehört letztendlich wohin? Wenn man bedenkt, wie bei der WM von allen auf alle eingedroschen und getreten wurde, wirkt die Gaucho-Show eher harmlos. Das sagen sogar die Argentinier, bis auf eine der Sportzeitungen. Wäre das Endspiel gegen die USA gewesen und hätten die Jungs „die Gringos die gehn so“ gesungen, hätte sich auch hier kein Mensch daran gestört. Warum? Weil man den Gegner als ebenbürtig betrachtet und es Fußball ist. Das heißt, wenn man keinerlei Vorurteile hat und Argentinien als ebenbürtig betrachtet, was es ja ist, braucht man sich an dem Song auch nicht zu stören. Und doch, beim Marsch war ein Löwe dabei, der Ersatz-Torhüter.

    Gruß
    Conny

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