Liebe Leserinnen und Leser – geschätzter Federhalter,
erlaube mir, das Bild, von dem Du im Kommentarteil sprichst, mit Text hier auf die Hauptseite zu stellen … bitte widersprechen, wenn das nicht in Deinem Sinne ist – der 11. März 2011 ist ja nun kein unhistorisches Datum. Im Thomas-Evangelium ist zu lesen:
„Jesus sprach: Das Reich Gottes ist in dir und um dich herum, nicht in (prachtvollen) Gebäuden aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden“.
Steiner geht dann soweit, anzugeben, es hätte vor Christus Jesus keine Radioaktivität gegeben (wie Hermann, mein Gewährsmann versichert) – ich mag das nicht glauben – was den Gedanken in mir kreisen läßt, daß die Antroposophie doch auch einen Luther braucht. Immerhin enthält die Botschaft einen bemerkenswerten Kommentar zur Gravitation und zur Kraft im unverstandenen Allgemeinen …
„Also, interessant ist doch bei Termins Artikel besonders auch der Umstand, dass derzeitig der Saturn ein Quincunx zum Jupiter hat und auch der Pluto ein solches zum Jupiter. Wirft ein Planet zwei Quincunx, so bilden die beiden so bestrahlten ein Sextil. Gar nicht wenige Kruzifixdarstellungen haben diese Winkelkonstruktion, wobei die beiden Arme des Sextils vom Quincunx als Lot gehalten werden.
Die abgebildete Altarkonstruktion wurde in Gotha nach einer Umgestaltung der dortigen Kirche vorgenommen. Ursprünglich hing dort ein großes Bild, in dessen verbliebenem Rahmen man ein Sammelsurium von Kruzifix und Resten eines ehemaligen Epitaphs versammelt hat. Bildet man nun den Halbkreis nach unten gedanklich weiter aus, liegt der Mittelpunkt des so entstehenden Vollkreises im Sonnengeflecht des Gekreuzigten. Die beiden Hände weisen dann in der Kreisbahn auf 0 Sagittarius und 0 Aquarius (wenn man Aries als Ascendenten annimmt). Die Füße stehen dann im Wendepunkt des Krebses.
Das Doppelquincunx hat es eben in sich, weil es zugleich ein Sextil ist. Bzw. dieses, weil es aus zwei Quincunx gebildet wird.
Nur zur Info: Ich machte dieses Foto am 11.03.2011, als ich das ehemalige Residenzstädtchen bereiste.“
Mit freundlichen Grüßen,
Markus

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