Fotos, Mundan, Poetry

Sonne um 13:15 im neunten Haus

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Foto Markus Termin ©

Sonne im neunten HausNürnberg 4. Okt. 2009 13:15

Liebe Leserinnen und Leser,

Oben steht die Sonne überm Albrecht-Dürer Gymnasium. Und unten ist das Horoskop für die Fotografie. Ich bin in diesem Horoskop der Jupiter. Schütze AC steigt auf: also habe was vor. Und der Mond bin ich auch. Aber was macht der Mond? Er ist verwurzelt mit einer Linie, die zum tiefsten Punkt führt! Wo ist der Mond auf der Fotografie? Unter uns, auf der Seite der Erde, die jetzt Nacht hat, und dort ist ebenfalls Vollmond, jeweils zu einer anderen Zeit. Mit Jupiter wird der Mond ein Trigon haben. Und beides bin ich selbst. Ich werde also zur Tat schreiten. Aber dann bleibt die Rückläufigkeit von Jupiter (ich bin Jupiter, weil Herr von Schütze-AC). Hm? Was nun? Klar wird Jupiter dieser Tage drehen, direkt gehen und nun schon steht er beinahe still. Holla, das passt aber zum Mond, der ist ja auch angeschraubt!

Der Mond – das sind ja meine Gefühle, ist hier in einem grundsätzlichen Streit verwickelt.  Streit, weil Widder, grundsätzlich, weil festgefügt mit dem Immum Coeli. Und was ist der Mond noch? Herr von Haus 8, dem Besitz meines Gegenübers. Sollte mein Einfluss so groß sein? Glaub ich nicht.

Mein Gegenüber, Merkur, hat ein gradgenaues und doch zukunfts-orientiertes Sextil zu Mars! Ganz schöne Power. Aber er muss über den Saturn bevor das Trigon zum Mondknoten exakt ist. Und was ist Saturn? Der ist Herr von Haus 2, also meinem Eigentum, eventuell auch das, was ich für mein geistiges Eigentum halte! Da muss er drüber.

Saturn nun, von dem ich selbst eigentlich abhänge, denn ich stehe mit Jupiter im Wassermann in Haus 2, wird ein super-genaues Trigon zum Mondknoten haben! Wie spannend! Und es stimmt, da ist eine plausible Idee zum mir gekommen, mal gucken, wie diese Muse heißt. Denn alle Kräfte sind geistig und wir dürfen dankbar daran teilhaben. Aber sie sind auch materiell, selbst dort, wo der Unterschied beider Kategorien nichts mehr gilt …

Markus

Fotos, Poetry

Kürbiscremesuppen-jahreskreislaufsessen

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Fotos Markus Termin ©

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Liebe Leserinnen und Leser,

wie hat nicht diese Suppe, meinte die Köchin, alles, was wir zu dieser Jahreszeit brauchen, wenn uns die ersten kalten Tage schocken: sie wärmt, ist farbig, wie die Sonne im August und der Schnittlauch obendrauf verheißt sogar schon den nächsten Frühling, den Fortgang des Kreislaufs …

Frau/man  nehme einen Hokaido-Kürbis, klein … Als Getränk empfiehlt sich Zitronenwasser!

Fotos

Auch eine kleine Biene bringt den Honig!

IMG_2169Biene und Basilikum-Blüte, Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ich kenne einen Freund, bei dem fliegen – immer zu einer bestimmten Nachtstunde – so gegen 22:00 Uhr, die großen Nachtalter in die Wohnung. Doch sie flattern dort nicht taub um die Glühbirnen herum, nein nein! – das obwohl die Lichter angeschaltet sind – sondern sie setzen sich gelassen in eine stille Ecke. Zauberhaft.

„Wie machst Du das?“, frage ich ihn. „Ich spreche mit ihnen“,  sagt er. „Das ganze Geheimnis ist, selbst zu begreifen, dass man sofort verstanden wird.“

Er hat über ein Jahr lang im Tiergarten gearbeitet.

Merkur rücklaufig bildet ein genaues Trigon zum Mondknoten in Konjunktion mit Lilith. Und ich bin auf eine Hochzeit eingeladen. Ob das gut geht? Es wird ja zum zweiten Mal geheiratet: erst standesamtlich und jetzt, ein paar Monate später, auch kirchlich. Nun denn, da will ich nicht rumunken.

Bienen sind übrigens dem Hermes-Merkur zugeordnet, wie wir aus den Homerischen Hymnen für Hermes wissen …

Merkur Mondknoten19.09.09 Nürnberg 13:22

Ereignis, Fotos, Mond

Jungfrau-Neumond

IMG_2140Foto Markus Termin ©

Jungfrau Neumond18.09.2009 18:44 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Wie wir sehen, findet dieser Neumond im Trigon zum Mondknoten statt, dieser hat aber auch eine Konjunktion mit dem Punkt Lilith! Und natürlich die Opposition zu Saturn. Neues findet also statt, der Mond wird nun die Saturn-Seite entgültig übergewichten. Durchbruch in der Bankenregulierung: gut möglich.

Doch ebenso hat das Neue einen unlauteren Beigeschmack; wegen Lilith am Mondknoten im Trigon zur Jungfrau-Ansammlung.

Und: scheinbar, so hat man das Gefühl, hat sich das Alte an des Neuen statt wieder durchgerungen. Aber das bleibt nicht so! Beispiel Elektroauto. Die Medien wiegeln ab, lohne sich nicht, schreibt die ZEIT heute. Das ist der alte Saturn. Doch, so läuft´s nicht. Wer immer regiert – und sei es bestenfalls nur sich selbst! –  der/die weiß, dass die Dinge sich dynamisch ändern. Und daher unvorhersehbar im Sinne statistischer Wissenschaft.

Wir brauchen daher nicht nur eine neue Intelligenz der Stromerzeugung, sondern auch für den Verkehr überhaupt und für das Problem der illegalen Einwanderer aus Afrika. Für alle drei Probleme gibt es nur eine Lösung: DesertTech. Riesige solarthermische Kraftwerke in der Sahara.

Ein solches Projekt entspricht der Dynamik zwischen Uranus und Saturn.  Und es wurde bereits gestartet. Mal gucken, ob es Maria, der Jungfrau, die mit einem Fuß gar nicht auf Erden, sondern auf dem Mond lebt, den Drachen Saturn unterwirft, wie auf dem Foto oben? Der Zauber dieses Neumonds – Neumonde gehen immer einher mit dieser wunderbar verzauberten Stimmung draußen – kann die Wende bringen, und zwar für jeden, der sagen kann: „I am the government. I govern myself.“ (Lee „Skratch“ Perry)

Fotos, Geschichte

„Du denkst, wie Dein Kopf“*

IMG_2129Fotos Markus Termin ©

Ach ja, die Zeppelin-Idee! Da kamen neulich zwei Leute bei mir vorbei. Ihr seht sie hier einen echten FIAT 500 in die Parklücke hiefen. Sie sagten mir: „Wir wollen diese Idee prüfen und mal sehen, wie groß so ein Zeppelin sein muas, um unseren FIAT 500 hochzuheben überhaupt erst ämool.“

Unverkennbares Oberbayerisch, welches sich mühte, Hochdeutsch zu sprechen.

Wir testeten also unseren Prototyp, siehe hier unten mit Pedalantrieb und blauem Superlift-Propeller:

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Es stellte sich heraus, wie Peter, ein freundlicher Krebs-Mann, der als Rettungssanitäter arbeitet, neulich in der Bücherstube Martin meinte, dass der provisorische Fahrrad-Zeppelin noch nicht in der Lage war, den Fiat 500 zu lupfen. Daher entschloss ich mich, mit dem Bus nach Prag zu reisen, um einen Magier aufzusuchen. Eine Fahrt von Nürnberg schon ab 19 Euro.

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Leonardo da Vinci

Dort traf ich zufällig Lana di Terzi. Der italienische Jesuitenpater Francesco Lana di Terzi kam auf die Idee, Vakuumkugeln aus millimeterdünnem Kupferblech mit einem Durchmesser von 7,5 m als Auftriebskörper zu verwenden. Das Gewicht einer Kugel, so berechnete de Terzi, würde 180 kg betragen, die verdrängte Luft 290 kg, das ergäbe einen Auftrieb von 110 kg. Mit vier Kugeln könnte man ein leichtes Boot mit sechs Personen in die Luft befördern und wie ein Schiff mit Segeln steuern. Der Erfinder dachte allerdings nicht daran, dass der äußere Luftdruck die dünnwandigen Kugeln sofort zusammendrücken würde.

Diese Problem haben wir heute im Griff. So sind wir zuversichtlich, dass diese Idee sich entwickeln wird: spätestens bis Jupiter am 13. Oktober wieder direkt geht.

* „Du denkst, wie Dein Kopf“ – Zitat von Matthias „Francis“ Scheel.