Besondere Konstellation 2015: Großes Feuertrigon

Venus und Mars im Widder21.02.2015 14:14 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

seit Saturn im Zeichen Schütze läuft – und dazu zeitgleich Uranus endlich direkt wandelt – haben wir potentiell so etwas, wie ein großes Feuertrigon zwischen Saturn im Schützen, Jupiter im Löwen und Uranus im Widder (wenn auch nicht sehr exakt) – in unterschiedlichen Intensitäten bleibt die Situation dieses Feuertrigons bestehen – bis 15.06.2015 Saturn wieder zurück ins Zeichen Skorpion wandelt – und anschließend Jupiter in die Jungfrau – so daß dann zunächst keine zeichenhaft trigonale Verbindung mehr zwischen allen dreien zustande kommt die wir eben „großes Trigon“ nennen.

Doch insbesondere, wenn Mars & Venus am 21.02.2015 in Konjunktion das Widder-Zeichen betreten, wird diesem Feuertrigon – je nach exakten Aspekten – wieder großes Gewicht verliehen.

Was bedeutet das? Das bedeutet, wir stehen vor einer intensiven Zeit der Inspiration. Feuer ist nach Luft (als dem Beweglichsten) von allem – deshalb oft großes Sicherheits-bedürfnis – das Element der Verwandlung, also bereits etwas Geistiges.

Für einen inspirierten Frieden in der Ukraine wäre Venus/Mars im Februar der richtige Aspekt.

Wie Heraklit sagte, als man ihn, den Philosophen, ganz profan im Haus an der Feuerstelle fand – „auch hier wesen Götter an“, rechtfertigte er sich. (wo man den Herrn von edler Familie nicht vermutet, sondern dessen Hausstand … ).

Deshalb ist Feuer als Element im alchemististischen Sinn immer sakral, immer Verwandlung in ihrer transzendierenden Form – das reale Feuer nur ein Ausdruck des allgemeinen Wandlungsprozesses, dessen Eigenleben mit dem Element Feuer ganz allgemein gemeint ist und sowieso ständig überall intensiv stattfindet.

Nun meinen die Alten aber, denn von denen haben wir´s seit Anbeginn der Zeitrechnung zu Christi Geburt, die wir immer noch – bis zu Dreikönig – feiern dürfen und sollten … , daß bestimmte Planeten in bestimmten Himmelsfeldern ihren Ausdruck besonders kräftig vermitteln und benannten dies nach dem Jahresabschnitt – menschliches Tun in einer bestimmten Vegetationsperiode gab dem Sternbild den Namen, in dem sich der Planet zur Zeit der Namensfindung befand. Das Sternbild hat sich verändert, aber das Tierkreiszeichen, welches den Sinn der Fixsternwelt in den Erdkreis übersetzt, erst dadurch und gleichzeitig gefestigt, was ja erstaunlich genug ist. Daß der Fixsternhintergrund veränderlich ist, sei´s durch Präzession oder eine andere Bewegung – z.B. unserer Sonne um den Sirius – ist kein erst seit Beginn unserer Zeitrechnung zu beobachtendes Phänomen; – die Astrologie sollte sich den Fixsternen neu und individualisiert nähern – also etwas befreit von den Sternbildern, die ohnehin schwer auffindbar sind, bis auf wenige sehr deutliche, …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

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