Liebe Leserinnen und Leser,
freilich sehen diese Gebäude im Hintergrund toll aus. Es handelt sich auch um eine feine Adresse. Doch das Augenmerk richten möchte ich auf diesem Bild oben vor allem auf den kleinen Garten zwischen Mauer und Fluss, zu dem eine, zwei Aluminium-Leitern herunterführen.
Die sehen Sie aber eher, wenn Sie das Bild zweimal vergrößern. Dann sind auch die Sitzgruppe zu sehen und überhaupt die Aufräumarbeit um die sicher nützlichen Büsche herum, die der oder die Gärtnerin stehengelassen hat.
Der Schock, den das Ergebnis dieser Bundestagswahl auch bedeutete, läßt einen solche Plätze betrachten.
In einer Fernsehsendung dieses Jahr, einer dieser Diskussionen, die ich zufällig im BR sah, zu Besuch auswärts denn ich habe kein TV, da trafen Günther Wallraff und Edmund Stoiber, zwei Waage-Sonnen aufeinander: „Ja“, sagte Wallraff, „recht haben Sie, aber es kommt zu spät!“, als Stoiber mit seiner tiefen dramatischen Art von 7000 Milliarden Dollar o.ä. Kapital, welches Regierungen wegen der Krisen in den Markt gepumpt hätten öffentlich um seine Fassung rang, wie so oft.
Und dann, als Stoiber wieder „Wachstum, Wachstum, Wachstum … !“ hauchte und jauchzte, da lachte unverschämt Wallraff dazwischen: „Das ist doch Quatsch, Entschleunigung brauchen wir in dieser Gesellschaft.“
Mit bei dieser Diskussion waren der Manager vom FC Bayern Ulli H. – gnade denen Gott – und Michael Stich, humorloser Wohlhabender, falls jemand das gesehen haben sollte.
Dies fällt mir bei dem Garten ein. Wir brauchen Bio-Gärten in den Innenstädten an den Flüssen und keine Strassen-Infrastrukurprojekte.






















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