Raffaello Sanzio da Urbino – Raphael
Liebe Leserinnen und Leser,
frohe Weihnachten – das Sonnenwendfest – Geburt des Lichts – oder auf der Südhalbkugel – Umkehrpunkt des mittigsten Sommers – das Christkind verbindet das Lukas-Evangelium mit dem Mutterrecht – habe ich heute begriffen – durch reinen Anschauungsunterricht von Großmutter und Enkelin … Eben weil – erklärt mir ein Freund – das Christkind weiblich sei – für Nürnberg stimmt das tatsächlich – dort wird das Christkind immer von einer jungen Frau gespielt. Und das echte Christkind ist nun wieder doch der kleine Jesus in der Krippe – diese Botschaft ist klar. Das Verständnis der Tiere ist wegweisend für den Logos: Esel, Rind und Schaf – hier nicht im Bild, aber mitgedacht – daß Joseph, links – mit dem abgelegten Hut des Zeit-Priesters – nicht der Vater sein kann, ist Teil des diffizielen Bild-Narrativs. Wer aber ist die junge Frau rechts – die einzig Glückliche im Bild mit dem absichtlich leicht disharmonisch hervorscheinenden hellen Blau im Band an ihrem Arm?!
Und warum ist der Vorhang zum Welten-Theater grün? – die Seelengesichter kommender Inkarnationen in die Wolken gelöst …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
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