Uncategorized

Hermes und Biene

Nürnberg, 12:46 – für mich bliebe das Wetter auch gut, wenn es einmal regnete. Doch das tut es nicht, die Temperaturen sind „just fine“, was will man mehr? An und für sich berichte ich hier lieber von den schönen Dingen des Lebens, wann immer möglich. Venus, Mond und Merkur stehen im eigenen Zeichen, das erscheint, wie eine stabile Grundlage menschlichen Wohlgefühls, denn irgendwo wirken sich diese Planeten bei jedem aus. Allerdings steht Hermes allein, er hat keine Aspekte, bis auf ein Quadrat zu Saturn, das er auch bald verlassen wird, und dann bekommt er ein Trigon zu Chiron. Ich mag nicht glauben, dass ein Gott (Hermes ist auch Jesus) der Heilung bedarf, die Chiron bietet. Doch es gibt ja auch noch die Bienen. Bienen sind natürlich Hermes Geschöpfe, sie gehören dem Merkur. Mag es daran liegen, dass man mit Honig schon immer trefflich handeln konnte, daran, dass wir und die Bären ihnen, den Bienen, den Honig stehlen, an ihrer Kommunikationsfähigkeit, oder anderen Gründen.

Royalty free stock photography

Oben sieht man eine Biene auf Basilikumblüten. Natürlich stellt sich die Frage nach einer sinnvollen Symbiose des Menschen mit diesen und anderen Tieren. Im Falle der Malaria-Mücke ist es ein Einzeller, das Plasmodium, dem sowohl die Mücke, als auch wir Menschen als Wirte dienen. Da sollte man vielleicht nach einem gemeinsamen höheren Gesichtspunkt suchen, um diesen Einzeller in die Schranken zu verweisen. Die Mücke lieben ist nicht leicht, doch anders werden wir den Einzeller, der uns gemeinsam plagt, nicht los. Bei diesen und anderen Dingen wird sehr offensichtlich, dass Philosophie als praktische Wissenschaft der Naturwissenschaft heute leider fehlt, sonst könnte sie sich nicht erfolglos so viele Jahrzehnte an einem relativ einfachen Problem verbeißen, ohne eine Lösung zu finden. Was die Bienen betrifft, so sind sie heuer gerade im badischen Rheintal wieder von Chemie vergiftet worden, und man forscht noch, an welchem Gift genau, mit dem man natürlich – on and on – gewohnheitsmäßig Saatgut und Pflanze behandelt, um den monokulturellen Wahnsinn im Industrie Stampf-Rhythmus auch immer umfassender auf Lebewesen auszudehnen, mit dem heuchlerischen Argument, die bald 10 Milliarden Menschen anders nicht ernähren zu können. Doch das ist nur Denkfaulheit, weiter nichts. Überall dort, wo der Mensch Tiere nutzt, bekommt er Probleme. Jeder Grippe-Virus stammt von Hausgeflügel ab. So stellt sich natürlich die Frage, ob es denn vielleicht Unrecht ist, den Bienen ihren Honig zu nehmen? Und wer sich als Vegetarier am Käse bedient, muss doch auch das geschlachtete Tier in Kauf nehmen, denn ohne Schlachtung keine Milchwirtschaft. All dies mögen prinzipielle, philosophische Fragen sein, die jedoch so weltfremd nicht sind. Mag man sich am Honig erfreuen; so gibt es doch, unabhängig von der Frage, ob man nun öko ist, oder nicht, ein paar Dinge, die man einfach nicht macht, und die dennoch zum selbstverständlichen Kanon der Industriegesellschaft gehören, als deren summarische Auswirkungen nun die Bienen „rätselhafterweise“ nicht mehr so recht in den Maschinen-Menschen Park passen, obwohl man sie doch für die (monkulturelle) Raps-Bestäubung braucht, um daraus wieder Benzin zu machen. Was man nicht macht, und doch gewohnheitsmäßig tut, ist: Gift auf Lebensmittel zu schütten. So was tut man nicht. Basta. Um dies zu beenden, brauchen wir noch eine Revolution, mindestens. Sowas macht mich extrem wütend, und das schadet mir nur. Doch auch, wenn es mal soweit wäre, dass ein jeder begriffen hat, wie die Summe der moralischen Perversionen weltweit wieder bei ihm/ihr selbst ankommen mag, und gar kein Gift mehr in die Natur geschüttet wird, bleibt auch beim scheinbar idyllischen Imker-Beruf die Frage offen, ob es denn schicklich ist, den Bienen ihren Honig zu nehmen, ohne dem Hermes ein Honigopfer zu geben, wie Nitzsche es in seinem Zarathustra vorschlägt?

Uncategorized

Ernő Rubik und Pluto am Wandel erkennen …

Nürnberg, 18:58 – Amseln sind es, die den Abend beflöten: all right. „Gottes Zahl“, so schreibt die FAZ, soll „die Anzahl der Züge sein, die man bei richtiger Strategie maximal dazu benötigt, Rubiks Zauberwürfel aus jeder beliebigen Stellung in seine Ausgangslage zurückzudrehen.“ Sie kennen den Zauberwürfel?

Erfunden hat ihn ein genialer ungarischer Professor, wie ja überhaupt die Magiaren als Erfinder von scheinbar überflüssigen und gleichzeitig genialen Dingen bekannt sind, eben Herr E. Rubik. Schnell verkaufte sich der patentierte Würfel über 100 Millionen Mal, nachdem er 1974 erfunden worden war, bis dann Mitte der achziger Jahre das Interesse einfach plötzlich verschwand. Das ist ungefähr der Durchlauf, den Pluto durch die Waage hatte. Nun befindet sich in Rubiks Horoskop an dieser Stelle Neptun (13. Juli 1944 Budapest):

Es lief also während der Zeit des Erfindens und Bekanntwerdens Pluto durch die Waage (Nov. 1971 bis Nov. 1983). Und genau auf seinem Neptun kam ihm die Erfindung mit dem Zauberwürfel. Mehr muss man dazu gar nicht sagen. Der Zauberwürfel ist eine plutonisch neptunische Sache, ein Ding dieses Wesens, macht mächtig (Pluto) süchtig (Neptun) auf verspielten (Waage) Wegen. Doch, siehe, kaum hat Pluto die Waage verlassen, war´s auch schon vorbei mit dem Zauberwürfel! Vorbei der Spuk dieser Art (den bei Pluto im Schützen die Sudokus übernommen haben). Nun meldet aus aktuellem Anlass die FAZ, dass Thomas Rokicki aus Palo Alto gelungen ist, zu beweisen, dass die maximal benötigte Zahl an Zügen gemäß der obig definierten Aufgabe maximal 23 sein könne. Der Beweis, dass es letztlich vielleicht auch nur zwanzig sein würden, einer Zahl, die im Maya-Code große Bedeutung hat, steht noch aus. Er ist so unglaublich aufwendig, fünf Millionen Computer müßten fünf Millionen Jahre rechnen, um 901 Billiarden Anordnungen durchzuchecken. Unglaublich, aber wahr, und ein prima Beispiel, wie sich Plutos Interesse von der spielsüchtigen Waage zum nach festen Regeln und Masssäben suchenden Steinbock wandelt.

Uncategorized

Jupiter, Gordon Brown und Downing Street No. 12

Nürnberg, 13:05 – wunderbares Wetter, keine Frage. Doch auf dem Grundstück gegenüber wird die Reithalle, die unter Denkmalschutz steht, in Lofts verwandelt, da muß man jeden einzelnen der roten Sandsteine mit dem Elektromeisel bearbeiten. Wenn der tapfere Steinmetz Mittags Pause macht, ersetzt ihn der Rasenmäher des Nachbarn ganz klassisch, und, damit es nicht zu leise wird, überdröhnt die Flugzeugdüse das lustige Geschrei der Kinder von der Schule nebenan, gegen das ich nun wirklich nichts habe. Wenn alle Feierabend feiern, fängt der Rentner von nebenan mit seiner elektrischen Sense an. Und, freilich (als würde all das keine Energie verbrauchen): das Klimaziel der europäischen Kommission XY wird zum Abend sicher wieder dringend in den Nachrichten runtergebetet. Mir ist schon auch klar: nörgeln hilft nicht. Aber dennoch will ich es mal gesagt haben, wie dreist mir diese Töne der Maschinen vorkommen, die einfach mit ihrem Piepsen und Dröhnen und Scheppern „Wachstum, Wachstum, Wachstum!“ schrein, und damit nur die Wirtschaft meinen. Gibt es daraus kein Entrinnen, sind wir alle Maschinenbediener? Solche Gedanken sind natürlich typisch für eine Fische-Sonne in Haus 12. Die hat der brittische Premier Gordon Brown auch, die Fische-Sonne Haus 12. Vielleicht hätte die Labor Partei in England doch einen Astrologen befragen sollen, wie es wird mit Brown? Im Oberhaus geht ja nichts ohne Astrologie. Zunächst einmal gilt: erstaunlich viele Politiker haben die Sonne in 12, sind also am frühen Morgen geboren. Brown am 20. Februar 1951 08:40 in Giffnock, Ecosse UK:

Verblüffend ähnlich ist Brown´s Horoskop dem von Michael Gorbatschow, der ebenfalls Fische-Sonne Haus 12 hat, nur den Mond im Krebs. Das Thema lautet also hier: „Wie löse ich ein großes Reich auf?“, denn Fische ist – nicht nur, aber auch – das Zeichen der Auflösung. Schaut man sich die Revolution von Jupiter an, so war die Labor Partei mit Tony Blair vor 11 Jahren erfolgreich. Die FAZ spricht weise von Morgensonne und Abendsonne. Tatsächlich nähert sich der Jupiter-Zyklus seiner Wiederkehr. Die Abendsonne, oder besser der Abend-Jupiter bliebe dann Brown. Brown hat für einen Schatzkanzler das ideale Horoskop. Die Sonne im Zeichen des Geldflusses Fische, die Venus erhöht in den Fischen in Haus 12 regiert auch seinen eigenen Geldbeutel, Haus 2. Doch an Tony Blairs Beliebtheit, dessen Venus im Haus 11 steht, dem Haus der Gönner und Freunde, kommt Brown nicht ran. Blair ist (wie auch Bush Krebs-Sonne Haus 12) ebenfalls so eine zwölfte Haus Sonne, jedoch im Stier. Er hatte gestern Geburtstag (06. Mai 1953 06:10 in Edimburgh UK), wir gratulieren! Kein Wunder, ist es ihm geglückt, den Wohlstand (Stier) seines Volkes zu mehren, und zwar mit Hilfe von Brown als Schatzkanzler:

Schaut man sich den eigenen Jupiter Zyklus an, so spielen mehrere Dinge eine Rolle: 1. Wo steht der laufende Jupiter (Transit)? Nun rechnet man 12 Jahre zurück, da stand er ungefähr auf derselben Stelle. Was war da los? So hat man einen Vergleich, und kann Jupiter einschätzen. Steht er im Berufshaus (10), und man rechnet 12 Jahre zurück, hat aber damals keinen beruflichen Höhepunkt erlebt, dann sollte man/frau versuchen herauszufinden, wo denn die Jupiter Energie wirklich hin ist? Was lief da falsch? Hier muss das Leben der Astrologie angepasst werden, denn wenn Jupiter nicht deutlich war, lag es nicht an ihm! Man wird leicht drauf kommen, und schließlich bemerken, dass man, bei Licht betrachtet, doch erstaunliche Möglichkeiten hatte, diese aber in den Wind schoss, irgendwie … Und so hat man auch schon das Wesen Jupiters erkannt: er schenkt großzügig, wer jedoch seine Gaben verschmäht, darf sie nicht einfordern. Forderungen gehören wesenhaft zu Saturn, nicht zu Jupiter. In Browns Horoskop ist Jupiter in Haus 10: und siehe da, es steht am Zenit seines Werdegangs. Dass Saturn gleichzeitig in Browns sechstem Haus läuft, macht ihm die Arbeit jedoch schwer. Das Geburtstagskind Blair lernt heuer mit Jupiter in Haus 9 dazu, doch wird er nächstes Jahr mit Jupiter in 10 entweder wieder selbst Premier-Minister, oder er bekommt einen dicken EU-Posten, der sogar noch besser wird, als alles, was er vorher hatte. Schließlich muß man fragen: wo steht Jupiter in den Progressionen? Bildet er einen genauen Aspekt? Um die Progressionen zu verstehen, muß man mit Orben von höchstens einem Grad rechnen, maximal zwei. Geht Jupiter in den Progressionen über ein Eck-Haus ist das ganz was Großes.

Uncategorized

Die Wahrsagerin

Nürnberg, 22:51 – heute stand Nürnberg an einer Wetterfront. Gegen Osten hin türmten sich Wolken und tief dunkler Himmel, im Westen war den ganzen Tag alles lieblich und sonnig. Das Licht wechselte, und heftige Winde, die wohl die Wetterfront auf und ab fegten, hätten mir die Haare zerzaust, wenn ich nicht neulich beim Friseur gewesen wäre. Öfters ist das Wetter in Nürnberg Land anders, als im Kernstadtgebiet. Städte sind auch Kraftorte, die niemals zufällig entstanden, sondern immer auf Energieknotenpunkten. Bei einem Gespräch mit einer Klientin kam zutage, dass sie neulich von einer Wahrsagerin auf der Strasse angesprochen worden war, und zwar schon letzten Samstag. Hier ein Bild des franzöischen Malers Georges de la Tour (1593 bis 1652), wie er sich solche Situationen vorstellte:

Die Frau, die meine Klientin ansprach, war freilich allein. Sie offenbarte relativ ungefragt ein paar Dinge, warf sie meiner Klientin einfach so, ohne allerdings unhöflich zu sein, an den Kopf. Dinge, die jeden ein wenig stutzig machen würden, und vielleicht auf jeden ein wenig zutreffen. Sie sprach u.a. von einem verhärteten Herz, und stellte sich an, als ob sie die Ausstrahlung meiner Klientin wenig ertragen könnte, nachdem sie zu spüren vorgab, was denn alles belastend aus der Vergangenheit im Leben meiner Klientin als Ausstrahlung für sie wahrnehmbar wäre. Sie erwähnte sogar einen Fluch, den eine blonde Frau hinterlassen hätte. Schließlich bastelte sie meiner Klientin ein kleines Amulett aus einem Stück Papier, einem persönlich wertvollen Lesezeichen, das meine Klientin zur Verfügung stellte, und einer Wurzel, die sie selbst aus der Tasche zog. Sodann sprach sie ein Gebet des Rosenkranzes und versprach, in ca. 6 Wochen sich wieder zu zeigen. Eine Adresse oder Karte wollte sie nicht preisgeben. So sieht das Stundenhoroskop für die Begegnung aus:

Mit Klicken das Bild groß machen! Ich muß dazu sagen, meine liebe Klientin ist Löwe-Sonne, so passt also der aufsteigende Löwe recht gut! Ihre „Gegenspielerin“ wird durch den Wassermann auf der anderen Seite vertreten. So sind also deren Planeten: Saturn, Uranus und, natürlicher Signifikant für Wahrsager/Innen: der Neptun. Saturn hat ein Quadrat zu Merkur, der sein „Dispositor“ ist, weil Merkur die Jungfrau beherrscht, wo Saturn drin steht. Tatsächlich hat die Dame von meiner Klientin kein Geld bekommen, meine Klientin ist nicht mit ihr zur Bank gegangen, um dort Geld für sie abzuheben, wie sie dies wollte. Dies also das Quadrat. Die Tatsache allein, dass die Wahrsagerin durch Saturn abgebildet ist, der im Eigentumshaus (2) meiner Klientin steht, zeigt auch deren Absichten, die etwas so ähnlich sein dürften, wie das, was dem Jüngling oben auf dem Bild widerfährt. Dies an sich ist vielleicht ärgerlich, oder sogar gefährlich, doch dass es auch das Horoskop wahrhaft abbildet, halten wir für bemerkenswert. Weiter hat dieser Saturn bald eine Opposition zu Neptun. Die Wahrsagerin ist sich also uneins mit sich selbst. Daher schenkt sie meiner Klientin unentgeldlich einen Talismann und ein Rosenkranzgebet. Beides sind Rituale und gehören genau dort hin, wo Neptun steht: an die Spitze zum achten Haus. Das achte Haus ist auch der Wahrsagerin eigenes zweites Haus: sie gibt also letztlich selbstlos von ihrem spirituellen (Neptun) Besitz. Und ihre dritte Funktion ist mit Wissen und Lehre verknüpft. Denn Uranus in Haus 9 meiner Klientin hat eine Sextil-Verbindung zum Jupiter, Gott der Weisheit, der das eingeschlossene Schütze-Zeichen in Haus 5 regiert. Also schließt dieser Uranus die glückliche Weisheit in Haus 5 auf. Tatsächlich hat die Begegnung meine Klientin beeindruckt, und es scheinen ihr doch ein zwei Sachen gesagt worden zu sein, die ihr zu denken gaben. „Wie wirkt Uranus?“, müssen wir fragen: kosmisch, und wenn in den Fischen, befreiend. Das zeigt sich dadurch, dass meine Klientin, die Sonne, ebenfalls Teil hat an diesem Jupiter durch das Trigon Jupiter-Sonne. Freilich hat die Begegnung sie auch verletzt: Sonne Quadrat Chiron. Eine Verletzung, die sich hoffentlich als heilsam erweist. Dem Mond, Nebensignifikant für meine Klientin und Darsteller ihrer Befindlichkeit ist Jupiters praktische (Haus 6) Weisheit unangenehm, wie das Quadrat behauptet. Im Widder sagt er im neunten Haus: ich will mich neu orientieren und noch unbekanntes Terrain erobern. Wir wünschen ihr dabei Glück, und wenn wir segnen dürfen, so tun wir es!

Uncategorized

Stundenastrologie: Mars ist der Zahnarzt

Nürnberg 12:34, schon lange habe ich das Wetter in Verdacht, sich mitunter und oft nach der Befindlichkeit der Menschen zu richten. Nach dem grandiosen Frühlings Wochenende hat es nun ein wenig zugezogen. Hier ein Beispiel aus der praktischen Stundenastrologie. Eine Klientin ruft mich vor zwei Tagen aus Berlin an, sie habe gerade heute einen Zahnarztermin, um 8 Uhr morgens.

Das Horoskop zeigt meine Klientin als Merkur, der den Zwillings Aszendenten regiert, der jedoch im Haus 12 steht. Das Haus 12 ist in der Stundenastrologie ungünstig.

(Daraus sollte man aber keine voreiligen Schlüsse auf Geburtshoroskope mit Sonne in Haus 12 ziehen – hier ist das 12. Haus auch „Morgenstund, Gold im Mund“ – des Herrschers Jupiter Glückshaus, außerdem gewährt es Schutz in der Verborgenheit – alt: „heimliche Feinde“ und daher mitunter sogar großen Einfluss im kollektiven Unbewussten, wenn durch Bewusstwerdung aktiviert. Man muss dann nur darauf achten, dass man mit Sonne Haus 12 nicht sich selbst zum „heimlichen Feind“ wird – dies wird zur Aufgabe der Bewusstwerdung.)

Der Umstand freilich, dass die Klientin selbst der Luft-Merkur ist, wird schon seit der Antike als glücklicher Umstand gesehen; so groß kann das Pech gar nicht sein. Der Zahnarzt ist immer Mars als Skorpion Regent, seine Praxis das Haus 6, hier „zufällig“ auch durch Skorpion regiert. Mars steht im Krebs. Nun fällt gleich auf, dass Merkur weder jetzt, noch in naher Zukunft einen Aspekt zu Mars bildet. Und zum Haus 6, der Praxis, steht er sogar in Opposition. Daher sage ich: der Kontakt kommt gar nicht zustande. Nun stellt sich heute morgen heraus, nachdem meine Klientin in der Praxis war: der Zahnarzt ist nicht da, man habe schon vergeblich versucht, sie zu erreichen. Wo ist der Zahnarzt? Im Krebs, von ihm aus gesehen (das neunte Haus vom sechsten … ) im Ausland also, und zwar mit seiner Familie beschäftigt. Ein Blick auf den Mond verrät, wie es meiner Klientin geht: sie steht kurz vor einer Konjunktion mit der Sonne im Stier. Tatsächlich ist sie viel mit Eigentums- und Besitz Dingen beschäftigt. Es geht darum, finanzielle Verluste wegen des Finanzamtes abzuwenden. Zusätzlich regiert Mond das Haus 2. Dass natürlich auch der Zahnarzt Geld von ihr will, zeigt seine Stellung in ihrem zweiten Haus an.

Uncategorized

Veilchen und Venus

Nürnberg 22:28 – wunderbares Wetter, schöne, bayrische Wolken, noch etwas kühl. Ich habe für meinen Balkon Zitronengras, Basilikum, Schnittlauch, Ananas-Salbei und englische Minze gekauft. Venus hat, wie Merkur, zwei Gesichter: es gibt die Luft-Venus in der Waage und die Erd-Venus im Stier. Zur Zeit ist die Venus in den Stier gegangen, und da verläßt sie ihr Quadrat zu Mars und will mit der Sonne verschmelzen. Doch das findet erst am 10. Juni statt. Bis dahin wird Merkur, der Bruder von Venus, rückläufig die ganze Parade ablaufen, und die Begegung findet am 6/7 Juni statt. So wird also der Luft-Merkur in seiner Rückläufigkeit Sonne und Venus beherrschen in diesen ersten Juni Tagen, und da wäre es möglich, wenn er in seiner Funktion als Zauberer und Magier uns mit dem einen oder anderen Trick in die Welt seiner Transzendenz entführt. Die Luft-Venus in Waage ist eine kühle, künstlerisch begabte, bunte Königin. Ich sehe sie in samtbraun und dunkelgrün. Dazu vielleicht ein Rubin. Die Erd-Venus ist anders. Sie duftet nach Veilchen. Alle mit einer Venus im Stier haben diese lebendig glänzenden wunderschönen, oft dunklen Augen, die vom Überfluss an Liebe sprechen. Wenn nun die Venus auch der Apfel ist, so steht die Luft-Venus zur Erd-Venus im Verhältnis von Apfel zur Apfel-Blüte. Zum Merkur ist noch zu sagen, dass man in den alten Tagen eine Gewohnheit hatte, seine Ratschläge einzuholen: betrat man seinen Tempel, so waren die ersten zufällig gesprochen Worte, die einem nach dem Hinausgehen vor der Tür entgegenkamen, sein Orakelspruch. Ich halte es noch heute so, und fand mich stets gut geleitet. Doch wo hat Merkur seinen Tempel?

Uncategorized

Der Tunnelblick des Zeitgeistes

Nürnberg, 11:31 – wolkig, abgekühlt, doch dankbar hören wir wieder das Rauschen der Blätter im Wind. Hier wurde es bereits erwähnt, wie Johann Hjemborg darüber schreibt, Mondknoten seien „Röhrenphänomene“ und hätten mit Schleusen und Kanälen zu tun, „nametlich auf der Achse Jungfrau / Fische“. Luise Kirsebom, seine Kollegin und Lebensgefährtin, schreibt in „Das Konsultationshoroskop“: “ … so dass sich die Grundbedeutung immer auf sichtbar / unsichtbar, öffnen / schließen, verschwinden / erscheinen bezieht.“ Der Zeitgeist dazu heute in der TAZ: „Das Bündnis ‚Bahn für Alle‘ kritisierte, mit dem Beschluss (Der Teilprivatisierung) fahre die Bahn ‚in einen dunklen Tunnel, dessen Verlauf und Ausgang unbekannt sind.'“ Und weiter bei Luise Kirsebom: „in der Praxis sagen wir dazu Perspektivenwechsel.“ „Interessant ist, dass die Mondknotenachse auch einen Schleuder und Hokuspokuseffekt hat. Ein Planet kann an einem der Knoten verschwinden und – wie durch einen unsichtbaren Tunnel, – am anderen wieder auftauchen.“ De facto werden wir also mit den Ergebnissen der entgleisten Bahn-Privatisierung in ca. 9,5 Jahren konfrontiert, wenn die Verantwortlichen wohl schon ihre hohe Rente genießen werden. Man muss nicht sozialistisch denken, um zu begreifen, dass der öffentliche Verkehr Allgemeingut ist und absolut kostenlos sein sollte. Nun sind die Mondknoten zwar schon weitergezogen, sie stehen jetzt in Wassermann und Löwe. Doch die Mondfinsternis vom 21. Februar fand in Jungfrau statt, mit der Mondknotenopposition in den Fischen. Und genau gegenüber, in der Jungfrau, steht der dieser Tage immer langsamer werdende rückläufige Saturn. Er „löst“ diesen Punkt der Mondfinsternis aus. Über die Tunnel-Sache mit dem entgleisten ICE habe ich schon gesprochen, doch auch jener grauenhafte Fall von Menschen, die eigenen Kinder, in einem Tunnel artigen Verließ zu verbergen, und wie dies eben jetzt, wo Saturn auf genau dieser Stelle steht, zum Vorschein kommt, illustriert die obigen Zitate treffend. Dazu gibt es im Spiegel ausgerechnet heute einen Artikel über einen uralten (Saturn rückläufig!) Tunnel:

– „Drei der gewaltigsten Bauwerke aller Griechen“, schrieb Herodot, stünden auf der Ägäis-Insel Samos. Der Geschichtsschreiber nannte einen Tempel und einen Hafendamm, zuallererst jedoch eines der denkwürdigsten Exempel technischer Intelligenz.

Architektonische Meisterleistung aus der Antike

Lage und Abmessungen des Konstrukts gab er sehr präzise an und lieferte damit die einzige Quelle, die zweieinhalb Jahrtausende später zu dessen Auffindung führte. Im späten 19. Jahrhundert entdeckten Archäologen die verschütteten Eingänge eines komplett erhaltenen Tunnels. Er ist inzwischen wieder begehbar, misst etwa 1,80 Meter in der Breite und Höhe – und 1036 Meter in der Länge. –

Gerade eben ruft mich noch eine Klientin an: sie hat ein Problem mit einer Ratte im Keller, die durch das Rohr im alten Heitzungskeller einzusteigen scheint. Bislang wären es immer Mäuse gewesen, doch bei einer Ratte schauderts ihr. Sie ist schon 85, lebt allein in einem älteren Haus, und die Treppe in den dunklen Keller hat kein Geländer. Ratte passt durchaus zu Jungfrau, dem mundan sechsten Zeichen, traditionell den „kleinen Tieren“ zugeordnet. Und dass das Problem groß ist, sieht man im Stundenhoroskop, wo der Saturn rückläufig in der Nähe des MC steht:

Die Reise, die Meine Klientin, sie ist 85, ins Ausland zu ihrem Sohn machen wird, dokumentiert der Mars im Krebs – eine Familienreise – der Sohn lebt in der Schweiz. Ich rate ihr, die Ratte Ratte sein zu lassen, und erstmal dorthinzufahren, bis Saturn weniger gefährlich für Keller Geschichten und Treppen steht.

Uncategorized

Albert Hofmann und keine Walpugisnacht

Nürnberg 12:47 – Dass Wetter ist lieblich. Jupiter steigt mitten in der Nacht wunderschön weiß leuchtend am Himmel hoch. Walpurgisnacht ist heute nicht. Auch wenn wir den dreißigsten April haben: das alte keltische Fest fällt auf den ersten Vollmond zwischen Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr und der Sommersonnenwende. Das war also am 20. April, als der Mond in der Waage stand. Im Grunde ist der alte Mondkalender, der sich bettet in das genau bestimmbare Sonnenwendjahr, eine exakte Sache, die nur dann ins Trudeln gerät, wenn man allzuviele Jahre zusammenzählt und darüber hinaus auch noch versäumt, die Schalt-Tage einzusetzen. Ich habe es an dieser Stelle schon geschrieben: die Wahrscheinlichkeit liegt sehr nahe, dass das alte Jahr nur 360 Tage hatte, wie Armin Naudiet sehr treffend erläutert. Damit meint er nicht etwa, man hätte früher nur anders gezählt, sondern dass die Erde fünf Tage weniger brauchte, um die Sonne zu umrunden. Doch wie auch immer, unerträglich bleibt, wie die alte Feier der Fruchtbarkeit zu solcher Verzerrung geriet, dass man daraus im Mittelalter ein vierhundert Jahre währendes Hexenprogom machte, mit dem Ergebnis, das gesamte alte Wissen nun wirklich „ausgetrieben“ zu haben. Dazu gehörte auch, wann welches Kraut mit welchem Planeten bei Nachtsichtbarkeit zu pflücken sei, und wogegen es half. Die Ablösung der „alten“ Weisheiten durch „moderne“ Wissenschaft vollzog sich nicht freiwillig, sondern maßgeblich eine Rolle spielten die Inquisitionsgerichte des katholischen Wahns, der noch heute bloß schlummert. Das ist ja alles noch nicht lange her. Verändert wurde dadurch das kollektive Unbewußte, die Leute wurden über Generationen hinweg unbeschreiblich traumatisiert. Albert Hofmann, der Finder des LSD ist dieser Tage gestorben. Wenn jemand mit über 100 stirbt, ist das nicht wirklich traurig, sondern man kann an ein erfülltes Leben glauben.

Hofmann ist am 11. Januar 1906 um 03:00 PM in Baden/Schweiz geboren worden. Schon allein sein Neptun im ersten Haus prädestiniert ihn zum Entdecker einer Rauschsubstanz. Seine Steinbock Sonne im achten Haus macht ihn zum Magier der Realität. Die Haus Position zeigt an, was er tut, die Zeichen Position mit welcher Bestimmung und Stärke. Und der Mars in den Fischen wird übersetzt mit: möchte alle Erfahrungen mitnehmen. Saturn knapp in den Fischen sagt: kann nur Strukturen vertreten, an die er auch glaubt. Natürlich ist Saturn in Haus 10 ein sehr beharrlicher Berufsweg. Sein „Sorgenkind“ LSD wurde, bevor man es verbot, von vielen Psychotherapeuten mit großem Erfolg benutzt. Der Missbrauch ist, so glaube ich, bedingt durch das Verbot. In einer Welt, wo man Pflanzen verbietet, kann man froh sein, dass Atmen erlaubt ist (wenn es die Feinstaubbelastung zuläßt). In diesem Sinne leben wir im tiefsten Mittelalter. Mit der Walpurgisnacht hat das insofern zu tun, als dass die Grundsubstanz von LSD auch in Pilzen gefunden wird, die Psilocybin als Inhaltsstoff haben. Und natürlich wurden diese Erdfrüchte in ganz Europa und Südamerika an allen möglichen Kultstätten zur Erweiterung des Bewußtseins gebraucht und verehrt. Ganze Landschafts- und Städtenamen „Mykene“ gehen auf Pilzkulturen zurück. Auch hier bei uns soll man angeblich Menschen im Frühsommer über die Wiesen wandern sehen, und den Spitzkegeligen Kahlkopf suchen. Allerdings muss man wohl auch vor Gefahren warnen, denn da gibt es bei Missbrauch sogenannte „Horrortrips“. Wer jedoch wissen will, ob Elfen und Zwerge wirklich existieren, kann das wohl mit dem Fliegenpilz, so genannt, weil er Anteil an der Flugsalbe der „Hexen“ hatte, erfahren. Doch, wie gesagt, aufgepasst! Das ist gesetzlich verboten und somit gefährlich in doppelter Hinsicht. Keineswegs will ich hier zum Gebrauch verbotener Dinge aufrufen. Auch schwere Vergiftungen kommen vor. Andererseits: Antibiotika wurden, das sei hier noch erwähnt, ursprünglich ebenfalls aus Pilzen gewonnen. Daher ist das Thema Heilung und Pilze auch hochoffiziell salongfähig. Der Albert Hofmann hat, wie auch Ernst Jünger, die beide mit LSD experimentierten, das Alter erreicht, welches laut vedischer Literatur das natürliche Alter der Menschen ist: 100 Jahre sollten wir alle werden. Hofmann war, wie Ernst Jünger, bis in dieses hohe Alter aktiv und gesund. Und irgendwie habe ich den Verdacht, das könnte auch was mit dem LSD zu tun haben. Ich hatte selbst noch keine Gelegenheit, es zu probieren und rate dringend zu „fachkundiger“ Begleitung, falls es jemand aus therapeutischen Gründen vorhaben sollte. Schaut man sich die Transite an, so starb Albert Hofmann mit Saturn rückläufig im Haus 4 (Ende der Dinge) bei seiner vierten Saturn-Opposition, nachdem der freundliche Jupiter nochmal seine Sonne geliebt hat. Wir wünschen dem mutigen Mann eine gute Reise, auf dass er uns den Weg beleuchte, den er dieser Tage vorangegangen ist.

Uncategorized

Venus im Wassermann

Nürnberg, es bleibt lieblich, endlich alles wieder grün: wurde auch Zeit. Für diejenigen unter euch, die den DAX beobachten, der aktuelle Transitanhang:

Hier kann man sehen, wie die Venus nun langsam den Orbis von Jupiter verläßt, der das zweite Haus regiert und im zweiten Haus steht = Geld, Besitz. An sich hatte ich erwartet, dass schon etwas früher die Talfahrt wieder beginnt, doch wirkt sich jetzt auch langsam Neptun über der DAX-Venus aus, die im Wassermann steht. Die Wassermann Venus habe ich auch im Geburtsbild. Sie übersetzt sich mit der Liebe zum Unkonventionellen, zum anderen. Sie ist gegen jede Gleichmacherei. So sehr, dass schließlich auch die Suche nach dem Anderen, dem nicht Gleichen abgelehnt wird im Sinne: überflüssiger Snobismus. Aus der Liebe zur größten Differenz wird schließlich, dass man die Differenz selbst ablehnt. Konkret: die Wassermann Venus legt zunächst, wenn die/der „Native“, wie es schön heisst, jung ist, den allergrößten Wert auf ausgefallenen Geschmack, beispielsweise in der Kleidung. Doch dann, mit den Jahren, begreift sie: darauf kommt es nicht an, denn letztlich tragen alle Menschen ein Kleid aus ihrer Aura und der nackten Haut. So findet die Wassermann Venus im Laufe ihrer Entwicklung eine andere Sehnsucht. Sie löst sich vom Materiellen, selbst richtiger Kitsch kann sie nicht mehr erschrecken, und sucht stattdessen in den Regionen des Geistes (Wassermann = Luft = Geist) nach der anderen Möglichkeit, die Wirklichkeit zu harmonisieren. Möge es ihr gelingen!

Uncategorized

Das Schaf ist ein Jupiter-Tier

Nürnberg, 20:30 – warm, Regen, Bäume schlagen aus, kann man nicht meckern. Bei dem Zugunglück in der Nähe von Fulda waren Schafe beteiligt. Sie sind Jupiter-Tiere. Leider lassen sich solche Unglücke astrologisch nicht vorher vermeiden, das würde uns auch keiner glauben. Untersucht man sie im Nachhinein, ergibt sich ein frappant schlüssiges Bild. „Denn ausgerechnet Schleusen, Röhren und Kanäle sind Mondknotenphänomene, namentlich bei Mondknoten auf der Achse Jungfrau/Fische“, schreibt Johann Hjelmborg noch im letzten Jahrhundert. Der „Landrückentunnel“ bei Fulda war Ort des Unglücks. vergleicht man das Horoskop der Entgleisung (26.04.2008 21:00) mit demjenigen des schrecklichen Unglücks in Eschede (03.06.1998, 10:59), so fällt auf, wie sich die Mondknotenachse umgedreht hat: damals stand der Drachenkopf in der Jungfrau, wo dieses Jahr bis Januar der Drachenschwanz lief, also eine Umkehrung. Dies wird dadurch wirklich auffällig, dass zur Zeit des Unglücks in Fulda Saturn rückläufig Bogenminutengenau über den Grad der Mondfinsternis vom 21. Februar dieses Jahres ging. Beide Entgleisungen haben etwas mit Tunneln zu tun; bei beiden ist die Mondknotenachse beteiligt. Schließlich haben Schafe den Weg versperrt. Das sind – nach alter Tradition – Jupiterwesen. Jupiter steht aber im Saturn beherrschten Steinbock und für die Zeit des Unfalls im Haus 3, dem Haus des Verkehrs. Dabei führt Jupiter eine gradgenaue Opposition zu Mars (Gewalt gegen Jupiter), der im Krebs im Haus der Fernreisen anzutreffen ist. Die Reiseachse erscheint im Bild. Bei Krebs kann man immer auch von „nationalen“ Katastrophen sprechen, solange dieser Begriff Gültigkeit hat. Pluto war während des zweiten Weltkrieges im Krebs. Bitter karikaturistisch wird es, wenn man bedenkt, dass der ICE den schönen Namen „Nürnberg“ trug, und in Nürnberg just an diesem Wochenende der erste historische Zug „Adler“ (1835 von Nürnberg nach Fürth) Deutschlands, oder sogar Europas, der vor zwei Jahren in einer Straßenbahnhalle ausgebrannt war, zur ersten Jungfernfahrt nach der Restauration wieder auf die Gleise gebracht wurde.

Denn es sind diese Koinzidenzen, die uns vermuten lassen, dass es einen magischen Kontext hinter der Realität gibt, durch den Vorgänge von einer bewussten Ebene aus gesteuert werden, als wäre unsere Existenz eine Modelleisenbahn. Als wäre das Unglück von Fulda der Ausgleich für den wiederhergestellten Adler, und der Zugriff des Brandes vor zwei Jahren ein Wink des Schicksals in einer – das ist spätestens seit dem Lokführerstreik klar, der sich genau genommen seit 1922 hinzog – wahrhaft „nationalen“ Schlüsselfrage, der man durchaus auf die Schliche kommen kann, wenn man Goethes Faust liest. Doch dazu sind die Folgen zu tragisch. Um das Mass voll zu machen, sei noch erwähnt: Nürnberg ist wie Fulda eine Zwillings-Stadt. Fulda zählt zu 6 Grad Zwilling, und steht somit im Quadrat zum laufend rückläufigen „Tunnel“-Saturn am Punkt der Mondfinsternis. Doch Nürnberg zählt auch zu Skorpion, und der befand sich am östlichen Horizont im Aufstieg, als die Opfer, die Schafe, zu beklagen waren.