Eichstätt ist dem Zeichen Skorpion zugeordnet

Eichstätt, fürstbischöfliche Residenz. Das Deckengemälde, „Sturz des Phaethon“, vollendete Johann Michael Franz 1768.

Liebe Leserinnen und Leser,

daß man das zur Zeit der Gemäldeerstellung wußte, erscheint im mittleren Bild als die ausschnitthafte Hervorhebung des Zeichens Skorpion.

Was wird uns in so einer Stadt begegnen? – : Wandlung gewiss, Tiefe. Ich kann das bestätigen. Wohl einer der interessantesten Kraft-Orte Bayerns!

Das Zeichen Skorpion bringt den Guttenberg-Skandal ins Rampenlicht; es gibt aber auch ein Kirchenaustrittsbüro in dieser zauberhaften Stadt, in der es beinahe soviele Kirchen, als Wohnhäuser zu geben scheint.

Außer Schlecker und Edeka hat es keine Kette in die Altstadt geschafft. Die Anlage ist architektonisch verschachtelt.

Eine Universität hat sich mit ihren Bibliotheken durch die mittelalterlichen Straßen geschoben, Studentinnen radeln in langen Röcken zielgerichtet im frischen Wind durch die Gassen und vor einem blauesten Hintergrund. Alles klein und im Kleinen wieder riesig: fürstbischöfliche Residenz. Im Mittelalter auf alten Stichen wenig Bäume an den Hängen des Tals, das die Stadt an der Altmühl geborgen hält, dafür barocke Ordnung … weiteres folgt!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

8 Gedanken zu “Eichstätt ist dem Zeichen Skorpion zugeordnet

  1. Mystika

    Da sieht man wieder die ewige Unschuld liegt in Kinderhänden…..die die Welt retten. Denn ein blauer Himmel ist ein Zeichen für Reinheit.

  2. Mia

    Hallo Markus,
    ich lese sehr gerne deine Beiträge, doch mich nervt mehr und mehr, dass du die neue deutsche Rechtschreibregeln nicht anwendest. In meinem Beruf ist es Pflicht diese zu beachten und wenn ich dann abends deine Beiträge lese, finde ich das Lesen sehr mühevoll, die mit Fehlern gespickten Sätzen im Kopf wieder rechtschreiblich richtig umzusetzen. Die alte Schreibweise darf sich nicht mehr ins Gehirn einprägen.
    Was für eine Vorbildfunktion ist das eigentlich für einen Vater ??
    „dass man das zurzeit der Gemäldeerstellung wusste…“

  3. Conny

    @Mia, hallo und nur ein Gedanke hierzu, dabei habe ich selbst 12 Jahre Nachhilfeunterricht in der neuen deutschen Rechtschreibung gehalten: Wenn uns die vor 15 Jahren noch gültige Schreibweise bei der Erfassung von astrologischen, philosophischen, oder anderen nicht sprachwissenschaftlichen Inhalten hinderlich ist, können wir praktisch kein Buch mehr lesen, das von 1996 geschrieben wurde. Das umfasst praktisch alle relevanten Werke der klassischen Astrologie sowie die meisten Übersetzungen aus anderen Sprachen ins Deutsche.
    Wenn die Sprache ein Ausdruck der Welt und ihrer Zusammenhänge ist, kann man meiner Ansicht nach sehr wohl in verschiedenen Stilen schreiben – und auch denken, solange man keinen Anspruch erhebt, Unterricht in neuer deutscher Rechtschreibung zu halten oder als Korrekturleser für neue Veröffentlichungen zu arbeiten (unter anderem). Ich lese z.B. gerne Schriften aus dem 19. Jahrhundert oder auch ältere, und es würde mir nicht einfallen, die Autoren wegen ihrer Schreibweise zu beanstanden. Wie gesagt, nur m-eine Ansicht der Dinge, und aus Respekt und Dankbarkeit für Markus‘ ausgezeichneten und vorbildhaften Blog.

    Gruß,
    Conny

  4. Conny

    Übrigens heißt es doch „zur Zeit der Gemäldeerstellung“ (zu der bestimmten Zeit), während „zurzeit“ soviel bedeutet wie jetzt, momentan, gegenwärtig, gerade, usw.

    Also: Wir erhalten zurzeit viele Aufträge.
    Aber: Zur Zeit des Vertragsabschlusses…

    Deutsche Sprache schwere Sprache :-)

    1. Hallo Conny,

      ich halt mich da immer an den
      Gotthold Ephraim Lessing:

      „Schreibe wie Du redest, so schreibst Du schön.“

      Mit der Ortho-Graffiti irgendwelcher
      neuerer Rechtschreib-Regler kann
      ich versöhnlichst umgehen…

      Liebe Grüße
      Mythopoet

    1. Hallo Martina,

      das sind wahre Worte!
      Danke!

      Wenn aber folgendes geschieht,
      liegt’s nicht an der Orthographie:

      „Als es an der Zeit war über Liebe zu schreiben, brach die Feder entzwei, und das Papier riss.“
      (ebenfalls Rumi)

      Beste Grüße
      Mythopoet

  5. Martina

    Sehr schön, vielen Dank! Hier noch ein Koan:-)

    „Eine Tempelfahne flatterte im Wind. Zwei Mönche diskutierten darüber. Der Eine sagte, die Fahne bewege sich; der andere meinte, der Wind wehe. Sie diskutierten hin und her und konnten sich nicht einigen. 
    Der (zukünftige) Sechste Patriach sagte: „Weder der Wind noch die Fahne bewegt sich. Es ist der Geist, der sich bewegt.“ 
    Die beiden Mönche waren von Ehrfurcht ergriffen.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s