Personen

Michael Moore

Michael Moore, 23. April 1954 um 12:45 in Davison (MI) (USA). Von diesem Herrn brauche ich kein Bild, denn wer einmal oben auf das Magazin schaut, wird bemerken, dass schon ein Bild von ihm drin ist. Zufall? Ich muss gestehen, leider habe ich keinen von seinen Filmen je gesehen. Er  scheint sich jede Menge Feinde gemacht zu haben. Gleichzeitig ist er der wohl derzeit erfolgreichste Dokumentar-Filmer der Welt. Allein durch „Fahrenheit 9/11“ wurden 22o Millionen Dollar eingespielt. Man könnte mit den Anti-Michael-Moore Filmen ein Festival bestreiten, und er – so der Meister selbst – würde dem Sieger die Ehrung zuteil werden lassen.

Bemerkenswert, wie gut sein Horoskop zu ihm passt: sowohl die Sonne, die den Löwe-Aszendenten beherrscht, als auch Merkur (Information), der das Einkommens-Haus 2 beherrscht, stehen in Haus 9, dem Bereich des Veröffentlichens (von Büchern, aber auch Filmen).

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Sein Mond und der Mars im Steinbock im kreativen Haus 5 (jetzt mit Pluto-Transit, also einer massiven Veränderung und auch Angriffen ausgesetzt) portraitieren den verbissenen und coolen Kämpfer mit eben den Mitteln der Kreativität. Merkur im Widder verbindet Intelligenz mit Inspiration und Provokation. Uranus in Haus 12 befreit das Gegenüber durch das Kollektive Unbewußte. Überhaupt Uranus dort: dies ist ein Beispiel, wie man diesen Planeten bewußt leben kann. Wenn Saturn, wie bei ihm, durchs Haus 2 läuft, bedeutet das nicht unbedingt, dass man arm wird, wie eine Kirchenmaus. Man könnte eher „Konsolidierung“ dazu sagen. 1989, während sein progressiver Mond im Widder in Konjunktion mit Merkur stand, dem Herrn von Haus 11 und gleichzeitig der progressive MC die Spitze des 11. Hauses berührte, trat er zuerst an die Öffentlichkeit.

Das Quadrat Pluto-Venus zeigt seinen Machtanspruch und die damit verbundene Spannung/Herausforderung zwischen Egomanie und Berufung. Er sei kein guter Mensch, werfen ihm Kritiker vor, würde seine Mitarbeiter schinden, lügen, wie Bush selbst, falls nötig und passend. Mag alles sein. Aber vielleicht braucht es diesen Hammer auf den Amboss. Seine Leibesfülle ergibt sich nicht notwendigerweise aus dem Geburtsbild. Vorbildlich ist hier Amerika, wo es schon lange öffentlicher Konsens ist, „strong people“ vor Diskriminierung zu schützen.

Wie auch immer man zu ihm steht, ich glaube in Russland hätte Moore nicht überlebt. Wenn man sonst nichts glaubt, zeigt doch dies, dass Amerika eine Demokratie ist (war, Ergänzung 22.01.2023).