Albert Einstein und Wilhelm Reich

Nürnberg, 17:20 – Albert Einstein wurde am 14. März 1879 um 11:30 in Ulm geboren. Schaut man sich an, was diese Fische-Sonne geleistet hat, so kann man nur den Hut ziehen für diese wahrhaft daseinssprengende Pionierleistung. Es ist kein Geheimnis, dass ich seine Theorie, die ganz entschieden auf der Annahme einer konstanten Lichtgeschwindigkeit beruht, für falsch halte. Quasi mit Lichtgeschwindigkeit entstand aus dieser Theorie jene verhängnisvolle nächste, diejenige des sogenannten Urknalls, wonach Alles zufällig aus dem Nichts entstanden sei. So haarsträubend widersprüchlich diese Theorie ist, so verbissen wird an ihr gebaut und festgehalten. Werden Paradoxien normalerweise zum Anlass genommen, eine Theorie zumindest für unvollständig zu halten, verkauft man uns schon seit Schultagen das sogenannte „Zwillingsparadoxon“ als besonders kuriosen Beweis ihrer Gültigkeit, anstatt einfach nach dem Fehler zu suchen. Glücklicherweise stieß die Theorie aber schon vor siebzig Jahren im Zusammenhang mit der Quantengravitation auf einen inneren Widerspruch, der sich nicht ignorieren läßt. Einstein selbst hatte nur bedingt Freude daran. Er selbst nahm zunächst ein sogenanntes „statisches“ Universum an, und mußte sich später den Konsequenzen seiner Theorie beugen, die mathematisch beweisbar (durch Friedmann) und scheinbar empirisch belegbar (durch Hubble) gerade aus der Annahme einer Konstanz der Lichtgeschwindigkeit heraus ein expandierendes Universum ergaben, von dem man deshalb analog schloss, dass es irgendwann auf einem einzigen Punkt konzentriert gewesen sein müsse. Die Beweise, die gegen den „Urknall“ sprechen, sind auch heute noch sehr diskutabel. Dennoch hat sich die Metapher des Urknalls, wie auch die der „schwarzen Löcher“ so sehr in den Köpfen der Menschen festgesetzt, dass man sie als modernen Mythos bezeichnen kann, ganz ähnlich dem Weltenei der Ägypter und anderer Kulturen, denen das heutige Modell des Universums auffallend ähnlich sieht. Was aber nun hielt der große Mann, der immerhin ein Zwischenergebnis der Menschheitserkenntnis maßgeblich bestimmte, von der Astrologie?: „Astrologie,“ sagte Albert Einstein, „ist eine Wissenschaft für sich. Aber eine wegweisende. Ich habe viel aus ihr gelernt und vielen Nutzen aus ihr ziehen können.“ (Nachtrag: ungesichert!) Man sieht hier, daß Genialität immer nur mit einem offenen Standpunkt für die Position der anderen Erkenntniswege einhergeht.

Aquarell von Martin Rolke ©

Horoskop Albert Einstein

Astrologisch ist – neben vielem – für mich hier vor allem der Uranus in der Jungfrau bemerkenswert. Und dass es eben die Uranus-in-der-Jungfrau Generation unseres Jahrhunderts – also einen Zyklus später – ist, die ihm mit seiner Relativitätstheorie zum Durchbruch verholfen hat. Uranus in der Jungfrau bedeutet hier die technische Revolution auf dem Boden des Wirklichen. Und es ist interessant genug, ob nun, mit Uranus in der Opposition in den Fischen, die Entdeckung publik wird, dass E = m × c² nicht mit einer konstanten Lichtgeschwindigkeit „c“ rechnen darf. Wenn dies der Fall ist, braucht man vom „Urknall“ oder von „Schwarzen Löchern“ auch nicht mehr sprechen. Ein philosophisches Problem ergibt sich allein schon daraus, dass, will man „c“, also die Lichtgeschwindigkeit, berechnen, man (denn Geschwindigkeit ist Weg geteilt durch Zeit) für diese Berechnung eben jenen konstanten Zeitbegriff voraussetzt, der jedoch im Ergebnis sich als allgemein relativ, also abhängig vom Standpunkt des Beobachters erweisen wird. Vieles spricht durchaus dafür, dass sich die Physiker in den letzten Jahrzehnten ihre Versuchsanordnungen zur Bestätigung der Lichtgeschwindigkeit extra so zurechtgebaut und -interpretiert haben. So bewegt sich Licht tatsächlich durch unterschiedliche Medien (Gase, Wasser) und Temperatur völlig unterschiedlich schnell, teilweise bis zum Stillstand, und in der Quantenphysik gibt es Phänomene, die tatsächlich ausserhalb jeder zeitlichen Verzögerung (was die Lichtgeschwindigkeit letztlich ist) abzulaufen scheinen. Dennoch hält die Wissenschaftsgemeinde keinesfalls geschlossen (siehe z.B. João Magueijo „Schneller als die Lichtgeschwindigkeit“), aber dennoch verbissen am alten Modell fest und verbannt jede andere Beobachtung – ähnlich wie die dogmatische Daseinsinterpretation der Scholastiker im Mittelalter – in den Bereich der Hirngespinste. Natürlich ist die Machtdemonstration der Masse-Energie Formel auch deshalb so eindrucksvoll ausgefallen, weil man über bewohntem Gebiet gleich zwei Atombomben gezündet hat, deren theoretische Vorarbeit ohne das Wissen von der Masse-Energieäquivalenz undenkbar wäre. Denn das ist es ja, was Kernspaltung bedeutet: die Zusammenführung von maximal polarisierter (angereicherter, wie man immer sagt) Masse und deren daraus folgende Verwandlung in Hitze, Schall, Licht, Radioaktivität, etc: also alles Energie. Wer in diesem „Bild“ eine Weiterentwicklung dunkler, alchemistischer Ahnungen wiederfindet, liegt, glaube ich, richtig. Vielleicht wehren daher heute viele Vertreter des Metiers – den Schatz ihres Unbewußten hütend – die sogenannte Esoterik so hasserfüllt ab, weil sie dadurch an die helle Seite ihrer rabenschwarzen Magie erinnert werden. Das aktuelle Experiment am CERN in Genf steht in dieser Tradition und die Ängste der Menschen sind daher begründet. Jedoch: daß diese Dinge funktionieren, und sich also nach dem Vorbild jeder Diktatur Respekt verschafft haben (und in der Tat leben wir in einer pseudoreligiösen Wissenschafts- und Verwaltungsdiktatur), bedeutet nun aber keinesfalls, dass damit bereits alles erschöpfend gefunden ist. Noch immer wissen wir nichts über das Leben selbst, und man braucht deshalb nicht an eine Seele zu glauben und noch nicht einmal „Kreationist“ sein, wenn man darauf hinweist, daß eben das Prinzip des Lebendigen dem scheinbar „nur“ physikalischen vor- und übergeordnet sein muss, und nicht, wie heute angenommen, umgekehrt.

Mag es an Einsteins Jupiter in Haus neun im Wassermann liegen, der den Lehrer der Weisheit hervorbringt. Ein voll besetztes Haus 10 inklusive Fische-Sonne ist nicht eben ein Hinderungsgrund für die öffentliche Wirkung; einzig die Saturn-Merkur Konjunktion wird gern für einen weniger offenen Verstand genommen, doch wäre Einstein nicht der erste, der einen Berg aufgeschüttet hätte, wo vorher eine Grube war. Tatsächlich, wie es auch vielfach in der Astrologie berichtet wird nach der Saturn-Merkur Konjunktion, stotterte Einstein als Kind, und wurde für behindert gehalten. Es sind diese verblüffenden Entsprechungen, die Astrologie so spannend machen. Ach ja: und natürlich Mars im Steinbock, also in der Erhöhung, einsetzbar im sozialen Kontakt, Widerspruch hervorrufend und solchen zäh parierend. Zum Mond im Schützen schreibt Oskar Adler: „Es verführt der Mond im Schützen den Geborenen dazu, alle Willensimpulse, die sich aus seiner Sonnenstellung ergeben, als den Ausdruck seiner ethischen Intuition anzusehen, so dass er sich dem Glauben hingibt, in sich eine Art unfehlbares Orakel zu tragen, das zu ihm spricht, wie des Sokrates Daimonion oder der Pythia Stimme.“

Passt doch herrlich!

Hier nochmal Einstein im Originalton …

“ … Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualitäten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther. Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik. Dieser Äther darf aber nicht mit der für ponderable Medien charakteristischen Eigenschaft ausgestattet gedacht werden, aus durch die Zeit verfolgbaren Teilen zu bestehen; der Bewegungsbegriff darf auf ihn nicht angewendet werden.“

Woraus folgt, dass ein Äther, der eben doch mit „für ponderable Medien charakeristischen Eigenschaften“ ausgestattet gedacht wird, auch ein völlig anderes Bild des Universums ermöglicht. So wäre ein „Äther“ denkbar, in dem sich Licht viel mal so schnell bewegt. Neben dem Respekt für Einsteins Erkenntnisse wären aber dafür andere Denkvoraussetzungen nötig. Wir müssten gleichsam neu beginnen bei den bisher noch ganz unverstandenen natürlichen Phänomenen, wie z.B. dem Magnetismus, den man zwar berechnen kann, dessen Kraft-zuführendes Prinzip merkwürdigerweise unbekannt ist. Mit anderen Worten: es gibt zwar Erklärungen und Berechnungen, wie ein Magnet funktioniert – jeder erinnert sich an den Zauber des Physiklehrers mit den Eisenpfeilspänen, um das magnetische Feld sichtbar zu machen – man weiß aber nichts darüber, woher er seine über längere Zeit konstante Kraft eigentlich nimmt. Mit einfachen Worten: wenn Sie Benzin in den Tank schütten, wissen sie, woher die Energie kommt, mit der ihr Motor angetrieben wird. Die Kraftquelle eines Permanentmagneten ist unbekannt, obwohl sie ziemlich konstant und dauerhaft ist. Eine Möglichkeit zur revolutionären Veränderung unseres physikalischen und biologischen Weltbilds ist daher die von Wilhelm Reich entdeckte Orgon-Energie. Deren Existenz wurde bisher nur im Rahmen der alten physikalischen Weltsicht bewiesen: dies allerdings sehr genau. Einer der einfachsten und jederzeit zu wiederholenden Beweise ist eine konstante Temperaturdifferenz im Bereich akkumulierter Orgon-Energie. Auch Einstein hat sich damit – leider nicht erschöpfend, sondern nur einen Assistenten dirigierend – auseinandergesetzt. Es steht zu vermuten, dass ihn um diese Zeit gesellschaftspolitische Aufgaben – Gewissenskonflike wegen der Atombombe vielleicht – bereits so sehr in Anspruch genommen hatten, als dass er in der Lage oder bereit gewesen wäre, eine so revolutionäre Erneuerung der Physik noch einmal einzuleiten und zu begleiten. Im Ergebnis haben wir heute ein paradoxes, in bis zu 15 Dimensionen aufgefächertes Universum, ein mathematisches Konstrukt.

Wilhelm Reich wurde am 24 März 1897 um 3:40 AM in Dobrzanica (Ukraine) geboren, und es ist leicht einzusehen, dass die beiden sich mit ihrem Schütze-Mond emotional gut verstanden. Mit Reichs Merkur in Konjunktion zu Einsteins Sonne, sowie Reichs Jupiter in Konjunktion zu Einsteins Uranus läßt sich auch astrologisch voraussagen, dass eine Kombination von beider Wissen – dem großen physikalischen Theoretiker und dem Entdecker des Zusammenhangs von physikalischer und biologischer Energie – die Zukunft des Wassermannzeitalters gehören wird.

Siehe dazu auch (obwohl recht offen, zeigt dieser Artikel unter anderem ebenso gut den Erfolg der kollektiven „Gehirnwäsche“ als Mythologisierung des Weltursprungs im „Urknall“. Rechnet man die Melancholie des Tons ab, steht zu erwarten, dass wir wirklich nie alles, aber doch einmal mehr wissen werden, wie sich die Autorin vorstellen kann):

Debatte über Weltformel: Warum wir niemals alles wissen werden – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

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