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Tibet, China und die USA

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Nürnberg, Dienstag, den 18. März 2008 16:25 – wieder schönes Wetter, jedoch kalt. Die ersten Blüten lassen es sich nicht nehmen, durchzubrechen. Von der Nachtigall hat sich herausgestellt, sie ist nicht allein. Ein ganzer Chor anwortet ihr, doch wir können das nur sehr leise hören, weil der Wechselgesang über relativ weite Distanzen geht und die Porsche-Fahrer auf den Straßen die Nachtigall lieber im TV anschauen.

Diese vier Horoskope stellen die astrologischen „Gründungsurkunden“ von China, Tibet und den USA dar. Um sie zu betrachten: einmal auf das kleine Bild klicken und dann nochmal, so entsteht jeweils ein schönes großes und klares Horoskopbild.

Das letzte der vier in der Reihe ist ein sogenanntes Multi-Composit, wo alle drei Horoskope zu einem berechneten gemeinsamen Bild zusammengefügt wurden. Für das Gründungshoroskop von Staaten sind bestimmte historisch verbürgte Daten und Zeitpunkte maßgeblich. Für China die Ausrufung der Volksrepublik, Für die USA die Annahme der Verfassung durch die verfassungsgebende Versammlung und für Tibet der Volksaufstand von 10. März 1959, als der Dalai Lama fliehen mußte, aber seitdem die Souveränität Tibets aus dem Exil aufrechterhält. Während nun die USA mit der Bankenkriese an die Grenzen ihres seit geraumer Zeit praktizierten Überheblichkeitsgebahren geführt werden, fällt den Chinesen der Schatten ihres imperialen Wirtschaftswunders gerade zu jener Zeit in den Rücken, zu der man sich in der Welt mit Olympischen Spielen zu feiern gedachte und besonders auf Harmonie bedacht war. Schon seit langer Zeit gibt es im internationalen Geldverkehr eine die Welt antreibende Herz-Kreislaufmaschine die China/USA heißt. Dabei sind die Rollen klar verteilt und in gegenseitiger Abhängigkeit so verschränkt, dass beide Länder finanziell voneinder abhängig sind. Ohne die Exporte von Waren in die USA bräche die chinesische Wirtschaft zusammen, doch ohne den Import chinesischen Geldes könnten die USA ihr in jeder Hinsicht „über die Verhältnisse leben“ nicht aufrechterhalten. Natürlich bleibt in diesem „Spiel“ der eine Schuldner und der andere Geldgeber, doch in einer Welt staatlicher Souveränität ist Geld kein absoluter Wert, besonders wenn niemand den beteiligten Nationen mit Gewalt oder Zwang seine Bedingungen diktieren könnte, weil es keine übergeordnete Instanz gibt. Was die USA in rhythmischen Abständen als Wirtschaftskriese inszenieren – bewußt oder unbewußt – ist immer auch eine gigantische Dollarentwertung zum Zwecke der Entschuldung und damit Kriegsfinanzierung. So gelingt es, uns alle mit einzubeziehen. Einen wirklichen Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft hingegen kann niemand riskieren, weil die Verschränkungen der internationalen Beteiligungen zu verflochten sind, als dass man sich nicht ins eigene Fleisch schneiden würde, wenn die USA schlecht dastehen. Deshalb repräsentieren die USA mit ihrer demonstrativen Bereitschaft, das System des reinen Kapitalgewinns und der Ausbeutung der Erde mit Waffengewalt zu verteidigen und zu bestätigen nur die Führung des weltweit gleichgeschalteten Systems an dem jeder – gleich ob Staat oder Individuum – gezwungen ist, mitzumachen, wollte er/sie sich nicht in eine andere Stellung, nämlich die der Souveränität durch absolute Bedürfnislosigkeit begeben. Diese Souveränistät repräsentiert insbesondere der tibetische Buddhismus. Er ist nicht nur das Bindglied zwischen Theismus (USA) und Atheismus (China), sondern auch der verborgene Impuls der beiden Wassermann-Aszendenten Nationen USA und China, die aus „edler“, royalistischer Herkunft stammend sich letztlich um die Würdigung gebracht fühlen, wie nur irgendein Wassermann-Aszendenten Individuum. Beide haben ihre Sonne im Bereich des Hauses acht, und ziehen so das Kapital der Welt an. China mit Waage-Sonne bestätigt sogar die uralte astrologische Zuordnung des mit Seide handelnden Reichs der Mitte. Die USA mit Jungfrau-Sonne führen ihre Geburt aus dem Geist der protestantischen und alttestamentarischen Krämer-Seele an, die den „Gringo“ glauben macht, er wäre gesegnet, weil er reicht ist. Doch das Volk der USA, vertreten durch Schütze-Mond, glaubt inbrünstig an die göttliche Sendung. Chinas Wassermann-Mond am AC zeigt, warum die KP-Führung so viel Angst vor Freiheit hat, sind doch die Chinesen als Volk freiheitlich gesinnt. Die Tibeter nun – mit Sonne und Mond in Haus 12 in den Fischen und ihrem Widder-Aszendenten – sind, obwohl es den Anschein hat, sie kämpften um ihre Freiheit, nicht freiheitlich gesinnt. Indem also China Tibet unterdrückt, gelingt ihm die Selbstunterdrückung um so besser. Hier mag ein Grund dafür liegen, warum die Menschen in China die Propaganda der Führung in Bezug auf das religiöse Feudalsystem in Tibet für bare Münze nehmen. Denn wie man es dreht und wendet, es ist ein Feudalsystem, ein Gotteststaat, der, wenn auch ohne Gott, so dennoch nicht die Werte der Aufklärung vertritt, so doch den Blick auf menschliche Ur-Zeiten zwischen Folklore und Askese, Hierarchie, Demut und Opfer richtet. Ausgerechnet durch diese Mischung ist es gelungen im Westen – insbesonderen in den USA – für modern gehalten zu werden, wobei eine solche Modernität nur eine flower-power Sehnsucht nach autoritärer Vergangenheit ist, gepaart mit dem Wunsch nach religiöser Inbrunst, die der Schütze Mond der USA symbolisiert. Die Tibeter sind jedoch gar nicht inbrünstig religiös, sondern medial veranlagt. Mit ihrer Fische-Sonne in Haus 12 erklären sie den anderen die Religion, wie Wolfgang Doebereiner in Bezug auf diese Sonnenstellung sagt. Würde China nicht die Grausamkeit und Dummheit begehen, die Tibeter unter das chinesische System zu zwingen, wäre die ganze Welt schon längst aufgebracht gegen den Kinder-prügelnden Gotteststaat im Himalaja. Doch Tibet eignet sich mit Fische-Sonne Haus 12 zum perfekten Opfer, und damit auch zur perfekten Projektion des eigenen verdrängten Wunsches nach Erlösung und jenseitger Weisheit. Bekämpft man Tibet, so bekämpft man auch eine Zeit lang den eigenen tiefen Wunsch nach Transzendenz und Regeneration, symbolisiert durch Pluto in Haus 9 im Horoskop Chinas, der sich bedauerlicherweise gewalttätig für Chinas Partner äußert, indem Pluto im Haus 7 zur Geltung kommt. Als Pluto durch das Haus 7 der USA zog, warfen diese mit zwei Atombomben auf ein Land, welches die Sonne (Löwe) im Emblem führt, ebenso wie Tibet das tut. Auch im Komposit-Horoskop steht Tibet als Opfer der beiden Wassermann-Aszendenten da. Fische ist dort ein eingeschlossenes Zeichen im ersten Haus. Also wird Tibet von beiden, China und den USA, im ersten Haus, ihrem gemeinsamen Wesenshaus „eingesperrt“. Der Mond steht im dreier-Bild im Wassermann im Karma-Haus 12 der religiösen Wirklichkeit und will Freiheit für alle drei Parteien. Dies würde bedeuten: Freiheit für Amerika, nämlich davon Krieg führen zu müssen und den babylonischen Geldturm zu bauen, für China von der Vergangenheit sich zu befreien durch emotionale Freiheit (Uranus-Krebs) und durch die Religiosität der Tibeter zur Regeneration des eigenen Glaubens zu finden, und für Tibet, die eigene Mars-Anlage zu entwickeln, um den Haus 8 Jupiter der Zauberei in einen Haus 9 Jupiter der Bewußtseinserweiterung übergehen und die Vergangenheit los zu lassen. Der Zusammenhang mit der drohenden weltweiten Finanzkriese zeigt sich durch Neptun-Pluto in Haus 8 des dreier-Horoskops. Diese Konstellation ist eingebunden in die Rezeption von Uranus und Mond (einer im Haus des anderen) und ein T-Quadrat auf der Tätigkeits- (Haus 6) und Wirklichkeitsebene (Haus 12). Insofern ist Neptun-Pluto, den die tibetische Fische-Sonne regiert, die Steuerung für die weltweite Finanzkriese (Haus 8, Geld der anderen), die offensichtlich droht. Für alle drei steht der Glückspunkt auf 1. Grad Stier im Haus 2. Ich prophezeie eine Lösung der Kriese um den 21. April. Möge Jesus sie alle erleuchten!