Ereignis, Geschichte, Mundan

Merkur mit Hilfe von Löwe-Mars auf dem Mars

Nürnberg, 14:07 um das Gewitter betrogen, und jetzt scheint hier Ἀπόλλων Apollo, die Sonne, so wie vor Tagen schon im Norden. Von Phönix, dem terrestrischen Mars Menschen Roboter hört man, es sei nun gelungen, den Greifarm instand zu setzen, während andere Nachrichten verwirrend darüber informieren, die Sonne habe sich aus Protest gegen das Artensterben auf der Erde in den Stand-by Modus geschaltet, bevor sie bereit sei, auf dem Mars nach Arten zu suchen. Dieses, und dass der Arm zunächst nicht funktionieren wollte, schieben wir auf den rückläufigen Merkur. Zu Hermes, dem Mond und der Sonne unterhält Mars gegenwärtig gute Beziehungen, die sich in nächster Zeit erfüllen wollen. Die sich annähernde Opposition allerdings, die Mars zu Chiron betreibt, will sich auch in naher Zukunft äußern. Sie wird am 16. Juni um 6:44 exakt, und ist potentiell verletzend. Also Vorsicht, bitte! Mars im Löwen ist dort nicht in besonderen Würden. Seine eigenen Zeichen sind Widder und Skorpion. Widder ist sein Taghaus und Skorpion sein Nachthaus. Als Triplizitätsherrscher regiert er die Wasser-Zeichen. Die Astrologie ist doch immer für eine Überraschung gut, doch es ist wahr: auch das Wasser hat Gewalt. Die psychischen Eigenschaften eines Löwe-Mars sind unverbesserlicher Eigenwille und persönlicher Stolz. Beide Eigenschaften sind nur bedingt sozial tauglich, das finden die Nativen spätestens um die zweiten Mondknoten Wiederker – also zwischen 37 und 38 heraus. Der Tierkreis von Dendara im Hathor-Tempel zeigt Mars, wie alle anderen Planeten, im Zeichen ihrer Erhöhung, wodurch das Alter dieses Konzepts bestätigt ist, und die Erhöhung geadelt wird, scheinbar noch vor dem Domizil, als hätte sie größere Bedeutung. Die Sonne ist erhöht im Widder, der Mond im Stier, Venus in den Fischen, Merkur nach Dendara in den Jungfrau, nach Lilly im Löwen. Jupiter ist im Krebs erhöht und Saturn in der Waage. Das Zeichen der Erhöhung von Mars ist Steinbock. Steht er dort im Geburtshoroskop, so sieht man es oft genug auch im Gesicht. Wie das? Die Heiligung von Tieren war im alten Ägypten wohl doch nicht einfach nur eine Phanatsie, und vielleicht mußten die Ägypter etwas von der gegenseitigen Durchdringung der Wesen, was wir heute vergessen haben? Steinbock-Mars jedenfalls ist heftig als Rechthaber, und nicht selten ist das auch sichtbar. Man nehme das optische Konzept „Steinbock“ und mache sich zunächst damit vertraut. Dann wird man sehen. Zu den Tieren des Mars gehört – man staune! – die Stechmücke. So wäre ein Heilmittel für die Malaria zu erwarten von einer Persönlichkeit mit Mars-Chiron Konjunktion in der Jungfrau. Seine Bäume sind alle Bäume, „die stachelig sind, oder Dornen haben, Kastanie.“ (W.Lilly) Dazu gehört ganz eindeutig die Akazie:

Bild Markus Termin

Wie die Akazie, so blühen die Mars Pflanzen alle, wenn Mars im Löwen steht. Denn das heißt in erster Linie: Mars hat sich mit der Sonnenkraft verbunden. Mars regiert den Dienstag – tuesday – also Ziu, Tiu, Tiuz´ Tag, der Tag des Stammgottes der Tius-Leute, also der Deutschen, weswegen Deutschland zum Widder und damit Mars gehört. Noch heute sprechen die Leute im Schwarzwald von „Zieschtig“, wenn sie Dienstag meinen. Dieser „Ziu“ ist aber, lautabgewandelt, kein anderer, wie jener „Tyr“, der dem „Tyrkreis“ seinen Namen gab, ein Himmelsgott, der mehr dem Jupiter, als dem Mars verwandt ist. Von den Kräutern regiert Mars alle die, „die durch Mitgefühl Jähzorn anziehen“, wie Lilly dunkel und weise schreibt, als wären Mitgefühl und Jähzorn eine Einheit. Auch die Zwiebel mit ihren antibiotischen Eigenschaften und ihrer Schärfe ist eine Mars-Pflanze. Und so reift die Erkenntnis: zur rechten Zeit geerntete Mars-Kräuter konnten auch die Verwundungen heilen, die durch Mars´ geschmiedete Eisen-Waffen geschlagen wurden. Die Dornenbildung der Pflanzen ist ein Vorgang, dessen durchdringendes Verständnis zum Verstehen der astralen Welt führt, denn von den vier ausgebildeten Körpern, die der Mensch und alle Wesen haben: Körper, Äther-Leib, Astral-Körper und Ich, ist der Astral-Körper der geheimnisvollste. Demnächst dazu mehr!

Ereignis, Länder

China, Tibet und die USA

Nürnberg, 14:30 kalt aber schön – auch wenn es etwas nach Intrige riecht, weil Saturn genau auf dem Punkt der Mondfinsternis rückläufig steht, hier nochmal meine Kolumne über die Tibet Ereignisse, wo ich (ganz unten) eine Konfliktlösung für den 21. April voraussage. Das wird das Datum gewesen sein, zu dem die Chinesen der Bunderegierung Bescheid gegeben haben. Wenn China nun bereit ist, mit dem Dalai Lama zu sprechen, ist das ein sehr gutes Zeichen, auch wenn bei früheren Gelegenheiten alle Absprachen von der chinesischen Seite aus gebrochen wurden. Meine astrologische Voraussage vom 18. März ist ganz unten farbig markiert.

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Nürnberg, Dienstag, den 18. März 2008 16:25 – wieder schönes Wetter, jedoch kalt. Die ersten Blüten lassen es sich nicht nehmen, durchzubrechen. Von der Nachtigall hat sich herausgestellt, sie ist nicht allein. Ein ganzer Chor anwortet ihr, doch wir können das nur sehr leise hören, weil der Wechselgesang über relativ weite Distanzen geht und die Porsche-Fahrer auf den Straßen die Nachtigall lieber im TV anschauen.

Diese vier Horoskope stellen die astrologischen „Gründungsurkunden“ von China, Tibet und den USA dar. Um sie zu betrachten: einmal auf das kleine Bild klicken und dann nochmal, so entsteht jeweils ein schönes großes und klares Horoskopbild.

Das letzte der vier in der Reihe ist ein sogenanntes Multi-Composit, wo alle drei Horoskope zu einem berechneten gemeinsamen Bild zusammengefügt wurden. Für das Gründungshoroskop von Staaten sind bestimmte historisch verbürgte Daten und Zeitpunkte maßgeblich. Für China die Ausrufung der Volksrepublik, Für die USA die Annahme der Verfassung durch die verfassungsgebende Versammlung und für Tibet der Volksaufstand von 10. März 1959, als der Dalai Lama fliehen mußte, aber seitdem die Souveränität Tibets aus dem Exil aufrechterhält. Während nun die USA mit der Bankenkriese an die Grenzen ihres seit geraumer Zeit praktizierten Überheblichkeitsgebahren geführt werden, fällt den Chinesen der Schatten ihres imperialen Wirtschaftswunders gerade zu jener Zeit in den Rücken, zu der man sich in der Welt mit Olympischen Spielen zu feiern gedachte und besonders auf Harmonie bedacht war. Schon seit langer Zeit gibt es im internationalen Geldverkehr eine die Welt antreibende Herz-Kreislaufmaschine die China/USA heißt. Dabei sind die Rollen klar verteilt und in gegenseitiger Abhängigkeit so verschränkt, dass beide Länder finanziell voneinder abhängig sind. Ohne die Exporte von Waren in die USA bräche die chinesische Wirtschaft zusammen, doch ohne den Import chinesischen Geldes könnten die USA ihr in jeder Hinsicht „über die Verhältnisse leben“ nicht aufrechterhalten. Natürlich bleibt in diesem „Spiel“ der eine Schuldner und der andere Geldgeber, doch in einer Welt staatlicher Souveränität ist Geld kein absoluter Wert, besonders wenn niemand den beteiligten Nationen mit Gewalt oder Zwang seine Bedingungen diktieren könnte, weil es keine übergeordnete Instanz gibt. Was die USA in rhythmischen Abständen als Wirtschaftskriese inszenieren – bewußt oder unbewußt – ist immer auch eine gigantische Dollarentwertung zum Zwecke der Entschuldung und damit Kriegsfinanzierung. So gelingt es, uns alle mit einzubeziehen. Einen wirklichen Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft hingegen kann niemand riskieren, weil die Verschränkungen der internationalen Beteiligungen zu verflochten sind, als dass man sich nicht ins eigene Fleisch schneiden würde, wenn die USA schlecht dastehen. Deshalb repräsentieren die USA mit ihrer demonstrativen Bereitschaft, das System des reinen Kapitalgewinns und der Ausbeutung der Erde mit Waffengewalt zu verteidigen und zu bestätigen nur die Führung des weltweit gleichgeschalteten Systems an dem jeder – gleich ob Staat oder Individuum – gezwungen ist, mitzumachen, wollte er/sie sich nicht in eine andere Stellung, nämlich die der Souveränität durch absolute Bedürfnislosigkeit begeben. Diese Souveränistät repräsentiert insbesondere der tibetische Buddhismus. Er ist nicht nur das Bindglied zwischen Theismus (USA) und Atheismus (China), sondern auch der verborgene Impuls der beiden Wassermann-Aszendenten Nationen USA und China, die aus „edler“, royalistischer Herkunft stammend sich letztlich um die Würdigung gebracht fühlen, wie nur irgendein Wassermann-Aszendenten Individuum. Beide haben ihre Sonne im Bereich des Hauses acht, und ziehen so das Kapital der Welt an. China mit Waage-Sonne bestätigt sogar die uralte astrologische Zuordnung des mit Seide handelnden Reichs der Mitte. Die USA mit Jungfrau-Sonne führen ihre Geburt aus dem Geist der protestantischen und alttestamentarischen Krämer-Seele an, die den „Gringo“ glauben macht, er wäre gesegnet, weil er reicht ist. Doch das Volk der USA, vertreten durch Schütze-Mond, glaubt inbrünstig an die göttliche Sendung. Chinas Wassermann-Mond am AC zeigt, warum die KP-Führung so viel Angst vor Freiheit hat, sind doch die Chinesen als Volk freiheitlich gesinnt. Die Tibeter nun – mit Sonne und Mond in Haus 12 in den Fischen und ihrem Widder-Aszendenten – sind, obwohl es den Anschein hat, sie kämpften um ihre Freiheit, nicht freiheitlich gesinnt. Indem also China Tibet unterdrückt, gelingt ihm die Selbstunterdrückung um so besser. Hier mag ein Grund dafür liegen, warum die Menschen in China die Propaganda der Führung in Bezug auf das religiöse Feudalsystem in Tibet für bare Münze nehmen. Denn wie man es dreht und wendet, es ist ein Feudalsystem, ein Gotteststaat, der, wenn auch ohne Gott, so dennoch nicht die Werte der Aufklärung vertritt, so doch den Blick auf menschliche Ur-Zeiten zwischen Folklore und Askese, Hierarchie, Demut und Opfer richtet. Ausgerechnet durch diese Mischung ist es gelungen im Westen – insbesonderen in den USA – für modern gehalten zu werden, wobei eine solche Modernität nur eine flower-power Sehnsucht nach autoritärer Vergangenheit ist, gepaart mit dem Wunsch nach religiöser Inbrunst, die der Schütze Mond der USA symbolisiert. Die Tibeter sind jedoch gar nicht inbrünstig religiös, sondern medial veranlagt. Mit ihrer Fische-Sonne in Haus 12 erklären sie den anderen die Religion, wie Wolfgang Doebereiner in Bezug auf diese Sonnenstellung sagt. Würde China nicht die Grausamkeit und Dummheit begehen, die Tibeter unter das chinesische System zu zwingen, wäre die ganze Welt schon längst aufgebracht gegen den Kinder-prügelnden Gotteststaat im Himalaja. Doch Tibet eignet sich mit Fische-Sonne Haus 12 zum perfekten Opfer, und damit auch zur perfekten Projektion des eigenen verdrängten Wunsches nach Erlösung und jenseitger Weisheit. Bekämpft man Tibet, so bekämpft man auch eine Zeit lang den eigenen tiefen Wunsch nach Transzendenz und Regeneration, symbolisiert durch Pluto in Haus 9 im Horoskop Chinas, der sich bedauerlicherweise gewalttätig für Chinas Partner äußert, indem Pluto im Haus 7 zur Geltung kommt. Als Pluto durch das Haus 7 der USA zog, warfen diese mit zwei Atombomben auf ein Land, welches die Sonne (Löwe) im Emblem führt, ebenso wie Tibet das tut. Auch im Komposit-Horoskop steht Tibet als Opfer der beiden Wassermann-Aszendenten da. Fische ist dort ein eingeschlossenes Zeichen im ersten Haus. Also wird Tibet von beiden, China und den USA, im ersten Haus, ihrem gemeinsamen Wesenshaus „eingesperrt“. Der Mond steht im dreier-Bild im Wassermann im Karma-Haus 12 der religiösen Wirklichkeit und will Freiheit für alle drei Parteien. Dies würde bedeuten: Freiheit für Amerika, nämlich davon Krieg führen zu müssen und den babylonischen Geldturm zu bauen, für China von der Vergangenheit sich zu befreien durch emotionale Freiheit (Uranus-Krebs) und durch die Religiosität der Tibeter zur Regeneration des eigenen Glaubens zu finden, und für Tibet, die eigene Mars-Anlage zu entwickeln, um den Haus 8 Jupiter der Zauberei in einen Haus 9 Jupiter der Bewußtseinserweiterung übergehen und die Vergangenheit los zu lassen. Der Zusammenhang mit der drohenden weltweiten Finanzkriese zeigt sich durch Neptun-Pluto in Haus 8 des dreier-Horoskops. Diese Konstellation ist eingebunden in die Rezeption von Uranus und Mond (einer im Haus des anderen) und ein T-Quadrat auf der Tätigkeits- (Haus 6) und Wirklichkeitsebene (Haus 12). Insofern ist Neptun-Pluto, den die tibetische Fische-Sonne regiert, die Steuerung für die weltweite Finanzkriese (Haus 8, Geld der anderen), die offensichtlich droht. Für alle drei steht der Glückspunkt auf 1. Grad Stier im Haus 2. Ich prophezeie eine Lösung der Kriese um den 21. April. Möge Jesus sie alle erleuchten!

Ereignis, Fragen

Saftbar und Café zwischendrin

Nürnberg 14:06 – heute morgen schöne Sonne, wärmer. Das Buchhaus Campe ist von der Lorenzkirche aus tiefer in die Carolinenstraße gezogen. Bis vor wenigen Jahren war dieses Bücherkaufhaus ein unabhängiges gewachsenes Geschäft; dann übernahm die Thalia-Gruppe, die wiederum mit der Parfümerie Douglas verbandelt ist, die selbst wiederum … das weiss ich ich leider nicht, wem gehört. Den Zusammeng(h)ang zwischen Büchern und Düften hat der Diogenes Welterfolg von Patrick Süßkind „Das Parfum“ ins kollektive Unbewußte gebahnt, den ja nun als Film jeder kennt, außer mir, denn ich schaue mir so was ekelhaftes nicht an. Süßkind fand sein eigenes Buch „ein bischen eklig“. Es hat sich aber 154 Millionen Mal verkauft, und da werden auch ein paar Zahlen am Autor hängengeblieben sein, der damit die Nachfrage nach unmoralischen und morbiden Erotika stillte, ein Trend der Zeit seit spätestens … Ich finde Parfümes meist eher schwierig, ausgenommen natürliche Düfte, von Primavera beispielsweise, wunderbar! Nun hat sich das Buchhaus Campe in Nürnberg einen neuen Standpunkt gesucht, Wiedereröffnung wird am 24.04.08 um 10:00 gefeiert. Früher war es üblich, solche Ereignisse vom Astrologen elektionieren zu lassen. Das ist nichts banales, sondern eine astrologische Kunst, die von Columbus oder Königin Elisabeth I für unerlässlich gehalten wurde, wenn man vorhatte, erfolgreich zu regieren, die spanische Armada zu schlagen oder den Seeweg nach Indien zu entdecken. Mit dem Buchhandel fühle ich mich verbunden, denn zwei Häuser weiter, bei der Konkurrenz von Campe, hatte ich das Vergügen einige Jahre der Geldzähler und Kassenverwalter zu sein. ich habe mir vorgenommen, all die Millionen, die durch meine Hände glitten, dermaleinst selber umzusetzen und der Menschheit damit etwas Gutes zu tun. Ich weiss von Hugendubel auch, dass man dort durchaus früher, als Herr Heinrich Hugendubel noch lebte, astrologisch dachte. Immerhin hat der Hugendubel-Verlag eine ganze Bibliothek astrologischer Raritäten auf den Markt geworfen, ohne sich groß um Gewinn und Effiziens zu kümmern. Dennoch plagte mich als Buchverkäufer immer die Frage: „Darf man denn Geschichten erfinden?“ Ich weiß, dass es im Grunde unstatthaft ist, die Kultur solchermaßen in Frage zu stellen. Wenn ich mich davon überzeugen möchte, dass man sehr wohl Geschichten erfinden darf, schlage ich Thomas Mann auf. Doch bei ihm habe ich den Eindruck: er erfindet Geschichten nicht, sondern lässt Wirklichkeit wiedererstehen. Sonst aber, so glaube ich, spalten erfundene Geschichten die Wirklichkeit. Und das ist von Übel. Nun verkauft ein Bücherkaufhaus nicht nur erfundene Geschichten, sondern auch alles andere. Das mag also legetimierend hinzukommen. Schaut man sich das Eröffnungshoroskop an, so steht der Mond, Herrscher des Aszendenten, in schönem Trigon zur Venus. Bitte zwei mal auf das kleine Bild klicken:

Dieses Trigon ist natürlich schön, doch es hat keinen festen Grund. Mond steht in einem fallenden Haus im Schützen, und die Venus befindet sich im Widder im Exil. Man wird also dort schon Geld verdienen, das Trigon Mond – Venus existiert und Mond beherrscht auch des Hausherren Geldbörse, das zweite Haus. Mond ist das Volk (der Bücherkäufer). Und auch hat die Venus ein Trigon zu Saturn, der rückläufig in Haus drei steht, doch das ist eben Saturn, von dem man rückläufig keine Gaben erwarten darf. So steht einerseits wohl Jupiter in Haus 7, das Publikum wird also erfreut sein und großzügig. Doch wird Jupiter von Saturn, Herrscher des Steinbocks, rückläufig, bestimmt. Nimmt man die Aussage genau, zeigt sich hier, der neue Standort für die Buchhandlung scheint schlechter, als der alte zu sein, denn Saturn steht im Bereich der kleinen Wege, der Nachbarschaft, dem dritten Haus. Und wären Buchhandlungen verschwistert, so könnte man in Zukunft vom Bermudadreieck der Buchhandlungen sprechen, denn es sind viereinhalb auf engstem Raum, und die Geschwister wollen alle, Merkur in 11, natürlicher Signifikant für Buchhandlungen, Information und Wissen, wollen also alle die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machen und natürlich Handel treiben. Das gelingt auch, weil ja Merkur ein schönes, zunehmendes Trigon zu Jupiter hat. Man wird also sehn. Insbesondere auch wegen dem sehr störenden Mars am Aszendenten, der die Opposition zu Jupiter gradgenau hält. Das ist schlicht Ärger, Mühen, Anstrengungen. Ein so großes Haus kämpft bekanntlich um Marktanteile, und eigentlich ist es ein Kompliment an die Deutschen, dass sich in den teuersten Filetgrundstückszonen der Innenstädte, nurmehr noch Mode, Parfüm, Fast-food oder Bücher gewinnbringend verkaufen lassen, und dann und wann eine Saftbar und ein Café zwischen drin.