Karfreitagsgedanken

IMG_8316Foto Termin ©

Liebe Leser,

wenn man sich dieser Tage die Anmerkungen zur Religion der Klugschwätzerfraktion …

Karfreitag: Begreifen, dass Gott tot ist | ZEIT ONLINE

… anschaut, die glaubt, weil sie den Urknall erfunden hat und sich daher den Ahnen so unglaublich überlegen fühlt, sie könne jetzt auf Geist verzichten, kommt gar nicht umhin, diese Schwäche des sogenannten Westens mit seiner Unfähigkeit in Verbindung zu bringen, sich gegen  Terroristen zu verteidigen. Die ja gar nichts anderes machen (ob nun mit, durch oder ohne CIA), als hilflos den Tod Christi zu imitieren – und dabei andere vergewaltigen. Das ist so erbärmlich traurig, daß die einzige Überwindung solcher Besessenheit, die einzig wahre Überlegenheit die Freiheit von Rache ist.

Warum stirbt der Christus? Er stirbt, weil der Mensch stirbt, als Mensch – und wird doch als Gott wieder auferstehen. Es reicht im Prinzip, diesen „Trick“ ein einziges Mal vorzuführen. Wer behauptet, daß es einen anderen Sinn des Lebens geben könnte, als die Überwindung des Todes, der steckt noch so tief in den Allmachts-Phantasien der Pubertät, daß ihn oder sie die wahrhaft wichtigen Lebensfragen noch gar nicht angetroffen haben.

Deswegen stirbt der Christus, weil er sein Schicksal zwangsläufig freiwillig mit den Menschen teilt. Er sagt: „Ich gehe voran, ihr werdet folgen“: denn alle müssen, wie der Christus, durch die „Pforte des Todes“ gehen: „No one here get´s out alife“ …

Christus ist kein Sozialarbeiter de luxe. Er sagt nicht umsonst: „Ich bringe das Schwert“ – man soll nur nicht so dumm sein, zu glauben, er würde gegen Menschen kämpfen.

Wer dem Leben ein anderes Ziel geben wollte, als die persönliche Auferstehung, hat den Wert des Lebens nicht verstanden: alles andere ist nur Ablenkung, Singi-Sangi und der ewige Blues der zum Tod verurteilten Gemeinschaft, die nicht mal weiß, daß ihr eigenes Wort schon Gebet ist, wenn nur einer den Mund aufmacht.

Da gibt es dann die story vom Vater, dessen beide Söhne (18 und 22) aus purer religiöser Sehnsucht nach Syrien aufgebrochen sind, um dort ein Leben zu leben, von dem sie glauben, es sei aufrichtig. Der Vater, tolerant, wie er ist, ein Bär von einem Mann, hat sie sogar zur Moschee begleitet, ihnen den Wagen geliehen, der dann in einem Parkhaus an der syrischen Grenze gefunden wird. Dabei hat er ihnen doch gesagt, daß er nicht viel von Religion hält, der tragische Depp.

Und so sind unsere Gesellschaften: tragische Deppen: zu ignorant und zu feige, sich den Paradoxien der Wahrheit offenen Sinnes zu stellen und auch einmal die geistige Welt herauszufordern: das überlassen wir den Terroristen und ergeben uns daraufhin dem üblichen medialen Berichterstattungswahn mit Bildern von Trauer & Betroffenheit, gern auch die Faust gen Himmel gereckt: „Wo warst Du, Gott?“

Der jedoch gibt sich alle Mühe, uns aus dem Schlaf zu wecken. Atheisten werden den Terrorismus nicht besiegen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2 Gedanken zu “Karfreitagsgedanken

  1. Dass jemand solchen persönlichen Verstandesmüll in der ZEIT verbreitet, ist schon erstaunlich.

    Mit Freude singe ich an Ostern „Halleluja Jesus lebt, Jeses lebt, Halleluja Jesus lebt.“
    Der Zeitpunkt des Frühlingserwachens ist von den Christen dafür gewählt worden und den kann man in der Natur wahrlich nicht übersehen und auch das Vogelgezwitschere nicht überhören.
    Bei manchen Schlauleuten rattert der Kopf so laut, sind die Augen wie blind und die Gefühle….?!

    Nett hast Du das alles mal wieder kommentiert, lieber Markus

    Frohe Ostern

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s