Diskussionsbeginn 05.12.2010 11:41 Heidelberg
Liebe Leserinnen und Leser,
astrologisch gesehen stehen wir nun ganz kurz davor das alte Jahr abzuschließen und das neue zu beginnen, denn dies ist die Wintersonnenwende. Würden wir uns – nebenbei bemerkt – auf die rein astrologische Zählung einigen, hätten wir keine Schaltjahre und Sekunden einzufügen, das astrologische Jahr ist am Sonnenlauf geeicht, der gewissermaßen seine erste und größte und einzige Einheit ist, Dank sei Gott! Es ist also das astrologische Jahr in seiner tropischen Bedeutung das wahre Weltenjahr.
In den Sience-Blogs tobt schon seit geraumer Zeit eine Diskussion um philosophische und wissenschaftliche Grundsatzfragen, die erbittert geführt werden, unten einer meiner eigenen Kommentare …
Das Horoskop für die Diskussion zeigt Wassermann aufsteigend, also das gesellschaftliche Zeichen, und jenen Merkur/Mars/Pluto Schwerpunkt im Haus 11 … Wunderbar natürlich auch Mond und Sonne kurz vor Neumond.
Nun haben wir Vollmond, und ich denke, es ist Zeit auszusteigen. Ich will mal gucken, ob ich das schaffe – im Grunde ist das i-Tüpfelchen gesagt und gefunden.
Das Problem mit solchen erhitzten und besserwisserischen Diskussionen oder Debatten ist ja oft die erbarmungslose Verhärtung der Gegner – einer Herausforderung, der man sich stellen kann – oder nicht.
In jedem Fall glaube ich natürlich als Widder-AC, daß es sich für die Wahrheit zu kämpfen lohnt, obwohl mir mein Waage-DC flüstert: aber nur, indem Du lernst, ausgleichend zu wirken!
Was nutzt uns das tiefste Wissen über die Welt, wenn doch die Wahrheit über unser Gemüt uns unbekannt bleibt?! Daher brauchen wir auch die Skorpione, in deren Zeichen Mitte frau Venus beliebt frühmorgens um 6 schon schön und verführerisch, wie nie, ans Fenster zu treten. Immer noch steht sie dabei trigonal zu Jupiter, neue Weisheiten werden geboren!
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
@erik: Sie schreiben: „Ein (=) bildet in meinem Verstand eine Kopie des „Draussen“. Das muss nicht immer eine Harmonie sein, es darf auch „Hässlich“ sein.
Aber viel wichtiger für mich: Ich tue selbiges was um 0°K passiert . Der Raum mit > 0°K kopiert die Energie, die ihr zu Hause eigentlich … „
Genau darum geht es, das ist der Vorgang: eine symmetrische Kopie. Nun suchen wir mal in der Natur nach symmetrischen Kopien – ich wüßte schon welche, die einer perfekten Symmetrie ziemlich nahe kommen. Da wäre gewachsener Kristall z.B., sicher fänden die Chemiker was … aber schon die Physiker dürfen wir nicht mehr fragen, denn sie würden uns sagen: natürlich haben wir eine perfekte Symmetrie, das ist die Femtosekunde der Atom-Uhren, aber diese Auskunft erhalten wir nicht über eine an 0 Grad K geeichte Situation, sondern nur in Korellation zur Sekunde, die jedoch selbst bloß wieder das Abbild einer symmetrischen Symmetrie ist, des Sonnenlaufs (bei der es dann auch keine Rolle spielt, wenn sie assymetrisch wäre).
Was tun Sie also? Sie messen „Symmetrie“ (= Zeichen!) mit Symmetrie, sofern Sie an die „Zeit“ (eigentl. Bewegung) ein Zahlensystem zum messen ansetzen. Mit anderen Worten: dadurch, daß sie daran ein Zahlensystem ansetzen (es als vorgeblichen Maßstab anlegen … ) entsteht „Zeit“ erst, jedoch nicht als Wirklichkeit, sondern als projektive Fiktion einer wahrhaft magischen Verdopplung. Resultat des symmetrischen, geometrischen Weltbilds, das eigentlich nur Vorteile hätte und nur dadurch ausgrenzend wird, daß es sich seiner Natur nicht bewußt ist.
„Wenn der griechische Geschichtsschreiber Diodorus Siculus in seiner historischen Bibliothek zu Christi Lebzeiten berichtet, die Ringmauer von Babylon sei bewußt auf eine Länge von 365 Stadien gebracht worden, „damit der Umfang der Stadt ebensoviele Stadien betrage, wie das Jahr Tage hat“, so ist damit von den Babylonien beabsichtigt, mit ihrer Stadt ein aus Zahlen gestaltetes Abbild der Welt zu schaffen.“ (Wilhelm Hoerner)
Im Klartext trifft sich daher die Zeitdefinition, um die es mir hier ja geht, erstmal bloß mit einer bereits symmetrisch angelegten Grundlage: Zahlen sind schon „Zeitdefinition“. Aus diesen historischen Voraussetzungen und deren Entdeckung aus der uns umgebenden Himmelsrhythmik sind ja die symmetrischen Ideen, Geometrie als nautische Kunst, überhaupt erst geschöpft.
Vielleicht könnte Martin Bäker sich mit dieser historischen Perspektive auch bekannt machen, bevor wir eine geistige Instanz einschalten müßten …
“ … bildet in meinem Verstand eine Kopie des „Draussen“. No-cloning-Theorem!
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