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Buchbesprechung: Gesetze des Chaos

IMG_0558Foto Markus Termin ©

Nürnberg, 12:04 –  „Gesetze des Chaos, eine astrologische Erdbebenstudie “ von Michael Meyer ISBN 3-8311-3538-X   9,- Euro

– Meine LeserInnen er innern sich vielleicht an unser Interesse für die astrologische Konstellation des Erdbebens dieser Tage in Italien. Nun habe ich von einer lieben Kollegin ein Buch geschenkt bekommen, in dem Michael Meyer seine astrologischen Erdbebenbeobachtungen bei „Books on Demand“ veröffentlicht hat. Das ist wohl der zeitgemäßeste Verlag, den es gibt: denn Bücher auf Wunsch, wie ich frei übersetzen würde, statt, dem Lexikon gemäß, Verlangen. Gedruckt wird, was bestellt ist.

Michael Meyer legt hier eine Schrift vor, in der er die astrologischen Konstellationen für 14 weltbekannte Erdbeben untersucht, und dadurch den astrologischen Zusammenhang als empirisch nachvollziehbare Tatsache vorlegt.

Er ist naturwissenschaftlich informiert und legt – sieht keinen Widerspruch zur geologischen oder physikalischen Sicht der Erde. Er betrachtet diese Seite als Laie, aber er weiß um die proportional mit der Entfernung abnehmende Gravitationskraft. Und kennt die Plattentektonik.*

Das Wunderbare ist, dass hier ein Mensch ganz unvoreingenommen und sehr gewissenhaft Zusammenhänge prüft. Er kennt die Argumente derer, die von naturwissenschaftlicher Seite aus Einwände haben könnten, ausgezeichnet, und er weiß, dass es täglich 8000 Erdbeben in unserer lebendigen Hülle gibt. Er ist aber auch Vollblut-Astrologe der hermetischen Tradition, der den Zufall nicht für einen wirklichen Faktor hält, und auch Antworten auf die Frage weiß, wie es mit dem Einzelschicksal bestellt ist, wenn kollektiv ein ganzer Landstrich oder ein ganzes Gebäude betroffen ist.

Ich könnte mir nichts Schöneres für dieses Buch vorstellen, als dass ein philosophisches Seminar es für angemessen hielte, mit den geologischen Mitstudenten und vielleicht sogar deren astronomischen Kollegen, vielleicht sogar den Germanisten, Linguisten und/oder Soziologen, ja sogar den Psychologen, den Realitätsgehalt der Astrologie von allen Seiten objektiv zu erforschen. „Dort“, sagt Parmenides, mein Lieblingsphilosoph, „Ist der Türsturz zu den Bahnen von Tag und Nacht!“

*Ich persönlich meine ja, dass Orgon, wie Wilhelm Reich es genannt hat, den Raum erfüllt und noch hinter dem Erscheinen des Lichts, welches nicht aus Teilchen oder Wellen besteht, sondern aus Fäden von Licht, die Felder bilden, während die Kraft dazu noch eine Ebene tiefer aus einer fießenden und doch auch deshalb machtvollen Bewegung kommt, die wir uns am Besten vorstellen, wenn wir uns an Peter Pan´s Zauberstab und den Glitzerschweif erinnern, den er immer so nett gemacht hat. Ich verweise auch diesbezüglich auf die anschaulische und handwerklich einfach nette Internet-Seite von Jürgen Fischer in der Blogroll, wie das auf englisch heißt: also dem Band meiner Internet-Empfehlungen, die üblicherweise das System des Netzes ausmachen und ein ebenso sympathisches, wie demokartisches Verfahren darstellen …