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Olympisches Feuer und Supernova

Nürnberg, den 24. März 2008 15:10 – wie kann es um diese Zeit nur so kalt sein? Aber immerhin scheint die Sonne.

Die Supernova am 19. März ist astrologisch keinesfalls irrelevant, aber es ist mir noch nicht gelungen, herauszufinden, aus welcher Himmelsregion sie kam. Alle schreiben voneinander ab. Man will wissen, das Licht dieser Explosion sei die unfassbar lange Zeit von 7,5 Milliarden Lichtjahren unterwegs gewesen. Und solches ist dann hier auf Erden doch mit bloßem Auge zu beobachten. Nun wird wohl verkündet, diese Explosion sei am 19. März um 02:12 beobachtet worden, jedoch nicht, nach welcher Zeitrechnung. Die 7,5 Milliarden Lichtjahre machen – das kommt im Ton wissenschaftlicher Gewissheit rüber – die Hälfte des Universums aus. Nanu? Haben wir schon eine Messung für´s gesamte Universum, dass wir von einer Hälfte sprechen können? Und was, bitte, ist dahinter? Es mag für manche ein bischen weit hergeholt sein, doch diese Mentalität, Dinge als Gewissheiten zu verkünden, die in Wirklichkeit völlig unbekannt sind, wie zum Beispiel das „Alter“ des Universums und ähnlicher Unsinn, das erinnert mich eben an die Geisteshaltung der auf dieser Welle der Ignoranz mitreitenden Machthaber in Peking. Dabei bräuchten sie keine Angst vor der Demokratie zu haben: würden in China freie Wahlen abgehalten werden, hätte die KP allemal die absoluteste Mehrheit. Nein, sie wollen nicht, weder die einen, noch die anderen. Im Hirn haben sie eine Verstopfung. Urknall? Dann müßten wir wirklich im Mittelpunkt des Universums stehen, um solches überhaupt feststellen zu können. Tatsächlich kommen der Erde einiges Systeme entgegen, andere entfernen sich von ihr. Wir wissen sehr wenig. Doch mit solchen Theorien wie der des Urknalls hat sich das Mittelalter quasi seitenverkehrt im pragmatischen Materialisten-Verstand niedergelassen, von wo aus man die fernen, unaufgeklärten Zeiten belächelt, ohne den Schatten zu sehen, der sich auf der eigenen Seele niedergelassen hat.

Wenn wir uns das Horoskop für den Beginn der Olympischen Sommerspiele anschauen, den die Omen-gläubigen Chinesen auf den 08.08.08 um 08:08 PM gelegt haben, so versprechen diese wirklich, jenes Ereignis zu werden, das mit der Supernova aus fernsten Fernen unseres belebten Universums korrespondiert. Fische steigt zu diesem Zeitpunkt im Osten auf, es fließen Welten zusammen. Doch Uranus steht in den Fischen. Er bildet ein Trigon mit dem Skorpion-Mond im achten Haus. Der Mond ist das Volk, und im Haus acht sind dessen Gefühle intensiv und verborgen, nicht unbedingt offen sichtbar. Pluto, der diesen Mond disponiert, ist wieder zurück in den Schützen gegangen und dominiert als Autorität das Feld der öffentlichen Wirkung, Haus 10. Er bildet eine Quadrat-Stellung zu Mars, der im Publikums-Feld (7) ist. Es wird also durchaus heftig. Und Uranus in den Fischen in Haus 1 sagt: hier werden die ineinander fließenden Völker einen Impuls der Freiheit spüren, der sich nach der Rückläufigkeit von Uranus am 29. November erst richtig bemerkbar machen dürfte. Venus und Chiron stehen in Opposition und in Konjunktion mit dem Grad der Mondfinsternis vom Februar. Chiron, der verletzte Heiler, befindet sich sogar in gradgenauer Konjunktion mit dem Mondknoten. Verletzt ist das kollektive Unterbewußte ohnehin schon, wie wär´s also mit Heilung? Doch Venus in der Jungfrau in Konjunktion mit Saturn spricht gegen eine lustige Party, wozu man kein Hellseher sein muß, solches vorauszusagen. Dass dennoch etwas passiert, sagt Jupiter im Haus 11 der Freiheit und Freundschaft, der zum Glück mit Saturn ein Trigon bildet und (!) Plutos Dispositor ist. Es ist also vernüftig, das Krokodil der Staatsmacht in die Pflicht zu nehmen. Man wird den Frust im richtigen Sinne zum Impuls der Freiheit machen. Mars, ebenfalls in der Jungfrau und mit bekanntem Quadrat zu Pluto, wird für Ordnung durch die ewig gestrige (Pluto rückläufig) Staatsmacht sorgen, zu spüren bekommen es wohl die Besucher (Haus 7).

Das Bild wird scharf, wenn man einmal und dann noch einmal draufklickt!

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