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Nochmal Mars – Pluto

Nürnberg, den 21. März 2008 11:23 – kalt und recht unfreundlich draußen, und dennoch treiben die Blüten der Frühlingsbäume, allen voran die japanische Kirsche.

Die Opposition Mars – Pluto ist nicht mehr exakt, aber die „Nachbeben“ dieser massiven Begegnung auf der kardinalen Achse halten an. Sie sollten uns daran gemahnen, auf die erneute Begegnung der beiden Planeten in der Opposition in zwei Jahren vorbereitet zu sein. Was auf der mundanen Ebene die Streitigkeiten um Volkszugehörigkeit und ethnische Souveränität in Tibet, Serbien und Kenia ist – soweit diese Dinge überhaupt den Weg in die Nachrichten finden – ist auf der persönlichen Ebene der klassische Familienstreit, bzw. der Streit um Familiendinge, der jetzt an die Tagesordnung tritt und ausgetragen wird. Denn es geht in jedem Fall um Ordnungen (Steinbock) der Familie (Krebs). Steigt also morgens gegen 10:00 das Zeichen Krebs am östlichen Horizont auf, so kann es, weil Mars dann mit im Krebs am Aszendenten steht, wieder einmal am Frühstückstisch heftig darum gehen, wo die Linien der Abgrenzung zwischen der einen und der anderen Patchwork-Familie verlaufen, ganz wie im globalen Kraftfeld. Positive Nachrichten zum Heimat und Menschheits-Familien-Thema (Mars in Krebs) in Bezug auf Ordnungen und Verträge (Pluto im Steinbock) kommen aus Zypern, wo man endlich wieder zusammen Kaffee trinkt. Man hat fast den Eindruck eines „Durchsickerns“ der Konflikt-Materie bis in die Schichten der Einzelzellen des Menschheitsganzen. Dies würde auch bedeuten, dass unser Einfluss auf solche Fragen größer ist, als wir glauben, und das an sich wenig fassbare, aber gültige Klischee von der einzigen Möglichkeit, die Welt zu ändern, bestätigen: durch den Frieden, den man mit sich selbst und den seinen macht. Lieber heute, als morgen. Warum aber wirken die Planeten in dieser Weise? Meines Erachtens macht es wenig Sinn, wie es in den 80ger Jahren versucht wurde, die Wirkung als „analoges Geschehen“ (Thomas Ring, Thorwald Dethlefson) aufzufassen. Eine Analogie ist nur ein direkter Zusammenhang, dessen Ursache wir nicht kennen. Ohne eine karmische Ausrichtung (Pluto) der Astrologie findet die Frage keinen Grund (Krebs). Wir sind eben auch dort noch anwesend, wo wir herkommen: Seelen aus dem Kosmos, Bürger des Sonnensystems. Eine Idee, wie, warum und auf welche Weise findet sich nur bei Rudolf Steiner. Und er hatte Recht, hier von Forschung zu sprechen. Denn, wenn es wahr ist, dass wir schon als Schlafende teilnehmen an jener Realität, die in „Pirates of the Carribean“ das Reich von Davy Jones genannt wird, dann kommt einem Schlaf gar nicht mehr als etwas wirklich „Natürliches“ vor, sondern als eine Art Hypnose, ganz ähnlich, wie der Tod, den Jesus uns zu überwinden gelehrt hat.