Steinbock-Lektion (Merkur rückläufig dort … )

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Liebe Leser,

die Steinbock-Zeit geht zu Ende: die richtig harte Zeit (und ähnelt in geistiger Opulenz doch dem Krebs). Vielleicht muss man sogar seine Meinung ändern. Aber nun kommt Wassermann. Wassermänner & Wasserfrauen sind auch hart zu sich. Wir nennen es ein fixes Zeichen, allzuviel bewegt sich nicht – muss vielleicht auch nicht, Stabilität ist auch ein Wert. Im Kommentarteil eines Blogs las ich heute diesen Hinweis, der mich stutzig machte:

„Aber denken Sie mal, wenn das organisiert war, dann wollte man Merkel absichtlich am wundesten Punkt treffen. Ich mag sie aus vielen Gründen nicht, aber man übernimmt aus Prinzip nicht die Strategie eines intelligent organisierenden Feindes – wenn die gegen unsere “Königin” gerichtet ist – das ist Schach.“

Hat mir zu denken gegeben …

 Mit freundlichen Grüßen,

Markus

10 Gedanken zu “Steinbock-Lektion (Merkur rückläufig dort … )

    1. markustermin

      Was meinst Du, Monika – wegen Wassermännern und „Härte“ – oder „Königin“ – zweiteres ist so: obwohl ich Merkel kaum ertragen kann, u.a. es mir persönlich gegen den Strich geht, wenn Deutschland mit der Bild-Zeitung regiert wird. Aber wenn fiese Interessen von außen meine Regierungchefin bei Mars in Skorpion absichtlich treffen wollen, indem Frauen auf der Domplatte angegriffen werden, dann sind die Terroristen möglichweise selbst die Auftraggeber, denen Merkels offene Grenzen einen Strich durch ihre Rechnung gemacht hat, und die jetzt mit primitivsten aber wirkungsvollen Mitteln dagegen vorgehen. Mit einem Anschlag würden sie das nicht erreichen, man würde zusammenrücken. Für mich bedeutet das einen Meinungswechsel. Das Problem bleibt, daß Merkel mit die Grundlagen gelegt hat und weiter legt, den Flüchtlingsstrom in Gang zu setzen, das muss ihr selbst auch klar sein, aber wenn die „Königin“ von außen gestürzt werden soll, muss ich von innen loyal bleiben.

  1. Hallo Markus,
    der Sturz mag von außen inszeniert werden, stammt aber von innen, eben weil sie die Ordnung und die Grenzen, deren Symbolträgerin sie ist, gegenüber denen nicht geachtet und durchgesetzt hat, die diese auch missachten.
    Gruß, Conny

  2. markustermin

    Hallo Conny,
    das stimmt, aber manchmal gewinnen Staatsfrauen gerade dadurch die Achtung ihrer Untertanen: daß sie menschlich richtig und politisch falsch entscheiden. Natürlich wird es sie den Job kosten, keine Frage, aber wie eine Arschbombe in Zeitlupe (Sommerkino) – excuse my language – wird sie das so lange hinauszögern, wie sie kann, und das ihre verdammte Pflicht nennen. Und da hat sie auch noch recht. Es funktioniert ja schon: andere übernehmen die Souveränität, die Deutschland gar nicht hat, und schließen die Grenzen – vielleicht auch schon in geheimer Übereinkunft? Geheimdienste auf dieser Ebene wahrscheinlich? So wird also die Kanzlerin irgendwann in historischer Größe als die Retterin des Landes dastehen: u.a. weil sie den Osten vor der Verhärtung im postsozialistischen Nationalismus bewahrt hat durch Neubürger, die eine echte Herausforderung sein können: absolute Prüderie trifft auf nostalgisches FKK – und andererseits, weil es zutreffend ist, daß wir gerade in den sozialen Mangelberufen einen riesigen Bedarf haben – 5 – 6 Millionen Menschen zusätzlich kann Deutschland locker über die Bundesländer verteilen, ohne überfordert zu sein, und darauf läuft´s auch hinaus. Und vor allem: es braucht die Menschen, sonst kann die Maschine BRD nicht laufen … Wir sind doch Widder-Land … alles nur my opinion, please …

    Herzliche Grüße,

    Markus

    P.S.: … natürlich meint frau als Schütze-AC, daß das Kleingedruckte die Hauptaufgabe anderer Menschen ist – und das führt zu Zoff: jetzt brauchen wir eine starke liberale, reale Regierung: Rot/Grün/FDP/SPD – Merkel & Schäuble sind Abgang – aber sie haben das Land an einen Punkt geführt, der trotz augenscheinlicher Erfüllungsschaft vielleicht doch im Geheimen auch den Widerstand der „Schwarzen Null“ gegen das weltweite Schuldensystem als stärkstes nur mögliches Statement einer Demokratie gegen die internationale Finanzwirtschaft aussendet. Die sagen: wir verhandeln nicht, Schäuble sagt: wir schulden uns nicht ständig mehr, und das ist jenseits der Gewalt die einzig wahre Souveränität – über alle Grenzen hinweg. Aber man braucht Leute, die gutmütigst organisieren können: tausende Freiwillige machen das zur Zeit. Ihnen sollte sofort ein Einkommen angeboten werden. Es gibt viel zu tun. Packen wir´s an!

  3. Nun verstehe ich.
    Ich kann A. Merkel mittlerweile ertragen – weil ich seit kurzem erkenne, dass sie keine besonders gute Politikerin ist, aber eine kollektive Aufgabe, ihren Lebensauftrag, erfüllt.
    Sie kommt auf Wahlreise am 15. Februar nach Weingarten und ich bekomme einen Platz im Kuko, wo sie spricht, weil der klassische Jurist (ich liebe deren verkopfte Art „Der Kopf sagt ja, das Herz hat nichts zu sagen …“) CDU-Kandidat Wolf gegen Kretschmann hier seine Heimat hat. Ich freue mich, sie aus der Nähe wahrnehmen zu können.

    Desgleichen war es mit Gorbatschow.
    Beide durchliefen das ganze kommunistische Kader auf ihre Weise – waren mehr als nur Politiker.

    So my opinion Monika Christina

  4. Hallo Markus,
    dass Deutschland noch mehr Menschen braucht, glaube ich nicht. Das Land ist heillos überbesiedelt und stand schon 2013 auf Platz 5 in Europa (nach Malta, Niederlande, Belgien und GB). Die Produktion ist sowieso großteils in Polen, der Slowakei usw. angesiedelt, deswegen ja (auch) der Jammer um die Grenzkontrollen. Genauso wenig glaube ich, dass die jetzigen Zuwanderer für die sozialen Mangelberufe besonders geeignet sind. An eine geheime Übereinkunft glaube ich dagegen schon, das wäre doch stilgetreu, in Zeitlupe aussitzen und andere den Saturn wälzen lassen. Vielleicht kommt der Stahl für die Zäune, mit denen der Balkan gerade beliefert wird, sogar aus Deutschland, who knows? ;-)
    My opinion with warm regards,
    Conny

  5. markustermin

    Hallo Conny,

    ich bin mir da nicht so sicher. Es geht ja in Deutschland vor allem um ein spirituelles Vakuum. Woher – um alles in der Welt – hätte Deutschland allein die Kraft hernehmen sollen, eine dritte Reformation zu wagen? Die werden wir aber brauchen, denn die Befreiung des Christentums aus seiner Knechtschaft durch die Kirchen steht meines Erachtens an. Das pfeifen die Domspatzen aus Fische-Städten vom Kathedralen-Dach. Selten ist soviel über Religion gesprochen worden in Deutschland, wie heutzutage. Die Kirchen halten sich – soweit man das beurteilen kann – (noch) vornehm zurück in der „Flüchtlingsfrage“ – aber brauchen wir dafür Millionen junger muslimischer Männer? Der Islam ist das Karma des Christentums, sein Schatten. Da müssen wir uns mit auseinandersetzen: bekanntlich kommt auch unsere Naturwissenschaft von da … und, wer weiß, vielleicht haben wir noch dieses Jahr mit Jupiter in Waage Friedensverhandlungen in Syrien, und viele könnten zurück?! Und die, die bleiben möchten, würden vielleicht durchaus die gut bezahlten (bis dahin) Pflegeberufe ergreifen, an denen hier Mangel herrscht: jetzt bereits im Pflegeheim viele gute Ausländer von überall her.

    Grüße!

    Markus

    1. Leben wir bewusst das Christentum, dann sind wir in guter Hut.
      Kriegen und Agressionen sind nicht mehr unsere Sache.

      Alles notwendige wird und kann sich täglich reifend weiterentwickeln.
      Dazu gehört – Offenlegung der Konten betuchter Asylanten und nicht blind nach deutschen Gesetzen zahlen.
      Weiterhin endlich mal Tempo unterm Hintern des langsam mahlenden sicheren Beamtentums d.h. Behördenangestellter, die in keiner Konkurrenz je Angst um ihren Job hatten.
      Aber auch Achtsamkeit und Sorge für unsere christlichen Werte und alle, die diese mit Füßen treten klar dahin verweisen, wo sie herkommen – egal ob man einen Pass hat oder nicht; dann wird eine Passerneuerungskultur auf Abschiebezeit gesetzlich zügig entwickelt. Denn das erste, was die Schleuser sagen, Pässe vernichten und zählen alles auf, was man hier in Deutschland bekommen kann. Also Schutz aufbauen, vor denen die egomanisch die Hand aufhalten, ohne ans Wohl aller zu denken.

      Noch eines, das was da von den Mittelmeerküsten von der Türkei ungeahndet aufbricht, gäbe es von unserem Staat aus niemals, da würde für gesorgt.
      Womit haben wir es hier zu tun – frage ich mich und dann werde ich wieder still und weiß, so sieht also der große Zusammenbruch und Wandel unter Pluto-Uranus Quadrat mit Pluto im Steinbock auch noch aus

      Ich selbst sah eine gebildete Frau aus Syrien mit zwei süßen kleinen Mädchen und der Mann war oben bei uns auf dem Martinsberg im Kloster Weingarten (es stand jahrlang leer) mit dem 10 Wochen alten Baby – seinem ersten Sohn.
      Diese Frau sagte dann mit wenig Englisch, dass das Kommen der Babies Kismet und in Gottes Hand läge. Da bleibt mir dann die Spucke weg.

      Ich möchte nicht kritisieren, das große Thema ist ja, dass hier Kulturen mit riesigen sozialen Entwicklungsunterschieden aufeinander treffen.
      Wir haben dennoch diesen Familien zu helfen, das ist christliche Nächstenliebe.

      Dass sich Europa erneuern muss und vielleicht wieder jedes Land für sich selbst Sorge tragen lernen muss, ist überfällig.

      Und die Kirchengemeinschaften —?, da bleibt mir auch nichts mehr dazu zu sagen.

      Herzlich
      M. Christina

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