Mundan

Venus im Steinbock

Bild: Nicola Nitti

Liebe Leserinnen und Leser,

einmal wechselt sie im 11. Haus, einmal im 5. nach einem Zyklus. Venus´ besondere Harmonie zur Erde = Kreativität wird gesellschaftlich relevant: wikileaks und facebook Revolutionen … (dumm nur, daß die ganze print-Presse das Netz seit Monaten dämonisiert wegen Chiron/Neptun im Technik-Zeichen Wassermann)  –  und: Mars steht zu sich in Opposition nach einem vollen Umlauf der Venus; auch Merkur hat das Zeichen gewechselt. Er ging heute in den Wassermann. Da ist er  im Luftelement, bringt Bewegung in die Betonköpfe. Daß die liebe Frau Venus in den Steinbock ist, ist gar nicht schlecht für Ägyten, denn, wenn jemand Pluto im Steinbock, diesen Erderschütterer aller scheinbar festen Regeln, besänftigen kann, dann die Venus. Gespannt bin ich auf den 09.02.2011, wenn Venus um 02:52 auf Pluto trifft. Wird das den Durchbruch bringen? Grundsätzlich geht es auf Vollmond zu, Leute, also die nächsten knapp zwei Wochen ansteigende Energie, also keep cool … Mit Mond in den Fischen geht das am besten in der Welt der Phantasie.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

04.02.2011 05:58 Nürnberg

25.12.2009 18:17 Nürnberg

Fotos, Weltbild

Schulhausuhr

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus und Merkur wechseln das Zeichen. Merkur wird im Wassermann viel von Freiheit sprechen, und Venus wird – wie gesagt – die Regeln der Liebe im Steinbock  neu festlegen wollen. So um den 5. Februar herum ist das ideal, wenn die Venus am Mondknoten vorbeikommt.

Daß jetzt in Ägypten geschossen wird, begleitet Mars in Konjunktion mit der Sonne. Eine handlungsunfähige Regierung begegnet der Revolution mit dem einzig möglichen Mittel, nachdem die Armee nicht gehorcht: gedungene Mörder und Schläger auf die Straßen zu schicken, und wir im Westen nennen sie dann „Anhänger des Präsidenten“. Derweil läuft der Urlaubsbetrieb am roten Meer, wo auch Mubarak sich aufhält, angeblich ungestört. Ich glaube, letztlich wird das Militär wieder die Macht übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Foto Termin ©

03.02.2011 14:07 Nürnberg

 

Poetry

Kraftplatz

Liebe Leserinnen und Leser,

Kraftplätze müssen nicht unbedingt in der Natur liegen. Sie können auch auf einem Gebäude sein, einer Brücke oder einem Turm, mitten in der Stadt. Aber in der Natur sind Kraftplätze oft unerkannt. Der kundige Blick sieht, wie ein Baum sich absichtlich und nicht zufällig leicht zum Fluss hinüberneigt, wie vom Hochwasser der ganze ausgewaschene Sand die Ufer heiligt und reinigt, und nun über die gereinigten Buchten des halbgezähmten wilden Wesens Fluss in Form von frischem Pulverschnee ein Wintersiegel drüber gelegt wurde, der in wenigen Wochen weichen wird, so Gott will!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Foto Termin ©

Poetry

Das Echo der Stundenastrologie

Liebe Leserinnen und Leser,

was ist das mit dieser Stundenastrologie, von der ich hier im astrologischen Stundenbuch schon manches Mal gesprochen habe? Man stellt eine Frage. Sie sollte eindeutig und kurz gestellt sein. Dann schaut man ins Horoskop und findet anhand der Verteilung der Planeten zu dem Zeitpunkt, an dem man sich diese Frage gestellt hat, die Antwort.

Auslage im Antiquitätenladen: Foto Termin ©

Dieses Verfahren funktioniert immer, aber nicht immer ist es leicht, ein Bild zu interpretieren. Darum mal hier ein einfaches Beispiel. Zu unterem Bild habe ich mir selbst die Frage gestellt, ob ich versuchen sollte, mit einem bestimmter Person, die mir empfohlen wurde, zusammenzuarbeiten?

Und sofort habe ich einen Hinweis: der Aszendent ist knapp nach 27º – d.h. ich stelle mir die Frage zu spät. Ich hätte, wenn es etwas hätte werden sollen, früher anrufen müssen. In so einem nach den alten Regeln interpretiertem Horoskop bin ich selbst der Aszendent und dessen „Herr“, also der Mond. Die lateinisch, arabisch, griechische Astrologie, die wir kennen (indische Astrologie ist griechische plus Präzessionsausgleich), ist patriarchalisch. Daher wird der Mond weiblich gedacht. Wie wir aber leicht an unserer eigenen Sprache erkennen, gibt es Kulturen mit einem männlichen Verständnis des Mondes. Auch Ägypten gehörte dazu. Aber für die Stundenastrologie hat das nur relativ Bedeutung.

Sicher ist hier: ich, als Mond, stehe im Steinbock im Haus 6. Das ist eine extrem schwache Position: im Steinbock bin ich nicht zuhause, weder persönlich, noch als Mond, denn der Mond, im Krebs daheim, ist in seinem Gegenzeichen Steinbock total fremd.  Gefühle sind für den Steinbock Mond oft Verpflichtung. Dabei ist er selbst sehr empfindlich. Wäre ich selbst mein eigener Klient, ich müßte mir dringend abraten im Sinne der Frage: meine Position sei zu schwach, würde ich rufen.

Und der andere? Ist in diesem Fall der Herr des gegenüberliegenden Zeichens: Saturn. Ich kenne ihn nicht persönlich, aber ich weiß, daß er im Zeichen Waage geboren ist. So steht er als Saturn in Haus 4 in der Waage auf meinem Deutungsweg richtig.

Die nächste Frage ist: bekommen Mond und Saturn einen Aspekt zueinander, sei es direkt, oder durch Übertragung eines anderen Lichtträgers? Antwort: nein. Es klappt also nicht.

Warum nicht? Saturn steht in Haus 4 von mir aus gesehen. Das ist aber Haus 10, gesehen vom 7. Haus aus. Folglich ist Saturn rückläufig mit dem eigenen Beruf sehr in Anspruch genommen und auch sehr stark im Eckhaus. Unverrückbar. Eine Zusammenarbeit kommt nicht in Frage.

Aber noch mehr ist erkennbar: Mond wird ein Sextil zu Uranus haben und Merkur treffen. Wenn ich will, kann ich von hier aus eine ganze Geschichte lesen … Uranus beherrscht Haus 8 und Merkur Haus 11 und 3 … hm … sagt mir was!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Frage Zusammenarbeit: 01.02.2011 15:42