Liebe Leserinnen und Leser,
Ken Ring schreibt in seinem Buch zwar hauptsächlich über das Wetter, aber auch …
… von seinen Forschungen (neben dem Wetter) hinsichtlich auftretender Erdbeben an signifantlen Punkten der Mondumlaufbahn. Er betrachtet dabei zwei verschiedene aber korellierende Zyklen des Mond-Erde-Systems, die in dieser Liste dargestellt werden:
Lunar Perigee and Apogee Calculator
Es geht um die Mondphasen und aber auch die Position des Mondes hinsichtlich seiner Entfernung zur Erde und seinen Einluss auf welchen Teil der Erde anhand seiner Raum-Position zur Erdachse. Der Mond beschreibt nicht einfach eine Ellipse um die Erde, sondern pulsiert in gegenseitiger Bewegungsabhängigkeit in einem Doppelsystem Mond-Erde (mit dem Einfluss aller anderen Himmelskörper und Räume).
In ihren Bewegungen umeinander haben Erde und Mond einen jeweils fernsten Punkt, genannt Apogäum, sowie einen nächsten: Perigäum.
Ken Ring schreibt: „In seinem Buch „Erdbeben“ von 1980 hat G. A. Eiby größere Erdbeben bis 15o5 aufgelistet. Ich habe mir jedes Datum in Hinsicht auf die Mondphasen angeschaut. 96% ereigneten sich exakt an oder innerhalb eines Tages einer hervorgehobenen Erscheinung des Mond-Zyklus (Neumond, Vollmond oder maximale Erd -nähe, -ferne) und bei 75% der Erdbeben waren zwei Faktoren da: als Perigäum plus Vollmond oder Neumond am selben Tag stattfanden).“
In unterem Neumond-Horoskop für den nächsten Neumond am nächsten Dienstag findet sich so eine Stellung: wir haben Neumond und gleichzeitig Perigäum, den erdnächsten Punkt des Mondes. Der Mond hat eine Entfernungsdifferenz (weitester, nächster Punkt) zur Erde von mehr als 50 000 km. Da werden selbst eingefleischte Gravitationsfanatiker, auch wenn sie keine Vorstellung davon haben, wie die Licht-Mondphase einen Einfluss haben sollte, zugeben müssen, daß es gravitativ einen erheblichen Unterschied macht.
Das Haiti Beben dieses Jahr am 12. Januar fand kurz vor Neumond statt, das Chile-Erdbeben am 27. Februar kurz vor Vollmond und exakt zum Perigäum, dem erdnächsten Punkt des Mondes, also einmal die 95% Regel und einmal die 75% Regel.
Nun haben wir am Dienstag Neumond und Perigäum. Ken Ring sagt: „Stell dir eine geschmolzene Masse mit überlappenden Platten vor, die darauf treiben.“
Vielleicht kommt hinzu, daß auch einige andere Planeten sich oppositionell verteilt haben, Uranus mit Jupiter und Saturn mit Venus und Mars.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus


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