1 + 1 = 3

Nürnberg, 18:21 – es ist schon wieder kühl, und das will keiner, weil man ja lange genug auf die wohlige Wärme gewartet hat. Doch was solls: die Sonne geht noch heute in die Zwillinge, dem Zeichen des energetischen Gleichgewichts zwischen Himmel und Erde. Es ist dies eines der ältesten Symbole der Menschheit und hat astrologisch und geheimwissenschaftlich eine tiefere Bedeutung, als die Summe von Zahl A und Zahl B zu sein. Mag dies mathematisch wichtig und gültig sein; in allen anderen Zusammenhängen herrscht durch die Zusammenführung von zwei Einzelteilen in der Summe ein drittes, welches über die beiden Teile hinausgeht. Dies, man kann es leicht erkennen, ist der Sinn des Lebens und das Wesen des Wachstums und damit der Wandlung. Es ist keine kleine Merkwürdigkeit, dass eben die technische Herausforderung der Welt mit ihrem Werkzeug, der Mathematik, gerade jenen „Mehrwert“ des Lebendigen einerseits ausklammert, weil dessen Berechnung und Kalkulation der Technik nicht zur Verfügung steht, anderseits aber doch der Verdacht sich erhärtet, dass auch die Technik eben nur Mittel zum Zweck einer Wert- und Wachstumsideologie ist, die gerade das Lebendige, das biologische Wachstum simuliert, und solchermaßen auf die Dauer eben nur jenes Wachstum akzeptieren kann, welches sich der Nutzbarmachung durch eine bestimmte Macht unterwirft. Hier fallen besonders die biologischen Datenbanken auf. Wird von „Artensterben“ geschrieben, so garnieren wir dies jedoch gleichzeitig mit wunderschönen Naturfotos (Neptun im Wassermann = Technik und Trug oder, positiv: Vision) – der springende Merlin, die süße Robbe, die Nektar sammelnde Biene – und versetzen damit alle Hirne in eine double-bind-Situation: die optische, forografische Botschaft ist idyllisch und verklärend, das Signal der Schrift hingegen alarmierend; aus dieser Patt-Situation wird auch in Zukunft kein Artenschutz erwachsen. Doch Gott sei Dank werden wir nicht alles alleine schaffen müssen. Denn wir werden schon lange geleitet durch jenen Sonnengeist, der Christus heist.

Wenn man sich das Composit-Horoskop eines Paares anschaut, und fragt, was es für Beziehungen zum Radix-Horoskop hat, welches den einzelnen gehört, so kann man die Planeten gewissermaßen als Dauertransit betrachten. Ein Beispiel: der Composit Saturn hat eine Konjunktion zu seiner Sonne. Das bedeutet, die Beziehung begrenzt ihn und gibt ihm Halt. Ob nun die Beziehung gelingt, hängt davon ab, ob er des Haltes bedarf. Noch ein Beispiel: die Composit Venus fällt in sein erstes Haus: tatsächlich macht ihn damit die Beziehung beliebter, als er dies als Einzelperson sein würde.

Wenn wir nun fragen, ob wir die Composit-Sonne in Beziehung zur „Geburt einer Beziehung“ bringen können, dann gilt das insofern, als dass die Sonne im Composit eine Aussage beinhaltet zum Wesen der Beziehung.

Ist z.B. die Composit-Sonne der Beziehung im Haus 8, so muß man damit rechnen, dass diese Verbindung beide Beteiligten zu einer tiefen Wandlung führen wird, die mit den Prozessen einhergeht, die uns das Haus 8 sowieso schon zumutet. Leider geht ein solches Wandlungsprogramm selten ohne Schmerzen vonstatten. Damit verbunden sind jedoch auch Leidenschaften und alle nur erdenklichen Höhen und Tiefen.

Stundenbild der Planeten für die erste Begegnung läßt sich gut mit dem Composit vergleichen.

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